Kaufberatung Digitalpiano für Studenten bis 500€


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Moin Moin,

da ich durch das Musikstudium als Zweitfach Klavier habe, möchte/muss ich mir jetzt ein (halbwegs) vernünftiges Digitalpiano zulegen.
Ich habe als armer Student natürlich nicht so viel Kohle, hoffe aber, etwas brauchbares zu finden.

Mein Hauptfach ist Gitarre, dementsprechend habe ich geringe Erfahrung am Klavier, für die Aufnahmeprüfung hat es gereicht, aber als Pianisten kann ich mich nicht bezeichnen :rolleyes: Bisher gespielt bzw. geübt habe ich einfache Sachen von Bach, Invention No.1 und so was, an Satie's Gymnopedie habe ich mich auch schon versucht... bin also quasi Einsteiger. Dadurch dass ich mit Tasteninstrumenten nicht erfahren bin, habe ich auch keine Ahnung, was der Markt aktuell so hergibt :engel:

Meine Ansprüche:

- gewichtete Tasten & Hammermechanik (also möglichst authentisches Klavier-Gefühl)

- brauchbarer Pianosound mit ausreichender Polyphonie (min. 64-Stimmig)

- nicht zu hohes Gewicht und möglichst kleiner Formfaktor (im Optimalfall eins, was ich auf einen
Keyboardständer stellen kann, da kleines WG-Zimmer)

- Preis am besten bis maximal 500€, wenn es jetzt ein 550 kostet, geht das zur Not auch noch klar... aber
am besten darunter :tongue:

- möglichst schlichtes Design, den "Alleinunterhalter"-Look mit tausenden Knöpfen und 30 furchtbaren
Demosongs finde ich grässlich :redface:


Features die nett wären, aber nicht unbedingt notwendig, sofern sie den Preis unnötig in die Höhe treiben:

- vielleicht den ein oder anderen coolen Sound abseits vom Piano - ich stehe total auf Rhodes, Wurli & Co.

- eine gewisse Mobilität, falls ich mal vorhaben sollte das Ding mit der Bahn in den Proberaum zu
verfrachten...

- MIDI-Funktion, um das Ding auch mal in der DAW zu nutzen



Farbe & Marke sind mir ziemlich wurscht, unglaublich gut klingende (integrierte) Speaker sind auch kein muss. Ich würde die meiste Zeit über Kopfhörer spielen, wenn es mal laut werden soll, habe ich hier eh ausreichend gute Boxen rumfliegen :ugly: Ich würde mich freuen, wenn Ihr da ein paar Vorschläge habt... Der Lockdown macht es aktuell leider nicht einfach, ein Piano auch tatsächlich zu testen, daher müsste ich das Instrument erstmal wohl blind bestellen und bei starkem Nichtgefallen wohl oder übel zurückschicken...


Ansonsten: Bleibt Gesund & Beste Grüße!
 
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stuckl
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Erst einmal der Hinweis: Vermutlich gibt es dort, wo du studierst, Übezellen für Studenten, in denen ein echtes Klavier steht.

Hast du das schon in Erfahrung gebracht?

Ansonsten:

Roland fp 10
Roland fp 30 Auslaufmodell
Roland fp 30 X

Yamaha p 45

Kawai es 110 etwas über Budget
Korg b 2

Casio cdp Reihe

Casio px Reihe
 
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Vielleicht bekommst du irgend ein gebrauchtes Yamaha mit GH-Tastatur, das in Ordnung ist (nicht GHS). Neu kosten die mehr, aber gebraucht könnte es u.U. klappen. Also z.B. CP33, CP 50, P155, P255 o.ä. Diese Tastatur ist m.E. das Minimum für das ernsthafte Üben - oder eben die Roland und Kawai Geräte, die stuckl genannt hat. (Neu waren diese Yamahas alle in der 1000 Euro-Klasse...)

Der Tip mit den Übezellen mit Klavier ist ausgezeichnet.
 
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Erst einmal der Hinweis: Vermutlich gibt es dort, wo du studierst, Übezellen für Studenten, in denen ein echtes Klavier steht.

Hast du das schon in Erfahrung gebracht?

Ja, bei mir gibt es tatächlich Übezellen :)
da stehen auch amtliche Pianos drin. Je nach Verfügbarkeit könnte ich auch mal an einem Flügel üben.
Wegen Lockdown sind die aber seit Monaten geschlossen, zudem will ich eben auch mal zuhause über Kopfhörer üben und etwas unabhängiger von der Uni sein.

