Kaufberatung Digitalpiano (400-600€, Wiedereinsteiger)

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saebbe

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Hallo zusammen!
Nachdem ich mich hier und über diverse YouTube-Videos über mögliche Digitalpiano-Kandidaten informiert habe (ein Medeli ist mittlerweile nicht mehr in der Auswahl :D), würde ich gerne nochmal persönlich um etwas Input bitten.
Hab als Kind (mittlerweile leider 13-14 Jahre her...) viel Klavier gespielt mit Einzelunterricht und einem A. Grand in der Heimat doch leider irgendwann damit aufgehört... Würde das sehr gerne wieder aufgreifen und ein Digitalpiano scheint dafür perfekt zu sein :)

Hier einmal der Bogen:

-----

(1) Welches Budget steht dir zur Verfügung? (Bitte unbedingt angeben!)
bis EUR: 400-600
[] Gebrauchtkauf möglich

(2) Gibt es bereits Geräte, die anschlossen werden sollen?
[ ] ja: ________________
[x] nein

(3) Wie schätzt Du deine spieltechnische Erfahrung mit Tasteninstrumenten ein?
[x] Anfänger (Wiedereinsteiger, allerdings ist nach dieser langen Zeit einiges/ziemlich viel bestimmt flöten gegangen)
[ ] Fortgeschrittener
[ ] ambitionierter Fortgeschrittener
[ ] Profi (Berufsmusiker)

(4a) Wo willst Du das Instrument bevorzugt einsetzen? (ggf. Mehrfachnennung)
[x] zu Hause
[ ] auf der Bühne
[ ] im Proberaum
[ ] im Studio

(4b) Was wird der Hauptzweck des Instruments
(Klavierersatz, Live-Band, (Heim-)Studio, Alleinunterhalter...)
Klavierersatz

(4c) Wie oft wirst Du es voraussichtlich bewegen?
Wahrscheinlich nur bei Umzügen

(4d) Welches Gewicht willst Du bei Transporten des Instruments maximal schleppen?
bis zu kg: 20

(5) Welche Musik-Stile spielst du und in welchen Besetzungen?
Klassik, Film-/Videospielmusik

(6) Welche Gerätetypen kommen für dich infrage?
[x] Klangerzeugung und Tastatur im selben Gerät (Standalone-Geräte)
[ ] Computer + Soundkarte + MIDI-Masterkeyboard (Computer-Software plus separate Klaviatur)
[ ] Expander + MIDI-Masterkeyboard (Einzelgeräte jeweils für Klangerzeugung und Klaviatur)
[ ] Wie oben, aber Expander für 19-Zoll-Rack geeignet

(7) Welche Tastaturumfänge kommen für dich infrage?
[ ] 25
[ ] 37
[ ] 49
[ ] 61 (Standardumfang Keyboards/Orgeln)
[ ] 73/76
[x] 88 (Standardumfang Pianotastatur)

(8) Welche Tastaturtypen kommen für dich infrage?
[ ] leicht- bzw. ungewichtet (Standard bei Keyboards/Orgeln/Synthesizer)
[x] Hammermechanik (möglichst ähnlich zu Klavier)

(9) Soll dein Instrument "Spezialist" für bestimmte Klangbereiche sein? (Flügelklänge, E-Pianos, Orgeln, Synthies...)
[x] ja: Flügelklang wäre das wichtigste, auf Orgeln und Co kann ich verzichten
[ ] nein, lieber ein Allrounder

(10) Welche Funktionen und Anschlüsse sind dir besonders wichtig?
[x] eingebaute Lautsprecher
[x] MIDI Schnittstellen (z.B. MIDI-Buchsen, USB to Host, Bluetooth)
[ ] R/L Line Out (Audio-Ausgänge für Audio-Aufnahmen, Proberaum, Bühne)
[x] Audio-Recorder (Audio aufnehmen/laden und abspielen)
[ ] Sequenzer/MIDI-Recorder (Songs/Performances/Backings aufnehmen und abspielen)

[ ] Masterkeyboardeigenschaften (ansteuern anderer Geräte)
[x] Begleitautomatik / Rhythmusgerät

[ ] Synthese (Sounds mit subtraktiver Synthese, FM, DSP u.ä. erstellen)
[ ] Sampling (Sounds und Geräusche aufnehmen und triggern)

[ ] eingebaute Effekte, falls gewünscht - konkret: ____________________________________
[ ] sonstiges: __________________________________________________

(11) Hast du bestimmte Ansprüche an die Optik? (klavierähnlich-wohnzimmertaugliches Aussehen, gut transportables Design... )
keine bestimmten Anspruche.

