Ich suche eine Portable Orgel.

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Hallo, liebe Kollegen,
in meiner Band wird viel Deep Purple gespielt. Bisher habe ich die Orgelsounds aus meinem Motif 6 gespielt.
Nun frage ich Euch, es gibt doch sicher auch einmanualige Orgeln von Korg, Roland oder so, die transportabel im Case sind und die topp klingen, oder gibt es so etwas nicht?
Könnt Ihr mir mal ein paar empfehlenswerte Typen aufschreiben?
Dann suche ich noch einen Zerrer, um die Orgel zu verzerren.
Dazu brauchte ich auch mal Eure Tipps, welchen ich nehmen könnte.
Vielen Dank schon mal für Eure Antworten.
MfG
Eberhard
 
Eigenschaft
 
Die üblichen Verdächtigen: Hammond-Suzuki XK-1 und XK-3c, Clavia Nord Electro III 61/73, Roland VK-8, oder noch ganz frisch, aber wohl sehr gut: Fatar NumaOrgan.

Die bringen übrigens auch alle schon eine interne Zerre mit. Falls du unbedingt extern zerren willst musst du aber beachten, dass die Verzerrung üblicherweise VOR dem Leslie oder in der Ampsimulation stattfinden sollte. Um einen reinen Verzerrer einsetzen zu können bräuchtest du dann also auch noch eine Leslie-Simulation (momentan weit verbreiteter Favorit: Neo Instruments Ventilator, der ganz nebenbei auch die Zerre überflüssig macht, weil er so gut klingt).
Im Falle von Purple hast du natürlich, gerade bei den alten Sachen, den Fall, dass du eigentlich nicht mit Leslie, sondern eben mit Amp-Sim spielen willst. Da weiß ich nur vom Nord Electro III, dass es sowas hat.
 
Danke für die Antwort, aber ich habe noch eine Frage :
Hat das Rotosphere von H+K auch einen Zerrer drin, oder nur das normale Leslie?

MfG

Eberhard
 
Naja, die meisten Lesliesimulationen haben wohl auch eine Zerre drin. Mir fällt jedenfalls spontan keine ein, bei der das nicht so wäre, aber ich kenne zugegebenermaßen auch nur einige jüngere Modelle.
Es stellt sich allerdings die Frage, ob eine externe Lesliesimulation gegenüber einer internen wirklich einen Vorteil bringt. Das hängt natürlich von der konkreten Kombination ab, d.h. ein schlechtes internes Leslie lässt sich logischerweise leichter durch ein externes verbessern als ein ohnehin schon sehr gutes internes.
Aber wie gesagt, viel interessanter (weil nicht standardmäßig überall enthalten) ist die Sache mit der Ampsimulation, die ja für deine Anwendung schon ziemlich wichtig ist. Kann man natürlich auch extern machen, wenn man will...
 
Moin, moin, lieber Distance,
Setz mal bitte voraus, dass ich nicht weiss, was "Amp-Simulation" heißt. Könntest Du mir das bitte leicht verständlich erklären?
Ich spiele gegenwärtig mit meinen 3 Tasten über meinen Submixer und davon gehen 2 Strippen in den Hauptmixer (L + R).
Für unsere ganz normale Tanzband reicht das alles.
Jetzt wurde ich für eine größere "OLD STAR BAND" als Taster angeheuert und da liegt viel harte Rockmusik aus den 60-er bis 80-ern an, u.a. viel Deep Purple.
Deshalb brauche ich hervorragende Orgel-Sounds eben quasi die alten John Lord-Sounds.
Mein Motif hat zwar auch gute Orgeln drin, aber das ist alles noch verbesserungsbedürftig.
Ich würde mir auch noch eine extra Orgel kaufen, aber ich weiss nicht, welche?

MfG

Eberhard

---------- Post hinzugefügt um 10:02:37 ---------- Letzter Beitrag war um 09:59:06 ----------

Ist die Hammond XB - 1 gut? Ich sehe gerade, diese wird hier im Flohmarkt für 550 Tacken angeboten.

