Billiges Digitalpiano für armen Studenten - Was gibt es für 200€?

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AlessioX20
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Hi,

ich würde gerne Piano lernen, und es mir als Hobby selbst beibringen.
Ich habe aber keine Ahnung, wie lange ich die Motivation dazu habe, und würde es jetzt zum Spaß mal anfangen.
Am Besten wäre ein MIDI-Ausgang oder so, denn es gibt ja gewisse PC-Spiele mit denen ich auch etwas lernen kann.

Habe mir deswegen überlegt, ein Digitalpiano oder was ähnliches zu kaufen. Es soll halt etwas übertragbar auf ein "richtiges" Piano sein,
falls ich mich später entscheide, ein gutes Piano zu kaufen.

Der Lautsprecherklang ist mir egal, ich habe relativ gute Kopfhörer (DT 1990 pro) und werde auch hauptsächlich die benutzen, um meine
Mitbewohner nicht zu stören.

Habe auch auch "Masterkeyboards" auf Thomann gefunden, sind die gut?
Ein Gebrauchtkauf ist definitiv auch möglich.

Mein Budget liegt halt bei maximal 200€, am besten wäre bis 100€.

Ich weiß, das Budget ist richtig gering, aber ich möchte erstmal auch zum Spaß als Hobby damit anfangen (fände es richtig cool, irgendwann mal Piano-Sheets meiner Lieblingsserien spielen zu können). Deswegen würde ich dafür nicht 500€ ausgeben.

Schönen Tag euch allen!!
 
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Habe auch auch "Masterkeyboards" auf Thomann gefunden, sind die gut?
Ein Gebrauchtkauf ist definitiv auch möglich.

Mein Budget liegt halt bei maximal 200€, am besten wäre bis 100€.
Dann heißt es, erstmal warten und etwas Geld zusammen zu sparen. Für 200Euro ist da nichts machbar, wenn einem nicht zufällig mal bei über Kleinanzeigen ein Yamaha P-35, P-45, Casio CDP-130 oder gar PX-150, PX-A100, PX-160 (evtl. das ältere PX-135), Roland FP-4, FP-4F als Schnäppchen, aber nicht abgespielt über den Weg läuft.

Ich weiß, das Budget ist richtig gering, aber ich möchte erstmal auch zum Spaß als Hobby damit anfangen (fände es richtig cool, irgendwann mal Piano-Sheets meiner Lieblingsserien spielen zu können). Deswegen würde ich dafür nicht 500€ ausgeben.
Auch nur so "als Hobby" braucht man Instrument, dass immerhin das gwünschte Instrument darstellt. Und wenn es in Richtung Klavier geht, dann eben mindestens ein Digitalpiano mit Hammermechanik und Klängen, die zumindest die Qualität einer halbwegs guten Klavieraufnahme bieten. Ich habe es in einem anderen Thread vor kurzem beschrieben: Vor 25-30 Jahren hättest du für das absolute Minimum 3000 DM ausgegeben, was heute in etwa dem Wert von 2200-3000 Euro entspricht. Und dafür hättest du nichts dolles bekommen.
Heute steigt man mit 350 Euro ein und bekommt ebenfalls nix dolles, aber ein Gerät das klanglich besser ist, als das absolute Minimum für 3000 DM aus den 90ern und die Tastatur dürfte ebenfalls besser sein:
https://www.thomann.de/de/casio_cdp_s100.htm
https://www.thomann.de/de/yamaha_p_45_b.htm in etwa das gleiche, nur von Yamaha
ab guten 400 Euro eine deutlich bessere Tastatur hier:
https://www.thomann.de/de/roland_fp_10.htm
ab nur (!!!!) 555 Euro reden wir dann über ein richtig gutes Gerät
https://www.thomann.de/de/roland_fp_30_bk.htm

Da macht das Instrument Spaß und man kann zum Spaß anfangen zu sehen, ob das was für einen ist und das Instrument notfalls mit vertetbarem Verlust wieder verkaufen. Oder man beginnt mit einem Mietkauf.

