kälte beim gig- tipps und tricks

von Olli89, 14.10.07.

  1. Olli89

    Olli89 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.10.07   #1
    ...hallo zusammen... spielen nächste woche sa.. kleiner haken: "DRAUSSEN"...:-)... nun ist es ja schon recht frisch am abend und mal abgesehen von der qual in den fingern meine frage: was tun gegen versimmte instrumente... größte sorge: die gitarre hält die stimmung nicht sauber... was macht ihr dagegen...???...
     
  2. moniaqua

    moniaqua Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 14.10.07   #2
    Aus meinen frueheren Erfahrungen in kalten Kirchen: Mind. ne halbe Stunde vorher (also vor Stimmen) anruecken (duerftet Ihr ja wg Soundcheck eh, das fiel bei uns weg), die Instrumente "akklimatisieren" lassen, wenn's arg kalt ist erstmal im Koffer, dann offen, und dann erst stimmen. Und natuerlich ggf. zwischendurch kurz nachstimmen. Die (akustische) Gitarre war uebrigens ned so arg empfindlich; so richtig schlimm sind Streicher.
    Fuer die Qual in den Fingern - warmhalten. Manche haben so fingerspitzenlose Handschuhe, ich hab die Haende zwischen Stuecken immer versteckt. Heissen Tee dabei haben, der hilft zum Finger waermen, innerlich und dem Saenger. Diese Edelstahl-Thermoskannen sind da genial.
     
  3. pinkzilla

    pinkzilla Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.10.07   #3
    oder diese kleinen taschenwärmer für 2-3 Euro hab meinen aus der drogerie, macht schön die patscher warm :)
     
  4. bob

    bob Mod: Drums und so Moderator

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    Erstellt: 15.10.07   #4
    - Ordentlich Licht auf der Bühne. Die Kannen machen schön warm.

    - Viel bewegen, dann werden die Finger nicht kalt.

    - Stimmgerät griffbereit haben und jede noch so kleine Pause zum Nachstimmen nutzen.

    - Von vorne herein Stimm-Pausen in der Setlist einplanen falls es dann doch mal etwas heftiger wird. Der Sänger sollte sich darauf einstellen die ein oder andere Ansage etwas auszudehnen.
    Am Besten einen Runnig Gag aus den Stimmpausen machen, auch wenn es zu Lasten der Person des Gitarristen geht (Na, heute nicht in Stimmung? Sorry aber unser Saitenzupper zittert so, das sich durch das Gewackel immer wieder die Saiten verstimmen. Bei den Proben macht der das auch immer, das ist so was wie ne Sucht. usw)
     
  5. woehrl

    woehrl Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.10.07   #5
    Was mir letzten geholfen hat (gitarre spielen) sind finger handschuhe, bzw. welche wo die finger fehlen, dann sind die händchen super warm und kann trotzdem gut spielen =) achja, evtl. tee mit auf die bühne oder so

    gruß
     
  6. Gast 23432

    Gast 23432 Registrierter Benutzer

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  7. ratking

    ratking Mod Emeritus Ex-Moderator HFU

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    Erstellt: 17.10.07   #7
    Das wichtigste ist, das wurde hier schon ganz richtig gesagt, rechtzeitiges Akklimatisieren des Instruments. Also nicht erst zum Auftritt aus dem beheizten Backstage-Raum auf die Open-Air-Bühne oder so :D Und ich kann dir sagen, mit Gitarre & Co. iss das noch easy, in meinem früheren Leben als Violinist war das erst richtig übel ... Geige in unbeheizter Kirche im Winter, das iss die Hölle, und im zweiten Satz mal kurz nachstimmen iss nich :D

    Ansonsten ist ein gut eingestelltes Instrument auch sehr wichtig. Guter Sattel, Locking Tuner, Roller Stringtrees, Graphit-Reiter usw. usf. hilft nicht nur bei heftiger Tremolo-Aktion, sondern erhöht die Stimmstabilität der Gitarre auch allgemein ganz enorm.

    Zu guter letzt dafür sorgen, dass man nach jedem Song schnell und leicht nahstimmen kann. Also guten Bodentuner aufs Pedalboard oder Racktuner ins Rack, erleb' das manchmal bei anderen Bands, dass da mal die Gitarre schnell umgesteckt und vorher ewig in fünf Taschen nach dem Stimmgerät gesucht wird ... auf der Bühne :o
     
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