MfG

Eberhard
 
Hallo Eberhard,

moderne Synthesizer/Workstations/Rompler erzeugen im Grunde schon das gewünschte "Endprodukt Sound", der nur noch - möglichst linear und unverfälscht - verstärkt werden muß.
Bei den alten Instrumenten (E-Piano, Hammond, ...) ist allerdings der benutzte Verstärker ein wesentliches klangformendes Element. Auch eine originale B3 klingt ohne den typischen Leslie-Verstärker nicht, "wie sie soll"... ;)
Jon Lord hat nun für seinen typischen Sound kein Leslie, sondern vor allem Marshall-Türme verwendet (nun gut, später auch wieder zusätzlich Leslies...).
Das bedeutet: Auch mit einer echten Hammond bräuchte man die Röhrenverzerrung des Verstärkers, um einen "Deep-Purple-Sound" zu erreichen. Es ist leider nicht möglich, einen verzerrten Orgelsound realistisch zu samplen, weil naturgemäß der Grad der Verzerrung von der gerade gespielten Lautstärke, der Anzahl der gedrückten Tasten usw. abhängt und nicht über das Abspielen ewig gleicher Samples nachgebildet werden kann.

Deshalb braucht man einen passenden (klangformenden) Verstärker - englisch: Amp(lifier). Oder eben eine Amp-Simulation, wie Distance schreibt.
Im Nord Electro kann man neben dem für Hammond typischen Leslie-Modell 122 unter anderem auch ein Fender Twin Reverb (Röhrenverstärker) simuliert werden, die Roland VK-7 bzw. VK-8 bietet neben Leslie-Simulation auch Röhren-Stack-Simulationen (den Namen Marshallturm dürfen sie ja nicht erwähnen ;)).

Ob das alles Deinen Klangvorstellungen entspricht, mußt Du am jeweiligen Instrument unbedingt ausprobieren - oder Du wirst irgendwann maßlos enttäuscht sein.

Für Hard Rock scheint mir der Nord Electro dennoch geeigneter als die Rolands zu sein (ich stecke gerade in einer ähnlichen Situation wie Du und kämpfe mit meiner VK-7, mit der in diesem Gefüge ich garnicht recht glücklich bin - die Band-Kollegen allerdings schon, na ja... :gruebel:

Viele Grüße
Torsten
 
Anbei ein Demo der Numa-Organ mit dem gesuchten Sound.

http://www.youtube.com/watch?v=ZzpoEGJdEvs

Hörs dir mal an - vielleicht entspricht das ja schon ganz gut deinen Klangvorstellungen...;)

Gruß
Stephan

P.S. Mit einer XB-1 ohne Zusatzgeräte wid das wahrscheinlich nicht so ganz hinhauen..
 
Setz mal bitte voraus, dass ich nicht weiss, was "Amp-Simulation" heißt. Könntest Du mir das bitte leicht verständlich erklären?
Ich denke, Torsten hat das schon sehr gut erledigt, deshalb schreibe ich das hier nicht nocheinmal.
Betonen möchte ich nur noch einmal, dass die Simulation eines Leslies mit zugehörigem Verstärker in nahezu jedem Hammond-Clone enthalten ist (außer die von Voce), während die Simulationen für Gitarrenamps eben häufig nicht enthalten ist. Für den ultimativen (= realistischen) Deep Purple-Sound braucht man die aber, wie Torsten ja ebenfalls schon erläutert hatte.
Falls ein Hammond-Clone eben dies nicht liefert, kann man es natürlich mit einem externen Gerät nachrüsten, so wie das auch die Gitarristen machen. Man bräuchte dann eben ein Effektgerät, das Gitarrenverstärker simuliert. Oder man ist einfach weniger perfektionistisch und spielt die Purple-Sachen mit Leslie, das geht natürlich auch ;)

Ich würde mir auch noch eine extra Orgel kaufen, aber ich weiss nicht, welche?
Darauf bezogen sich ja gerade meine oben genannten Vorschläge.

Ist die Hammond XB - 1 gut? Ich sehe gerade, diese wird hier im Flohmarkt für 550 Tacken angeboten.
Naja, sie ist schon älter, deshalb ist sie auch so günstig. Mit den aktuellen Geräten (neu ab ~1500€) kann sie daher auf keinen Fall mithalten. Besser als dein Motif sollte sie aber hoffentlich sein ;)


Anbei ein Demo der Numa-Organ mit dem gesuchten Sound.
Vorsicht, hier wird eindeutig mit Leslie gespielt, also eben gerade nicht die alte Lord-Konfiguration!
 