Alles unter 300 Euro sind wirklich nur Spielzeuge.

So und nun noch einen Tip zu einem konkreten Angebot (nein, ich stecke nicht dahinter), das ist ein gebrauchtes Casio CDP-130, aber immerhin von einem Händler, d.h. da sollte Gewährleistung drauf sein - "sollte", wie gut das in der Praxis läuft muss man sehen, das Bewertungsprofil des Verkäufers ist nicht das beste:
https://www.ebay.de/itm/SEHR-GUT-CD...479094&hash=item3fceeef422:g:h9MAAOSwbcddid5-

Du kannst es auch noch neu für ca. 300 Euro finden. Wenn du ein bisschen suchst, findest du auch das Yamaha P-45 für 360-370 Euro.


Gruß, Tobias
P.S.: Mit etwas Geduld lässt sich noch etwas Geld einsparen, wenn man darauf wartet, dass das gewünschte Instrument als B-Ware auftaucht. Dies ist bei Thomann oft der Fall; angesichts der schon sehr günstigen Preise sind die Preisnachlässe zwar überschaubar, aber immerhin sind es ein paar Euros weniger.
 
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In der Preisregion würde ich mich nach einem gebrauchten Masterkeyboard von Fatar umschauen.
Z B.mit der Tp10 Tastatur, wie etwa das Studio 900 oder Studio 1100.
Von denen schwirren regelmäßig welche zwischen 100 und 200€ in den ebay- Kleinanzeigen oder in eBay herum
Die TP10-Tastatur ist eine sehr ordentliche Tastatur mit Anschlagsdynamik und klavierähnlichem Verhalten.
 
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In der Preisregion würde ich mich nach einem gebrauchten Masterkeyboard von Fatar umschauen.
Z B.mit der Tp10 Tastatur, wie etwa das Studio 900 oder Studio 1100.
Das ist natürlich ein Ansatz, bei dem Klavierspielen sogar noch günstiger geht. Allerdings sollte man darauf hinweisen, dass man das noch ein VST-Instrument auf dem Rechner braucht. Bei Apple sollte das durch Garage-Band immer dabei sein.
Gibt es für den PC da auch kostenlose Varianten (der Musikmaker ist ja nun auch nicht teuer)?
Für Orgel gibt es da das relativ gute GrandOrgue, für Klavier ist mir da bisher nichts untergekommen.

Gruß, Tobias
 
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Ja, für den PC gibt es kostenlose Varianten, die m.M.n. durchaus brauchbar sind.
Leider hat sich mein Rechner ins Nirwana verabschiedet, deshalb kann ich gerade nicht nachschauen. Ich hätte Dir ein paar nennen können, die sich auf meiner Festplatte angesammelt haben. Da ich schon seit langem nicht mehr damit gearbeitet habe, habe ich die leider nicht mehr im Gedächtnis.

Ansonsten, falls Du zufällig ein iPad oder iPhone Dein eigen nennen solltest, wären noch CMP-Piano oder iGrand-Piano günstige Alternativen. Manchmal gibt es sie im Appstore gerade zur Thanksgiving-Zeit zu stark reduzierten Preisen.
Was Du noch an Hardware bräuchtest, wäre ein Midi-Interface (gebraucht für kleines Geld).
 
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Gibt es für den PC da auch kostenlose Varianten (der Musikmaker ist ja nun auch nicht teuer)?
Ich bin mit dem sforzando-Player und dem großen "Salamander, Steinways and Upright Pianos"-Set von Soundfonts4U recht zufrieden.
Das enthaltene Upright erzeugt leider auf manchen Tasten Klick-Geräusche (nein, es ist keine Kawai-Simulation :)). Ist das bei anderen auch so? Ich würde es eigentlich gern nehmen, weil es akustisch halbwegs nah am Instrument meiner Klavierlehrerin ist.

Ciao
Jan
 
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Hi @AlessioX20

:) Willkommen im Forum! :)

Ein anderer Ansatz wäre ein gebrauchtes Klavier. Die gibt es manchmal sogar umsonst per Ebay-Kleinanzeigen. Dann kommen noch Transport und Stimmen dazu, wofür Dein Budget gut angelegt ist. In manchen Gegenden, speziell Großstädten, klappt das gelegentlich.
 
