IEM-Einsteiger benötigt Einschätzung bzgl. Funkstrecke und Hörer

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Hallo Leute,

das Thema In-Ear reizt mich schon seit Jahren und ich habe vor kurzem den Entschluss gefasst, dass eine entsprechende Lösung her muss.
Ich habe mich vorab schon etwas informiert (v.a. bzgl. der Gerätschaften und den Funkfrequenzen, Hörer noch nicht so) und bräuchte eine Einschätzung, ob ich damit richtig liege, bzw. was ich vielleicht noch nicht berücksichtigt habe.

Folgende Ausgangssituation:
Ich, Gitarrist, suche eine IEM-Lösung, die ich gerne in Verbindung mit meinem Kemper nutzen möchte.
Dass man beim Thema IEM nicht sparen sollte, habe ich bereits verinnerlicht. Da ich bzw. wir das ganze als Hobby betreibe(n) [welches mir jedoch sehr wichtig ist], muss sich das ganze natürlich in einem gewissen preislichen Rahmen bewegen. Ich suche also nach einem guten Kompromiss aus Preis/Leistung.
Was mögliche Monitorwege betrifft, könnte das ganze noch ein Problem mit unserem alten Analogpult darstellen, das müsste ich vorher noch genau abklären. Eventuell wird aber bald ein anderes angeschafft, welches dieses Problem hoffentlich nicht mehr hat.
An Funkstrecken in der Band ist momentan eine IEM-Lösung vorhanden (Billiglösung, Frequenz weiß ich leider nicht) und ein Funkmikro. Der Zuwachs dürfte sich aber sonst in Grenzen halten (vll. noch 1-2 Funkmikros), an IEM besteht sonst kein großes Interesse.

Was ich mir vorgestellt habe:
  1. Sennheiser EW 300 G3 E-Band (gebraucht)
    Wäre das EW 300 im E-Band eine gute Wahl? Prinzipiell wären ja beide zukünftigen, anmeldefreien Frequenzlücken (823-832MHz, 863-865MHz) nutzbar.
    Laut Shure lassen sich deren Systeme im genannten Frequenzbereich ja in einer für eine Hobbyband akzeptablen Zahl betreiben.
  2. Sennheiser EW 300 G2 C-Band (gebraucht)
    Ist das G2 immer noch ein empfehlenswertes System? So wie ich das recherchiert habe, bliebe mir hier aber nur das C-Band, d.h. Anmeldung und jährliche Gebühr wären fällig. In Verbindung mit einem guten Gebrauchtpreis wäre das aber akzeptabel.
  3. Shure PSM700 C-Band (gebraucht)
    Selbe Konstellation wie beim Sennheiser G2. Ich nehme an, das PSM700 ist der Vorgänger des PSM900? Die beiden dürften in etwa auf gleichem Niveau liegen oder?
  4. LD Systems MEI 1000 G2 (neu)
    Hier nur der Vollständigkeit halber. Hat sich bei der neuen Generation etwas getan?
Das wären so meinen Ideen. Das Shure PSM900 habe ich nicht aufgenommen, da es gebraucht sehr selten ist und eigentlich nur mit Anmeldung betreibbar ist (korrigiert mich, wenn ich da falsch liege).

So, noch kurz zum Hörer:
Beim T wurde mir mir der Westone UM 30 Pro RC empfohlen. Angepasste Hörer wären nicht unbedingt nötig, da dieser hier schon sehr gut sitzt.
Was meint ihr hierzu? Gibt es besseres fürs Geld? Oder sind angepasste Hörer bei dieser Preiskategorie ein Muss?

Ich wäre euch sehr dankbar für eine fachkundige Einschätzung und weitere Empfehlungen :)
 
Eigenschaft
 
Ich würde zuerst einmal sagen, dass ein Monitor grundsätzlich besser wäre und du mehr Spaß auf der Bühne haben wirst -- Versprochen !! :D

Ja zu den Frequenzen:
Nimm den E-Band, der ist anmeldefrei, benutz ihn einfach zwischen 823 und 832, dann ist das top. alles andere ist illegal und brauchst lizenz usw....
Shure würd ich nicht empfehlen, Sennheiser ist führend bei InEar Systemen !!

Der Westone ist zwar schon teuer, und ich bezweifle ja auch nicht, dass er keinen guten Sound hätte oder so.
Aber du wirst nicht zufrieden sein, weil er 1. im Ohr nach ein paar Liedern weh tut, und 2. nicht annähernd so gut abschirmt wie ein gegossener Hörer.