Danke für die Antworten. Einige der Pianos sind ja teilweise deutlich über meiner 500€ - Grenze, die fallen somit aus. Anfangs hatte ich sogar überlegt, nur 200-300€ zu investieren. Bei Thomann hatte ich nämlich einige Instrumente von deren Hausmarke gesehen, die wohl auch ganz gut bewertet worden sind... Allerdings glaube ich, dass es das absolut billigste auch nicht sein muss.
Einem Gebrauchtkauf bin ich nicht grundsätzlich negativ eingestellt, jedoch sehr skeptisch... Stelle mir da Dinge wie Versand ziemlich teuer und kompliziert vor. Dazu kommt, dass man nun mal keile Gewährleistung/Garantie hat und ja somit auch immer ein Risiko eingeht (Wenn das Gerät nach 7 Monaten auf einmal kaputtgeht, stehe ich ziemlich blöd da).

Das Yamaha P45 und das Roland FP-10 habe ich mir mal angeschaut, die machen beide einen ganz guten Eindruck :) Beim FP-10 habe ich jedoch gelesen, dass die Tastaturmechanik wohl gerne mal Probleme macht... Das P45 ist im Moment scheinbar überall ausverkauft, ich finde nur das P45-B...?

Worin genau unterscheiden sich denn diese GH/GHS-Tastaturen? Macht das so einen großen Unterschied?
Ich bin ja kein Klavierexperte, aber die paar akustischen die ich gespielt habe, unterschieden sich spieltechnisch teilweise extrem (waren alles hochwertige Instrumente) - ist es denn so wichtig, wie hochwertig die Tastatur ist?

Beste Grüße
 
maurus
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Ich schätze, wenn du fürs Musikstudium üben willst, wirst du auch ein*e Lehrer*in nehmen oder haben. Rede mal mit ihr oder ihm darüber. Eine Tastatur, die nicht klappert und halbwegs präzise umsetzt, was du möchtest, ist schon ziemlich wichtig. Interessanterweise sogar mehr beim piano als beim forte :)
 
stuckl
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Von einem Blindkauf rate ich ab. Warte, bis die Geschäfte wieder öffnen und probiere dann die Tastaturen selbst aus. Dann erledigt sich die eine oder andere Frage von selbst.
 
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Hi,

mir klingen die Worte "Proberaum", "Bahn" und "leicht" in den Ohren. Ich habe mir ein Casio PX-S1000 im Store bestellt. Sollte Dienstag oder Mittwoch kommen.

Du kommst ja aus Köln... wenn Du die 50 Km bis nach Gummersbach schaffst, kannst du gerne mal rüberdüsen und es testen.
 
Claus
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Das Yamaha P-45 hat eine GHS-Tastatur, die fühlt sich nur neu recht gut an, leidet aber mangels Achsengelenk der Tasten spürbar unter der Abnutzung. Als Übergangslösung passabel, aber sonst eher etwas für "Gelegenheitsklavierspieler".

Das Roland FP 10 hat die im Preisbereich überwiegend am besten beurteilte Tastatur.Wie ich nach mehrjährigem Übefleiß auf meinem FP-30 sagen kann, bleibt sie solide, mechanisch relativ leise und angenehmer spielbar als z.B. (meine ehemalige) Fatar TP40, das FP-10 wäre daher meine Empfehlung.

Zur aktuellen Qualität von Medeli-Digitalpianos (Thomann und andere Hausmarken) gibt es bisher nur einen - positiven - Bericht im Board, ältere Modellreihen zeigten häufiger Probleme verschiedener Art.

Casio hat die früher gute Tástatur im CDP lt. Tobias zum Schlechten überarbeitet, da müsste ggf. man auf das Datum der Erfahrungsbildung achten.
Das Casio PX S1000 hat eine für Klavierspieler deutlich zu leicht gewichtete Tastatur mit kurzen Tasten - differenzierte Kontrolle? - und einer - für mich störend - starken Textur.

Gruß Claus
 
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Ich als armer Student
So was gibt's noch ? *staun* ! Die wo ich kenn haben nix unter Lenovo X, das neueste iphone, flitzen jede Semesterferien nach Neuseeland oder Australien... ;)

OK, Errrnst:
Genaugenommen: bei strikten 500 Budget bleibt nur FP10.
Dazu kommen ja noch Nebenkosten wie Haltepedal (die beigelegten Plaste-Taster sind kaum brauchbar), d.h. entweder so ein 20 Euro Teil, oder besser, ein 2-fach-Pedal (Fatar), das rutscht weniger.
Ggf. Hocker, Staubschutz-Abdeckung.