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Claus
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Ich habe aber keine Ahnung, wie lange ich die Motivation dazu habe, und würde es jetzt zum Spaß mal anfangen.
Selbst ein geschenktes altes Klavier (hoffentlich kein Sperrmüll) kostet Geld für den Transport zum Aufstellort und das Stimmen oder sogar dringend anstehende Reparaturen, da ist man fast zwangsläufig deutlich über dem Mikro-Budgetvon maximal 200 Euro.

Ob sich das bei dem zitierten "Klavierlernen unter Vorbehalt" lohnt?

Für bis zu 200 Euro fand ich gerade auf den üblichen Plattformen nicht einmal älter/gebraucht eine vernünftige Hammermechanik, aber den spielerischen Motivationstest kann man eigentlich auf jeder anschlagdynamischen 61er- und 88er Tastatur machen, damit wäre man dann auch bei den günstigsten "Masterkeyboards" nach Thomann-Definition.
Den Klang muss man sich in den Computer laden, ab Ende Oktber bis in die Vorweihnachtszeit gibt es dazu vielleicht auch Sonderangebote im Netz.
Eine Empfehlung kann ich dazu mangels Erfahrungen nicht aussprechen.

Wenn man dann das Hobby "Klavierspielen lernen" dann irgendwann so richtig angehen möchte, dann kriegt man sicher auch die Anschaffung eines brauchbaren Instruments auf die Reihe - beim Kopfhörer hat es schließlich auch geklappt. :)

Gruß Claus
 
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AlessioX20
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Aaaalso gut, dann vergesse ich das mit den 200€ mal :p
Ich habe bei Thomann gestern mal das Thomann SP-5600 gekauft, nur zum Ausprobieren. Hat dort ja relativ gute Bewertungen. Innerhalb 30 Tagen werde ich es zurückgeben und was anderes kaufen.

Dann heißt es, erstmal warten und etwas Geld zusammen zu sparen. Für 200Euro ist da nichts machbar, wenn einem nicht zufällig mal bei über Kleinanzeigen ein Yamaha P-35, P-45, Casio CDP-130 oder gar PX-150, PX-A100, PX-160 (evtl. das ältere PX-135), Roland FP-4, FP-4F als Schnäppchen, aber nicht abgespielt über den Weg läuft.

Auch nur so "als Hobby" braucht man Instrument, dass immerhin das gwünschte Instrument darstellt. Und wenn es in Richtung Klavier geht, dann eben mindestens ein Digitalpiano mit Hammermechanik und Klängen, die zumindest die Qualität einer halbwegs guten Klavieraufnahme bieten. Ich habe es in einem anderen Thread vor kurzem beschrieben: Vor 25-30 Jahren hättest du für das absolute Minimum 3000 DM ausgegeben, was heute in etwa dem Wert von 2200-3000 Euro entspricht. Und dafür hättest du nichts dolles bekommen.
Heute steigt man mit 350 Euro ein und bekommt ebenfalls nix dolles, aber ein Gerät das klanglich besser ist, als das absolute Minimum für 3000 DM aus den 90ern und die Tastatur dürfte ebenfalls besser sein:
https://www.thomann.de/de/casio_cdp_s100.htm
https://www.thomann.de/de/yamaha_p_45_b.htm in etwa das gleiche, nur von Yamaha
ab guten 400 Euro eine deutlich bessere Tastatur hier:
https://www.thomann.de/de/roland_fp_10.htm
ab nur (!!!!) 555 Euro reden wir dann über ein richtig gutes Gerät
https://www.thomann.de/de/roland_fp_30_bk.htm

Da macht das Instrument Spaß und man kann zum Spaß anfangen zu sehen, ob das was für einen ist und das Instrument notfalls mit vertetbarem Verlust wieder verkaufen. Oder man beginnt mit einem Mietkauf.

