Intel oder AMD für DAW Rechner? Stand HEUTE(!)?

von Bassonkel, 26.09.16.

  1. Bassonkel

    Bassonkel Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.09.16   #1
    Achtung: Glaubensfrage die tausendste :D

    Ich bin gerade am überlegen mir für unser Proberaumstudio einen neuen Rechner zusammenzustellen. Bisher arbeite ich mit einem Packard Wuff ...ehhh Bell -Laptop mit i5 (1.Generation) und 4GB Ram. Dieser kommt neuerdings schnell an seine Grenzen. Schon ein Paar EQ und Kompressor Plug Ins und schon ist an Hall gar nicht mehr zu denken. Das hat sich aber auch erst nach den letzten Win Updates und das upgraden von Cubase 7.5 Artist auf 8.5 Pro so "entwickelt". Ich gehe mal davon aus, dass das Win Update irgendwas zerhauen hat. (achso: war "nur" ein normales Win7 Systemupdates)
    Bevor ihr jetzt sagt "na dann setzt doch den Rechner neu auf", will ich nur kurz intervenieren, dass ich schon länger überlege mir da einen "richtigen" Tower hinzustellen. Ich habe zwar als Monitor mir einen 55 Zoll Fernsehr dran gehangen, allerdings sind mir die Laptop - 15 Zoll - als 2. Monitor auch etwas zu klein, da ich diesen auch nicht direkt vor der Nase habe. Planung/Überlegung ist evtl. auch noch ein 3. Monitor. Spätestens da sind ja dann die Grenzen vom Laptop erreicht.
    Auch schon vor dem Update wurde die Kiste zudem schon recht warm und der Lüfter geht auf Dauerbetrieb, was mit der Zeit dann auch schon sehr nervig ist.

    So, jetzt mal zu meiner Frage... AMD oder Intel?
    Ich weiß, dass ist vermutlich eine ähnlich Glaubensfrage wie Windows oder Appel. Oft ließt man - vor allem in Beiträgen die schon mind. 5 Jahre alt sind - nimm auf jeden Fall Intel.
    Wenn ich jetzt auf die Steinbergseite gucke, dann wird da (theoretisch) nicht mehr unterschieden. Da werden beide Hersteller angegeben:
    http://www.steinberg.de/de/support/steinberg_support_daw.html

    Wenn man immer die Anti- AMD- Kommentare ließt, kommen da meist nie wirkliche Fakten bei rum, WARUM der soviel schlechter für einen DAW- Rechner sein soll. Das damalige Totschlagargument mit der größeren Abwärme haben sie meines Wissens ganz gut in den Griff bekommen!?

    Wenn man auf den Preis schielt, liegt AMD natürlich weit vorn. Das ist natürlich der Hauptgrund warum ich mir Gedanken mache.
    Ich könnte von einem Arbeitskollegen gebraucht einen Intil i5 4690K (3,5Ghz) auf einem Asus Z97-AR bekommen.

    Wenn ich neu kaufe, dann ist der i5 6600 auf einem Gigabyte GA-B150M-D3H eine Überlegung für mich.

    Bei AMD könnte es ein FX9590 und z.b ein Gigabyte GA-78LMT-USB3 werden. Aber da bin ich noch nicht sooo ganz drin in der Materie. Nur wenn ich diese beiden System gegenüber stelle, sieht es so aus als wenn ich mit AMD 100 Euro sparen könnte und - zumindest auf dem Blatt - mehr Leistung bekommen würde. :confused:


    Auf was ich eigentlich hinaus will...
    Was spricht HEUTE im Jahr 2016 gegen AMD in einem DAW- Rechner?

    Übrigens das Einsatzgebiet:
    Wir planen unser 2. Album selber einzuspielen und zu produzieren. Wir sind eine Punk/Rock -Band in klassischer Besetzung mit 2 Gitarren.
    Spuren könne schon mal bis zu 40...50 werden, die dann mit PlugIns versorgt werden müssen. Auch Synthies aus der Dose sind nicht ganz abwegig. Zur Zeit sind wir am Songs schreiben und Demos einspielen. Da läuft auch schon mal die ein oder andere Ampsimulation und der "Drumcomputer".
    Als "Interface" wird ein Behringer X32 Producer/Rack genutzt.
     