Vorsicht, hier wird eindeutig mit Leslie gespielt, also eben gerade nicht die alte Lord-Konfiguration!

Naja, er hat ja nur generell von Deep Purple-Titeln gesprochen und nicht von bestimmten zeitlichen Episoden.
Von Jon Lord gibt es halt sowohl als auch - und für mich war auch sein Sound mit Leslie wegweisend :great:

Stephan

Edit: Korrigiere mich - 60er bis 80er - aber das beinhaltet ja beide Phasen...
 
Moin, liebe Kollegen,
ich möchte mich für Eure umfangreichen Erklärungen bedanken - ich glaube, das Problem ist bei mir, dass ich nicht in einer Großstadt wohne und im Musikladen testen kann - wie z.B. Köln oder so - hier in Rostock gibt es keinen größeren Musikstore.
Ich werde mal versuchen, in diesem Jahr zur Musikmesse zu kommen.

MfG

Eberhard
 
Also ehrlich gesagt halte ich die Musikmesse nicht unbedingt für den idealen Ort um Instrumente probezuspielen. Zwar sind natürlich die meisten Hersteller vertreten und es gibt auch die meisten Modelle zu sehen, aber es ist einfach wahnsinnig laut und man kann sich meist kaum ein vernünftiges Urteil bilden.
Ich würde lieber mal einen Tagesausflug in einen größeren Musikladen machen, auch wenn du dafür nen Stündchen fahren musst. Gut, in deinem Falle wären es vielleicht eher 2 Stunden (nach Hamburg zu Just Music), aber wenn du sogar bereit bist, nach Frankfurt Main zu fahren, dürfte dich das ja auch nicht abschrecken ;)
 
Hallo Eberhard,

aus eigener Erfahrung kann ich Dir berichten, dass für meine Ohren der Nord Electro III hier für Purple-Sounds sehr gute Sounds bringt und zudem noch angenehm zu transportieren ist. Ich habe noch eine Hammond XB-1 sowie einen H&K-Tubeman und Korg G4-Leslie-Sim, die zusammen auch für diese Sachen geeignet sind (wenn Du daran Interesse hast, melde Dich einfach).

Die Roland's oder Korg's sind mir hier "zu brav".
 
Irgendwie ist es immer Geschmacksache, ich kann nur sagen, mit meinem Nord Electro 3 bin ich super glücklich,:great: und ich werde mich von diesem Instrument nicht so schnell trennen ! Meiner Meinung nach, die beste Rock Orgel auf dem Markt.:D Liebe echt Hammond Freaks, bitte tut mir nicht Weh ;) ! :eek:
Auch die anderen Sounds sind sehr gut. Relativ kleine Auswahl ( keine 1500 Presets wie bei Motif und Co. ) aber voll in die Fresse ! ( sorry...)
Nur die "Plastik" Pianos taugen nix, aber dafür habe ich mir mein Nord nicht gekauft. :)
d006.html
 
Nur die "Plastik" Pianos taugen nix, aber dafür habe ich mir mein Nord nicht gekauft. :)

Sorry - das sehe ich genau andersherum: die Pianos der neuen Version 5 Library sind sehr gut und brauchen sich wahrlich hinter keinem Stagepiano zu verstecken, während für mich der B3-Sound (vor allem die Lesliesimaulation und der Chorus) des NE3 sehr nach Plastik klingt. Mit einer Rockorgel hat das in meinen Ohren wenig zu tun. Aber wie Du schon schreibst: die Geschmäcker sind verschieden...
 
