In-ear monitoring

von JostVonSchmock, 24.02.05.

  1. JostVonSchmock

    JostVonSchmock Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.02.05   #1
    Ich würd mal gern ein wenig mehr über In-ear monitoring erfahren. Wer arbeitet damit und kann mir erzählen was ich genau brauche und wie teuer der ganze Spass ist? Möchte unbedingt über In-ear mit Click spielen, mein jetziges Metronom ist nämlich ohne Kopfhörer unbrauchbar.
     
  2. Chris Ryan

    Chris Ryan Registrierter Benutzer

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  3. wyrus

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    Erstellt: 23.03.05   #3
    die frage ist, ob du ausschließlich nen klick haben willst.dafür würden schon ein paar ohrhörer(s.u.) und irgendnen lautstärkeregler reichen.

    also ich benutze die folgenden 2 sachen:
    http://fischer-amps.de/index.php?id=inear_beltpack

    und

    shure E2 ohrhörer


    für einen schlagzeuger ist das eine ausreichende lösung, weil wir ja nicht durch die gegend rennen und deshalb alles in funk-ausstattung benötigen.


    meine trommeln sind per ddrum4 abgenommen und die becken mische ich mir über 2 shure sm 57 mit rein. das ganze geht dann noch durch ein kleines mischpult, wo ich die verschiedenen lautstärken angleichen und andere instrumente dazupacken kann.danach noch nen bischen den klang verändern und dann rein in den fischer amp.

    so nebenbei:ich hab auch eine konventionelle monitoranlage, die ich ehrlich gesagt öfter benutze als die in-ears.:cool:
    in-ear monitoring ist zwar ne tolle, glasklare sache, aber ich persönlich dreh mich vor begeisterung dann immer und immmer lauter, bis es irgendwann viel zu laut ist und das gehör wieder voll geschädigt wird.außerdem ist es nen bischen übertrieben und aufwendig beim proben jedes mal die dinger rauszunehmen, einsetzen usw.. man möchte ja manchmal auch seinen mitmusikern zuhören.:rolleyes:
    live ist das ne sehr feine sache, die aber entsprechende technik vom veranstalter voraussetzt und ich finds immer sehr gefährlich sein gehör dem nächst besten mischer anzuvertrauen.
    wenn die dir nämlich auf die in-ears mal ne richtige rückkopplung geben dann platzt dir der kopf.
    :rock:
     
  4. starclassic123

    starclassic123 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.03.05   #4
    hallo leute!

    bei "the venturous" proben wir mit kopfhöhrer. wir haben da nen 4 kanaligen kopfhöhreramp, von behringer glaub ich, und akg kopfhöhrer entweder akg 171 oder 271.
    ich finde das recht angenehm weil man die lautstärke beim proben wirklich reduzieren kann und nicht jedes mal mit nem summen im ohr den proberaum verlässt.
    das problem mit der kommunikation haben wir so gelöst das wir jedem ein gesangsmikro hinstellen, da muss man halt reinreden wenn man den anderen was sagen will.

    schlagzeug haben wir nur mit akg 112 und nem c 418 abgenommen. vor den gitarren steht jeweils ein sm 57 und der bass kommt glaub ich über ne DI box. das ganze über ein mischpult und ab in den kopfhöhrerverstärker und die sache läuft schon.

    MFG

    r
     
  5. MikePortnoy

    MikePortnoy Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.03.05   #5
    ich benutze in der Bandprobe nur noch In earing, so klar wie mit diesen Dingern im Ohr habe ich noch nie alle Instrumente gehöhrt.
    Mit dem Klick ist das dann aber ein Problem weil wir mit unserem Behringer Mischpult nur ein gemeinsames In ear signal zurückgeben können. Momentan lasse ich mein Metronom über die Boxen und über das In ear laufen es geht nur so das alle mit dem Metronom zurechtkommen müssen.
    Wenn nur du In ear benutzt sollte das mit dem Metronom durch ein kleines Mischpult aber machbar sein, es kommt jetzt darauf an ob du nur dich höhren willst oder deine komplette Band über das Mischpult
     
  6. JoJoAction

    JoJoAction Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.03.05   #6
    wenn du z.b. den powerlay pro-xl von behringer als kopfhörerverstärker benutzt, kannst du dir den klick nur auf deinen kanal mischen, weil jeder der 4 kanäle einen eigenen aux-in hat. so machen wir das beim proben.
     
