Kaufberatung Hammond M3 + Leslie M760

von Soul4life, 20.01.08.

  1. Soul4life

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    Erstellt: 20.01.08   #1
    Hallo Leute,
    brauche mal euer Fachwissen!
    Und zwar geht es sich um folgendes, ich habe ein Angebot über eine Hammond M3 + Leslie M760. Der Verkäufer möchte für beide Geräte zusammen 1200€ haben.
    Ist das vom Preis her ok?
    Kenne mich leider mit richitigen Hammonds nicht so aus...orgle sonst "nur" über meinen nord Electro, aber nun juckt es mir auch in den Fingern eine richtige Hammond zu besitzen! Ist der Klang mit einer B3 zu vergleichen? Und wieviel könnte ich nur für die Hammond bieten, ohne Leslie (um vielleicht einfach nur einen Leslie-Clone zu benutzen)?
    Würd mich über ein paar Info's eurerseits freuen!

    viele Grüße!
     
  2. wayne-o-mat

    wayne-o-mat Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.01.08   #2
    "Die Konsolenmodelle [B3] besitzen zudem das "Harmonic Foldback", was bei den Spinettmodellen [M3] nicht zu finden ist. Daraus resultieren in jedem Fall grundsätzliche klangliche Unterschiede zwischen beiden Modelltypen."

    Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Hammond-Orgel

    weiterhin

    Man unterscheidet prinzipiell zwei Typen von Hammond-Orgeln:

    Konsolenmodelle: Diese besitzen zwei Manuale mit je 61 Tasten (C-c4) und ein 25-töniges (C-c1) oder 32-töniges (C-g1) Basspedal (Vollpedal). Weiterhin sind vier neunchörige Zugriegelsätze (zwei pro Manual) und neun Presets pro Manual vorhanden. (Die farblich invertierten Tasten am linken Manualende sind Schalter, über die die Presets und Zugriegelsätze ausgewählt werden). Das Basspedal besitzt zwei Zugriegel (16′ und 8′). Konsolenmodelle waren für den Konzert- und Kirchenmusikbereich bestimmt. Zu ihnen zählt man die technisch identischen Modellreihen A100, B3 und C3 sowie RT3, D100, E100 und H100 (Liste unvollständig).

    Spinettmodelle: Sie besitzen üblicherweise zwei Manuale mit je 44 Tasten (F-c3), einen Zugriegelsatz pro Manual, keine oder wenige Presets und ein zwölftöniges (C-H) oder dreizehntöniges (C-c) Stummelpedal. Das Untermanual ist nur sieben- oder achtchörig, die subharmonischen Register (16′ und 51/3′) fehlen. Spinettmodelle waren für den Heimbereich konzipiert. Wichtigste Vertreter sind die Baureihen L100, M3, M100 und T100.
     
  3. Soul4life

    Soul4life Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.01.08   #3
    danke schonmal für den ersten Hinweis!
    den Unterschied zwischen den Modellen kenne ich...ganz so unbewandert bin ich auch nicht ;) ...hab mich da wohl falsch ausgedrückt!
    nur halt mit den klanglichen Unterschieden kenne ich mich nicht aus!

    Gruß
     
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  4. Boogie!

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    Erstellt: 20.01.08   #4
    Nix gegen wayne-o-mat aber nur Wikipedia zu zitieren wird der Frage nicht gerecht. Eine M3 ist durchaus mit einer B3 zu vergleichen. Ich habe zum Beispiel nur eine Orgel bisher gespielt, die meiner B3 das Wasser reichen konnte und das war eine M3. Ich habe sicherlich duzende anderer B3s, C3s M3s M100 und L100s gespielt und diese besagte M3 kam meiner am B3 am nächsten. Vergiß Foldback und das ganze Zeug, eine M3 kann super klingen. Der Preis ist, vorausgesetzt technich ist alles ok, in Ordnung - zuschlagen! Und nimm unbedingt das 760er dazu und vergiß die Clones!!!!!

    Gruß,

    Markus
     
  5. m-brose

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    Erstellt: 21.01.08   #5
    Es kommt natürlich auf den Zustand der Geräte an - für ne abgenudelte Bühnenkombination erscheinen mir 1200 ein wenig viel - wenn die Teile in Ordnung sind, ist der Preis in meinen Augen ok. (Also optisch - technisch gesehen muss natürlich alles ok sein).

    Ein Hinweis noch: Manche Leute bezeichnen auch das Leslie 770 als 760er oder als "760 Holz" - wenn es sich also um ein 770er (760er im 122er Gehäse) handelt, ist der Preis (entsprechenden Zustand vorausgesetzt) auf jeden Fall ok.

    Schönen Gruß Martin
     
  6. Soul4life

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    Erstellt: 21.01.08   #6
    Konnte mir die M3 noch nicht anschauen. Ist von einem Freund unseres Gitarristen.
    Nach seiner Aussage soll die M3 aber total funktionsfähig sein und auch noch im original Zustand, also nicht umgebaut. Muss es mir aber noch genau anschauen!
    Ist es denn möglich die M3 mit einem Leslie Clone zu spielen, bzw. hat die M3 die dafür erfordlerlichen Klinken-Ausgänge? Weil ich evtl. auch nicht immer Lust hab, wenn ich die M3 auch mal live spiele, das Leslie mitzukarren! Die M3 wiegt ja schon genug!
    Weiß auch noch nicht ob das mit meiner Finanzierung so klappt, deshalb wollt ich vielleicht auch nur die M3 kaufen und ein Leslie später dazu. Was ist denn ein vernünftiger Preis für eine Hammond M3 ohne Leslie?

    Gruß und danke schonmal für eure Antworten!
     
  7. m-brose

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    Erstellt: 21.01.08   #7
    Also nen Klinkenausgang hat die M3 per se nicht - falls der Vorbesitzer keinen installiert hat. Wenn man halbwegs mit nem Lötkolben umgehen kann, ist das aber eigentlich ein Kinderspiel:
    http://www.dairiki.org/HammondWiki/LineOutFromASpinet

    Zum Preis: Habe in den letzten Monaten M3s zwischen 500-600 und 950 EUR den Besitzer wechseln sehen.

    Noch was: Was meinst Du denn mit Leslie Clone? Elektronische Lesliesimulation oder einen mechanischen Leslie-Clone z.B. von Dynacord, Solton, Elka und wie sie alle heissen?

    Ich persönlich würde eher nen Hammond Clone über ein mechanisches Leslie spielen, als ne Tonewheelhammond über ne Lesliesimulation.

    Schönen Gruß Martin
     
  8. Orgelmensch

    Orgelmensch Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.01.08   #8
    Wenn technisch ok finde ich den Preis vollkommen ok!!!
    Die M3 klingt echt super...und hat eine tolle Tastatur...760er spiele ich auch....gutes, robustes
    Bühnenleslie!!!
     
  9. Soul4life

    Soul4life Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.01.08   #9
    Danke für eure ganzen Antworten!
    Werd mir die Hammond am Wochenende mal genau anschauen gehen!
    Werd dann mal berichten wie es gelaufen ist!

    Gruß
     
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