iOS/Android/Windows - Tablets auf der Bühne

  • #1.661
Ich mein ja nur, ein Convertible ist ja schon von der Mechanik deutlich aufwendiger, das kann man preislich mit einem reinen Tablet nicht vergleichen (da müsste man dann mindestens Stift und Tastatur noch fairerweise draufrechnen und der Vergleich ist dann immer noch nicht fair).
 

  • #1.662
verglichen... Aber nur die Preise, nicht die Konfiguration.
Dann ist es ja aber nicht wirklich vergleichbar ?

Ich kaufe auch fast immer refurbished, da ich meine privaten/musikalischen Zwecke die Rechenleistung immer ausreichend war. Wichtig ist dann natürlich, dass die Geräte nicht durch erzwungene Softwareupdates unbrauchbar werden.

Zwei älter Win-10-Computer habe ich auf Linux umgestellt.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 1 Benutzer
  • #1.663
Es gibt auch bei Android genug Sachen, über die ich mich aufrege und die Mist sind - ich habe dort aber eher das Gefühl, wenn man darüber spricht, dass es dann einen gibt der sagt "kenne ich, habe ich so und so gelöst". Bei iOS kommt zuverlässig sofort jemand aus dem Busch gehüpft, der einem erklärt, das sei kein Bug, sondern ein Feature, und das Anwendungsszenario sei einfach "falsch".
Workarounds sind doch bei Apple selbstverständlich auch an der Tagesordnung. Es gibt nur halt auch diejenigen, die gleich ne Krise bekommen, wenn man andeutet, das geht mit dem iPad (besser). „Apple kommt mir prinzipiell nicht ins Haus“, heißt es dann.

Bei mir ist es einfach so (aus langer Erfahrung heraus): ich brauche EIN transportables! Gerät für alles, das ist (für mich) das Wichtigste! (Neben dem Handy natürlich): dazu gehe ich Kompromisse ein und bin letztlich beim iPad gelandet, völlig ohne „religiösen“ Hintergrund.
 

  • #1.664
Echt? Seit wann? An einen beliebigen PC anstecken und dort im Explorer Daten übertragen? Zu meiner Zeit ging das nur via iTunes.
Also das ist auch immer noch mein aktueller Stand. Gut, die Software heißt nicht mehr "iTunes" sondern "Apple-Geräte" (gibt es aber z.B. auch wieder nur für Windows, nicht etwa für Linux). Aber das Prinzip, dass man eine spezielle Apple-Software zum Daten übertragen braucht, das scheint doch - bis auf ausdrücklich Fotos und Videos - immer noch so zu sein?

Per USB an einen *beliebigen* PC und dann per Dateibrowser, das geht doch immer noch nicht?

Oder eben Cloud, so mache ich es Zähneknirschend. Meine Sheets liegen für die gesamte Band in der Dropbox, und die kann ich natürlich auch von da direkt in die Kronos-App oder MobileSheets auf dem iPad bringen. Aber immer nur mit 5-6 Klicks pro Datei eine nach der anderen (Import -> andere Apps -> Dropbox -> Ordner suchen -> einfügen).
Ich hab ja MobileSheets auch auf meinem Android-Pad, da synchronisiert sich die Dropbox in einen lokalen Ordner und da liegen dann immer alle meine PDFs bereit (selbst wenn ich in dem Moment kein Netz habe).
 
  • #1.665
Per USB an einen *beliebigen* PC und dann per Dateibrowser, das geht doch immer noch nicht?
... Aber bei Android doch auch nicht mehr uneingeschränkt... Die "Systemordner" kriegst Du auch da nicht mehr so ohne Weiteres in den Zugriff. Z.B. den Ordner, in dem Songbook von Linkesoft die verlinkten mp3's und x.pro Songdateien speichert. Zumidest vom Tablet aus. Geht das denn von Windows aus?
 
  • #1.666
Ich stecke an, aktiviere Dateifreigabe und kann auf die Files zugreifen. Ich mach da immer alles über den Download Ordner, sehe aber einen riesen Haufen anderer Ordner. 🤷

Jedenfalls kann man das Android Gerät als "USB Stick" verwenden. Warum das bei iOS nicht geht, erschließt sich mir nicht.
 
  • Gefällt mir
  • Interessant
Reaktionen: 3 Benutzer
  • #1.667
Probiert es doch mal mit LocalSend! Damit kann man Dateien von einem Gerät zum anderen übertragen wenn sich beide im selben WLAN befinden.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 1 Benutzer
  • #1.668
Dann ist es ja aber nicht wirklich vergleichbar ?
Das stimmt. Aber das geht hier halt nicht, weil die Konfiguration ja anders ist.

