kabelgebundenes erweiterungsfähiges IEM gesucht

von Kriz, 04.03.16.

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  1. Kriz

    Kriz Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.03.16   #1
    Guten Abend zusammen!

    Aktuell sind wir dabei, erste Anschaffungen für unser inEar-Monitoring zu planen. Da wir leider feststellen müssen, dass Funk fürs Erste zu teuer sein wird, überlegen wir, kabelgebundenes inEar zu verwenden und so einzukaufen, dass wir später schrittweise Funk-Equipment zukaufen können.

    Hier unsere Idee für Proben und kleine Bühnen:

    5 Kabel-Mikros (haben wir)
    --> Behringer X Air 18 (oder Ähnliches)
    --> 5 Mono-Monitormixe (pro Sänger ein separater Mix) über Aux-Wege
    --> Kopfhörer-Verstärker ART Headamp 6
    --> Kopfhörerverlängerungen
    --> Shure inEar SE 215 InEar-Hörer

    Freue mich über Vorschläge und Kommentare!
     
  2. Plaudy

    Plaudy Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.03.16   #2
    Hallo Kriz,

    klingt insgesamt schon recht ordentlich.
    2 Punkte zum Nachdenken hab ich aber trotzdem:

    1) In der Konstellation hab ihr keinen Schutz eures Gehörs in Form eines Limiters drin. Da würde ich undingt drüber nachdenken. Einmal unaufmerksam den Stecker von einem Mikro mit Phantomspeisung gezogen und dem Bandkollegen platzt das Ohr, oder es kommt doch mal zuFeedback = möglicher Gehörschaden, denn so schnell bekommt man die Hörer nicht aus dem Ohr.

    2) etwas komfortabler wäre es, wenn sich jeder Musiker die Gesamtlautstärke selber einstellen könnte, also statt mit dem Art 6 z.B. mit einem Bodypack (ggf. statt am Körper am Stativ befestigt). Das ermöglicht euch außerdem die lange Strecke vom Mischpult zum Musiker symmetrisch zu gestalten.
    Beispielhaft könntet ihr sowas nehmen, wie ich es in dem Review beschrieben habe:
    https://www.musiker-board.de/thread...ehringer-p1-drahtgebundenes-ie-system.618509/
    Hat auch den Vorteil, dass die Geräte einen Limiter verbaut haben.


    Gruß
    Plaudy
     
  3. Harle

    Harle Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.03.16   #3
    Ich gebe Plaudy bezüglich des P1 recht. Kauft euch eher solche Bodypacks als einen zentralen Kopfhörerverstärker. Dann einfach das Aux Signal zu jedem legen und jeder kann seine eigene Lautstärke regeln.

    Allerdings muss ich bezüglich des Limiters widersprechen. Die Limiter in diesen Bodypacks sind kaum zu gebrauchen, da sie erst sehr spät greifen. Wenn man Hörer mit starker Dämpfung verwendet, so wie den Shure, dann ist die Lautstärke, mit der man das Signal hört relativ gering. Selbst wenn jetzt irgendwo Feedback auftritt, ist das also von der Lautstärke weit weg von einem Wert, der erstens das Gehör schädigen würde, oder zweitens überhaupt mal den Limiter aktivieren würde.

    Also mein Fazit: Limiter in den Bodypacks ist schön und gut, aber das wäre für mich kein Kaufkriterium. Ich spiele seit vielen Jahren ohne Limiter und hatte damit wie gesagt nie ein Problem. Ich glaube eher dass der Limiter mehr als Marketing-Argument denn als tatsächliches Tool eingebaut wird.
     
  4. Kriz

    Kriz Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.03.16   #4
    Danke für eure Antworten! Die Sache mit den Bodypacks leuchtet ein. Seht ihr denn eine bessere Alternative für das Pult? Nach meinen Recherchen gibt es kaum etwas, das so viele Aix-Wege für den Preis bietet...
     
  5. Harle

    Harle Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.03.16   #5
    Ich würde auf jeden Fall zu einem Digitalmixer greifen. Insofern ist das XR18 oder wenn Euch der Formfaktor nicht stört das 200 Euro günstigere X18 schon ziemlich die beste Alternative in dem Preisbereich. Und da könnte man auch einen Limiter auf die Aux-Wege setzen, der deutlich besser eingestellt werden kann, als der in den Bodypacks.
     