Alles unter 300 Euro sind wirklich nur Spielzeuge.

So und nun noch einen Tip zu einem konkreten Angebot (nein, ich stecke nicht dahinter), das ist ein gebrauchtes Casio CDP-130, aber immerhin von einem Händler, d.h. da sollte Gewährleistung drauf sein - "sollte", wie gut das in der Praxis läuft muss man sehen, das Bewertungsprofil des Verkäufers ist nicht das beste:
https://www.ebay.de/itm/SEHR-GUT-CD...479094&hash=item3fceeef422:g:h9MAAOSwbcddid5-

Du kannst es auch noch neu für ca. 300 Euro finden. Wenn du ein bisschen suchst, findest du auch das Yamaha P-45 für 360-370 Euro.


Gruß, Tobias
P.S.: Mit etwas Geduld lässt sich noch etwas Geld einsparen, wenn man darauf wartet, dass das gewünschte Instrument als B-Ware auftaucht. Dies ist bei Thomann oft der Fall; angesichts der schon sehr günstigen Preise sind die Preisnachlässe zwar überschaubar, aber immerhin sind es ein paar Euros weniger.

"ab nur (!!!!) 555 Euro" ich glaube das "nur" und das "555 Euro" gehört getrennt haha. Also Mietkauf käme leider nicht in Frage, da ich auf Grund meines Studiums nur "unvorhersagbar oft" spielen kann. Das CDP-130BKC7 auf Ebay sieht preislich ganz gut aus, ich glaube, das kaufe ich dann, wenn das Klavierspielen mir gefällt (nach den oben erwähnten 30 Tagen).

Was für einen Mehrwert hätte ich denn beim P35 oder P45 verglichen mit dem? Und klar, das 555€ Teil wird mehr Spaß machen, aber heißt das, dass ich mit dem Casio nicht so viel Spaß haben werden? Für die Motivation wäre das nämlich auch wichtig :p

In der Preisregion würde ich mich nach einem gebrauchten Masterkeyboard von Fatar umschauen.
Z B.mit der Tp10 Tastatur, wie etwa das Studio 900 oder Studio 1100.
Von denen schwirren regelmäßig welche zwischen 100 und 200€ in den ebay- Kleinanzeigen oder in eBay herum
Die TP10-Tastatur ist eine sehr ordentliche Tastatur mit Anschlagsdynamik und klavierähnlichem Verhalten.

Wie ist die Tastatur denn verglichen mit dem CDP-130BKC7 oder P35?
Hi @AlessioX20

:) Willkommen im Forum! :)

Ein anderer Ansatz wäre ein gebrauchtes Klavier. Die gibt es manchmal sogar umsonst per Ebay-Kleinanzeigen. Dann kommen noch Transport und Stimmen dazu, wofür Dein Budget gut angelegt ist. In manchen Gegenden, speziell Großstädten, klappt das gelegentlich.

Dankeschön! Und ein kostenloses Klavier wäre ja ein Träumchen, habe sowas auf Ebay Kleinanzeigen noch nicht gesehen. Lebe leider aber in einem kleineren Dorf. Was meinst du denn mit Stimmen?

Selbst ein geschenktes altes Klavier (hoffentlich kein Sperrmüll) kostet Geld für den Transport zum Aufstellort und das Stimmen oder sogar dringend anstehende Reparaturen, da ist man fast zwangsläufig deutlich über dem Mikro-Budgetvon maximal 200 Euro.

Ob sich das bei dem zitierten "Klavierlernen unter Vorbehalt" lohnt?

Für bis zu 200 Euro fand ich gerade auf den üblichen Plattformen nicht einmal älter/gebraucht eine vernünftige Hammermechanik, aber den spielerischen Motivationstest kann man eigentlich auf jeder anschlagdynamischen 61er- und 88er Tastatur machen, damit wäre man dann auch bei den günstigsten "Masterkeyboards" nach Thomann-Definition.
Den Klang muss man sich in den Computer laden, ab Ende Oktber bis in die Vorweihnachtszeit gibt es dazu vielleicht auch Sonderangebote im Netz.
Eine Empfehlung kann ich dazu mangels Erfahrungen nicht aussprechen.