Das war eine Reaktion hierauf:
Das ist schon skurril, dass das teuerste und am meisten angepriesene Gerät nur für die unwichtigen Sachen genutzt wird...
Und das stimmt für mich so nicht, das für mich teuerste Gerät war nicht das verwendete iPad. Ist sogar ein iPadpro.

iPad gibt es neu ab 460€ im Media Markt. Eine pauschale Aussage ist da schwierig.

Ciao
Monkey
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #1.669
... Aber bei Android doch auch nicht mehr uneingeschränkt... Die "Systemordner" kriegst Du auch da nicht mehr so ohne Weiteres in den Zugriff. Z.B. den Ordner, in dem Songbook von Linkesoft die verlinkten mp3's und x.pro Songdateien speichert. Zumidest vom Tablet aus. Geht das denn von Windows aus?
Unter Android kriegst über USB nicht ALLE Ordner, das stimmt. Aber man kann beliebige Dateien (z.b. eben auch PDF oder MP3, nicht nur Fotos) Draufkopieren oder von dort aus runter holen.

Der Ordner mit den Dateien und Backups von MobileSheets ist so z.b. erreichbar. Nicht jede App gibt jedes Verzeichnis dafür frei, aber das ist dann eine Frage an den App-Entwickler.
 
  • Gefällt mir
  • Interessant
Reaktionen: 2 Benutzer
  • #1.670
Also das ist auch immer noch mein aktueller Stand. Gut, die Software heißt nicht mehr "iTunes" sondern "Apple-Geräte" (gibt es aber z.B. auch wieder nur für Windows, nicht etwa für Linux). Aber das Prinzip, dass man eine spezielle Apple-Software zum Daten übertragen braucht, das scheint doch - bis auf ausdrücklich Fotos und Videos - immer noch so zu sein?
Die IPads (ich sag mal so ab 2019) haben einen (normalen) Dateimanager und eine (normale) USB-C Buchse. Da kann ich z.B. einen USB-Stick reinstecken oder auch per Kabel alles verbinden, was eine (logisches) Laufwerk hat (Looper, Effektgeräte, Kameras, Drohnen usw. ) und die Daten transferieren. Gibt auch schicke Apps (z.B. „File-Explorer“) die noch etwas mehr können (Web-Dav u.ä.).
Die iPad eigenen Ordner kannst Du mit dem Dateimanager natürlich auch sehen und anfassen.
 
  • #1.671
Bitte gewöhn dir doch mal an, genau zu lesen. Es geht nicht darum, ob man mit dem iPad USB-Sticks benutzen kann oder auf dem iPad Daten sehen kann.
Datentransfer per USB zum Rechner ist gemeint, indem man das iPad direkt per USB mit dem Rechner verbindet. Ohne extra Stick.
Und das geht m.W.n. immer noch nicht.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 1 Benutzer
  • #1.672
Versteh Du doch selbst mal genau, bei mir ist der „Rechner“ das IPad. Warum soll ich da noch ein IPad anschließen.🤔
 
  • #1.673
Was bei dir ist, habe ich verstanden. Das spielt aber für die Frage keine Rolle. Die Frage war: "kenn man per USB zwischen iPad und anderen Rechnern (z.B. Windows-Laptop) Daten austauschen (ohne iTunes)?".
Und auf die konkrete Frage sagst du "das geht seit 2017": https://www.musiker-board.de/threads/ios-android-windows-tablets-auf-der-buehne.462697/post-9993392

Und jetzt kommst du wieder mit einem ganz anderen Szenario.

Du bestätigst gerade wieder vor allem eins: Apple ist dann gut, wenn man im Apple-Universum bleibt und sich auf Einsatzszenarien beschränkt, die Cupertino so vorgesehen hat. Sobald andere Architekturen oder Anforderungen ebenfalls im Spiel sind, wird es schwierig.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 4 Benutzer
  • #1.674
Doch, das geht. Also USB-C auf C machen und Sachen vom Mac auf den Dateimanager ziehen. Per Desktop.

