Instrumentaler Funk/Blues/Pop - Mix mit Percussion-Unterstützung?

von Zottelviech, 24.02.07.

  1. Zottelviech

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    Erstellt: 24.02.07   #1
    Hoi Leudis!

    Ich wollte mal wissen, was ihr davon haltet, den oben genannten Stilen durch Einfluss von Percussion etwas Farbe zu verleihen. Die Situation sieht so aus: Wir sind ein Drummer, ein Bassist und zwei Gitarristen, einer der beiden bin ich. Da es ja durchaus Stücke gibt, die mit mehr als einer Gitarre einfach zu konfus klingen, kam mir als ehemaliger Schlagzeuger die Idee, bei diversen Stücken auf Percussion zu wechseln. Wir sind alle noch Schüler und haben deswegen nicht unbedingt unbegrenzt Kröten zur Verfügung :o, von daher kam schnell Zweifel auf, ob man in dieser Beziehung überhaupt genug instrumentale Vielfalt mit unserem Budget erreichen kann...

    Damit ihr mal so etwa eine Vorstellung habt: Wenn wir zusammenlegen, kommen wir auf knapp 400 €. Wäre klasse, wenn ihr sagen könntet wie ihr die Idee findet und eventuell ein paar Instrument-Kombinationen nennt, die nicht über die Budgetgrenze reichen! Vielen Dank! :)
     
  2. Hyper-Horst

    Hyper-Horst Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 25.02.07   #2
    Naja, die Idee finde ich schonmal klasse, Percussion passt eigendlich fast immer, finde ich zumindest. Bei Funk/Blues/Pop ist es auch nicht verkehrt ....

    Die moderne Standardkombination (so nenn ich das einfach mal), sieht man auch bei vielen Bands oder Combos, sind 2 oder 3 Congas und Bongos. Dazu dann noch ein bisschen handpercussion wie Tambourin, Claves, Cowbell(s), ...

    Als Beispiel mal eine kleine Zusammenstellung (ich habe die Instrumente noch nicht selber gespielt, rein in euren Preisrahmen passend und Markenartikel ... ;))

    2 Congas (Set): https://www.thomann.de/de/lp_caliente_conga_set.htm?sid=f8f34d1f085daf74b9b164b2dff5bbf7
    Bongos (ohne Ständer; die kenne ich, sind für den Preis echt OK): https://www.thomann.de/de/headliner_hb100nt_bongo_set.htm?sid=f8f34d1f085daf74b9b164b2dff5bbf7
    Cowbell: https://www.thomann.de/de/lp_007_rockbell.htm?sid=f8f34d1f085daf74b9b164b2dff5bbf7
    Tambourin: https://www.thomann.de/de/lp_174_cyclop_tambourin_bk.htm?sid=f8f34d1f085daf74b9b164b2dff5bbf7

    usw ....

    Da fehlen jetzt noch Halterungen und Ständer (außer bei den Congas) aber mit 400€ dürftet ihr da schon was ordentliches zusammen bekommen :great:


    Edit: Ganz nebenbei finde ich so Percussion auf der Bühne auch richtig schick, fehlt nur noch ne Bläsersection, das wär ne coole Besetzung :great: :)
     
  3. Simon

    Simon Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 25.02.07   #3
    Hey,
    Ich habe bisher die Erfahrung gemacht, dass es super passt, WENN es stimmig ist.
    Vielleicht kannst du mal was von der Band "Spice" besorgen. Machen (machTen....:( ) sehr geilen Funk/Pop mit Percussion. Klingt super.

    Am Wichtigsten finde ich eigentlich die Conga dabei. Kauftauf gar keine Fall 3 Congas. Damit kann man als Anfänger noch nichts anfangen. Man kann ja später immer nochmal was nachkaufen. Eine würde eigentlich erstmal reichen. 12" wäre ne gute Größe. Dann erstmal die verschieden Schlagtechniken üben (Slap, Tone, Bass, gedämpfter Slap). Das müsste erstmal reichen um ein bisschen mehr Farbe ins Spiel zu bringen!

    Ein Bonga Paar wäre auch nicht schlecht. Cowbell und Tamburin könnte ja auch mit vom Schlagzeuger übernommen werden. Oder man kauft sich noch eine Fusshalterung für die Cowbell.

    Ansonsten fallen mir noch Marimbas, Cajon, Shaker... ein.
     