(12) Extrawünsche, Hinweise oder Anmerkungen?
Um mein studentisches Portemonnaie nicht komplett leerzusaugen, wäre es gut in dem Preisbereich zu bleiben :D Würde mich auch freuen, wenns günstiger wäre - allerdings nur, wenn die Einbußen nicht zu groß sind.

-----

Die folgenden DPs habe ich mir rausgesucht:

Yamaha P45
Casio CDP-S100
Roland FP-10 (scheint relativ neu zu sein, kann da jemand was zu sagen? Hab nur ne kleinere Polyphonie auf die Schnelle entdeckt)

Roland FP-30
Yamaha P125
Kawai ES110

Weiß nicht, ob die Eingruppierung die ich da gewählt habe so richtig ist. Tut sich zwischen den beiden Preisbereichen sehr viel?

Ich habe vor, hauptsächlich mit Kopfhörern zu spielen (um die WG und die Nachbarn zu verschonen).

Nächste Woche etwa wollte ich dann zu Musik produktiv und mir vor Ort dann meine engere Auswahl anschauen.
Habt ihr bis dahin Tipps/Meinungen zu meiner Auswahl und könnt vielleicht dazu was sagen? Vielleicht auch aus Sicht als Wiedereinsteiger.

Danke vorab!
 
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Bei Deinem Budget liegst Du in Deiner 2. Liste vollkommen richtig. Diese miteinander vergleichen, Du bist ja kein totaler Anfänger, dann eins davon aussuchen. Nimm Dir Zeit beim Testen, lieber noch ein 2. Mal hinfahren als einen Schnellschuß abgeben.
Falsch ist keines der gelisteten Instrumente, obwohl die Meinung zum Yamaha P-125 hier eher etwas abfällt.
 
Claus

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MOD Brass/Keys - HCA Trompete
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Weiß nicht, ob die Eingruppierung die ich da gewählt habe so richtig ist. Tut sich zwischen den beiden Preisbereichen sehr viel?
Zweimal Ja. :)
Yamaha P-45: Klang ohne Saitenresonanzeffekt usw., mäßige GHS Tastatur, immerhin USB-MIDI
Casio CDP-S100: dazu hat sich Tobias jüngst geäußert und weiter unten auch zu anderen Kandiaten deiner Auswahl, siehe https://www.musiker-board.de/thread...o-fuer-einsteiger-ca-700.689815/#post-8744991

Das neue Roland FP-10 hat zwar einige Features wie das FP-30, wobei die beiden wichtigsten die Tastatur und der gute Pianoklang sind.
Allerdings fehlt z.B. ein Splitpunkt, Walking Bass links mit Piano Comping in der rechten Hand ist also nicht drin.
Die Polyphonie von nur 96 Stimmen ist auch nicht berauschend, geht aber noch im Normalfall.
Das Roland FP-30 ist dagegen ein gutes Einsteigerpiano, das auch dann noch Freude machen kann, wenn das Klavierspiel bei dir wieder ins Laufen kommen wird.

Außerdem ist das FP-30 preislich mit unter 600 EUR attraktiv, aktuell 555 EUR bei Musik-Produktiv. Man nimmt am besten gleich das Roland DP-10 Pedal dazu und einen einfachen, aber stabilen Ständer.

Die geforderten "echten" MIDI Buchsen gibt es in deiner Auswahl nur beim Kawai ES 110, es bietet außerdem auch ordentliche Audioausgänge in Form von Line Out L/R-Buchsen.

