[Kaufberatung] Unterschiede zwischen VOX VT's?

von smirk_mirkin, 15.03.12.

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  1. smirk_mirkin

    smirk_mirkin Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.03.12   #1
    Hallo Ihr Lieben :D

    Ich bin auf der Suche nach einem Übungsamp für zuhause um wieder mit E-Gitarre anzufangen.
    Er soll auf meist auf Wohnungslautstärke gefahren werden, aber auch ein paar Reserven für kleine Sessions haben.
    Bin kein ganzer Anfänger^^

    Vom Sound her sind clean und crunchig Schwerpunkt, aber eben auch n bissl Zerre, allerdings brauch ich keine Metal-Sounds.
    Also schon vielfältig aber Schwerpunkt Richtung clean ;) Kommt voraussichtlich auch ne HSS-Strat ran aus Mexiko^^
    Da ich auch dezente Effekte einsetzen will, brauch ich entweder einen amp mit schönen Effekten an Bord oder aber einen mit schönem Grundsound, den ich mit Tretern aufrüsten kann.
    Hatte mal nen Line6 Spider IV 30, hat mir nicht gefallen, war auch zu sehr auf Zerre :(

    Sooo, da aufgrund der vorgenannten Bedingungen ein Modeller quasi sehr effektiv ist, hab ich natürlich die VT-Vöxe ins Auge gefasst.
    Sicher ist auch ne Mini-Röhre was feines, aber bei nem VT20+ bekommt man einfach n Haufen für kleines Geld.

    Was haltet ihr davon?
    Und vor allem: Wie groß ist der Unterschied zwischen VT20+ und nem VT30/VT15???
    Die gibts schließlich noch billiger in der Bucht ;)
    Ist die Lautstärke ausreichend (vllt. schon bei dem 15W-VT)?
     
  2. cwegy

    cwegy Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.03.12   #2
    Moin, ich hab einen VT20+ und bin für zuhause sehr zufrieden, solange es bei moderater Zimmerlautstärke bleibt. Für Übuingsraum oder Session würde ich def. einen Amp mit einem größeren Lautsprecher nehmen. Früher oder später werde ich mienen Vt20+ umlöten, um eine externe 12" Box anschließen zu können. Ansonsten ist es für mich ein klasse Amp mit tollen Sounds und vielen Möglichkeiten.
     
  3. antboy

    antboy Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.03.12   #3
    Hi,

    wenn gebraucht eine Option ist, sieh dich auch nach dem älteren AD30VT um. Gerade im Bereich Clean/Crunch/gemäßigter Overdrive klingen die ganz gut - und der 30er ist im Notfall auch laut genug für kleinere Gigs.
     
  4. smirk_mirkin

    smirk_mirkin Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.03.12   #4
    Erstmal herzlichen Dank für die Antworten!

    Das gilt aber allgemein für die VT's oder?^^
    Des Weiteren habe ich so die Befürchtung, dass der VT20+ die VT15/VT30 bei den Effekten übertrifft, schließlich ist er ja der Nachfolger ;)

    Meinst du 15 Watt würden nicht reichen?
    Ist natürlich ne Gratwanderung wegen der eingebauten Röhre und dem Speaker: Lieber wenig leistung und weit aufdrehen oder?
     
  5. rawuza

    rawuza Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.03.12   #5
    Würde ich jetzt nicht 1 zu 1 auf einen Modeller umlegen, auch wenn er eine Röhre drin hat.
    Also 15 Watt für eine Probe geht gerade noch so wenn der Drummer sich zurückhalten kann und die Raumakkustik annehmbar ist.
    Machen wir gerade genau so in einem "Übergangsproberaum": Marshall MG15 und Peavey Rage mit Zerrer davor - kein Witz.
    Von Lieblingssound ist hier aber keine Rede mehr. Da gehen nur beissende Mitten, dass man die Amps hört.
    30 Watt Minimum wenns annehmbar im Proberaum sein soll. Darunter würd ich nicht gehen. Ok, außer mit einem Tiny Terror und guter Box.
    Die Modeller kann man zu Hause ja sehr leise fahren und die hören sich immer noch gut an bzw. auch mit Kopfhörer spielen.
     
  6. antboy

    antboy Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.03.12   #6
    Ja, die Röhre hat in dem Fall nichts mit der Ausgangsleistung zu tun.
     