Wenn man dann das Hobby "Klavierspielen lernen" dann irgendwann so richtig angehen möchte, dann kriegt man sicher auch die Anschaffung eines brauchbaren Instruments auf die Reihe - beim Kopfhörer hat es schließlich auch geklappt. :)

Gruß Claus

Wenn ich das wirklich richtig angehen will, dann kann ich das Budget auch erhöhen und was neues kaufen. Die guten Kopfhörer hab ich eben, weil ich sehr sehr gerne Musik höre ^^
Mit der 30-Tage Geld zurück Garantie sollte es bis Ende Oktober reichen, dann kuck ich mal, was es da so für Angebote gibt. Wegen dem Masterkeyboard bin ich mir noch unsicher, gelegentlich wäre es nicht schlecht, auch ganz ohne PC spielen zu können.

Vielen lieben Dank für eure Ratschläge!:)
 
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Was meinst du denn mit Stimmen?
Hihi. :) Ein altes, unbenutzt herumstehendes Klavier muss sehr wahrscheinlich gestimmt werden. Es gibt Menschen, die das beruflich machen; und die nehmen für diese Dienstleistung nachvollziehbarerweise Geld.
 
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Hihi. :) Ein altes, unbenutzt herumstehendes Klavier muss sehr wahrscheinlich gestimmt werden.
Naja, so ne richtige Antwort auf die Frage ist das irgendwie nicht.
An den Threadersteller: Ein Klavier "verstellt" sich im Lauf der Zeit durch verschiedene Einflüsse ein wenig (Saiten werden lockerer/straffer), so dass die Töne nicht mehr exakt wie vorgesehen zu den angeschlagenen Tasten passen. Das wieder korrekt einzustellen nennt man "stimmen". Und das muss man von Zeit zu Zeit machen lassen und kostet vermutlich beim ersten Mal bei einem kostenlos erhaltenen Klavier mehr als Dein veranschlagtes Budget uind die folgenden Male wohl nicht viel weniger.
Je nach Gegend gibt es aber tatsächlich Klaviere immer mal recht günstig bis geschenkt, aber dann ist meist auch was dran zu machen.

Ciao
Jan
 
Dietlaib
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Naja, so ne richtige Antwort auf die Frage ist das irgendwie nicht.
Die ursprüngliche Erwähnung "Transport und Stimmen kommen hinzu" kann ich (mit Mühe) als uneindeutig anerkennen. Doch der Hinweis, dass ein (nicht digitales) Instrument gestimmt werden muss, ist eigentlich überhaupt nicht abstrakt. Aber danke für die Verdeutlichung. Nun sind diesbezüglich sicher gar keine Fragen mehr offen.
 
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Die ursprüngliche Erwähnung "Transport und Stimmen kommen hinzu" kann ich (mit Mühe) als uneindeutig anerkennen. Doch der Hinweis, dass ein (nicht digitales) Instrument gestimmt werden muss, ist eigentlich überhaupt nicht abstrakt.
Nö, abstrakt ist der Hinweis natürlich nicht - aber die sogar direkt von Dir zitierte Frage war ja, was Stimmen überhaupt ist. Aus meiner Sicht recht eindeutig gestellt.
Und ich tendiere zu der Vermutung, dass wenn schon das nicht bekannt ist (und obendrein im Verbund mit dem genannten Budget), ein billig bis kostenlos erstandenes gebrauchtes Klavier für den Fragesteller vermutlich keine gute Idee ist.

Ciao
Jan
 
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Besonders, weil er ja hauptsächlich über Kopfhörer spielen will. Und Studenten haben selten den Platz für ein Klavier.
 