Allerdings frage ich mich, was Du mit den "Legacy" MIDI Buchsen willst, stehen vielleicht noch alte MIDI Module bei dir herum?
Die Verbindung zum Computer geht über USB MIDI wunderbar und beim Roland FP-30 steht zusätzlich auch Bluetooth MIDI zur Verfügung.
Ansonsten ist das Kawai ES 110 in meiner Einschätzung bisher die Alternative zum Roland FP-30 im (ernsthaften) Einstiegs-Bereich.
Beide Portables sind unterschiedlich genug, um eine echte Wahl zu bieten.


Das Yamaha P-125 hat leider die gleiche GHS-Tastatur wie das P-45.
Positiv zu bewerten sind dagegen die Audio-Ausgänge Line Out L/R und sein besonderes Hilite: als einziges Einstiegsgerät bietet es USB to Host sowohl für die MIDI Datenübertragung wie auch als AUDIO-Schnittstelle.
Bei den anderen Kandidaten müsstest Du für eine digitale Übertragung von Klängen in die DAW des Computers ein USB-Audio-Interface kaufen (Steinberg, Focusrite usw.), das kostet noch einmal rund 130 bis 150 EUR.

Als neues Produkt kommt demnächst das Casio PX-S1000 auf den Markt, ich finde es den NAMM-Berichten und ersten Reviews nach interessant und es wird derzeit für rund 650 EUR angekündigt.

Gruß Claus
 
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saebbe

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Okay top.
Werde auf jeden Fall es nicht überstürzen :) Hab ziemliches Glück, dass ich da in der Nähe wohne - das werde ich dann auch nutzen


Verstehe, danke für den Link - dann bleibe ich in der 2. Gruppe. :)
Fehlt ja doch einiges, dafür dass es nur 50-60€ günstiger als das FP-30.
Alles klar, wenn ich mich fürs Roland entscheide wird das dann auch geholt. Wie sieht es mit Kopfhörern aus? Ich würde fürs erste mein vorhandenes Steelseries Siberia v2 nehmen (mittelklassiges Gamingheadset) bevor ich dann ein passenderes hole. Worauf müsste ich da beim Kauf achten?
Ich muss sagen, dass mir der wärmere Klang des ES110 echt gut gefallen hat - das muss ich dann nochmal vor Ort hören.
Und beim Yamaha schaue ich auch mal, wie groß der Unterschied mit den Tasten so ist


...
Allerdings frage ich mich, was Du mit den "Legacy" MIDI Buchsen willst, stehen vielleicht noch alte MIDI Module bei dir herum?
...
Nein, richtige MIDI-Buchsen brauche ich nicht. Ging mir nur darum, dass man allgemein eine zuverlässige Verbindung zum Computer herstellen kann mit dem DP. Da ist USB-MIDI oder auch Bluetooth-MIDI für mich wohl vollkommen ausreichend :)
 
Claus

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MOD Brass/Keys - HCA Trompete
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Ich muss sagen, dass mir der wärmere Klang des ES110 echt gut gefallen hat - das muss ich dann nochmal vor Ort hören.
Und beim Yamaha schaue ich auch mal, wie groß der Unterschied mit den Tasten so ist
Es gibt natürlich nie nur das eine akustische Piano auf Speicherplatz 1.
Alle Anbieter haben härter oder kristalliner klingende und wärmer oder romantischer klingende akustische Pianoklänge zur Auswahl, dazu Klangbearbeitungsfunktionen.
Bei ES 110 kann man sogar die Intonation (Hammerkopfeigenschaft) in Stufen einstellen.
Das Kawai ES 110 hat als akustische Pinaos die Klänge Concert Grand, Concert Grand 2, Studio Grand, Studio Grand 2, Mellow Grand, Mellow Grand 2, Modern Piano, Rock Piano.
Die ersten 4 Demo Songs werden auf den beiden Concert Grands (Debusssy, Chopin), dem Studio (Kawai Original) und dem Mellow Grand (Beethoven) gespielt.
Bei allen Vorzügen, leider bietet die (zu) alte Klangerzeugung des ES 110 keine Saitenresonanz, auch das mag zur vermeintlichen Wärme beitragen.

