müssen Festivals/Veranstalter aufgrund des Riders Technik mieten mit der sie sich selbst nicht auskennen,
sagen wir mal so, mir sind nur selten Veranstalter untergekommen, die sich technisch auskennen, egal woher die Technik stammt. Dafür gibt es technische verantwortliche und Firmen, die die Technik bereitstellen. Die haben dann auch das nötige Knowhow die Dinger zu bedienen. Zumindest wenn es keine Hinterhof Bude ist die mal eben eine Gartenparty ausstatten würden.
Daher ist, zumindest in meiner Welt, zumieten auch kein Thema. Wenn komplexes Frequenzmanagement gefragt ist, meist sind das Veranstaltungen die etwas mehr als 100 Leute an Besuchern haben, dann zahlt es sich auch aus jemanden zu haben, der das wirklich managen kann. Im PA-Forum gibt es jemanden names Lisa F. die z.B durchaus größere Events in Austrialien (denke ich) betreut. Die hat da schon einiges an Einblicken in ihre Arbeit gepostet, unter anderem auch zum Thema Frequenzmanagement, und dass das Thema so wichtig ist, dass es schon lange vor dem Tag X notwendig wird, da sich einen Plan zu machen,
ich hab bei mir allgemein alles so aufgebaut, dass ich jeden Kanal mit einem Schalter auf Analogverbindung schalten kann, eigentlich aus dem Grund falls ne Funke ausfällt
Ich denke da an IEM, bei Funkmikros ist das weniger schlimm, solange die nicht benötigten Mikros aus sind. Aber nehmen wir den Fall, dass auf der einen Bühne eine Band spielt, die IEM benutzt. Dann wird während dieser Performance neben der Bühne dein Rack mal aktiviert um die Frequenzen zu checken, die du aktuell eingestellt hast. Das ding fährt hoch eine deiner IEM Strecken verwendet die selbe Frequenz wie eine IEM Strecke der aktuell spielenden Band. Jetzt sind zwei Sender mit der selben Frequenz aktiv. Das Ergebnis ist nicht vorhersehbar, weil es kann ja sein, dass deine Strecke die andere überlagert, der Musiker also plötzlich nichts mehr hört oder es gibt Störgeräusche, Aussetzer, was auch immer. So zerstört dein Funkrack die Performance der aktuell spielenden Band. Da ist es egal ob du irgendeinen Schalter hast der den Kanal umschalten kann. Der Schaden ist schon passiert.
Gut wäre da zumindest wenn man den Antennencombiner (so man einen hat) quasi auf Offline schalten kann, dass da kein Signal gesendet werden kann. Dann kann man die Frequenzen der Funkstrecken auch korrigieren, falls notwendig, während andere spielen.
Aber egal, an sich sollte es dem technischen Verantwortlichen einer Veranstaltung mitgeteilt werden, welche Frequenzen man aktuell benutzt und der sollte dann sagen, ja geht oder nein ihr müsst da die und die Frequenz auf das und jenes ändern. Das macht ihr dann schon bevor ihr zum Event aufbrecht und alles wird gut. Als technisch verantwortlicher würde ich da die Band, die in ihrem Rider ein Funk IEM erwähnen, die auch dem entsprechend kontaktieren. Wenn das im Rider nicht steht, dann gibt es am Tag X für die Band halt kein IEM. Das ist, wie ich finde, eine Bringschuld der Band.
Bezüglich Auswahl der IEM Funkstrecken für den TE würde ich wohl auch eher darauf achten ein "amtliches" Zeug zu beschaffen, auch wenn die 4000€ da nicht ausreichen. Vielleicht geht es ja, dass man erst mal mit zwei Sender und vier Empfänger anfängt, die dann Mono spielen. Aber man sollte sich schon mal im klaren sein, dass man kurzfristig doch auf vier Sender, inkl Combiner und externen Antennen landen wird, wenn das professionell betrieben werden soll.