Hallo Manned ! Hast Du die Pianos schon im Nord, oder findest Du die Demos gut ? Ich habe die Libraray 5 noch nicht ausprobiert, aber das was ich bis jetzt gehört habe hat mich immer wieder enttäuscht. Die Demos klingen gut, aber das was aus dem Instrument rauskommt nicht. Kann es sein, dass die Tonerzeugung im Nord Stage beispielsweise anders ist ?
Trotz gleichen Samples kling es dann anders ? Ich kann sonst die Begeisterung für die Nord Klaviere nicht nachvollziehen. :confused:
 
Wenn du die Nord Pianosounds über die Tastatur eines NE3 spielst ist das kein Wunder. Du kannst dort einfach die Dynamik garnicht richtig kontrollieren, und wenn du Pech hast, passt die Anschlagskurve nicht zu dir und du kommst garnicht in alle Dynamikbereiche rein. Mit einer Hammermechaniktastatur sind die Klänge sehr gut. Auf die v5 zu verzichten ist aber auch nicht so wahnsinnig schlau, denn die Verbesserungen sind erheblich ;)

Allerdings haben wir ja schon öfter festgestellt, dass sich an den Clavia-Pianos die Geister scheiden. Wer ein Piano mit eigenem Charakter sucht, ist bei Clavia gut aufgehoben, wer hingegen einen hochglanzpolierten, klinisch reinen HiFi-Flügel sucht eher nicht. An der Formulierung kann man erkennen, zu welcher Gruppe ich gehöre und jemand, der anders denkt, würde es auch anders nennen, aber die unterschiedlichen Charakteristika wird keiner abstreiten.
 
@Adrian:

ich spiele die Pianos der v5 Library seit deren Erscheinen Live auf dem NE3 (73). Ich komme auch mit dessen Dynamik des ganz gut zurecht. Ich habe die Samples der Grand Lady (Steinway) und Grand Imperial (Bösendorfer) und zwar jeweils die Medium Version in den NE3-Speicher geladen. Beide setzen sich im Bandkontext hervorragend durch und klingen in menen Ohren sehr gut ! Außerdem finde ich die Möglichkeit, selbsterstellte Samples in den NE3 zu laden genial. Ich habe mir ein paar Brass- und Chorsounds gebastelt, die ich für einige wenige Songs benötige. Insofern ist der NE3 wirklich ein tolles Instrument. Nur die Orgeln (B3, Vox und Farfisa) sind für mich nichts weiter, als ein Notbehelf für Minigigs, bei denen ich kein zweites Keyboard mitschleppen möchte oder kann. Da bin ich aus soundtechnischen Gründen jedesmal froh, wenn der Gig vorbei ist !
 
Was die Nord Piano Sounds angeht, muss ich erst einmal Distance recht geben, dass man hier nur einen Vergleich über einen 88er Pianotastatur amchen sollte und nicht auf einer leicht gewichteten oder Waterfall Tastatur wie beim NE. Wir haben neulich im Proberaum mal einen Vergleich mit Kurzweil gemacht. Eindeutige Meinung: Nord ist authentischer, was aber live in der BAnd untergeht. Kurzweil dagegen klingt deutlich besser und durchsetzungsfähiger im Bandgefüge.

Nun meine 5ct zur Orgel-Diskussion: Du wirst hier von 50 Antwortern mindestens 30 verschiedene Antworten bekommen. Wie Du ja aus der Diskussion bereits mitbekommen hast, hat auch Jon Lord diverse Setups gefahren, also kann es schon mal keine eindeutige Meinung geben. Ich persönlich würde aber auch Abstand von dem authentischen Gedanken nehmen, ist wohl auch nicht Dein primäres Interesse, da Du ja eingangs nach einem transportablen Einmanualigen Gerät gefragt hast. Und gerade hier ist die Auswahl riesig, angefangen bei diversen Workstations, die Orgel-Sounds mehr oder weniger gut mit abdecken, dann die reinen typischen Orgel-Clones, wie CX3, XK1, XB1, VK7, VK8, Nord Electro, Voce, Numa usw. usw.
Selbst wenn hier 20 Leute derselben Meinung sind, dass genau das Modell es ist, muss es noch nicht heißen, dass Du damit zufrieden bist. Die Suche nach dem "richtigen" Keyboard, nach dem "richtigen" Sound hört doch nie auf.