Ich empfehle:
https://www.thomann.de/at/ultimate_ears_ue7_ambient.htm

der ist wirklich top !!

Du könntest auch billigere nehmen, aber geh nicht unter 600€ und nimm' die Ultimate Ears, die sind auch führend, benutzt von Robbie Williams bis AC/DC jeder.

mfg
 
Shure würd ich nicht empfehlen, Sennheiser ist führend bei InEar Systemen !!

Danke für diese Vereinheitlichung - das passt immer und hilft ungemein weiter!
(sorry - das musste einfach sein)

Nun aber zum Thema:
@Met@llicer: Ja - das PSM700 ist der Vorgänger vom PSM900 System. Allerdings liegen auch 10 Jahre Entwicklung dazwischen. Sprich die Klangqualität ist um einiges besser geworden. PSM900 gäbe es auch in der R22 Version - die auch etwas die LTE Mittenlücke abdeckt und damit anmeldefrei genutzt werden kann.
Solltest du ein gebrauchtes PPSM700 erwischen spricht da nichts dagegen. Die MN Version deckt recht gut die Mittenlücke ab.


Hoffe das hilft dir weiter.

Besten Gruß
 
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Da ich mich von der Konstellation her angesprochen fühle (Hobby, angemessenes Preis-/Leistungsverhältnis) muss ich eine Lanze für universelle Hörer brechen. Ich liebe meinen Westone UM3 mit den Comply Foam tips TX 100. Der sitzt super, schirmt für meine Verhältnisse ziemlich gut ab und wenns sein muss, bleibt der auch länger im Ohr, ohne dass er stört!!! Ach ja, und er klingt so, dass er meine Ansprüche voll erfüllt, nix zu sehr betont, alles da und schön differenziert. Ob man so auf den Nachfolger (das ist der UM30 Pro wohl) übertragen kann, kann ich leider nicht sagen. Wie viel schlechter kann ein Nachfolger wohl sein?

Diese Verallgemeinerung, dass universelle Hörer weh tun und nicht sitzen und schon gar nicht klingen können würde ich auf keinen Fall unterschreiben. Es sei dahingestellt, ob hochklassige mehrfach so teure Hörer mit wirklich gut gemachten Otoplastiken (ja, auch da kann's richtig Bockmist geben, wenn einer nicht aufgepasst hat) nicht auch noch mal zusätzlich die klangliche Sonne aufgehen lassen können.

Zum LD System gibt's hier im In-Ear Bereich irgendwo die Aussage, dass es sich vor einem Sennheiser nicht verstecken muss (ich weiß nicht, ob review oder in anderem Zusammenhang, einfach mal hier suchen). Und da das G2 auch beide Frequenzlücken abdeckt sich als Neugerät genauso günstige Anschaffung, wie eine gebrauchtes Sennheiser.
 
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Hätte fast nicht mehr damit gerechnet, noch brauchbare Antworten zu bekommen. Ich danke für die hilfreichen Beiträge! :)

Ich würde zuerst einmal sagen, dass ein Monitor grundsätzlich besser wäre und du mehr Spaß auf der Bühne haben wirst -- Versprochen !! :D
Ich denke, das kann man so pauschal nicht sagen. Klar, ein aufgerissener Amp oder eine Kemper+FRFR-Lösung macht sicherlich "Spaß", wenn es laut ist. Ich habe auch überlegt, ob ich mir lieber einen guten FRFR-Monitor für den Kemper anschaffe oder eine IEM-Lösung. Ich bin dann zu dem Entschluss gekommen, dass die IEM-Lösung eigentlich nur Vorteile bietet (wenn man sich mit dem Prinzip anfreunden kann). Erstens schont man sein Gehör (bei maßvollem Einsatz) und zweitens profitiert auch der Bühnen- und Frontsound enorm, gerade bei kleineren Locations. Ein lauter Gitarrenamp (habe ich bisher eingesetzt) oder ein Monitor würde nur wieder zu einem "Ich hör' mich nicht"-Teufelskreis führen (ihr kennt das ja bestimmt... ;)). Wie seht ihr das?

@Jürgen
Jürgen Schwörer;6888299 schrieb:
Ja - das PSM700 ist der Vorgänger vom PSM900 System. Allerdings liegen auch 10 Jahre Entwicklung dazwischen. Sprich die Klangqualität ist um einiges besser geworden. PSM900 gäbe es auch in der R22 Version - die auch etwas die LTE Mittenlücke abdeckt und damit anmeldefrei genutzt werden kann.
Ah, danke für den Hinweis. Hätte jetzt nicht gedacht, dass die beiden zeitlich so weit auseinander liegen.
Wie gesagt, das PSM900 kommt prinzipiell auch in Betracht - ich sehe jedoch beim Sennheiser EW 300 G3 den Vorteil, dass im E-Band beide Frequenzlücken vollständig abgedeckt werden.