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"ab nur (!!!!) 555 Euro" ich glaube das "nur" und das "555 Euro" gehört getrennt haha. Also Mietkauf käme leider nicht in Frage, da ich auf Grund meines Studiums nur "unvorhersagbar oft" spielen kann.
Nein nein, "nur" und "555 Euro" gehören schon zusammen.
Ich gehe einfach davon aus, dass ein "Student" in der Lage ist, etwas Text und dessen Inhalt im Zusammenhang zu erfassen, aber da helfe ich gerne nochmals: Von "nur 555 Euro" kann man sprechen, da es heute ein Bruchteil dessen ist, was man vor 25-30 Jahren für ein einfaches Digitalpiano hinblättern musste und auch nur noch die Hälfte zu einem vergleichbaren Roland vor 7-8 Jahren.
Von "nur 555 Euro" kann man sprechen, weil es nur 150 Euro mehr gegenüber dem Yamaha P-45, einem einfachen tauglichem und doch sehr eingeschränken Einsteigerinstrument sind, man mit dem FP-30 aber ein deutlich besseres Instrument erhält hinsichtlich Tastatur, Verstärkerleistung und Lautsprechern.
Was für einen Mehrwert hätte ich denn beim P35 oder P45 verglichen mit dem? Und klar, das 555€ Teil wird mehr Spaß machen, aber heißt das, dass ich mit dem Casio nicht so viel Spaß haben werden?
Du beantwortest dir deine Frage doch selbst: Das "555 €Teil" wird mehr Spaß machen, also muss dann etwas anderes, ob nun ein P45 oder Casio, weniger Spaß machen. Dazu muss man eigentlich keine Logikvorlesung in Philosophie besucht haben.
Auch wenn mir das ganze etwas albern erscheint, hier nochmals:
Mit einem Yamaha P45 oder einem Casio CDP-130 oder CDP-S100 kann man Musik machen, es reicht um als Hobby Klavier spielen zu lernen, es kann auch Spaß machen und motivieren. Es wird aber vermutlich ncoh mehr Spaß machen mit einem FP-30. Anders ausgedrückt: Bevor man sich irgendeine Hausmarke o.ä. kauft oder gar nichts, ist so ein Einstiegs-Casio allemal besser, wenn es irgend geht, nehme man eine Klasse besser, FP-30, ES-110 etc.
Aaaalso gut, dann vergesse ich das mit den 200€ mal :p
Ich habe bei Thomann gestern mal das Thomann SP-5600 gekauft, nur zum Ausprobieren. Hat dort ja relativ gute Bewertungen. Innerhalb 30 Tagen werde ich es zurückgeben und was anderes kaufen.
An der Stelle frage ich mich, ob du rumblödeln oder uns provozieren willst oder tatsächlich so drauf bist. Von vornherein etwas bestellen in dem Wissen, es zurück zu schicken (und dann womöglich noch woanders kaufen zu wollen) ist ziemlich dreist oder dumm, weder nachhaltig noch fair.
Wenn man sich vorher erkundigt hat und dann merkt, dass es nicht passt, kann man das machen.

Dieses Forum hier lebt von Menschen, die sich bei allen Schwächen und unterschiedlichen Haltungen wenigstens um einen guten Umgang bemühen.

Gruß und gute Besserung,
Tobias
 
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An der Stelle frage ich mich, ob du rumblödeln oder uns provozieren willst oder tatsächlich so drauf bist. Von vornherein etwas bestellen in dem Wissen, es zurück zu schicken (und dann womöglich noch woanders kaufen zu wollen) ist ziemlich dreist oder dumm, weder nachhaltig noch fair.
Danke, ich überlegte die ganze Zeit, ob ich diesen Vorsatz, sich für 30 Tage ein kostenloses "Mietklavier" zu besorgen, kommentieren sollte. Ich mag eigentlich Menschen, die von sich aus das Gefühl haben, dass so etwas nicht korrekt ist.
 
