interessante scalen über 2-5-1- Verbindungen

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Hallo
Ich beschäftige mich zurzeit mit Blues im Jazz und versuche die Accordfolgen zu verstehen. Ich habe hierzzu mir Schritt für Schritt die Veränderungen und den Aufbau einer normalen 12 Taktigen Bluesfolge angeschaut. Also es geht hier um den Einbau mehrerer 2-5-1- Verbindungen die also die 1 stufe als Zielaccorde haben. (also die 1 von 2-5-1)
Bb7 / Eb7 / Bb7 / Fm7.......Bb7 /
Eb7 / Em7-5 / Bb7 / Dm7-5...G7alt /
Cm7/ F7alt / Bb7...G7alt / Cm7....F7 alt /

Hier ist dann eine 2-5-1- verbindung im 9 Takt die auf das Bb7 endet im 11 Takt. Das G7 alt ist hier im ( Takt um besser zum Cm7 zu gelangen)
Dann ist eine im 4 takt die auf Eb7 im 5 takt endet. Im 6 Takt der Em-5 der sich aus der verminderten scala ableitet.
Dann ist eine im 8 Takt die auf das schon vorher entstandene Cm endet ( eine 2-5-1- Verbindung in Moll)
Und eine ist im 11 Takt die auf das Bb7 im ersten Takt endet.

Wie könnte ich darüber Inprovisieren?
Also ich finde das jeweilige diatonische Tonmaterial etwas fade und langweilig, (zumindest auf dauer) So mit alterierten Scalen kenne ich mich noch nicht so gut aus. Aber welche würde denn passen?
Ich möchte auch vermeiden, das ich für jeden Accord eine andere Scale benutze, das ist mir zuviel Kopfarbeit. Oder welche funtioniert da ?Gibt es da denn eine Eselsbrücke, die mir das Solieren ein wenig erleichtert über all diese Accorde ? Was spielt man über eine Typische 2-5-1- verbindung? Steht sie in Moll, dann weiß ich schon das die Melodisch Moll passt, zumindest über die 1 stufe.
Ich habe mir angewöhnt überwiegend in Accorbrechungen zu denken, und jeweilige Optionstöne mit einzubauen (ist aber auch noch ausbaufähig :redface:)
Was machen die großen Jazzer ? :rolleyes:
Gruß
 
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Variante 1: Bleib in der Ausgangs-Blues-Tonleiter. Funktioniert beim Blues immer. Da gibt es dann und wann Reibungen ... aber das ist das, was den Blues spannend macht. Er funktioniert trotzdem ... !!

Variante 2: Verwende die jeweiligen Akkordtöne, und fülle die Zwischenräume aus mit Tönen der Grundtonart. Wenn man das dann auf den jeweiligen Akkord bezieht, ergibt das allerhand "exotische Skalen" ... aber deren Namen kann Dir eigentlich egal sein.

LG - Thomas
PS: Das Em7b5 würde ich eher durch E7dim ersetzen ...
 
Ich möchte auch vermeiden, das ich für jeden Accord eine andere Scale benutze, das ist mir zuviel Kopfarbeit.
Was machen die großen Jazzer ? :rolleyes:
Sie verwenden über jeden Akkord eine andere Skala ... ;)

(aber gleichzeitig denken sie in Akkordbrechungen mit Optionstönen, was aber mehr oder weniger das gleiche ist, benutzen die verschiedenen Bluesscales/Pentatoniken, auch Approaches etc. und mischen am Ende alles)

Viele Grüße,
McCoy
 

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