Jürgen Schwörer;6888299 schrieb:
Solltest du ein gebrauchtes PPSM700 erwischen spricht da nichts dagegen. Die MN Version deckt recht gut die Mittenlücke ab.
Danke für den Tipp!


@straighteight
Da ich mich von der Konstellation her angesprochen fühle (Hobby, angemessenes Preis-/Leistungsverhältnis) muss ich eine Lanze für universelle Hörer brechen. Ich liebe meinen Westone UM3 mit den Comply Foam tips TX 100. Der sitzt super, schirmt für meine Verhältnisse ziemlich gut ab und wenns sein muss, bleibt der auch länger im Ohr, ohne dass er stört!!! Ach ja, und er klingt so, dass er meine Ansprüche voll erfüllt, nix zu sehr betont, alles da und schön differenziert. Ob man so auf den Nachfolger (das ist der UM30 Pro wohl) übertragen kann, kann ich leider nicht sagen. Wie viel schlechter kann ein Nachfolger wohl sein?

Diese Verallgemeinerung, dass universelle Hörer weh tun und nicht sitzen und schon gar nicht klingen können würde ich auf keinen Fall unterschreiben. Es sei dahingestellt, ob hochklassige mehrfach so teure Hörer mit wirklich gut gemachten Otoplastiken (ja, auch da kann's richtig Bockmist geben, wenn einer nicht aufgepasst hat) nicht auch noch mal zusätzlich die klangliche Sonne aufgehen lassen können.
Danke für das Feedback bzgl. des Hörers. Deckt sich auch mit dem, was mir beim Thomann empfohlen wurde. Anderen Empfehlungen bin ich aber natürlich auch aufgeschlossen!

...
Was ich mich noch frage (und was bestimmt einige interessieren dürfte):
Kann man derzeit schon absehen, wie sich das mit den Frequenzen entwickelt? Bleiben diese Lücken in Anbetracht des weiteren LTE-Ausbaus auch in Zukunft zuverlässig? (Zumindest bis Ende 2021, da endet ja die Allgemeinzuteilung für die LTE-Mittenlücke).
 
Was ich mich noch frage (und was bestimmt einige interessieren dürfte):
Kann man derzeit schon absehen, wie sich das mit den Frequenzen entwickelt? Bleiben diese Lücken in Anbetracht des weiteren LTE-Ausbaus auch in Zukunft zuverlässig? (Zumindest bis Ende 2021, da endet ja die Allgemeinzuteilung für die LTE-Mittenlücke).

Niemand ist hier Hellseher (zum Glück) - und jeder der westlichen Welt weiß, dass das Geld die Macht hat: Sprich wir als Funkmikrofon-Nutzer werden nie die Lobby der "Handy-Fraktion" erreichen.
Aber unser Vorteil: Die LTE-Technik benötigt die Mittenlücke .... Der Bereich sit also recht "zukunftssicher".
 
Nimm als Inear-Einsteiger bloß keine fest eingegossenen In-Ears. Bei Nichtgefallen sind gleich einmal einige hundert Euro für die Tonne. Bei den zweiteiligen Varianten kann man wenigstens die Hörer weiterverkaufen und die Otoplastiken als Gehörschutz verwenden.

Frequenzen kosten einen Haufen Geld - die Mittenlücke ist also nicht ohne Grund vorhanden und eher als Notnagel anzusehen. Was über 2021 auf jeden Fall noch Zukunft hat, aber nicht unbedingt empfehlenswert ist, sind 863-865 MHz und 2,4 GHz.
 
Ich würde mich nach einer gebrauchten Sennheiser G2 oder G3 Strecke umsehen!
In Shure PSM700 würde ich nicht mehr investieren und bevor man eine PSM900 kauft, würde ich immer die G3 vorziehen.
Bin mit allen genannten lange auf Tour gewesen, und die Sennheiser haben sich einfach deutlich besser bewährt.
 
Hallo AudioWizard50.

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Jürgen Schwörer;6891771 schrieb:
Niemand ist hier Hellseher (zum Glück) - und jeder der westlichen Welt weiß, dass das Geld die Macht hat: Sprich wir als Funkmikrofon-Nutzer werden nie die Lobby der "Handy-Fraktion" erreichen.
Aber unser Vorteil: Die LTE-Technik benötigt die Mittenlücke .... Der Bereich sit also recht "zukunftssicher".

