Ich überanstrenge (manchmal!) beim Singen

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Daniel Jonas
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Hey,

Ich singe jetzt seit ca. 4 Monaten und habe eine wichtige Frage. Zu Anfang habe ich sehr schnell begonnen beim Singen aufgrund von falscher Technik zu überanstrengen. Mittlerweile ist es mir möglich zu singen (auch in den Höhen), ohne dass ich verkrampfe- manchmal. Sobald ich entweder Gitarre spiele oder (nicht immer) auch ohne Gitarre einen Song komplett singe, welcher öfter in die höheren Lagen geht (F4 bis g#4 ca.), werde ich schwach, und kann diese Noten wortwörtlich nur noch schreien und selbst einfache Töne für mich wie z.B. ein e4 oder f4 scheinen auf einmal meine "Schmerzgrenze" zu sein. Wenn ich das dann aufgenommen habe und mir anhöre, denke ich mir immer nur- "Was war denn da mit dir los?", da ich eben diese angestrengten Passagen im Nachhinein wieder ohne wie man im englischen sagt meine Stimme zu "strainen" bzw. ohne zu drücken.

Ich kann die Lieder (eigentlich!) singen, und kann auch verschiedene Stellen welche an der Obergrenze meines Tonumfangs liegen wiederholen, so lange ich will, ohne dass ich erschöpfe.
Aber sobald ich die Gitarre dabei habe (hier kann ich das noch eher verstehen), oder eben das ganze Stück auf einmal singe (hier nicht), schaff ich es oft nicht mal mehr ganz zum Ende- also ob ich meinen Fokus/ Kontrolle oder so verliere.
Aber wenn ich z.B. draußen mit dem Hund rausgehe und es da mit Kopfhörern (natürlich unbeobachtet :D ) mitsinge, passiert es wiederum nicht.
Ihr merkt schon, es ist ganz komisch und meine Frage ist, ob das Problem auch andere haben, dass sie scheinbar die Kontrolle beim singen manchmal verlieren, obwohl sie es eigentlich könnten. Und ob es sich mit der Zeit legt, wovor ich nämlich Angst habe, sollte es nicht passieren, zumal ich ja noch recht neu bin.

Danke im Voraus:)
 
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Es kommt stark auf deine Haltung an.
Im Stehen und Gehen singt es sich besser als über einer Gitarre im Sitzen zusammengekauert.
Und es kommt auf die Energie und innere Haltung an.
Wenn ich ein Lied mag und aus vollem Herzen singe komme ich länger in die Höhen als wenn ich ein Lied vielleicht noch nicht so gut kann und eher halbherzig singe.
Dann stimmt die Atemtechnik oftmals nicht und man drückt, oder singt im Sitzen.
Die Haltung des Oberkörpers ist wichtig und muss gestreckt und stabil sein.
Gib aber nicht zu viel Power, vorallem nicht dauerhaft in den Höhen. Da überlastest du ruck zuck deine Stimmbänder!
Sing in passender Höhe zu deiner Stimme und transponiere die Lieder runter damit du sie locker und unverkrampft singen kannst.
 
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Das Thema mit der Gitarre hatten wir doch kürzlich schon.

Am Ende laufen all deine Probleme auf die gleichen Antworten hinaus:

  • Du singst erst seit diesem Sommer mit GU, was beim Singen praktisch nix ist.
  • Du hast dir Ed Sheeran als Idol ausgesucht. Diese Schuhe sind für einen Anfänger noch ein bisschen zu groß. Vor allem, wenn man Gesangsunterricht hat, muss man sich an einen gewissen Lehrplan halten. Das Abitur bekommt man ja auch nicht nach der ersten Klasse.
  • Momentan verspannt/verkrampft sich deine Stimme, wenn du längere Zeit in Lagen singst, für die deine Stimme noch nicht bereit ist. Ob deine Stimme überhaupt eine ähnliche Veranlgung hat wie Ed Sheeran, können wir mangels Hörprobe nicht beurteilen. Eventuell wirst du niemals so ähnlich klingen.
  • Wenn du "im Schutz" des Originals mit Kopfhörern singst, kommt es dir zwar besser vor, aber vermutlich singst du mehr im Falsett und mehr wacklige Töne, als dir bewusst ist. Nimm dich mal auf, während du zu den Kopfhörern singst. Es würde mich wundern, wenn das Ergebnis zufriedenstellend wäre.
 
