Impedanz ausrechnen

von Roli, 01.07.07.

  1. Roli

    Roli Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.07.07   #1
    Irgendetwas check ich nicht beim ausrechnen der Impedanz

    Wenn Boxen in Reihe geschaltet sind, dann addiert sich die Ohm Anzahl.
    Wenn Parallel dann halbiert sie sich (sofern gleiche Ohm Anzahl) - das ist mir klar.

    Unsere Band schließt die Boxen hintereinander, d.h. wenn ich mich nicht irre, erhöht sich die Ohmanzahl auf 16Ohm bzw. auf 8Ohm.

    Wenn ich richtig liege, dann die Frage wie schließt man die Boxen den parallel?

    Entschuldigt so ne komische Fragestellung, aber irgendwie leuchtet mir das nicht ein.

    Thx 4 help
     

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  2. EDE-WOLF

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    Erstellt: 01.07.07   #2
    was du da skizziert hast ist ein mehrwege system!

    Da sitzen frequenzweichen drin, was dazu führt, dass eben KEINE eletrísche parallelschaltung von widerstaänden vorliegt!

    Im übrigen:
    IN/Out Buchsen in Lautsprechern sind zumeist parallel verschaltet (mir ist keine andere kiste bekannt)

    das heißt: beim durschleifen ensteht ne paralelschaltung!

    In deiner skizze siehts so aus, als seien die oberen beiden kisten Topteile?
    wenn dem so ist sieht die Topteilendstufe in dem Fall 4 Ohm

    Die Bassendstufe sieht hier 2 Ohm.

    Die verwendeten Kabel müssen 4 adrige sein, die entsprechend beschaltet sind...
     
  3. Roli

    Roli Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.07.07   #3
    Ja genau, Du hast alles richtig identifiziert:great:

    D.h. aber auch, dass wenn ich noch ein Top bzw. noch einen Sub dazu stelle, sinkt die Impedanz auf 2Ohm bzw. auf 1Ohm, was für eine Endstufe mit 4Ohm richtig schlecht wäre oder?
     
  4. EDE-WOLF

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    Erstellt: 01.07.07   #4
    nein, wenn du noch ein top dazu stellst sinkt die impedanz auf 2,66 Ohm
    bei nem weiteren bass auf 1,33 ohm

    gesetz ist im übrigen das folgende:

    Rges=(R1*R2*R3....)/(R1+R2+R3...)
     
  5. Roli

    Roli Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.07.07   #5
    Alles klar - ich hab die Formel schon verdrängt:screwy:

    Aber was ich so gelesen habe, kann die Ohmanzahl der Boxen grösser sein als die des Amp´s. Wenn sie darunter ist (so wie in meinem Beispiel 2,66Ohm an 4Ohm Amp) ist das nicht so gut...

    Könntest Du noch so nett sein und mir verraten was da dann schief läuft, bzw. was im schlimmsten Fall passieren könnte?!

    Thx

    Roli
     
  6. EDE-WOLF

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    Erstellt: 01.07.07   #6
    wenn du e-technisch nicht bewandert bist wirds mim erklären schwierig:

    folgendes:

    "Ohm" ist der widerstand.
    Volt ist Spannung
    Ampere ist Strom


    Lege ich an einen Widerstand eine gewisse spannung an, fließt ein gewisser strom


    (falls du nicht e-technisch bewandert bist, mal anschaullich, aebr eventuell n bisschen doof ;) )

    Setze ich eine Pumpe (endstufe) die einen druck (spannung) ausübt an ein rohr (Widerstand) an, so fließt wasser mit ner gewissen geschwindigkeit (Strom)

    Mache ich das rohr dünn (erhhöhe ich den Widerstand) fließt weniger wasser (Strom) obwohl der Druck (die spannung) der Pumpe (endstufe) gleich groß bleibt.

    Mache ich das rohr aber zu dick (verringere ich den widerstand zu stark) fließt sehr schnell viel wasser (hoher strom) und das bei eigentlich gleichem Druck (Spannung).


    da wir uns in einem Kreislauf befinden Pumpt die Pumpe irgendwann sozusagen "ohne gegenkraft" und überdreht, dadurch geht sie kaputt (wird zu heiß, interessanter weise genauso wie die endstufe ;) )

    die endstufe wird also zu warm, die bauteile rauchen ab

    oder im besten falle hat die endstufe ne schutzschaltung gegen kruzschluss (denn nicht viel anders ist das, was wir da produzieren), sodass sie abschaltet!



    Ich weiß kindererklärung, aber ist denk ich am verständlichsten
     
  7. Roli

    Roli Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.07.07   #7
    :great:

    Top!!! Tausend dank.

    Überhaupt mal ein großes Lob für Dich, dass Du dein Wissen mit dem Board teilst...
     