  2. Basselch

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    Erstellt: 26.09.16   #2
    Hallo,

    ...ich gehe erstmal vorsichtig davon aus, daß Cubase 8.5 pro mehr Ressourcen verbraucht als 7.5 Artist ;), außerdem bist Du mit 4 GB unter Win7 schon recht sparsam unterwegs... verträgt Dein Laptop eventuell mehr RAM?

    Auch der Vermerk "...Lüfter immer auf Dauerbetrieb..." läßt mich ein wenig stutzen. Schon mal saubergemacht? Es ist manchmal unglaublich, wieviel Dreck gerade auch in einem Laptoplüfter sitzen kann. Und dann lüftet er natürlich nicht mehr richtig, mit allen Folgen.

    Du hast recht, früher war das Totschlagargument in Sachen AMD die Wärmeentwicklung. Ohne ausreichende - oder mit ausfallender - Kühlung ging ein AMD gerne mal hoch, das habe ich selbst im Bekanntenkreis ein paar Mal miterleben dürfen. Sollte heute tatsächich im Griff sein... außerdem gab es damals Inkompatibillitäten in der Northbridge (...meine ich, die wär's gewesen...), was ich selbst bestätigen kann. Hatte damals mit einem MotU 2408/III keine Chance, dieses mit einem ganz normal und ansonsten gut laufenden AMD-basierten Board zum Laufen zu bringen. Alle fünf Minuten Bluescreen... nach Tausch auf Intel nie wieder Probleme gehabt ;)
    Und mit den implementierten Befehlssätzen war damals auch noch irgendwas, aber das bekomme ich nicht mehr zusammen.

    Große Konfiguratoren wie da-x oder Steller verbauen allerdings auch heute immer noch Intel und keine AMD-Prozessoren...

    Viele Grüße
    Klaus
     
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  3. yamaha4711

    yamaha4711 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.09.16   #3
    Ich versuch mich mal...

    Primär kann der beste Prozessor auf einem schlechten Mainboard nicht arbeiten, ebenso wenn die nachher genutzte Software die Featueres des Prozessor und seiner Anzahl an Kerne nicht nutzen kann. Das ist immer noch die größte aller Bremsen. Was bringen 1500 Kerne wenn die Software damit nicht um gehen kann.

    Such dir ein gutes bis sehr gutes Mainboard. Tests zu aktuellen Mainboards gibt es genügend. Daraus ergibt sich dann der einzusetzende Prozessor.
    AMD hat das bessere Preis-Leistungsverhältnis und stellt bei gleichem Preis mehr Kerne zur Verfügung. Das heißt aber nicht, dass dies auch Geschwindigkeit bringt.

    Ausschlaggebend ist mitunter der Cache auf dem Prozessor. Hast du da zu wenig, dann lahmts, gerade bei rechenintensiven Anwendungen. Gibt es einen Cache für alle Kerne oder dediziertes Cacheram pro Kern?!

    Wenn du wirklich Datendurchsatz möchtest, dann würde ich dir generell mal ein Servermainboard nebst Serverprozessor empfehlen. Das ist dann eine ganz andere Liga.

    Ich habe nun schon oft i3 und i5 Kisten in den Fingern gehabt. Im Vergleich zu meinem betagten Core 2 Duo sind die aber nicht wirklich schneller. Eher das Gegenteil, zumindest bei alltäglichen Arbeiten.

    Das nächste ist, dass man das Betriebssystem und die Softwareumgebung optimiert, d.h. schalte alle nicht benötigten Dienst ab bzw. deaktivier diese. Auch sollte dann auf der Machine keine andere Software laufen, als die welche wirklich benötigt wird.

    RAM würde ich mal so 8 GB oder mehr ansetzen, damit da nix ausgelagert werden muss. Eine SSD auf welcher dann das zu bearbeitende Projekt Platz hat wäre ein weiterer Punkt. Platten als RAID1 oder RAID5 verbund. Ist deutlich schneller und schützt gleichzeitig vor Hardwareschäden.

    Virenscanner muss nicht unbedingt sein. Ich würde die Kiste dann sowieso nicht ans Netz gehen lassen, ausser wenn es unbedingt notwendig ist (updates) und selbst diese lassen sich offline einspielen.

    Falls die DAW Software mit einer GPU Rechnen kann... Das würde definitiv Geschwindigkeit bringen und die CPU entlasten. Dann brauchts halt ne entsprechende Grafikkarte mit Power, die das auch bereitstellen kann.

