jazz: wie spielt/ übt man "falls"?

von serena, 24.05.08.

  1. serena

    serena Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.05.08   #1
    Hallo Ihr,
    Vielleich hat ja jemand einen Tipp für mich: Ich habe immer nur klassischen Flötenunterricht gehabt, und versuche nun nach längerer Pause ein bisschen was in Richtung Jazz zu machen. Hab aber leider keinen Unterricht zur Zeit.
    Meine Frage steht ja schon im Titel: Wie macht man das mit den "falls", sind das einfach chromatische Läufe abwärts? Und wie macht man das mit dem Atmen? Gibts da Übe-Tricks?
    Sorry wegen meiner völligen Unwissenheit, wär toll wenn mir wer weiterhelfen könnte!
    Dankeschön! :)
    Serena
     
  2. Luvanir

    Luvanir Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 25.05.08   #2
    Hi du,

    um "falls" oder "glissandi" auf der Flöte zu erreichen gibt es mehrere Möglichkeiten, keine davon gibt aber dieses richtige "Posaunen-Glissando".

    Eine hast du schon genannt, sehr schnell chromatisch abwärts spielen. Da dies meist wirklich schnell geschehen sollte, dürfte es da mit dem Atmen auch keine Probleme geben.

    Eine andere Möglichkeit ist die Flöte während dem Spielen einzudrehen (also das Mundstück zu dir hinzudrehen), dadurch wird der aktuell gespielte Ton tiefer. Das gibt meist einen recht schönen Effekt, aber wie du dir vorstellen ist die Veränderung der Tonhöhe nur im geringen Umfang nötig.

    Die dritte Möglichkeit funktioniert nur mit Ringklappen, in dem du jene nur halb (o.ä.) zu machst kannst du Vierteltöne spielen, entweder dann nur auf einem Ton und den "fallen" lassen oder eben über eine Tonleiter mit Viertelstönen runter.

    Zusätzlich zu allen Möglichkeiten kann (sollte) man mit dem Ansatz und der Sütze nachhelfen, sprich Ansatz so verändern das der Ton tiefer wird und die Sütze schnell wegnehmen (Ton fällt ab).
     
  3. wiesenforce

    wiesenforce Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 25.05.08   #3
    Bin zwar jetzt kein Flötist.. Aber beim Fall kommt es auch drauf an, dass es im "Nichts" endet. der letzte Ton darf nich lokalisierbar sein. Das heißt es ist im Prinzip ein Glissando nach unten kombiniert mit einem Decrescendo.
     
  4. serena

    serena Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.05.08   #4
    Vielen Dank für Eure Antworten! Ok, dann weiß ich jetzt schonmal, in welche Richtung ich üben kann, dann also los! :)
     
  5. Musics Pet

    Musics Pet Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 31.05.08   #5
    wenn du nach anregungen suchst, um mal was "alternativ-kreatives" auf der querflöte auszuprobieren ist ian anderson (querflötist von der rockband jethro tull) dringendst zu empfehlen! ich LIEBE ihn.... da kriegt ein eigentlich typisch klassisches instrument einen ganz neuen charakter!!!
     
  6. schuh

    schuh Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.01.12   #6
    hallu :)

    die diskussion ist zwar schon etwas älter, aber vll ja auch für andere interessant.

    evtl. könnte auch der youtube kanal von mattias ziegler in diesem zusammenhang interessant sein.
    darauf bin ich vor ein paar wochen gestoßen. er zeigt dort versch. methoden, der flöte auch mal ganz andere
    klänge zu entlocken. speziell erklärt werden diese methoden zwar nicht. aber das eine oder andere kann man
    ja vll doch durch sehen und ausprobieren erlernen.

    http://www.youtube.com/user/matthiaszieglerflute?feature=watch

    liebe grüße :)
     
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