Mein erster Orgelsound, der mir gefiel, war im Korg 01/W. Da konnt man sogar das interne Leslie per Aftertouch aktivieren, ohne einen Schalter zu betätigen. Dann bekam ich einen Roland G1000, da war die Orgel noch ne Ecke geiler. Da war ein cooler Distortion drin, und auch die LeslieSim klang authentischer. Doch dann hab ich mit einem Keyboarder zusammengespielt, der seine orgeln durch ein Dynacord CLS222 geschickt hat. Also hab ich dann testweise mal ein Rotosphere gekauft, nach dem die Dynacords nur für unmöglich hohe Kurse angeboten wurden. Beim Rotosphere lernte ich dann, dass auch der Grundsound vielleicht nicht alles ist, auf was es ankommt, sondern, wie es sich im Bandgefüge macht. Und hier macht sich das Rotosphere hervorragend. Ich hab alternativ ein Boss RT20 getestet, ein Digitech RPM1, die haben mich alle nicht überzeugt, auch später der Ventilator nicht.

Grundsätzlich will ich auch klar sagen, dass ein Antesten im Musikladen nicht unbedingt erfolgsversprechend sein muss, sondern Du musst das Teil unbedingt auf der Bühne testen oder zumindest im Proberaum.

Bei mir war aber auch hier noch nicht Schluss. Als nächstes kaufte ich eine Roland VK1000, die mich wieder auf's neue begeisterte. Nur dann war mir die Kiste zu schwer, und leider auch zu einseitig. Hab mir dann das PC3X zugelegt, und war von den Orgelsounds absolut begeistert. Natürlich hörte ich auch hier nicht auf, zu experimentieren, jagte die Orgelsounds über ein externes Leslie, in diesem Fall ein sich echt drehendes, ein MotionSound Pro3X, das nur über ein Hochtorn Rotor verfügt, die Basstrommel simuliert. Den Bassteil schickte ich über einen KME Keyboardamp, damit kam der Sound mal von hinten, und wurde nciht wie sonst nur über die PA wiedergegeben. Auch das ist eine Sache, die man unbedingt mal testen muss, unabhängig von jedem Keyboard, für das man sich dann irgendwann entschieden hat.

Nun war die 88er Tastatur des PC3X nicht optimal zum Orgeln. Hab dann mal ein Nord Electro zwischen die Finger bekommen, und war völlig hin und weg, weniger wegen der Sounds, wobei natürlich auch über jeden Zweifel erhaben sind, aber die Tastatur hat mich begeistert. Da ging das Orgeln viel besser von der Hand. War mir leider auch zu einseitig, daher ist es ein Nord Stage EX geworden, der neben Orgel auch über hervorragende Pianos verfügt, und zusätzlich über einen Synthsection, eine optimale Kombination zu einer 88er Workstation. Auch hier teste ich allerdings weiter. Hab schon meine ganzen LeslieSims dran gehabt, nur hat die interne bislang immer noch am besten gefallen. Lediglich im Proberaum hab ich die Kombination Motionsound und Keyboardamp dran. Der Sound an sich ist nicht so gut, wie das, was der Nord an Amp- und LeslieSim eingebaut hat. Aber ich liebe es, wenn der OrgelSound direkt und brutal aus der Keyboard Ecke kommt.
Das Non-Plus-Ultra ist es noch nicht, aber ein guter Kompromiss. Vermutlich wäre das Traumsetup eine richtige Tonewheel, wie die B3 und ein Röhrenleslie wie das 122er. Aber wer will das schon schleppen? Also läuft's für die meisten von uns, gerade wenn sie mehr als 20 Gigs im Jahr haben auf einen Kompromiss hinaus.
 
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Hallo, ich kann Deine Meinung über das Nord Elektro 3 nur teilen. Nach jahrelangem Schleppen habe ich das ideale Instrument für meine Band gefunden. 9kg !!!! raus aus dem Gigbag - rauf auf den Ständer - Kabel rein und ab geht die Post. Klar gibt es Keyboards oder Orgel mit noch besseren Sounds, aber den Unterschied hören dann auch nur Experten und die würden deshalb kein Glas Bier mehr trinken. Ich halte 2 Dinge für wesentlich wichtiger: 1. die Spieltechnik und 2. welches Geräte zwischen Keyboard und Lautsprecher (bzw.Hörer) eingekoppelt sind. Aber auch das ist alles Geschmackssache. P.s.:Es gibt im Internet tolle Videos " Nord Elektro 3 vs. Hammond".
 

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