    Im Bedarfsfall auch mal den Hersteller zwecks Empfehlung für euer Vorhaben kontaktieren. Wozu gibt es denn schliesslich den Support und man bezahlt ja nicht gerade wenig für eine professionelle Software.
     
  4. Bassonkel

    Bassonkel Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.09.16   #4
    @Basselch Danke für dein Feedback :-)

    Stimmt, die 4GB sind jetzt wirklich nicht sonderlich üppig. Nur weiß ich nicht ob es sonderlich Sinnvoll ist in die "alte Möhre" noch zu investieren. Aber es ist ja auch die CPU- Auslastung, die ihn (scheinbar) in die Knie zwingt.
    Der Lüfter wurde vor etwa 1 bis 1 1/2 Jahren schon mal gereinigt, als ich eine SSD nachgerüstet habe.

    Auch dir @yamaha4711 danke

    Hatte ich grundsätzlich soweit ich das technisch unter Zuhilfenahme einiger Anleitungen im Internet hinbekommen habe, gemacht.

    Was mir in dem Zuge gerade auffällt ist, dass ich bei Installieren von Cubase 8.5 Pro die "alles sieht schick aus"- Grafikoption im Windows (keine Ahnung wie das richtig heißt) aktievieren musst. Sonst hätte ich Cubase 8 nicht installieren können. 7 lief auch so.

    Auch mal eine Idee, stimmt.

    Bei da-x.de hab ich auch schon geschaut. Da könnte ich auch mal vorbei schauen. ISt nur 15min mit dem Auto von mir. Nur kostet da das günstigste auch schon knapp 900Euro.
    Ich hatte gehofft mit vielleicht 600 davon zukommen.
    Flüsterleise ist übrigens nicht zwingend notwendig. Rechner steht in der "Regie", Aufnahmeraum/Proberaum ist nebenan.
     
  5. musikuss

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    Erstellt: 26.09.16   #5
    Was oftmals auch unterschätzt wird ist das Netzteil, investiere in ein qualitativ gutes Netzteil, habe vor nem Jahr meinen PC geupgradet (auch nen Tower) und Foren und Berichte gewälzt.

    Ich kann Dir folgendes empfehlen, die "Experten" in diversen Foren haben das sehr oft empfohlen.

    Läuft bisher einwandfrei in meinem PC

    Be Quiet E10 500W

    https://www.amazon.de/Netzteil-BN23...-1&keywords=Be+Quiet+Straight+Power+10+CM+500

    Gibt noch viele andere Modelle von Be Quiet, empfohlen wurde aber vor allem das E10.
    --- Beiträge zusammengefasst, 26.09.16 ---
    Wegen AMD vs Intel .. würde ich zu Intel greifen, die neueste Generation von Intel CPUs wird in 14nm gefertigt = niedrigerer Stromverbrauch und geringere Hitzeentwicklung = weniger Lärm durch Lüfter.
     
  6. yamaha4711

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    Erstellt: 26.09.16   #6
    Der Dienst heißt Designs und kann sicherlich nach erfolgreicher Installation wieder deaktiviert werden. Ich schalt den Mist gleich nach der Installations des Betriebssystems ab.

    Auch andere Dienste sollten eigentlich grundsätzlich deaktiviert werden, so z.B.
    Fehlerberichterstattungsdienst
    Remoteregistrierung
    Windows Defender (taugt eh nix)
    Windows Firewall (wenn die Kiste eh nicht am Netz hängt)
    Windows Search
    Windows Updates (lieber dann bei Bedarf manuell wieder aktivieren)

    Auch diesen komischen Indexdienst braucht kein Mensch.
     
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  7. musikuss

    musikuss Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.09.16   #7
    Gute Tipps ! :great:

    Zum reinen Surfen nebenher (ok auch Videos (VLC) und Musik

    , stell dir ne (gebrauchte) Asus Chromebox daneben hin, die kleinste Version mit Celeron reicht aus, rennt mit Chrome OS sehr flüssig, bootet in 1 Sekunde und du hälst deinen DAW PC von Viren fern.

    https://www.amazon.de/dp/B00R0ZT1ZS...1ZS&childASIN=B00R0ZT1ZS&tag=geizhalspre03-21

    Kann ich nur empfehlen, haben bei mir die ollen Windows XP PCs als Surf Station abgelöst, geräuschlos sind die Dinger dazu. Hab 2 Stück davon.

