Ibanez GRG121DX - Vibrato durch unterschiedl. Greifdruck, PU-"Schieflage"?

von Blackswan99, 10.05.20.

Sponsored by
pedaltrain
  1. Blackswan99

    Blackswan99 Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    03.05.20
    Beiträge:
    3
    Kekse:
    0
    Erstellt: 10.05.20   #1
    Hallo zusammen,

    ich spiele seit ca. 2 Wochen E-Gitarre, hatte vor 20 Jahren mal Akustik-Konzertgitarre gelernt, aber seit dem nicht mehr gespielt. Ich fange also nicht ganz bei Null an.
    Ich habe mich als Einsteiger für die oben genannte Ibanez GRG121DX entschieden. Die ist soweit auch ein tolles Instrument (wenn man es als Laie bewertet). Zwei Dinge finde ich aber seltsam und wollte mich erkundigen, ob das normal ist:
    1. Wenn ich eine Saite (vorwiegend wie tiefen Saiten E, A und D) drücke, dann habe ich noch Spiel zwischen Saite und Hals. Damit kann ich quasi ein Vibrato erzeugen (indem ich fester und weniger fest drücke). Normal? Bundhöhe zu groß?
    2. Wenn ich die Gitarre von hinten in Richtung Hals betracht (vor mir ist der Gurtknopf), sehe ich, dass die Humbucker schief sitzen (also nicht plan zum Hals). Normal?
    Ansonsten macht die Gitarre riesen Spaß und auch keinerlei Probleme. Ich werde sie auch unabhängig von den Antworten behalten.

    Gruß
    Sascha

    PS: Ist übrigens ein tolles Forum, ich lese hier viel und gerne. :)
     
  2. Darkdonald

    Darkdonald Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    22.08.06
    Beiträge:
    332
    Kekse:
    386
    Erstellt: 10.05.20   #2
    Hey Sascha, willkommen im Board!

    zu 1: Ja, das ist normal. Deine Gitarre hat Jumbo-Bünde, also extra-hohe Bünde. Da muss man sich erst ein wenig dran gewöhnen ;-)
    zu 2: Ist nicht unnormal und spielt klanglich nicht wirklich eine Rolle. Wenn es dich stört kannst du die PU's einfach etwas "gerade rücken". Die sollten sich in den Rahmen etwas bewegen lassen...

    Kurz gesagt, alles gut: Rock on :m_git1:
     
  3. schamass

    schamass Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    31.01.17
    Zuletzt hier:
    29.10.20
    Beiträge:
    178
    Ort:
    Saarpfalz-Kreis
    Kekse:
    565
    Erstellt: 14.05.20   #3
    Wie Darkdonald schon sagte, ist das bei Jumbo-Bünden normal... am Anfang greift man sowieso fast immer mit viel zu viel Kraft, und mit Jumbo-Bünden bekommt man die Auswirkkung davon auch meistens direkt mit. ;)
    Dass die Tonabnehmer nicht "plan zum Hals" liegen, sondern "schief", wird wohl deshalb so sein, dass der Abstand zu den dicken und dünnen Saiten so eingestellt wurde, dass sich eine homogene Lautstärke ergibt...
    ich schätze, unter den dickeren Saiten wird mehr Platz sein als unter den dünneren, weil die dicken Saiten erstens weiter ausschwingen und dann auch noch mehr Metall (Querschnitt) durchs Magnetfeld bewegen.
    Bei vielen Pickups lassen sich die einzelnen Magnete sogar separat in der Höhe verstellen, um den Klang und die Lautstärkeverhältnisse der Saiten untereinander optimal anzupassen.
     
  4. Blackswan99

    Blackswan99 Threadersteller Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    03.05.20
    Beiträge:
    3
    Kekse:
    0
    Erstellt: 15.05.20   #4
    Erstmal danke für Eure Antworten, dann mach ich mir keine Gedanken mehr. Vermutlich gewöhnt man sich mit der Zeit an die Jumbo-Bünde (und drückt nicht mehr so stark).

    Tatsächlich ist es genau umgekehrt, soll mich aber auch nicht stören. :)

     
  5. Darkdonald

    Darkdonald Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    22.08.06
    Beiträge:
    332
    Kekse:
    386
    Erstellt: 15.05.20   #5
    Durch das Setup werden die Bassseiten etwas stärker betont als die Höhen. Probier einfach mal aus, wie sich der Klang ändert wenn du mit der PU-Höhe experimentierst. Je näher der PU an der Saite ist, desto mehr Gain wirst du bekommen. Zu nah klingt aber auch nicht mehr gut. Mit den beiden mittleren Schrauben kannst du die Höhe einstellen...
     
mapping