  6. Kriz

    Kriz Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.06.16   #6
    Ich packe das Thema noch einmal aus, da nun endlich eine Anschaffung ansteht. Dank eurer Hilfe werden wir nun mit Bodypacks kabelgebundenen arbeiten.
    Eine offene Frage ist jedoch die, welches Pult es werden soll.
    Ich habe mich etwas eingelesen und es wird immer wieder gesagt, dass ein Pult mit echten Knöpfen so viel besser zu bedienen sei als ein Behringer XR 18. Nun würde ich mich über Erfahrungswerte und Ratschläge freuen. Hier noch einmal die Anforderungen:

    • 5 Mikrokanäle
    • 5 verschiedene Mono Monitormixe
    • Parametrischer EQ pro Kanal
    • Compressor pro Kanal
    • Speichern von Mixes pro Song und Abrufen per Fernsteuerung (Midi?) (Wir werden uns immer wieder mal von der Bühne aus selbst mischen müssen)

    Budget liegt bei maximal 1200 Euro, Gebrauchtkauf ist auch wunderbar.

    Im Blick habe ich bisher Yamaha 01v96, Presonus 16.4.2, Behringer X32 Producer oder Compact (Den Unterschied bis aufs Display verstehe ich nicht so recht)
    Oder eben doch das Behringer XR 18?

    Freue mich auf Ideen!!
     
  7. Kriz

    Kriz Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.06.16   #7
    Eine weitere Frage stellt sich mir gerade: Ich stelle fest, dass man ja einen recht hohen Verbauch an 9V-Blöcken hätte mit den Behringer P1, hätten Kopfhörerkabel neben der fehlenden Möglichkeit, selbst die Lautstärke zu regeln noch andere Nachteile?
     
  8. nemron

    nemron Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.06.16   #8
  9. Kriz

    Kriz Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.06.16   #9
    Dann würde ich aber zwischen Aux-Wege und diesen passiven Bodypack aber noch einen Kopfhörer Verstärker schalten müssen, oder? Nur damit ich mich jetzt nicht vertreten ;) Danke an euch!
     
  10. Plaudy

    Plaudy Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.06.16   #10
    Hi
    Wenn euch persönlich das nicht stört nur per Tablet bedienen zu können, ist das XR18 vollkommen ausreichend.
    Falls ihr richtige Fader wollt, ist das X32 Producer zu empfehlen (haben wir auch).
    Die HauptUnterschiede liegen im Format (Das Producer passt in ein 19" Rack), dem Display und den Kanaldisplays. Wenn ihr das nur für euch nutzt in immer gleicher Konstellation, braucht man die Kanaldisplays nicht.

    Beim Yamaha stört mich die Bedienung, das ist aber Geschmackssache. Mit dem Presonus hab ich noch nie gearbeitet, kann ich nichts zu sagen.

    Mein Tipp also xR18 oder Producer, liegt aber leicht über dem Budget.

    Wenn ihr, wie in meinem ersten Post verlinkt, ein Netzteil samt Stativhalterung nehmt, braucht ihr keine Batterien.


    Mit passivem Regler ja.

    Gruß
     
  11. Carrera_124

    Carrera_124 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.06.16   #11
    Wenn ihr mit dem XR 18 oder dem Producer liebäugelt schaut euch mal den P16M an. Unser Trommler ist begeistert.
     
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  12. toeti

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    Erstellt: 14.06.16   #12
    Hi,

    wir hatten erst ein 01V96 und arbeiten jetzt entweder mit dem x32 oder dem x32r. Das Rack nutzen wir für kleine Gigs und Kneipen und arbeiten ausschließlich mit dem Tablet oder sogar nur dem Handy. Für den Monitormix reicht das in meinen Augen vollkommen. Da sollte man im Idealfall eh nicht zig mal dran rum drehen und tun.
    Das macht man einmal fertig und dann sind es maximal Kleinigkeiten die noch erledigt werden müssen.

    Gruß
     
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