    Auch Amazon Prime Instant Video läuft damit.

    Bootzeit von Chorme OS rechts (gegen Win 10 links)

     
  8. adrachin

    adrachin Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.09.16   #8
    Intel. Die meisten Rechner im professionellen Bereich sind mit Intel Prozessor ausgestattet. AMD macht nur noch im low cost Consumer Bereich einen Stich. Von Ausnahmen abgesehen.

    Ungleich Grösser ist daher die Brainpower, die in Intel Prozessoren und deren Betriebsmittel wie Mainboards, Treibern und dem ganzen anderen Gedöns steckt. Und AMD ist nicht gerade bekannt für pfeilschnelle Prozessoren.

    Sowas könnte gehen:

    HP Envy (750-111ng) Desktop-PC (Intel Core i5-6400, 12 GB RAM, 128 GB SSD, 1 TB HDD, NVIDIA GeForce GT 730, Windows 10) silber

    Ab 519 bei Amazone.

    https://www.amazon.de/750-111ng-Des...8&qid=1474917502&sr=1-14&keywords=HP+Pavilion
     
  9. Akkan

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    Erstellt: 27.09.16   #9
    Ontopic: Ich würde auch eher zu Intel greifen

    Offtopic: Was haltet ihr denn von einem Xeon anstatt i5/i7 ?
     
  10. adrachin

    adrachin Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.09.16   #10
    Geht gut. Gebrauchte Xeon Workstation für um die 400 zieht gleich mit aktuellen i7 Quad. Etwas laut die Teile und meist ohne USB 3.0. Aber wer nicht das neuste vom neuen braucht.

    Neue i7 vs neue Xeon fehlt mir der Vergleich.......
     
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  11. dabbler

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    Erstellt: 27.09.16   #11
    Vor allem unterstützen Xeons ECC-RAM...
     
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  12. Akkan

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    Erstellt: 27.09.16   #12
    Ich habe letztens sogar ein Mainboard für zwei Xeon Prozessoren gesehen. Ich weiß nur nicht, ob S1 das überhaupt nutzen würde.

    Werde mir jetzt aber mal ein paar Xeon PC's anschauen. :great:
     
  13. adrachin

    adrachin Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.09.16   #13
  14. Bassonkel

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    Erstellt: 27.09.16   #14
    Das ich das Netzteil nicht außen vor lassen sollte, ist mir klar. Im Grunde geht es mir aber erstmal um AMD vs. Intel. Trozdem danke für den Tipp

    Nichts für ungut, aber das klingt jetzt auch erstmal eher wieder nach den mantraartigen Wiederholungen, die man pauschal im Netz findet. "War schon immer so, bleibt auch so" :D

    Guter Ansatz! Werde ich beim nächsten mal gucken...

    Internet ist im "Studio" kein Thema. Es ist kein "fester" Anschluss vorhanden. Per Mobilfunk zur Zeit höchstens "E" (Edge). Für Updates usw. - wenn denn nötig - kommt die Kiste alle Jubeljahre mit nachhause.

    Ok, das "bestätigt" dann quasi zumindest mein Bauchgefühl.
    Klingt Ok, allerdings auch nicht sonderlich nach einem Schnäppchen. Ich denke mit selber bauen sollte ich günstiger kommen. Hatte mal testweise was zusammengestellt. Da kam ich auf rund 600Euro mit 16GB Ram (DDR4) und i5 6600. Gehäuse hab ich noch rumliegen.

    Xeon, "Servertechnik", Raid-System usw. klingt grundsätzlich für mich erstmal nach laut und und teuer :D
    Für die Kiste bräuchte ich dann noch eine passende Grafikkarte, weil ich ja plane bis zu 3 Monitore zu betreiben und dann hat der auch nur USB2.0. Da dauert mir das Projekte auf die externe Festplatte ziehen einfach zulange. Eine SSD wäre sicher auch sinnvoll. Da bin ich dann schon wieder im Bereich von 8...900Euro. Da kann ich auch gleich die fertige Kiste von dax nehmen ;-)
     
  15. musikuss

    musikuss Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.09.16   #15
    USB 3.0 kannst du auch durch eine Erweiterungskarte (PCIE) nachrüsten.