  7. skerwo

    skerwo Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.03.12   #7
    Clean, crunch, von Zimmerlautstärke bis absoluter Sessiontauglichkeit: da fällt mir spontan die Fender Mustang Serie ein, der IIer oder besser noch der IIIer kann das alles wunderbar. Selbst der Mustang III mit seinen 100 W lässt sich problemlos auf Zimmerlautstärke spielen, hat aber genügend Power für jede Session oder eine Probe und klingt auch laut gespielt auf Grund seines 12er Speakers und des einigermaßen großen Gehäuses sehr annehmbar. Zudem ist er auch noch gut tragbar.

    Ich nutze ihn selbst zuhause als Übungsamp und habe ihn letzte Woche mal bei der Probe dabei gehabt. Kein Problem i.S. Durchsetzungsfähigkeit und Klang. Sicher, ein guter Röhrenverstärker ist nochmals eine andere Hausnummer (wie z.B. mein Berger JTM45), aber zuhause absolut nicht zu spielen.

    Die Mustang-Serie hat auf jeden Fall die besten Clean- und Crunchsounds, die ich bisher bei den günstigen Übungsmodelern gehört habe, und deswegen mussten sowohl die Vöxe wie auch die Rolands wieder gehen. Ebenfalls drin sind gute Rocksounds, Metal habe ich leider keine Ahnung von und kann das deswegen auch nicht beurteilen.


    Gruß Rainer
     
  8. Myxin

    Myxin Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.03.12   #8
    Wenn du dir einen Vox Valvetronix kaufen willst, dann schau mal nach einem gebrauchten AD60VT oder AD120VT - die aus der ersten Serie mit dem blauen Tolex. Haben damals 900 bzw. 1200 Euro neu gekostet und sind klanglich mit Abstand die besten Vox Modeller - kein Vergleich zu denen mit dem Metallgitter, die klingen wie aus dem Eimer, einfach blechern und unschön - speziell bei Crunch und HiGain.

    Ansonsten stellt sich die Frage, ob du unbedingt so viele verschiedene Sounds brauchst, oder ob du nicht lieber einen Amp hättest, der einfach einen guten Clean und einen guten Overdrive Sound hat. Nicht wenige User hier sind von ihren Modellern dann zu kleineren Röhrenamps gekommen und zufriedener als zuvor. Blackstar HT-5 wäre da ein heißer Kandidat, der lässt sich auch problemlos zu Hause spielen, hat aber einen deutlich besseren Grundsound als die aktuellen Vox VTs. Das wäre dann auch meine Empfehlung!

    (Natürlich alles rein subjektiv - die Fender Mustangs sind auch für Nicht-Hi-Gain Sounds echt gut für den Preis!)
     
  9. smirk_mirkin

    smirk_mirkin Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.03.12   #9
    Danke für die Hilfe:)

    Eben diese Frage stelle ich mir ja, da man aber die Modeller quasi hinterhergeworfen kriegt ists ja vllt nicht falsch den mal zu testen und sich vllt einen kommen zu lassen xD. Wenn ich dann wirklich einigermaßen spielen kann und mehr Ahnung vom Sound hab kann ich ja umstellen auf ne Röhre, weil Treter sind ja auch nicht gerade billig ;)
    Oder meint Ihr gleich mal Mini-Transe a la Bugera V5 oder Blackstar ausprobieren?
    Hab da ehrlich gesagt ein paar Bedenken ob die Soundquali so viel besser ist als bei nem gleichpreisigen Modeller....
    Schließlich sind Röhren-Amps ja auch noch empfindlicher und nicht so flexibel von der Lautstärke her oder?
    Da ist dann bst. nix mit at home und auch "kleine sessions".

    Haha, Fender Mustang vs. Vox VTs :D
    Hatte mir schon gedacht dass sowas kommt, weiß nicht recht wer von beiden wodurch punktet...



    So und noch mal zur eigentlichen Frage: VOX AC15 VT auch annehmbar oder dann wirklich nur an den neuen VT20+ halten.
    Weil den AC15 VT gäbs wirklich billig....
     
  10. mirror_image

    mirror_image Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.03.12   #10
    Die VT+ Serie sind halt die neuen Modelle. Das Modelling ist feiner, detailierter, besser und Du hast wesentlich mehr Einstellungsmöglichkeiten, Effekte und Models. Von daher: ja lohnt sich - da liegen meines Erachtens Welten zwischen. Ich persönlich finde, obwohl nicht mit guten analogen Amps zu vergleichen, dass die VT+ Serie die beste (bezahlbare) Modellingoption auf dem Markt ist. (natürlich nicht zu vergleichen mit dem High End Bereich wie Axe FX oder Kemper Profiling Amp usw..).
     
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