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Nein nein, "nur" und "555 Euro" gehören schon zusammen.
Ich gehe einfach davon aus, dass ein "Student" in der Lage ist, etwas Text und dessen Inhalt im Zusammenhang zu erfassen, aber da helfe ich gerne nochmals: Von "nur 555 Euro" kann man sprechen, da es heute ein Bruchteil dessen ist, was man vor 25-30 Jahren für ein einfaches Digitalpiano hinblättern musste und auch nur noch die Hälfte zu einem vergleichbaren Roland vor 7-8 Jahren.
Von "nur 555 Euro" kann man sprechen, weil es nur 150 Euro mehr gegenüber dem Yamaha P-45, einem einfachen tauglichem und doch sehr eingeschränken Einsteigerinstrument sind, man mit dem FP-30 aber ein deutlich besseres Instrument erhält hinsichtlich Tastatur, Verstärkerleistung und Lautsprechern.
Du beantwortest dir deine Frage doch selbst: Das "555 €Teil" wird mehr Spaß machen, also muss dann etwas anderes, ob nun ein P45 oder Casio, weniger Spaß machen. Dazu muss man eigentlich keine Logikvorlesung in Philosophie besucht haben.
Auch wenn mir das ganze etwas albern erscheint, hier nochmals:
Mit einem Yamaha P45 oder einem Casio CDP-130 oder CDP-S100 kann man Musik machen, es reicht um als Hobby Klavier spielen zu lernen, es kann auch Spaß machen und motivieren. Es wird aber vermutlich ncoh mehr Spaß machen mit einem FP-30. Anders ausgedrückt: Bevor man sich irgendeine Hausmarke o.ä. kauft oder gar nichts, ist so ein Einstiegs-Casio allemal besser, wenn es irgend geht, nehme man eine Klasse besser, FP-30, ES-110 etc.
An der Stelle frage ich mich, ob du rumblödeln oder uns provozieren willst oder tatsächlich so drauf bist. Von vornherein etwas bestellen in dem Wissen, es zurück zu schicken (und dann womöglich noch woanders kaufen zu wollen) ist ziemlich dreist oder dumm, weder nachhaltig noch fair.
Wenn man sich vorher erkundigt hat und dann merkt, dass es nicht passt, kann man das machen.

Dieses Forum hier lebt von Menschen, die sich bei allen Schwächen und unterschiedlichen Haltungen wenigstens um einen guten Umgang bemühen.

Gruß und gute Besserung,
Tobias
Das mit dem Spaß habe ich nicht ganz so gemeint.
Ich meinte eher, ob mir das billigere Piano nicht genug Spaß machen wird, um mich weiter zu motivieren, Piano zu spielen.
Z.B. habe ich im Internet gelesen, dass ein Keyboard im Vergleich zum Piano am Anfang ein nettes Spielzeug ist, aber nicht für "langfristiges" Spielen motiviert.
Das "Da macht das Instrument Spaß und man kann zum Spaß anfangen zu sehen," nach dem 555€ Piano hat sich für mich jetzt auch angehört, also ob die billigeren Teile eben keinen bzw. nicht genug Spaß machen und deshalb nicht geeignet ist. Klar machen die teureren Pianos immer mehr Spaß.

Und mir ist klar, dass es ziemlich unfair ist, etwas zu bestellen nur um es wieder zurückschicken.
Ich habe mich davor auch schon informiert, das Piano für einen Monat zu mieten, habe dazu leider aber nichts gefunden.
Mein Dorf ist richtig winzig, habe dort keinen lokalen Laden gefunden, wo ich ein Klavier mieten kann.
Und Online habe ich nur Angebote gefunden mit Mindestmietdauern über einem Monat. Mehr als einen Monat Mieten geht aber eben leider nicht, weil dann mein Studium "richtig" anfängt und ich von der Zeit her nicht weiß, wie oft ich es da spielen werde.

Ich weiß, das macht es nicht weniger moralisch verwerflich, und entschuldige mich, dass ich dadurch manche Leute angepisst habe. Das Piano von Thomann werde ich aber definitiv sorgsam behandeln, und das ist definitiv nicht das letzte mal, das ich bei Thomann bestelle (werde mir dort ein neues Soundinterface kaufen). Insgesamt werden sie an mir also schon noch Profit machen.
 
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Bleiben wir bitte ausschließlich bei Informationen und Meinungen zu Digitalpianos und deren Spieleigenschaften.

Gruß Claus
 

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