Oder radikal eine Preisklasse runter, mit entsprechenden Einbussen in Klang (keine Saitenresonanz, laue Samples) u. Tastatur:
Thomann SPs (Medeli Tastatur, spielbar, aber ohne 'skalierte' Gewichtung), Casio CDP 100 (aehnliche Taste wie die PX1000 'Smart' Action, bloss im Gehause aufgehaengt statt eigenem Rahmen), P45 (etwas 'blllige' GHS Tastatur)

Hier findest Du ein bisserl Literatur zum Thema und am Ende eine Liste mit mobilen (!) Unter/Mittelklasse Stage/Digital-Pianos: https://v-combo.webspace.rocks/stage-pianos
 
Stairwaydude
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Danke für eure Antworten! Ich habe mir das Roland FP-10 jetzt mal genauer angeschaut, das macht einen guten Eindruck!
Ich denke, ich werde warten, bis die Läden soweit öffnen, dass ich es mal testen kann... aber ich gehe mal davon aus, dass es für meine Zwecke reichen wird ;)
 
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Danke für eure Antworten! Ich habe mir das Roland FP-10 jetzt mal genauer angeschaut, das macht einen guten Eindruck!
Ich denke, ich werde warten, bis die Läden soweit öffnen, dass ich es mal testen kann... aber ich gehe mal davon aus, dass es für meine Zwecke reichen wird ;)
Du kannst sofort, Music Store Koeln ist offen mit 'Termin'.
Session Waldorf z.B. offen ohne Termin, aber wenn man sieht unter welchen 'Vorschriften', hat das mit 'gemuetlich Rumschlendern und hier und da probieren' auch nix zu tun: am Eingang warten, bis Laden 'leer genug' , Eintritt unter Praemisse 'kaufen und asap raus', innen mit Hechel-Maske und f. jedes Key vorher Tastaturen desinfizieren u. Haende waschen.
Diese 'Vorschriften' werden noch sehr lange (ev. das ganze Jahr) bleiben - der kurze Anruf/Mail zwecks Zeitabsprache ist da echt das geringste aller Uebel.
D.h. weiter Warten bringt nix (eher d. Risiko, dass die Laeden wieder zumachen ...)

Was noch einfaellt bzgl. Kosten sparen:
Hocker: aus 'aesthetischen' Gruenden hab ich so einen Rollhocker (wie beim Zahndoc, relativ guenstig, Sixbros, 35 Euro), funktioniert super, schnell aus dem Weg bzw. zum laptop gerollt und stabiler als die Einsteiger-'X'-Keyboardhocker. X-Baenke findet man viel u. guenstig in Kleinanzeigen - sagen wir mal so: lieber gebrauchte K&M als neue Billigbank, wo man Angst hat, durchzubrechen. Hocker/Bank sollte mind. 60cm Sitzhoehe haben.
Tasche: f. d. Transport im Zug brauchst Du eine vernuenftige Tasche - der Nachteil der leichten 'Plaste-Keyboards' ist ihre Anfaelligkeit fuer 'KNACK' :). Naja, wenn das akut wird, meld Dich wieder, prinzpiell musst mit 100 Euro aufwaerts rechnen.

Wie gesagt, mit 500 'hart' ist die Auswahl wirklcih eng. Ggf. kannst Du Deine Haende noch auf ein Korg B2 legen. Die Tastatur ist aenlich der GHS von Yahama (u.a. Plastik-Biegelaschen statt Achsen - von 'Ausleiern' hab ich noch nichts gehoert und Achsaufhaengung nutzt sich ueber d. Jahre auch ab - naja egal, jedenfalls steckt diese Tastatur auch in Krome und Kross)
Der Klang vom B2 ist gar nicht schlecht und es liegt aktuell bei 400 Euro incl. eines brauchbaren 'echten' Haltepedals, mit Staender, Hocker usw. kommst Du dann an die 500 ran.
 
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Für die beschriebenen Einsatzzweck ist das Budget zu knapp, das muß mindestens verdoppelt werden. Und dann bleibt eigentlich außer dem Yamaha YDP-S54 nichts mehr übrig. Andere Hersteller haben keine vergleichbaren Produkte - jedenfalls nicht unter 1.000 €. Bei den anderen reicht die Biegelaschen-Spielzeug-Kategorie von 500 bis 1.200 €.