  4. Hyper-Horst

    Hyper-Horst Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 25.02.07   #4
    Was verstehst du unter Marimbas? Ich verstehe darunter ein Marimbaphon, welches viel zu untransportabel für eine solche Band wäre und außerdem auch keine Verwendung fände ;)
    Es sei denn, du meinst was anderes ...

    Ja, EINE Conga wäre mir ehrlich gesagt zu wenig, selbst als Anfänger. Ein Congaset (mit 2 Congas und Ständer) kommt da auch viel billiger, als wenn du später nochmal eine (oder auch 2) kaufst. Wie gesagt, war ja auch nur ein Vorschlag was es so an Percussion gibt und was zur Musik passt :great:
    Shaker, Cajon, ... da gibts unendlich viele kleinere Dinge, die man nach und nach dazu kaufen kann, um noch mehr Klangfarbe und Abwechslung rein zu bringen, wie Simon ja schon richtig gesagt hat ;):great:
     
  5. Simon

    Simon Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 25.02.07   #5
    Warum das denn? Es gibt doch auch kleine mit 30 Stäben oder so. Das wird ja jawohl kein Problem sein....

    Warum das denn? Also ich kenne Funk-Bands die das benutzen. Und nicht gerade wenig. Warum soll man in Schubladen denken? (meine "Rockband" benutzt auch eine original DDR-Triola...:D und es passt) Es kommt ja immer drauf was man daraus macht!! Ich leibe dieses Instrument.

    Geht ja nicht um dich! :p Ich hatte schon das Vergnügen bei einem Conga Workshop eines Original-Venezuelanischen Percussion Gottes teilzunehmen und da hat man eindeutig gemerkt, dass weniger sehr oft mehr ist. Erst recht wenn man Anfänger ist. Du hast dir doch auch nicht gleich 3 Crashes und 2 Chinas gekauft oder???:p ;)
    Und von kleinen Congas würde ich sowie so ertsmal abraten. Lieber 12", 13". Das ist ja sozusagen Standard-Congagrößen (auch bei Salsa-Bands). Die setzten sich besser durch. Gerade bei Gigs ist das dann wichtig. 10" und 11" wären nachher gute "dritte Conga" Größen!!

    Jaaa Conga und Cajon zusammen....:great: *sabber*
    Shaker finde ich sehr wichtig um Groove und Feeling reinzubringen. Und so nen Shaker kostet ja auch nicht die Welt!! Shaker=wichtig:D oder ne Shekere!:cool:
     
  6. Zottelviech

    Zottelviech Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 25.02.07   #6
    Das hört sich ja alles schon mal nicht schlecht an, danke! :great: Wichtig ist einfach, dass es eher als Unterstützung fürs Schlagzeug gedacht ist und nicht unbedingt den Rhytmus vorgeben soll. Von daher sollten es nach möglichkeit Instrumente sein, die sich klanglich abheben,aber auch nicht zu sehr aus der Reihe tanzen... Congas sind jedenfalls sicher nicht ungeeignet, ein Shaker steht schon auf meiner imaginären Liste :p aber fehlt einem Cajon in Verbindung mit nem kompletten Drumset nicht eventuell die Präsenz?
     
  7. Simon

    Simon Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 25.02.07   #7
    Das ist ja schonmal super!!:great:

    Cajon und Schlagzeug würde ich auch nicht machen. Ein Cajon ist ja ein "Taschen-Set" sozusagen...
    Wenn dann Cajon und Conga!!!
     
  8. WilliamBasie

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    Erstellt: 25.02.07   #8
    Simon, du bist sicher, daß du die Marimba nicht mit den Bar Chimes verwechselst??

    Ein Marimbaphon ist vergleichbar mit einem Xylophon, nur mit Holzplatten - bei einem Instrument mit 3-3,5 Oktaven hast du gerne mal einen Kombi voll Gepäck...

    Natürlich gibt es (z.B. von Dave Samuels oder Cal Tjader) Latin-Music mit Marimba, aber die Regel ist das eher nicht.
     
  9. Hyper-Horst

    Hyper-Horst Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.02.07   #9
    Das meinte ich ja, ich selber besitze ein Xylophon, daher kenne ich die Schwierigeit, so ein Teil zu transportieren :D Ein Marimbaphon ist in der Tat meistens noch größer und untransportabler ;)
     
  10. Simon

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    Erstellt: 26.02.07   #10
    Naja hallo.... Ganz doof bin ich ja nun auch nicht! :p

    *klick*
    So ein kleines süßes Marimba meine ich. Die Kleinen nennt man ja Balafon...