Ich meinte hier eher die kurzfristige Entwicklung, d.h. wenn sich LTE weiter verbreitet hat als es jetzt der Fall ist (ab 2016?). Man liest öfter mal was von Einstreuungen (in die Mittenlücke), das kann ich als Laie aber nicht beurteilen. Möchte nur ungern viel Geld für so ein System ausgeben, um dann in 2 Jahren festzustellen, dass das ganze doch nicht so funktioniert wie versprochen (wovon ich jetzt mal nicht ausgehe!).

Nimm als Inear-Einsteiger bloß keine fest eingegossenen In-Ears. Bei Nichtgefallen sind gleich einmal einige hundert Euro für die Tonne. Bei den zweiteiligen Varianten kann man wenigstens die Hörer weiterverkaufen und die Otoplastiken als Gehörschutz verwenden.

Den Punkt kann ich nachvollziehen. Sollte ich jedoch mit Klang und Tragekomfort des Hörers zufrieden sein, spricht doch nichts dagegen, oder? Immerhin kann ich bei Nichtgefallen den Hörer ja auch wieder zurückschicken.


Im Moment sieht's so aus:
Nach weiterem Einlesen bin ich auf den Stagediver SD-2 aufmerksam geworden, der mich doch sehr anspricht. Wäre aktuell mein Favorit. Würde den gerne mal mit dem Westone vergleichen...

Bezüglich Funkstrecke bin ich erstmal zur Einsicht gekommen, dass es unter Umständen auch das LD MEI 1000 G2 tut..Wie gesagt, für mich käme eigentlich nur noch das Sennheiser EW 300 G3 in Frage, weil das im E-Band beide Frequenzlücken unterstützt (so wie das MEI 1000 G2 übrigens). Und das ist selbst gebraucht auch nicht mal eben für 500€ zu haben...betrachte ich jetzt die Anzahl an Gigs im Jahr, fände ich das MEI 1000 G2 ausreichend, und bin auch bereit, Qualitätseinbußen in Kauf zu nehmen. Die Frage ist halt, wie groß die Lücke ist. Vergleichtests findet man ja leider gar nicht. Immerhin habe ich die Möglichkeit, das MEI 1000 G2 mit seinem Vorgänger zu vergleichen.
 
Bezüglich Funkstrecke bin ich erstmal zur Einsicht gekommen, dass es unter Umständen auch das LD MEI 1000 G2 tut..Wie gesagt, für mich käme eigentlich nur noch das Sennheiser EW 300 G3 in Frage, weil das im E-Band beide Frequenzlücken unterstützt (so wie das MEI 1000 G2 übrigens). Und das ist selbst gebraucht auch nicht mal eben für 500€ zu haben...betrachte ich jetzt die Anzahl an Gigs im Jahr, fände ich das MEI 1000 G2 ausreichend, und bin auch bereit, Qualitätseinbußen in Kauf zu nehmen. Die Frage ist halt, wie groß die Lücke ist. Vergleichtests findet man ja leider gar nicht. Immerhin habe ich die Möglichkeit, das MEI 1000 G2 mit seinem Vorgänger zu vergleichen.

Schau mal hier: https://www.musiker-board.de/artikel/ld-systems-mei1000-g2/
 
Den Punkt kann ich nachvollziehen. Sollte ich jedoch mit Klang und Tragekomfort des Hörers zufrieden sein, spricht doch nichts dagegen, oder? Immerhin kann ich bei Nichtgefallen den Hörer ja auch wieder zurückschicken.

Bei individualisierten Produkten (eingegossenen In-Ears) besteht kein Rückgaberecht.

Gegen einfache (nicht angepasste) Stöpsel spricht in der Hinsicht auch nichts, ich wollte von den eingegossenen In-Ears als Einsteiger abraten.
Es gibt noch zwei weitere Punkte, die dagegen sprechen:
1. Es gibt viele Leute, die nach ersten In-Ear-Versuchen wieder auf normale Monitore umsteigen. Einen Gehörschutz kann man dort sinnvoll weiterverwenden, bzw. ist sowieso schon vorhanden. Zusätzlich ist bei wechselnden Tontechnikern und Locations die getrennte Lösung flexibler (Hörer raus, Filter rein).
2. Bei eingegossenen Hörern ist ein Upgrade unmöglich. Ein Großteil der Kosten für ein angepasstes, eingegossenes In-Ear entfallen auf den Hörer. Das Eingießen schlägt nur mit 100 - 200 Euro zu Buche.