  7. Shoash

    Shoash Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 25.03.05   #7
    ich glaub da schaust du am besten mal in einem anderen unter forum wie z.b. pa oder so. da wissen die denk ich mal deutlich besser bescheid als wir drummer hier ;)
     
  8. JostVonSchmock

    JostVonSchmock Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 25.03.05   #8
    Hab mir vor kurzem einen Studiokopfhörer von Studio-Kans bei Drumsonly gekauft. Der Kopfhörer schirmt super ab und hat eine eigene Lautstärkeregelung. Habe gestern zum ersten Mal auf der Probe das Metronom an den Kopfhörer angeschlossen und damit gespielt. Da er so gut abdämpft habe ich immer eine Muschel mit Klick aufm Ohr und mit dem anderen Ohr höre ich die anderen Instrumente. Klappt einwandfrei das Drummen mit dem Click. Werde das jetzt fortsetzen, ist aufjedenfall empfehlenswert. So ein Click sorgt dafür dass man sich keine Gedanken wegen dem Tempo machen muss und schließt Temposchwankungen(z.b. durch Stress) aus.

    P.S.: Habe für Metronom und Kopfhörer ca. 150-160€ bezahlt. Denke das muss es einem Wert sein.
     
  9. WayneSchlegel

    WayneSchlegel Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 26.03.05   #9
    Hi Jost,

    in deinem Ausgangsposting ging es dir ja um das Thema In-Ear-Monitoring.
    Auch wenn du jetzt etwas abgeschweift bist und von deinem neuen Kopfhörer schreibst, kann ich dir gerne mal meine Eindrücke bezüglich In-Ear-Monitoring im Live-Einsatz schildern.
    Im Normalfall benutzt sowas lediglich unser Sänger bei der Robbie Williams Coverband, weil er auf und vor der Bühne recht häufig am herumspringen ist und sich dadurch recht weit von den stationären Monitor-Wedges entfernt.
    Es war bereits auf einigen Firmen-Events jedoch aus Lautstärkegründen nicht anders möglich, als die gesamte Band mit IEM auszustatten. (Das Equipment kam dann jeweils von der für diese speziellen Auftritte engagierten Beschallungsfirma) Unser Standard-Bühnen und Monitorsound ist lautstärkemässig zwar als relativ leise und transparent zu bezeichnen, aber einem Veranstalter war es zum Beispiel in der Wandelhalle in Bad Kissingen zu riskant die Bühne mit Sidefills und Monitoren zu bepflastern, also gingen alle direkt ins Pult (ausser dem Gitarristen) und auf der Bühne stand ausser unserer Backline nichts was irgendwie Lärm verursacht ausser meinem Schlagzeug :D. Dafür bekamen wir alle diese Standard In-Ear Ohrstöpsel, bei mir stationär und bei den anderen selbstverstänlich mit Sender und mir schraubte man zusätzlich noch einen sogenannten Shaker an den Drum-Hocker. Ein Plexiglas-Käfig um das Schlagzeug blieb mir zum Glück erspart. Der Soundcheck ging zügig von statten und ich hatte neben mir noch so eine kleine Kiste mit mehreren Reglern stehen mit deren Hilfe ich bequem meinen Klick, sowie die Gesamtlautstärke und die Intensität des Shakers regeln konnte. Den Shaker habe ich als erstes mal ganz ausgeschaltet. Wirklich ein zu blödes Gefühl, wenn bei jedem Bassdrumschlag der Stuhl mitvibriert! Na ja, wer´s mag.:screwy:
    Jeder bekam exakt nach seinen jeweiligen Vorgaben die Instrumente oder Stimmen die er brauchte in HiFi-Qualität auf die Öhrchen.
    Rein vom Klang her war das natürlich formidabel, aber wirklich süchtig macht es auch nicht. Vom Feeling her hat das ganze irgendwie keine Eier und man hat nicht das Gefühl Live zu spielen, sondern kommt sich ein Bisschen vor wie im Studio. Dieser Eindruck besteht zumindest bei mir persönlich immer noch, trotz inzwischen mehrerer IEM-Erlebnisse.
    Mal ganz davon abgesehen, dass die ganze Chose, wenn man sie selbst käuflich erwerben will, recht kostspielig ist, ziehe ich die herkömmliche Variante mit Monitoren und Sidefills auf jeden Fall vor.
    Mir reicht es bei einigen Stücken den Klick per Mini-Ohrstöpsel auf einem Ohr zu haben und den Rest der Band DIREKT zu hören, respektive über meinen Drum-Fill neben mir.
    Solltest du diese IEM Sache wirklich durchziehen wollen, rate ich zumindest dringlich zu individuell deinen Ohren angepassten Ohr-Hörern.
    Diese standard One Size fits All-Dinger sind nicht so der Bringer für den Dauereinsatz! Spätestens nach ´ner halben Stunde drücken die derartig in den Ohren (hab halt relativ kleine), dass man sich wünscht das Konzert wäre baldigst überstanden.
    Wie gesagt, wir mieten das Zeug und das dazu gehörende Know How bei bedarf einfach an, bzw. der VA übernimmt das. Von daher kann ich dir was die technische Seite und auch die Kosten angeht leider nicht viel weiter helfen.
    Ich wollte dir die Sache durch meine Schilderung auch keinesfalls madig machen, aber vielleicht war die Beschreibung meiner persönlichen Eindrücke und Erfahrungen ja irgendwie von Nutzen für dich oder andere hier im Forum.