Bei einem Kopfhörer finde ich den Beyerdynamic DT 880 Pro (halboffen, 250 Ohm, Kabel fest, ca. 195 EUR) oder sein Pendant AKG K702 (offen, 62 Ohm, Kabel abziehbar, ca 125 EUR) gerade für das Digitalpiano interessant, weil beide nicht so klangfärbend wiedergeben wie z.B. der allseits beliebte Beyerdynamic DT 770 Pro (geschlossen, verschiedene Impedanzen, ab ca 120 EUR).
Weniger fein auflösend, aber brauchbar ist auch der äußert preiswerte Superlux HD 681 bzw. HD 681 EVO.
Die teilweise enthusiastischen Bewertungen sind m.E. aber zwar etwas zuviel des Guten, aber er klingt durchaus auf dem Niveau des AKG K240 Studio, anno dunnemals beliebt in den Rundfunkanstalten (ich habe die KH zu Hause).

Gruß Claus
 
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saebbe

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Alles klar - ist im Zweifelsfall dann auch eh eine Einstellungssache, bei der man rumfrickeln kann.

Danke für die Vorschläge - das AKG K702 sieht auf jeden Fall sehr interessant aus. Auch hier werde ich mal versuchen, die in einem Laden probezuhören. Hab allerdings irgendwo gelesen, dass das FP-30 mit so hohen Impedanzen nicht gut klar kommt. Ist da was dran?
 
Whiteman

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Hab allerdings irgendwo gelesen, dass das FP-30 mit so hohen Impedanzen nicht gut klar kommt. Ist da was dran?

Ja, dem ist so. Ich verwende an meinem FP-30 einen Beyerdynamic DT 990 mit 250 Ohm. Mit diesem muss ich das Piano voll "aufreißen", um eine ausreichende Lautstärke zu erhalten.
Die 62 Ohm des AKG K702 sollten hier allerdings kein Problem darstellen.
Alternativ muss man halt einen Kopfhörerverstärker oder (wie ich es praktiziere) ein Mischpult nachschalten.

Gruß

Michael
 
Claus

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Leider sind brauchbare Kopfhörerverstärker gar nicht so trivial, wie man meinen könnte. :redface:

Wollte ich einen soliden Kopfhörerverstärker zum dezenten Preis, dann würde ich den kleinen Mackie HM-4 für (nur) 35 EUR antesten.
https://www.thomann.de/de/mackie_hm_4.htm

Gruß Claus
 
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saebbe

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So, ich melde mich mal wieder :)
War gestern vor Ort und konnte die 3 ausgiebig ausprobieren.

Das Kawai ist direkt rausgeflogen, die wabblige Tastatur ging gar nicht. Bin dann zwischen dem Yamaha und Roland herumgetigert und war wirklich begeistert von der Tastatur vom FP-30. Bluetooth MIDI mit der App (welche allerdings unter Android etwas rummuckt bezüglich Verbindungsaufbau) ist auch ein schönes Plus. Habe mich dann auch für das FP-30 entschieden.

Heute wurde auch das gute Stück geliefert und ich kann loslegen - muss allerdings noch überlegen wie genau.

Jedenfalls Danke für den Input!
 
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Heute wurde auch das gute Stück geliefert und ich kann loslegen - muss allerdings noch überlegen wie genau.
Ich würde mir dazu mal Jens Rupp, Meine erste Klavierschule (Meine zweite..., Meine dritte...) mit klaviertechnischen Hinweisen und Alexander Nikolajew, Russische Klavierschule (Band I, Band II) praktisch ohne Text sowie den Spielband dazu näher anschauen.

Möglicherweise aus deinem "ersten Anlauf" kennst Du noch Fritz Emonts, Europäische Klavierschule (Band I, Band II, Band III).
Nikolajew und Emonts gibt es mit und ohne Begleit-CDs.
Zu den genannten Unterrichtswerken kannst Du auch auf Youtube einen Eindruck bekommen.

Gruß Claus
 
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Endlich eine Klavierschule, die auch frueh Arpeggien einsetzt und auf die "beide Daumen auf c"-Haltung verzichtet.
 
