[Kaufempfehlung] Hartke LH-500, Ashdown MAG-600H oder ?

von Bassyst, 09.11.09.

  1. Bassyst

    Bassyst Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.11.09   #1
    Also, folgende Problematik, ich kann mich nicht entscheiden ;).

    Ich suche ein Half/Fullstack, der ordentlich Power im Proberaum und auf kleinen Bühnen hat. Ich möchte das Ding also auch transportieren können. Der Sound soll sehr bassig sein, aber auch Höhen nicht verschwimmen lassen. Mitten sind nicht ganz so wichtig. Der Sound soll allgemein zu hartem Rock passen und sich durchsetzen.

    Nun habe ich leider ein Limit von 800 Euro, maximal 900 wären drinne (wenn ich hungere) :gruebel:. Das heißt, genau die Preisklasse, bei der man was gutes bekommen kann, wenn man sich auf bestimmte Sachen konzentriert und andere vernachlässigt.

    Zur Zeit denke ich an den Hartke LH-500 mit 410 TVX Box + 115 TVX Box von Peavey ODER den Ashdown MAG-600H mit einer Ashdown MAG 810 Deep Bass Box.

    Der Hartke mit den beiden Peaveyboxen ist wahrscheinlich leichter zu transportieren. Der Sound soll trotz des einfachen Aufbaus gut sein, die Peaveyboxen Druck machen.
    Allerdings ist die Röhre des Hartkeverstärkers wahrscheinlich auch anfälliger für Verschleiß. Und die einfach gehaltene Bedienelemente bedeuten natürlich im Endeffekt auch weniger Zugriff auf den Sound.

    Der Ashdown mit der zugehörigen Box hat ein bisschen mehr Power. Die Einstellmöglichkeiten gehen weiter, es gibt auch einen Master nach dem D.I. Out (besser für live, denk ich). Außerdem sind Topteil vom selben Hersteller und eine Transe weniger anfällig als eine Class A Röhrenschaltung.
    Dafür ist die Box ein echtes Monster, dass nur aus 10" Membranen besteht. Laut ja, aber wie ist die Basswiedergabe? 75kg, die sich nicht aufteilen lassen. Mein armer Rücken ...

    Tendiere bisher mehr zum Hartke, aber is eher sone 51/49 Entscheidung, ändert sich also auch alle 5 Minuten xD. Wenn ihr Meinungen/Erfahrungen zu einem der beiden Setups habt, nur her damit! Auch wo sich Effekte besser einbauen lassen. Oder vielleicht ein ganz anderer Vorschlag? 800-900 Euro sind das Limit!

    Vielen Dank im Voraus für alle Beiträge, in 3 Wochen will ich spätestens bestellen und glücklicher Besitzer sein :D
     
  2. R.F & COR Basser

    R.F & COR Basser Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.11.09   #2
    Haste schon beides angespielt?
     
  3. RobertTurner

    RobertTurner Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.11.09   #3
    Damit ist die Antwort für mich eigentlich klar;) Einen Ashdown habe ich einmal als Backline gestellt bekommen, ist aber schon ne Weile her und ich hab auch nicht auf die Einstellung geachtet. Jedenfalls sagt der generelle Board-Tenor 'Ashdown eher mittig, 'dreckig', Hartke eher sauber'. Ich hatte bei einem anderem Gig mal das Hartke 3500-Top an einer Peavey 410er, klang schon richtig gut, druckvoll und eben sauber. Für den Proberaum solltest du mit beiden Lösungen gut gerüstet sein, für Gigs mit PA reicht eben auch das Peavey/Hartke-Halfstack, würde ich miteinbeziehen. Ganz Subjektiv würde ich also diese Lösung favorisieren, aber ich muss dazu sagen dass ich generell keine 810er Kühlschränke mag und mir ein Hartke lieber ist als ein Ashdown... lg.
     