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Wenn wir Sänger längere Zeit nahe unserer Obergrenze singen ermüden wir einfach, basta. Anfänger schneller als Profis, aber ermüden tun wir alle. Passt du mit der Technik nicht auf, geht das noch schneller. Gitarrespielen kostet Konzentration, somit kannst du dich damit noch schlechter auf deine Gesangstechnik konzentrieren. Mit der Zeit geht die Gesangstechnik so in Fleisch und Blut über, dass das kaum noch passiert, aber nach 4 Monaten kannst du das noch nicht erwarten.

Was du da machen kannst/mußt: Jedes Lied 3 x üben
  1. Gitarrenspiel bis es im Schlaf sitzt
  2. Gesang bis er im Schlaf sitzt
  3. Zusammenspiel Gitarre / Gesang bis es im Schlaf sitzt
Beachte: 3. ist in diesem Fall nicht einfach nur die Summe aus 1. und 2. ;)

Solange du nur die Melodie so einigermaßen kannst aber gleichzeitig Text und Akkorde ablesen mußt, mußt du dich zu stark konzentrieren um auch noch auf deine - gerade erst frisch erlernte - Gesangstechnik achten zu können.

Und ob es sich mit der Zeit legt, wovor ich nämlich Angst habe
Warum hast du Angst davor, dass es sich mit der Zeit legt? :confused:
EDIT: ah ... der Satz geht ja weiter mit "..., sollte es sich nicht legen". OK, so macht es Sinn.

--- Beiträge wurden zusammengefasst ---
Das Thema mit der Gitarre hatten wir doch kürzlich schon.
Dann hab ich das doch nicht geträumt. Ich wollte schon fast schreiben "Wie ich dir schon kürzlich geantwortet habe ..." habe aber auf die schnelle den Thread nicht mehr gefunden.
 
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Du hast dein ganzes Leben Zeit um zu lernen, hetz dich nicht so.

Es gibt immer das Thema "Kondition" beim Singen. Bevor die Technik nicht sitzt macht es keinen Sinn, Kondition zu büffeln. Üblicherweise sind die Töne/Linien/Phrasen davor "schuld" das dann die Höhen Probleme bereiten, aber das merkt man selbst oft nicht.

Der Kopfhörer ist a bisserl ein Problem, er verleitet zu einer falschen Wahrnehmung, dabei solltest du dich besser wahrnehmen. Eine Möglichkeit wäre nur eine "Muschel" aufs Ohr, das andere freilassen, oder ein Ohropax ins andere. Dann erschrickt man oft erst wie falsch man selber dazusingt ...

Was man aber manchen könnte ist singen mit Ohropax (oder diesen Geräuschabsorbierenden Kopfhörern, aber ohne Musik drauf, die Musik ev nur aus eine externen Lautsprecher) das stärkt die Wahrnehmung der Knochenleitung.

Ich trau mich es ja nicht zu schreiben, aber gerade am Anfang ist es nicht so wichtig was ich singen will, sondern was ich singen kann (an Liedern) deswegen verdrehen die Gesangslehrer immer die Augen wenn man kommt und sagt "ich würd gern XY singen" und dann geben sie einem "alle meine Entchen" auf´s Notenpult. Aber letztendlich wollen die nur helfen und liegen sogar richtig damit.
 
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Ja, sich gerade am Anfang mit anspruchsvolleren Songs zu überfordern ist keine gute Idee. Und wenn man denn als Anfänger unbedingt was Schwieriges singen will, dann wenigstens in eine Tonlage transponiert, die der eigenen Stimmlage entgegenkommt. Zu lang in falschen Lagen zu singen, das ist auf Dauer für die meisten Stimmen Gift.
Zumal du dich nicht nur auf den Gesang fokussieren kannst, sondern zusätzlich auf das Gitarrespielen konzentrieren musst. Das sind gleich zwei technische Baustellen. Ich würde auch sagen: erst wenn die Alle meine Entchen-Liga rund läuft, sprich: die Basics sitzen, kannst du die nächste Stufe angehen.
 