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brennbaer

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, Russische Klavierschule (Band I, Band II) praktisch ohne Text sowie den Spielband dazu näher anschauen.
dazu sollte man eventuell erwähnen, dass hier, vor allem für den autodidaktisch unterwegs Seienden, die Ausgaben mit CD vorzuziehen sind, damit man überhaupt einen Anhaltspunkt hat, wie die Stücke klingen sollen/können.
 
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Claus

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Bei Nikolajew finde ich die Aufnahmen hervorragend, wie schon in einem anderen Thread erwähnt.
Zu Rupp findet man die Einspielungen zur zweiten/dritten Klavierschule und verwandtem Material auf Youtube.
Von Emonts habe ich nur Heft 2 und 3 ohne CD sowie seine alte Klavierschule in 2 Heften, ich kann daher nichts zu den Einspielungen der Europäischen Klavierschule sagen.
Interessieren würde mich das zumindest bei dem oft auf Youtube "vorgespielten" Stück von Mike Schoenmehl, Big Band Tune. Beim letzten "Durchhören" fand ich die Clips unterschiedlich daneben, das Stück verstanden oder im Unterricht erklärt bekommen und dementsprechend musikalisch interpretiert hatte m.E. keiner.

Was in diesem Thread wegen der Vorbildung nicht so zutrifft, aber sonst gern von mir angeregt wird ist außerdem Hans-Günther Heumann, Klavierspielen mein schönstes Hobby (2 Bände). Das habe ich anno dunnemals als erwachsener Einsteiger für mein Nebeninstrument wie einen Crashkurs benutzt und finde es noch immer für Autodidakten wegen der ausführlichen Erläuterungen hilfreich.
Die Hefte kommen mit CD, aber bei den allermeisten Stücken wurde eine Begleitsoße dazugemischt. Die Art der zudeckenden Begleitung ist für mich nur schwer erträglich und schadet auch dem Sinn der CD-Aufnahmen als Klangvorbild.

Gruß Claus
 
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bubbl3gum

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Was haltet ihr von Alfred's Klavierschule für Erwachsene?
 
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Ich habe sie im Regal stehen, weil ich beim Bummeln irgendwie immer in Musikhäusern lande und dabei ganz gerne attraktiv aufgemachte Notenausgaben kaufe.
Allerdings habe ich mich nicht groß damit beschäftigt, weil ich im Spielen schon weiter war. Für methodische Vergleiche und Detailfragen müsste ich heute abend erst nachschauen.

Was ich aktuell für den Einstieg technisch/methodisch und musikalisch gut zusammengestellt finde steht in den oben empfohlenen Lehrwerken -> Beitrag 13

Neben der Grundlagenvermittlung kommt es auch auf die angestrebte musikalische Richtung an.
Will man z.B. nach Akkordsymbolen spielen und strebt Rock/Pop/Jazz-Piano würde ich je nach Fortschritten nach ein paar Monaten bzw. im zweiten Jahr noch stilspezifische Stücke und entsprechendes Lehrmaterial dazunehmen.

Gruß Claus
 
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HammondToby

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Ich kenne Alfred‘s Klavierschule für Erwachsene recht gut, ich unterrichte sie ab und zu. An sich ist sie recht gut aufgebaut, hat aber ein paar kleinere Druckfehler drin (zumindest die Auflage, die ich habe) und ab und an ein paar unergonomische Fingersätze. Man muss sie also ab und zu kritisch hinterfragen und/oder einen Lehrer zur Hand haben, der Alternativen aufzeigt.

Für das Spielen nach noten finde ich sie, auch in den weiteren Bänden, breit gestreut durch die Stile und ziemlich gut zu spielen.

Viele Grüße vom HammondToby
 
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saebbe

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Danke für die Beiträge! An die europäische Klavierschule kann ich mich erinnern, nur leider habe ich dazu nicht meine alten Hefte gefunden. Stattdessen übe ich fürs Erste mit den Stücken aus Emonts "Leichte Klaviermusik des Barock" und "Leichte Klavierstücke von Bachs Söhnen bis Beethoven". Die Bücher von Rupp und Nikolajew sehen gut aus, werden wohl gekauft.
 
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