    Mit herzlichem Groove

    WayneSchlegel
     
  10. JoJoAction

    JoJoAction Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.03.05   #10
    @ jost: auf einem ohr nur klick auf dem anderen nur band? ich glaube, das würde ich nicht aushalten. ist das nich voll ekelig?

    @ wayne: in welcher williams-coverband spielst du? zufällig "escapology"? dann hab ich dich schon in der matrix in bochum gesehen.
     
  11. WayneSchlegel

    WayneSchlegel Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 26.03.05   #11
    Nö, in Bochum waren wir bisher nicht.
    Wir nennen uns schlicht RWC, hatten zu Anfang allerdings ebenfalls den Zusatz -escapology- im Bandnamen. Um verwechslungen mit anderen Robbie Coverbands zu vermeiden haben wir das jedoch schnell wieder geändert.
    Erfahrungsgemäss verdienen an Rechtsstreitigkeiten wegen irgendwelcher Namensrechte letztendlich nur die Anwälte und es kostet Zeit und Nerven.
    Da hatten wir keinen Bock drauf und konzentrieren uns lieber auf´s Spielen und Geld verdienen.
    Guckst du hier --> RWC ,das sind wir.
    (Je nach Bühnengrösse und zu erwartender Gage haben wir 2 bis 6 Tänzerinnen mit dabei. Das Auge isst bzw. hört ja bekanntlich auch mit.:D )
    Für den Fall, dass die allgemeine Robbie-Manie in Deutschland abflaut, u.a. durch das stetig anwachsende Überangebot an Robbie-Coverbands, haben wir latürnich schon Alternativ-Projekte in der Schublade, aber so lang es uns nicht selber anödet und wir gut gebucht sind, ist es ein nettes Zubrot zu unserem normalen Top40/Gala/Huren-Job-dasein.:rolleyes:
    Wir haben alle vorher jahrelang auch richtige (eigene) Musik gemacht, aber das hilft in den allerwenigsten Fällen die Miete zu zahlen.:mad:

    Heute spielen wir übrigens in Schwäbisch Hall im NCO-Club, einer der eher selteneren öffentlichen Auftritte. Ansonsten sind es überwiegend Industrie-Jobs mit geschlossener Gesellschaft, aber richtige Club-Gigs mit ´nem Publikum das ausschliesslich wegen uns kommt machen natürlich am meisten Spass. Nicht zuletzt wegen des hohen Frauenanteils im Publikum.:D

    Sorry für´s Off Topic!
    Jetzt wenden wir uns lieber wieder dem Thema In-Ear-Monitoring zu, gell.
     
  12. JostVonSchmock

    JostVonSchmock Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.03.05   #12
    Das funktioniert ganz gut. Teilweise zieh ich den Kopfhörer auch ganz an.
     
  13. 00Schneider

    00Schneider HCA PA-Praxis und Drum-History HCA

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    Erstellt: 26.03.05   #13
    Das stimmt nicht. IEM ist letzendlich günstiger als eine Monitor-Lösung, wenn man von normalem Material ausgeht. Zwei amtliche Wedges und ein Amp liegen auch alleine bei min. 3000 €. Sennheiser EW 300 IEM G2 Bundle (mit 2 Emfpängern) kostet 1200 €, plus 600-1500 € für zwei (individuelle) Hörer.
     
  14. WayneSchlegel

    WayneSchlegel Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 26.03.05   #14
    Du hast Recht, aber SO hatte ich es nicht gemeint. Ok, war etwas blöd ausgedrückt, zugegeben.
    Ich bin von meiner persönlichen Band-Situation ausgegangen, also ohne eigene PA mit jeweils professioneller Beschallungsfirma vor Ort.
    Die haben dann sowieso jeglichen Zinnober dabei (ob nun Monitore oder IEM)
    und mit sowas als Dauersituation würde ich mir das ganze In-Ear-Geraffel nicht noch selber kaufen, von eigenen Monitoren oder Sidefills mal ganz abgesehen.
    Lediglich diese angepassten Ohrhörer werde ich mir eventüll mal machen lassen, die kann ich ja auch für meinen Klick verwenden.
     
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