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Daniel Jonas
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Das mit der Gitarre (wie ich ja bereits erklärt habe) ist mir durchaus bewusst und ergibt natürlich absolut Sinn. Deshalb könnt ihr euch das Problem, was ich mit der Gitarre habe auch einfach wegdenken. Und das Problem ist nicht, dass diese Lieder zu hoch geschweige denn zu anspruchsvoll sind. Ich singe sogar meistens einen Halbton tiefer. Ebenso übe ich mittlerweile nur noch selten so, dass ich mit dem Playback singe, sondern es mir anhöre und dann nachsinge.
Mein Problem, was vllt. noch nicht ganz klar geworden ist, ist dass ich, wenn ich mir z.B. einen Part raussuche (so 10-15 Sekunden lang), ihn so oft wiederholen kann wie ich möchte ohne zu überanstrengen (hier ist es mir sogar TEILS möglich in die Originaltonart überzugehen).
Singe ich das Lied aber nun am Stück (auch ohne Gitarre), also nicht in Parts aufgeteilt, so merke ich, dass ich es hier nicht mehr so oft wiederholen kann wie ich möchte (an guten Tagen öfter als an schlechten Tagen).
Und ebenso richtet sich das nicht nur nach Liedern von Ed Sheeran, welchen ich schon um einiges weniger cover als "früher", sondern alles mögliche. Von Seafret´s To the Sea bis Wonderwall um Beispiele zu nennen.
Wie dem auch sei, ich werde bald eine Hörprobe Hochladen um euch einen kleinen Einblick geben zu können- sobald mein Handy repariert ist- sonst ist schlecht :D
 
FerdinandK
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Das nennt man "Kondition", es ist ein Unterschied, ob ich eine Passage singen kann oder die Passage im Lied nach vielen anderen Passagen, ohne Erholung und nicht dann wann ich will, sondern wann das playback oder der Rhythmus es will. Leider ist das ein Unterschied, jedem der singt ist dieser Unterschied bewusst, dir wird er noch bewusst werden.
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Es gibt sicher Lieder die kannst Du ohne Problem "am Stück" singen, die anderen werden noch kommen mit der Zeit und Übung, aber es wäre am Anfang von Vorteil sich auf erstere zu fokussieren, die Technik aus dem GU dabei zu üben um dann mit besserer Technik irgendwann sich wieder dem Ausgangspunkt zu widmen.
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Ich wollte auch Freddie Mercury singen, hat mich vor ernste Probleme gestellt und ich hätte niemandem auf der Welt abgenommen, dass wenn ich noch 500mal versuche ich nicht weiterkomme. Mach nicht du den gleichen Fehler.
 
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"Liebe Leute, ich laufe kurze Teil-Strecken auch mehrfach, ohne zu ermüden, aber wenn ich die 10 km am Stück laufe kann ich das nicht beliebig oft wiederholen."

Merkst du was? Das ist doch ein no-brainer, dass dich der Song OHNE Erholungspausen mehr stresst als MIT Erholungspausen. Ein Sänger ist kein MP3 Player, bei dem ich den Song beliebig oft wiederholen kann. Und du bist nach 4 Monaten alles andere als routiniert. Jemand der gewöhnlich den Iron-Man-Triatlon macht wird sich mit einer auch mehrfachen Wiederholung der 10 km Distanz spielen und es wird für Leute die die 10km gerade mal so schaffen aussehen als könnte er das beliebig oft. Kann er aber nicht.
--- Beiträge wurden zusammengefasst ---
Lerne aus meinem Fehler
Sage ich meinem Sohn auch immer ... hoffnungslos. Manche Fehler muß man scheinbar selbst machen um wirklich aus ihnen zu lernen :nix:
 
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FerdinandK
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Ich hab es abgeschwächt ... mit einem edit.
P.S.: ich hab nur Töchter, da geh ich dann immer Forum schreiben ...
 
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Daniel Jonas
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Macht Sinn, was ihr da sagt. Ich danke euch!
 
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Stimmermüdung und mangelnde Kondition haben ihre Ursache meistens in mangelhafter Atemtechnik, sprich fehlender Atempower. Also regelmäßig Atemtraining machen und die Puste trainieren!
 
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Zum Singen benötigt man - wie zu ganz vielem anderen auch - Muskeln. Wer hätte das gedacht! Die müssen natürlich auch erst mal trainiert werden ...
 
