Ich auch: Mischpult-Empfehlung (USB ja oder nein?)

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ah966
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Hallo!

Wir haben momentan noch eine recht bescheidene Anlage, die langsam aufgerüstet werden muß.
Als Mischer haben wir z. Zt. einen Behringer PMH 1000, der langsam bei den Mic-Eingängen an seine Grenzen stösst.

In die engere Auswahl habe ich jetzt Yamaha MG genommen (wir waren aber mit dem Behringer soweit ganz zufrieden).
Und zwar wollen wir uns zwischen folgendem entscheiden:
- Yamaha MG-166CX
- Yamaha MG-206C.

Gibt es zwischen den beiden noch qulitative Unterschiede? Momentan brauchen wir die zusätzlichen Kanäle des 206 noch nicht - aber man weiß ja nie...
Dann gibt's noch weitere Überlegungen: Mit oder ohne USB? Macht das Sinn? Eine Demo-CD wird man damit ja wohl nicht erstellen, oder?
Und wenn ich's ohne USB nehme: Gäbe es die Möglichkeit, später mit einem weiteren externen Gerät, den USB-Anschluss quasi zu ersetzen?
Habe hier gelesen, daß direkt an die Soundkarte angeschlossen, die Qualität nicht so gut sein soll. Gibt's externe Geräte, die man quasi zwischen Mischer und PC schaltet und das dann an Firewire oder USB liefern?

Wie würdet Ihr das Ganze handhaben? Bitte zu bedenken, daß auch bei uns das Budget immer knapp ist :)
 
Eigenschaft
 
Dann gibt's noch weitere Überlegungen: Mit oder ohne USB? Macht das Sinn?
Mit USB ist auch nur ein Summenrecording(Stereo-Mitschnitt)möglich,diese Option liegt zum Beispiel Behringer-Mixern bei, in Form dieses USB-Interfaces,daß man natürlich auch an ein Yamaha anschliessen kann.
Einzelkanal-Recording gestaltet sich natürlich etwas schwieriger,dazu müsste der Mixer dan auch noch DIR-Outs haben,oder als Krücke kann man auch über die Inserts gehen.
Wie wichtig euch auch die Recording Möglichkeiten sind kann ich nicht beurteilen,als Mixer für die Band würde ich auf jeden Fall den 206er nehmen,wie Dir selber schon aufgefallen ist,werden Mikro-Eingänge schnell rahr,da ist es immer besser ein paar in Reserve zu haben.
 
Auch ich liebäugle zurzeit mit dem Yamaha MG-166CX oder dem MG-166 CX USB
Habe ich das richtig verstanden, dass ich nicht ohne Weiteres selektiv nur eine oder zweit Subgruppen aufnehemen kann? Dann wäre die USB Variante für mich bereits wertlos, und ich könnte das Geld lieber in sowas wie eine M-Audio Delta1010 LT o.ä. stecken.

Wie sieht's denn mit der Software aus? Ich habe gesehen, dass beim Yamaha Pult Cubase AI4 beiliegt. Kann man auch eine andere Recordungsoftware einsetzen, oder ist man auf Cubase festgelegt?

Noch was: hat jemand die Einknopfkompressoren schon gehört? Sind die brauchbar?
 
Wenn es für dich keine Umstände macht, dass es eine fest installierte Karte ist (--> örtlich gebunden) und diese wirklich auch eine passable Qualität bringt, ist sie für dich wahrscheinlich besser als ein USB-Pult.

Software-Mäßig gibt es da gar keine Probleme. Dieser USB-Anschluss im Pult ist die Verbindung der Soundkarte zum PC, nur dass die Karte eben im Pult eingebaut ist und kein extra Kabel mehr vom Pult zur Soundkarte geht - jedenfalls nicht außerhalb vom Pult. Ist praktisch das gleiche wie eine externe Soundkarte (nur dass man sie nicht für andere Dinge nutzen kann, ohne das ganze Pult mitzuschleppen). Und eine externe Soundkarte lässt sich genau gleich behandeln wie eine interne. :)
Du kannst also auch genauso jede andere Software nutzen, bei der sich die verwendete Soundkarte einstellen lässt (praktisch jede). Bsp. das kostenlose Audacity oder Kristal, wenns für deinen Zweck reicht.

Der Vorteil einer pult-internen Soundkarte ist natürlich, dass keine weiteren Pult-Ausgänge belegt werden. Aber das ist bei deiner Mixer-Auswahl ja kein Problem, weil's da sowieso XLR UND Klinke gibt.


Nein, die OneKnob-Comps hab ich immer noch nicht gehört. Haben aber schon mehrere Leute geschrieben, dass sie angesichts der nicht vorhandenen Einstellungsmöglichkeiten überraschend gut arbeiten.


MfG, livebox
 
Danke für deine Erklärungen, livebox.

Weißt du auch (oder sonst jemand), ob ich per USB wie mit einer "normalen" Soundkarte arbeiten kann in folgendem Sinne: Ich nehme einen Track auf, spiele ihn ab, und nehme währenddessen den zweiten Track auf, und zwar nur das, was vom Mischer über Subgruppe 1/2 zum PC rausgeht?
Das soll idealerweise auch simultan für die Subgruppen 3/4 gelten. ;)
 
Vielen Dank für Eure Antworten!

Dann habe ich mich entschieden - das MG 206C tut's zunächst völlig.
Und wenn ich irgendwann ja doch noch auf'n Trichter komme, per USB aufnehmen zu wollen, kann ich mir immer noch das Teil, das Rockopa empfohlen hat, zulegen.

Besten Dank!
 
Werner schrieb:
Weißt du auch (oder sonst jemand), ob ich per USB wie mit einer "normalen" Soundkarte arbeiten kann in folgendem Sinne: Ich nehme einen Track auf, spiele ihn ab, und nehme währenddessen den zweiten Track auf, und zwar nur das, was vom Mischer über Subgruppe 1/2 zum PC rausgeht?
Das soll idealerweise auch simultan für die Subgruppen 3/4 gelten. ;)

Ich vermute mal, das bezieht sich auf ein USB-Mischpult? Wissen tu ich's leider nicht; tippe aber mal auf nein. Denn du kannst ja die interne Verkabelung nicht ändern; und wenn es gehen sollte, müsstest du das ja irgendwie bedienen können. Die einzige Möglichkeit ist, dass in der Soundkarte alle Busse digitalisiert werden und du dann vom PC aus ansteuern kannst, welche Spur du haben willst. Aber dann könnte man auch gleich Mehrspur-Aufnahmen machen...
Außerdem müsste dann ja auch noch ein Rückweg bei der Soundkarte eingebaut sein, mit der man die Musik, die vom PC kommt, auf einen bestimmten weg ausgibt (was auch wieder gesteuert werden muss).

Aber wenn du eine "normale" externe Soundkarte meinst - dann ist das natürlich kein Problem! Das meinte ich oben mit flexibel, da hat die nicht-im-Pult - Lösung die Nase vorn. Wie gesagt, eine normale Externe kann man steuern wie eine Interne.

MfG, livebox
 

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