    "Wegen AMD vs Intel .. würde ich zu Intel greifen, die neueste Generation von Intel CPUs wird in 14nm gefertigt = niedrigerer Stromverbrauch und geringere Hitzeentwicklung = weniger Lärm durch Lüfter.​
    Nichts für ungut, aber das klingt jetzt auch erstmal eher wieder nach den mantraartigen Wiederholungen, die man pauschal im Netz findet. "War schon immer so, bleibt auch so" :D"


    ne nicht Mantra-artig, ich hab früher auch auf AMD gesetzt, hab ja bewusst auf 14nm hingewiesen, durch diese kleinere Bauweise hat man faktisch nen kühleren Prozessor im Vergleich zu aktuellen AMD. ;)
     
  16. adrachin

    adrachin Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.09.16   #16
    Nur wenn man keine Fehler macht. So ein Board oder Prozessor zu schrotten ist nicht all zu schwer. Sollte Erfahrung in dem Bereich fehlen könnte Konfiguration bei einem Anbieter und Zusammenbau durch den eine Alternative sein. Da kommt dann das Gesamtsystem mit Garantie.

    Gegebenenfalls mal bei alternate vorbeisehen.

    So teuer nun auch wieder nicht. Muss ja nicht gleich 6 Core sein. Auf jeden Fall lässt sowas jeden i5 blass aussehen. USB 2.0 ist nur ein Nachteil wenn man auch echte USB High Speed Geräte betreiben will. Für Festplatten reicht 2.0. Das hat mehr Bandbreite als je eine Magnetplatte ausnützen könnte. Und eine USB 3.0 PCI Karte rüstet es nach, sollte es notwendig sein. Da ist auch Platz für weitere Grafikkarten........
     
  17. musikuss

    musikuss Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.09.16   #17
    Hm, also ich baue meine PCs die letzten 15 Jahre immer selbst zusammen, eigentlich ist das keine so schwierige Sache wie man meint.

    Das einzig was passieren kann ist das man einen Prozessorkühler kauft der ne fummelige Befestigungsart hat, deshalb würde ich wenn man meint ein paar linke Hände zu haben (oder zittrige ;) ) da zu einem Noctua Kühler raten, ok kostet paar € mehr als Alpenföhn und Co. dafür hat man 1A Verarbeitungsqualität Made in Österreich und bekommt kostenlos Adapter zugeschickt für kommende Sockel Generationen (oder ältere).

    Der Einbau von Noctua Kühlern ist absolut idiotensicher, keinerlei Gefummel.

    siehe hier (Installation auf AMD, Intel geht noch einfacher)
     
  18. adrachin

    adrachin Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.09.16   #18
    Für manche ist das ein besonderer Reiz....... :D

    Beim Selbstbau, kommt drauf an. Je nach dem was man da Zusammenbaut, ist das nicht unbedingt viel günstiger als ein PC von der Stange. Der HP Envy zum Beispiel für was über 500. Da musst Du aber schon sehr genau und knauserig kalkulieren, bis man das als Selbstbau-PC günstiger bekommt. Oder man hat noch was rumliegen, was man verwenden kann.......
     
  19. musikuss

    musikuss Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.09.16   #19
    Klar, andererseits kann man beim Selbstbau halt jede Komponente selbst bestimmen, zahlt aber dann wie du sgst im Endeffekt vll. sogar etwas mehr.

    Dafür hat man dann Spaß beim Zusammenfriemeln ;)
     
  20. Bassonkel

    Bassonkel Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.09.16   #20
    Selbstbau ist grundsätzlich kein Problem. Ich bin Elektroniker von Beruf und im Zweifel hab ich einen netten Kollegen, der mir sicher helfend zur Hand geht ;-)

    Ok, der Xeon klingt erstmal "lahmer" mit 3,3 GHz... hab ich aber wenig Ahnung von.

    ...ich stöber gerade auf eBay. Da gibt es heute 15% auf PayPal-Käufe. Aber so richtig hab ich noch nix gefunden, wo ich sofort zuschlagen würde.

    Gerade die Geschichte das ich (evtl.) 3 Monitore anschließen möchte, haut meist nicht hin, weil es an Anschlüssen fehlt. Der i5 6600 kann es ja scheinbar. Nur die Boards geben es nicht her.
     
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