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Daniel Jonas
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@FerdinandK @drowo @Bell @antipasti @GeiGit

Schmerzt jetzt zwar das hochzuladen aber ich habe noch ne Aufnahme von vor ein paar Wochen gefunden wo ich acapella gesungen habe. Das ist so ein typisches Beispiel wo ich überanstrenge beim singen und nicht mehr locker bin. Wenn ich mir das jetzt z.B. anhöre und nachmache, geht das im Schlaf und ich muss noch nicht einmal zwangsläufig den Ton stützen. Takt und alle Töne natürlich auch nicht immer getroffen da ich keine Begleitung hatte aber hört selbst.


 
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Na, das ist doch für einen Anfänger gar nicht übel!! Du intonierst ganz ok, Rhythmusgefühl ist vorhanden, der Wechsel zwischen Kopf- und Bruststimme ist natürlich noch sehr krass, aber das ist anfängertypisch, auch dass du bei den hohen Tönen zumachst und sie deswegen dünn klingen. Nix, das man mit Übungen (&Atemtraining;) ) nicht wegkriegen könnte.

P.S. Du bist noch jung, oder? Darf ich fragen, wie alt du bist?
 
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Daniel Jonas
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P.S. Du bist noch jung, oder? Darf ich fragen, wie alt du bist?

Durchn Stimmbruch bin ich durch, falls das die Frage war. Bin 17, werde nächstes Jahr im März 18. Warum fragst du wenn ich fragen darf? :D
 
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Dann hab ich gut geraten. Irgendwas zwischen 15 und höchstens 18, 19 hab ich mir gedacht.
Deine Stimme klingt einfach jung. Aber das ist nix Schlimmes ;)
 
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Na, das ist doch für einen Anfänger gar nicht übel!!

Finde ich auch. Sogar schon recht gut.

@Daniel Jonas
Kann es sein, dass du doch schon mal früher eine Hörprobe gepostet hast?

Wenn ich mir das jetzt z.B. anhöre und nachmache, geht das im Schlaf

Mit "nachmachen" meinst du beim Hören mitsingen? Singen und mitsingen ist halt nicht dasselbe, wie ich schon sagte.
 
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Daniel Jonas
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Finde ich auch. Sogar schon recht gut.

@Daniel Jonas
Kann es sein, dass du doch schon mal früher eine Hörprobe gepostet hast?



Mit "nachmachen" meinst du beim Hören mitsingen? Singen und mitsingen ist halt nicht dasselbe, wie ich schon sagte.

Ja ich hab schonmal eine Hörprobe gepostet... die war sehr... Joa :D Und ich meine nachsingen, nicht mitsingen.
 
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Ich schreib jetzt mal schonungslos die nackte Wahrheit.
1.) Du bist ein Mann -> das ist ein Vorteil
2.) Du bist sehr jung -> das ist ein Vorteil
3.) Du triffst Töne -> das ist ein Vorteil
4.) Du willst -> das ist ein Vorteil

Zusammengefasst, es sind alle Voraussetzungen vorhanden, der Kehlkopf ist üblicherweise erst mit 24 ausgewachsen, dann wird es ernst. D.h. Du hast ca 7 Jahre vor Dir, diese mit Musik, mit Gesang, mit Üben, mit Unterricht nehmen zu füllen. Wie man es oft bei Sportler hört, "wenn der Kopf stimmt ist vieles möglich".

In deinem Alter hab ich verzweifelt versucht "Show must go on", ... zu singen, mittlerweile bin ich 2,6 mal so alt. würde ich mir selbst einen Rat geben, dann wäre das "nimm Unterricht, und mach das, was die sagen, echt und wirklich". Wenn Du nur die halbe Zeit von "deinen Lieder" dafür opferst wird das schon werden.

Es reicht jetzt momentan nicht für das Supertalent, aber wenn Du dranbleibst, fleißig bist und dir helfen lässt könnte es in 7 Jahren was werden. Wenn Du jetzt klug bist, erkennst Du, dass in 7 Jahren, sehr wahrscheinlich andere Lieder (Hits) aktuell sein werden. Dein "Ed" ist dann schon lange vergessen. Daher ist es wesentlich die Stimme vorzubereiten, damit sie das was die Mode uns in 7 Jahren bringen möge auch gut und angemessen interpretieren kannst.
(Die 7 Jahre sind eine fiktive Zeitangabe, treffen aber die Größenordnung)

Es wird alles gut, es ist alles gut, aber es gibt keine Zauberei.
 
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