  8. Manu85

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    Erstellt: 01.07.07   #8
    Ist das jetz das Gesetz für eine Parallelschaltung von Widerständen?
     
  9. EDE-WOLF

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  10. Manu85

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    Erstellt: 01.07.07   #10
    Ich kenn das aber ein bissl anders. Bin der Meinung das das so nicht stimmt.
    In meiner Formelsammlung steht das Gesetz so:

    1/Rges = 1/R1 + 1/R2

    Wenn man das nach R auflößt sieht das so aus:

    Rges = 1/ (1/R1 + 1/R2)

    Bringt man das auf einen Nenner:

    Rges = (R1 * R2)/(R1 + R2)

    Das stimmt noch mit deinem Gesetz überein. Aber so einfach kann man das nicht auf 3 oder mehr Widerstände übertragen. Wenn man das ganze für 3 Widerstände ausmultipliziert sieht das so aus:

    Rges = (R1 * R2 * R3) / ((R1 * R2) + (R1 * R3) + (R2 * R3))

    Im Zähler multiplizieren sich die Wiederstände einfach. Aber im Nenner addieren sich nicht die einzelnen Wiederstände. Einfach mal durchrechnen.
     
  11. EDE-WOLF

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    Erstellt: 01.07.07   #11
    ach bullshit du hast vollkommen recht!

    klar... mein ding funktioniert nur bis zu 2 widerständen!


    wie gesagt! hast vollkommenrecht!

    mein fehler
     
  12. Scully

    Scully Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.07.07   #12
    Moinmoin

    Da ich hier offensichtilich einem irrglauben erlegen bin, welche art von Schaltung liegt denn vor? Ich war bisher offensichtlich falscher weise davon ausgegangen, dass die zwei Lautsprecher die ich auf eine passive Weiche auflege sehr wohl eine Parallelschaltung darstellen. Wenn ich mir so das Schaltbild einer 0-8-15 Weiche anschaue, liegt diese für mich als leihen auch erst mal vor. Es sind zwar dazu noch je nach gewünschter Flanke und evtllen Filtern einige Kapazitäten, Induktivitäten und manchmal auch Widerstände verbaut, manche verruchte Hersteller benutzen sogar Glühlämpchen als Schutzschaltung(hab ich gehört), aber letztenendes ist es doch eine Parallelschaltung, oder?
    Vielmehr bin ich davon ausgegangen dass die Impendanz eines Lautsprechers frequenzabhängig ist, und eben das der Grund ist, weshalb die Impendanz eines Hochpassgefilterten Treibers, z.B. dem Horn in einem Topteil nicht relevant ist, da dieses eher selten unter etwa 800 Hz angekoppelt wird, und bei den meisten Chassis der Impendanzanstieg ab etwa 500-800 Hz stark zulegt dass dieser ab hier gut im zweistelligen bereich verschwindet, und daher bei einer Ankoppelfrequenz von z.B. 1,6 kHz für die Gesamtimpendanz des Lautsprechers vernachlässigbar groß ist.
    Wenn ich ein Topteil jetzt aber passiv von einem Woofer trenne, dann meistens eher nicht bei 800 oder mehr Hz, eher mal bei z.B. 150 Hz. Bei 150Hz allerdings, dachte ich zumindest, beträgt meine Impendanz aber meisten noch etwa die Nennimpendanz des Lautsprechers. Daher war ich bis jetzt davon ausgegangen, dass hier zumindest für die an der Endstufe anliegende Impendanz in dem Fall schon noch von einer Parallelschaltung auszugehen wäre...
    Das würde auch zu meinen Praxiserfahrungen passen, für die ich mir dann jetzt eine neue Erklärung suchen muss, bei denen ich an einem passiv getrennten 8Ohm Woofer mit 120Hz passiv Hochpass und einem 8 Ohm Top am Ende der Leitung mit meinem Lügendetektorhaften Multimeter eine Impendanz von etwa 3,1Ohm gemessen hab, diese multipliziert mit dem Faktor aus der Quadratwurzel von Zwei ergibt doch meineswissen die Nennimpendanz, in dem Fall ziemlich genau 4 Ohm.
    Wieso ist das denn dann so?

    MfG, Scully
     
  13. EDE-WOLF

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    Erstellt: 01.07.07   #13
    keine ahnung die üblichen REs des Basschassis wäre hier sinniger!


    natürlich sind HT und TT in gewisser weise parallel geschaltet, aber durch die filter ist das für die endstufe natürlich relativ uninteressant
    die bilden ja einen zusätzlichen seriellen widerstand zum jeweiligen chassis...


    Habs eventuell falsch formuliert: es liegt zwar irgendwo ne parallelschaltung vor, aber bedingt durch die filter ist die formel nicht mehr möglich!
     
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