Wenn natürlich In-Ear in der Band Pflicht ist, mindestens eine zweistellige Zahl Auftritte pro Jahr vorliegt und auch dementsprechend die Bandkasse klingelt, kann man natürlich auch direkt zu den professionellen, eingegossenen Systemen greifen.

Hast du dich eigentlich informiert, ob man die Westone auch (per Adapterring) in Otoplastiken stecken kann?
Ich habe viel gutes über die Kombination aus Elacin-Otoplastiken und den Hearsafe HS-15 Twin gehört. Zusammen läge das bei etwa 420 Euro (ohne Filter).
Wenn man Otoplastiken hauptsächlich mit In-Ears verwenden will und/oder singt, gibt es auch noch die etwas Voluminösere Concha-Form, die einen Teil der Ohrmuschel ausfüllt und dadurch besser sitzt.

Das perfekte In-Ear zu finden, hängt auch viel vom persönlichen Geschmack ab. Einfach Stöpsel würde ich mir nicht einen kompletten Abend antun wollen und mit den Elacin-Otoplastiken (als Gehörschutz) habe ich sehr gute Erfahrungen gemacht (bis ich sie verloren habe...).
 
Hallo,

ich kann jedem nur zu Inears raten.
ich mache "erst" seit 7 Jahren viel Live Musik und habe es innerhalb von ein paar Jahren mit einem zugegebermaßen extrem lauten Schlagzeuger und grundsätzlich schon immer recht empfindlichen Ohren (extrem anfällig für Pfeifen bei Belastung, viel schneller als bei jedem anderen den ich kenne) es inzwischen geschafft, dass ich ein paar Stunden neben einem Schlagzeug auf der Bühne nicht mehr durchstehe. Ich bekomme da regelrecht Ohrenschmerzen und habe mindestens 2 Tage nach dem Gig noch Nachwirkungen.
Das ist evtl. ein recht extremer Fall aber es zeigt einfach wie Jahrelange Lärmbelastung wirken kann.
Tinnitus in leichtem Stadium ist übrigens auch vorhanden ...

Also zumindest Gehörschutz, besser IEM. Ich mag die selbst mit den Elacin doch irgendwie etwas undurchsichtigere Klangkullisse nicht so gerne, des weiteren kann ich mich selbst nach Gutdünken lauter oder leiser beimischen, habe dazu einen kleinen Mixer auf der Bühne stehen.

Gruß
Andy
 
Hallo,

ich nutze das Audio Technica M3, aus meiner Sicht ebenfalls ein sehr gutes System und gebraucht günstig zu erhalten.

Viele Grüße Daniel
 
Hallo Leute,
ich wollte mich nochmals für die vielen Anregungen und Kommentare bedanken! :great: (Trolle ausgenommen)
Was dieses Thema betrifft, habe ich im Moment keine große Eile und lassen mir dementsprechend Zeit, deswegen auch eine etwas verspätete Antwort.

Ein Bandkollege hat das LD MEI 1000 (also den Vorgänger des G2), sogar mit 2 Bodypacks, das wusste ich gar nicht. Hab mir das gleich mal zum Testen mit nach Hause genommen :)
Habe dann mit meinen gewohnten Kopfhörern (Sony MDR-7506, geschlossen), die ich auch immer zum Üben mit dem Kemper benutze, einen Vergleich gemacht.
Mich hat interessiert, inwiefern das MEI im Vergleich zu meinem Referenzsignal aus dem Kemper Headphone out abschneidet (den Sender habe ich mit dem Monitor out des Kempers verbunden). Durch schnelles Umstecken konnte ich daher einen -subjektiven- Vergleich durchführen.

Wie lautet mein Fazit bisher?
Nun, eher enttäuschend...eine 1:1-Übertragung hatte ich von vornherein nicht erwartet. Aber ich hätte auch nicht erwartet, dass da doch einiges auf der Strecke bleibt (im wahrsten Sinne des Wortes ;) )
Frequenzen, Nuancen, Details...vieles von dem fein aufgelösten Kemper-Signal geht meiner Meinung nach verloren oder wird anders wiedergegeben. Auch durch das Nachjustieren der Monitor-Out-Parameter am Kemper (Bass, Mitten, Höhen, Presence) wurde es nicht grundlegend besser. Das Rauschen fand ich dahingegen ganz akzeptabel.

Welche Erfahrungen habt ihr gemacht? Ist das auch bei den teuren Systemen so?
 

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