    Und hier gehts ja auch nicht um Latin, sondern um Funk.
    In Rostock gibts übrigens ne gute Funk Band mit nem Xylophonisten (oder Marimbaphonisten...) und das passt wunderbar!!
    Ein Balafon hat einen sehr schönen warmen Sound und gerade für ruhige Songs oder ruhige Songpassagen sehr interessant!
     
  11. WilliamBasie

    WilliamBasie Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.02.07   #11
    ...mit dem Balafon hast du ein ganz anderes Problem - die sind in der regel pentatonisch, d.h. du kannst nicht allzuviele "unserer" Tonarten bedienen...

    Aber egal, beides kann er nicht so ohne weiteres aus dem Ärmel schütteln! "Irgendwie" Conga spielen geht meist, aber "irgendwie" Stabspiele, das ist einfach nur schrecklich.
     
  12. Hyper-Horst

    Hyper-Horst Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.02.07   #12
    Exakt richtig :great:
     
  13. Zottelviech

    Zottelviech Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.03.07   #13
    Also ich denk ma 2 Congas sind denn auch schon auf der Liste...
     
  14. zampona

    zampona Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.05.07   #14
    Hallo,

    würde mich mal interessieren was du bisher besorgt hast.

    Percussion passt zu der von dir beschriebenen Richtung eigentlich hervorragend.

    Ich selbst bin Percussionist in einer Cover Soul-Pop-Rock-Funk Gruppe und habe reichlich zu tun.

    Ich frage mich allerdings wenn noch keiner bei Euch Conga oder Bongo spielen kann, ob ihr das dann wirklich ins Auge fassen wollt. Es dauert schon einige Zeit bis man die Instrumente halbwegs spielen kann bzw. so dass es auch zu Musik der anderen Bandmitglieder passt.

    Smallpercussions empfehle ich auf jeden Fall. Cowbell/Blocks, diverse Shaker, Tambourin, Triangel oder das etwas exotischere Guiro müssen ja nicht unbedingt von einem Conga/Bongokönner gespielt werden. Chimes natürlich nicht zu vergessen.

    Dann wirds auch nicht so teuer!
     
  15. olliB.

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    Erstellt: 24.05.07   #15
    Als ehemaliger Schlagzeuger hast Du wahrscheinlich ein besseres Verhältnis zu Sticks als zu Conga- oder Bongo-Techniken. Wie wäre es denn in diesem Fall mit einem Paar Timbales und zwei Cowbells? Wenn man sich mit dem Drummer versteht, müsste man da doch sehr akzentuierte Sachen miteinander machen können (es muss ja nicht immer alles durchgängig benutzt werden).
     
  16. schmiddo

    schmiddo Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.06.07   #16
    Servus!

    Von Cajon als Schlagzeugbegleitung würde ich auch unbedingt abraten.

    Bongos wären meine erste Wahl (oder waren es sogar) - die sind relativ günstig in der Anschaffung und vom Transport und Handling auch Prima.

    Klanglich kann man damit von schönen Akzenten bis du treibenden Rhytmen alles machen - man muss sie auch net unbedingt so hoch stimmen wie gedacht - hab 4 Jahre in ner Irish-Folk/Rock-Band gespielt - NUR mit Bongos. Kein Schlagzeug und nix anderes wirklich NUR Bongos. Wenn du da richtig mit abgehst gehn die Leute auch ab ;)

    Congas gehn natürlich auch, sind aber selbstverständlich etwas undhandlicher als die Bongos - weiß ja nicht wo ihr immer so auftretet!?

    Chimes wurden auch schon erwähnt - nutze ich selbst noch nicht zwecks unpassender Musikrichtung, aber Liebäugeln tu ich auch schon länger... halte es durchaus für Sinnvoll!

    Meinetwegen kannst du auch ne Djembe nehmen - das nimmt sich für den Zweck den ihr verfolgt (soweit ich das mitbekommen hab) nicht wirklich viel.

    Ansonsten fällt mir da grad nix mehr ein was passen würde - auch Lautstärketechnisch. Conga, Bongo und Djembe wirst du nicht unbedingt abnehmen müssen - es sei denn ihr füllt große Hallen. Bongos lassen sich aber einfach und kostengünstig abnehmen, also kein Prob - bei den anderen beiden hab ich keine Erfahrung.

    Hoffe ich konnte helfen.

    Grüße,

    der schmiddo
     
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