Probespielen erübrigt sich. Das Yamaha ist bewährt und damit kommst du im Studium weit genug, bis die Übezellen wieder auf sind. Es sollte klar sein, daß auch im Zweitfach an einem echten Instrument kein Weg vorbei führt.
 
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also wenn ich die Anfrage richtig gelesen hab stand da Student mit wenig Geld, portabel, Bahntransport, Bandprobe, WG-Zimmer (wo man das Ding ggf. wegstellen kann?).
Naja gut, so ein YDP laesst sich bei Bedarf natuerlich demontieren. Was wird der Body ohne Gestell in etwa haben - 30 Kilo? Fuer den Bahntransport liessen sich durch Ausbauen der Deckel u. Lautsprecher, grosszuegiges Bohren von Loechern ins MDF (beliebte Tuningmassnahme bei der mit-und-ohne-Motor 2Radfraktion) usw usw usw sicher etliche Kilos abspecken
 
stuckl
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Ansonsten halt
Roland fp 10
Casio cdp
Oder leicht über Budget Kawai es 110

Oder das Korg b 2

Yamaha p 45
 
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Hallo @Stairwaydude ,

gerade wenn es auch mit dem Studium zu tun hat, kann ich nur empfehlen, was vernünftiges zu kaufen - und da ist der Einstieg beim Digitalpiano etwas höher, als bei der Gitarre, dafür hat man i.d.R. auch nur ein Piano und nicht >3 😁

Dein Preisbereich ist wohl ähnlich, als wenn jemand eine Gitarre fürs Nebenfach kaufen will und bereit ist, dafür ca. 100 Euro auszugeben. Das ist dann mehr als die Supermarktgitarre für 49 Euro. Und vielleicht reicht sie auch, um ein paar Akkorde zu schrammeln.
Als wir bei Thomann für meine Frau eine einfache Gitarre gekauft haben, hatte ich als Ahnungsloser das Gefühl, dass mit mit dem Instrument für ca. 200 Euro (ohne Koffer, Ersatzsaiten, Ständer usw.) so gerade etwas Gescheites erwischt haben, also taugliches Anfaängerinstrument. Bei Konzertgitarren halten manche die einfachen Yamaha-Gitarren für ab ca. 150 Euro für akzeptable Anfängergitarren.
Klar, wer spielen kann, der holt auch am Lagerfeuer mal aus einer Supermakrtgitarre was raus udn weiß ggf. auch wie man sie spielfähig bekommt.

Auf jeden Fall ist transportabel sinnvoll, denn bei Gitarre und Klavier kann durchaus Bandeinsatz dazu kommen - und wenn es nur just for fun mit anderen Student*innen ist.

Das FP-10 kann man machen, sollte dann aber nicht oft auf die internen Boxen zurückgreifen wollen.

Das ES-110, das @stuckl erwähnt hat, hat m.E. gute Sounds drin; die Lautsprecher klingen m.E. etwas plastikhaft aber besser als beim FP-10.

Das P-125 klingt m.E. gut, ein Vorteil fürs Üben sind die nach oben abstrahlenden Boxen. Zudem hat es separate Line-Ausgänge und ein integriertes Audio-Interface.
Die GHS-Tastatur ist (anfangs) okay, hat aber wohl das Problem: https://www.musiker-board.de/threads/yamaha-ghs-tastatur.699769/ Das muss kein Hinderungsgrund sein, aber es geht besser in der Preisklasse.
Für den Preis des P-45 (ebenfalls GHS verbaut) kann man mit der Tastatur noch eher leben.

Bei den Korgs ist m.E. die NH-Tastatur (B1, B2, Sp-280....) verKorxt. Die spielt sich nicht ganz schlecht, aber immer wenn ich die in einem Musikhaus unter den Fingern hatte, waren da einige Tasten kräftig am klappern. Alle Digitalpianos klappern/tocken mehr oder weniger und fast immer sind einzelne Tasten mal etwas lauter. Bei Korg jedoch empfand ich das am Rande zum Defekt; ganz anders deren RH3, die ist gut.

Vielleicht bekommst du mit viel Suchen noch ein Roland FP-30 oder versuchst, noch etwas Geld zusammenzukratzen und nimmst das FP-30X. Im Gegensatz zum FP-30 hat das FP-30X endlich (wieder! wie beim Vor-Vorgänger) ebenfalls Line-Ausgänge, also recht bühnen- und studiotauglich.
Notfalls erstmal ohne jedes weitere Zubehör, dann wenn wieeder etwas Geld da ist, ein gescheites Pedal (geht ab 12 Euro los), Ständer, Hocker etc.