Allerdings würde mich nicht wundern, wenn es dafür bei Windows wieder eine Speziallösung braucht. Und ich kann es Apple nicht wirklich übel nehmen, weil basic-flashdrive-mode dazu führen würde, dass irgendwelche Trottel eine exe draufziehen und sich dann an der Genius Bar beschweren dass sie nicht läuft.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 1 Benutzer
  • #1.675
Doch, das geht. Also USB-C auf C machen und Sachen vom Mac auf den Dateimanager ziehen. Per Desktop.
Sag ich ja: wenn alle Geräte einen Apfel haben, ist es einfach. Wenn man sich aus irgendeinem Grund auch auf anderen Architekturen tummeln möchte oder muss, liegen Steine im Weg.


weil basic-flashdrive-mode dazu führen würde, dass irgendwelche Trottel eine exe draufziehen und sich dann an der Genius Bar beschweren dass sie nicht läuft.
Das sagt viel über die angepeilte Userschaft aus 🤣🤣

OK, aber halten wir fest: was Dateitransfer per USB von iOS zu PC angeht, hat sich entgegen empörter Zwischenrufe doch seit 20 Jahren offenbar nichts geändert und es braucht nach wie vor einen Gatekeeper.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #1.676
Das war einer der Hauptpunkte, warum ich (zuerst beim Handy) zu Android gewechselt habe. Da hast du ein 256GB Gerät und kannst nicht einfach was drauf spielen. Völlig unverständlich.

Probiert es doch mal mit LocalSend! Damit kann man Dateien von einem Gerät zum anderen übertragen wenn sich beide im selben WLAN befinden.

Das können alle Systeme. Ein Desktop hängt halt selten in einem WLan.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 3 Benutzer
  • #1.678
Sag ich ja: wenn alle Geräte einen Apfel haben, ist es einfach. Wenn man sich aus irgendeinem Grund auch auf anderen Architekturen tummeln möchte oder muss, liegen Steine im Weg.
Die Steine liegen aber in der Natur der Sache. Das bringen Plattformen nun mal so mit sich, sonst wären sie keine.
Wenn man einen Apfel hat, ist nach meiner Erfahrung (z.B. das legendäre „Bootcamp“) der Kontakt zu „fremden“ Systemen einfacher als umgekehrt.
Beitrag automatisch zusammengefügt:

nichts geändert und es braucht nach wie vor einen Gatekeeper
Wenn Du mit „PC“ Windows meinst, frag Microsoft mal lieber, warum (wenn ich da so an SMB und Linux denke).
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Haha
  • Gefällt mir
Reaktionen: 2 Benutzer
  • #1.679
Die Steine liegen aber in der Natur der Sache. Das bringen Plattformen nun mal so mit sich, sonst wären sie keine.
Das stimmt nicht. Dafür gibt es Standards, mit denen das zwischen den verschiedensten Plattformen problemlos geht. Android, Linux, Windows... können alle miteinander, wenn es um elementare Dinge geht.
Apple macht da immer eine Sonderlocke. Schau dir an, wie lange die sich gegen USB gewehrt haben (was sie ja sogar selbst erfunden haben).

Und nein, mit "PC" meine ich alles außer Apple. NFS oder USB MSC (Mass Storage) geht überall nativ. Nur Apple setzt einen Türsteher davor.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 2 Benutzer
  • #1.680
Wenn man einen Apfel hat, ist nach meiner Erfahrung (z.B. das legendäre „Bootcamp“) der Kontakt zu „fremden“ Systemen einfacher als umgekehrt.
Jetzt machst du mit Bootcamp (= Dual/Multiboot) den nächsten Nebenkriegsschauplatz zur Ablenkung auf, der mit dem Thema nichts zu tun hat.

Aber gut, sei es drum:

Dass Multiboot mit Apple nur "so herum" (Applehardware mit Bootcamp) funktioniert, liegt ja nicht daran, dass Microsoft oder die Opensource-Community sich da sperren würden, sondern daran, dass Apple macOS nicht standalone (ohne verdongelte Apple-Hardware) anbietet. Bzw es nicht so entwickelt, dass es auf frei verkäuflicher PC-Hardware läuft.

Edit: und es lizenzrechtlich ausdrücklich nicht erlaubt, dass macOS auf fremder Hardware läuft. Selbst wenn ein Hostsystem technisch kompatible Hardware bereitstellt, darf darauf macOS weder nativ noch als VM laufen, laut Lizenz.

Sorry, aber das Narrativ, das du hier gerade versuchst zu bauen, das Apple dass Vorbild und Musterbeispiel an Interoperabilität wäre und mangelnde Kompatibilität immer nur an den anderen liegt, das kriegst du hier keinem verkauft. 🤣🤣

So, aber hier geht es ja auch nicht um macOS, sondern um Tablets mit Android oder iOS auf der Bühne. Ich schlage vor, wir kommen mal Back to topic.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Gefällt mir
Reaktionen: 3 Benutzer
×
Dir gefällt Musiker-Board.de? ❤️ Lasse dir unsere neuesten Inhalte in der Google-Suche ganz oben anzeigen!
Affiliate/Werbung
IK Multimedia
iRig Stream
99 €
Jetzt kaufen
Zurück
Oben