Gruß, Tobias
Beitrag automatisch zusammengefügt:

Ergänzung:
Casio hat die früher gute Tástatur im CDP lt. Tobias zum Schlechten überarbeitet, da müsste ggf. man auf das Datum der Erfahrungsbildung achten.
Das Casio PX S1000 hat eine für Klavierspieler deutlich zu leicht gewichtete Tastatur mit kurzen Tasten - differenzierte Kontrolle? - und einer - für mich störend - starken Textur.
Die ist ähnlich leicht, wie die von P-45/P-125, hat aber durch die extrem kurze Bauweise noch ungünstigere Hebelverhältnisse, als die meisten Digitalpianotastaturen ohnehin. Sobald man auf den weißen Tasten in Richtung schwarze Tasten kommt oder gar dazwischen greift (keine Ahnung, ob das beim Klavier erlaut ist ;- ) , werden sie im Verhältnis zu den schwarzen Tasten sehr schwer.
Aber zur Zeit ist Testen so unmöglich, dass ich nicht sagen kann, ob sich für mich dieser Eindruck verstärkt und in der Praxis bzw. nach einigem Einspielen noch so stark bemerkbar macht. Da müsste ich mal in Ruhe dran sitzen können - vielleicht im Herbst?
 
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Beim p 45 finde ich die Klangerzeugung besser als beim p 125.
 
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Die ist ähnlich leicht, wie die von P-45/P-125, hat aber durch die extrem kurze Bauweise noch ungünstigere Hebelverhältnisse, als die meisten Digitalpianotastaturen ohnehin. Sobald man auf den weißen Tasten in Richtung schwarze Tasten kommt oder gar dazwischen greift (keine Ahnung, ob das beim Klavier erlaut ist ;- ) , werden sie im Verhältnis zu den schwarzen Tasten sehr schwer.
Aber zur Zeit ist Testen so unmöglich, dass ich nicht sagen kann, ob sich für mich dieser Eindruck verstärkt und in der Praxis bzw. nach einigem Einspielen noch so stark bemerkbar macht. Da müsste ich mal in Ruhe dran sitzen können - vielleicht im Herbst?
Tobias, kann kurz was dazu sagen: die 'Pivot-Laenge' (Laenge weisse Taste bis 'Gelenk') ist bei GHS (P45/125) und Casio PX 'Smart' (und CDP) identisch (17 cm). Von daher ist die Problematik gleich (es ist bloss so, dass bei Casio ein Fass aufgemacht worden ist...)
Bis zur Mitte der schwarzen Tasten ist das kein Thema, heftig spuert man das im letzten cm vor dem Gehause, das ist kaum mehr 'drueckbar' - aber da greift doch eh kein Mensch (oderrr???)
Die viel gelobte _alte_ Casio Tastatur hat 18 cm - d.h. nur 1 cm mehr. Laesst sich gut spielen (man spielt sich eh drauf ein), bloss Trillern in den letzten 3cm vorm Gehauese schaff ich nicht (bin aber eh Klavierstuemper, von daher keine Referenz)
Dahingehend ist die Korg 'NH' im B2 regelrecht luxurioes mit 22 cm

Wg. 'Leichtgewichtung' : hatte neulich ein Upright unter den Fingern - hat sich fast durch Anguggen gespielt - dagegen ist GHS Blei :) Also auch da sollte man vielleicht nciht zu akademisch sein ;)

Wg. 'Gepolter': bei Korg NH sind (aehnlich Casio CDP) Tasten, Haemmer etc ohne eigenen Rahmen direkt in die (entsprechend gegossenen) unteren Gehaeusewannen eingebaut. Vielleicht werden dadurch die Schlaege der Haemmer mehr ins Gehause geleitet als bei einem Tastatur-Rahmen (wobei auch die alten Casio PX trotz Rahmen heftig uebertragen , da spuert man bei zurueckfallendem Hammer den Gehauseboden auslenken) . Wenn dann noch ausgenudelte Daempferfilze maltraetierter Vorfuehrer hinzukommen...

@ Stairway2piano: wenn aktuell die Knete "nur" f. ein FP10 (P45, B2...) reicht: es ist ja nicht verboten, anschliessend ein bisserl anzusparen (Studentenjob, ggf. kleine Gigs, weniger Saufen) fuer ein 'Upgrade' naechstes Jahr (FP, P45 mit Restgarantie bekommt man wieder verkauft)
 
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