  4. El Bombero

    El Bombero Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.11.09   #4
    Hey,
    Also so eine entscheidung ist schon nicht ganz einfach.
    Das du ums anspielen nicht drumherum kommst ist dir hoffentlich eh schon klar.

    Zum gewicht der Box: ich würde eher die nehmen die besser klingt. Wenn dein Auto groß genug ist brauchst du vor der 8x10 keine angst zu haben. Mit einem Rollbrett is das kein ding die zu "tragen" dafür musst du nur einmal tragen ;D. Und du hast weniger kabelage (ein bisschen ;D).
    Zur Röhre: So eine Vorstufenröhre verschleißt nicht sooo schnell, wenns um sound geht kann man die alle 5 jahre mal wechseln, und eine röhre kostet im höheren preissegment so um die 30€ also, das ist echt kein argument. Die 12ax7 in meinem Guit-Amp hält übrigens schon seit 15 jahren oder so ;D

    Ich glaube ich würde an deiner stelle eher eine andere box nehmen. Wieso willst du denn gleich so riesenteiler? Ich würde mir lieber eine Gute 4x10 holen, für den selben preis mit besserem sound, oder eine günstige und dafür einen besseren amp?
    Viel Membranfläche ist leider ungleich durchsetzungsfähigkeit und sound.

    Peace
     
  5. Bassyst

    Bassyst Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.11.09   #5
    Nicht in der Kombination halt, von der Ashdown Box konnt ich bisher nur lesen.
     
  6. Passi

    Passi Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.11.09   #6
    Wenn du nicht grade einen Kleintransporter hast, scheidet die 8*10er box von Ashdown direkt aus. Alternativ kannst du doch auch die 4*10er und 1*15er Box oder 2 4*10er Box von Ashdown nehmen. So kannst du auf auftritten nur eine 4*10er mitbringen. Da man bei auftritten meistens abgenommen wird (zB. über DI), reicht es aus, wenn du dich auf der bühne hörst.
    Das Ashdown MAG 600 Topteil finde ich für Proben und für Bühne schon zu viel. Das Mag 300 topteil mit den 307Watt reicht auch locker aus.
    Wie wärs denn,wenn du das Ashdown ABM EVO topteil mit röhrenvorstufe nimmst und dir dafür ne MAG 4*10er Box holst? dann hast du ein erstklassiges Topteil und du kannst später das halfstack durch eine hochwertigere Box ergänzen.
    Musik-Service hat das Topteil ABM EVO zur Zeit zum unschlagbar günstigem Preis von 600 im Angebot. Beim großem T kostet das Topteil 690...
     
  7. Bassyst

    Bassyst Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.11.09   #7
    Hab grad geguckt, Musikerservice will dafür eigentlich auch 689,- is nur grad nen Outlet da, dass sie sonst nich loswerden :-).

    Generell wäre als dein Vorschlag, sich nen besseres Topteil zu holen, dazu ne kleine Box und dann später nachzurüsten? :gruebel:
    Das Thema Half/Fullstack sollte sich bei mir eig nach den 800-900 Eur erstmal erledigt haben, dannach wird dann erstmal ein ordentlicher Bass nachgeholt. Das heißt ich kann dann erstmal nicht auf weitere Erweiterungen sparen.
     
  8. Cadfael

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    Erstellt: 09.11.09   #8
    Hallo Bassyst,

    ich würde sagen die Ashdown Boxen sind die falschen für deine Soundvorstellung(en).
    Auch die 810er dürfte eher ihrem Ampeg-Vorbild nahe sein - und das ist das Gegenteil von dem, was Du beschreibst.

    Satte Bässe, gute Höhen, Mitten "egal" passt da eher zu der Peavey 410er.
    Diese Beschreibung würde ich am ehesten mit SWR oder Genz Benz Systemen in Verbindung bringen ...
    Nur sind die zu teuer ...

    Ich kenne die 410er SWR Working Pro nicht - aber falls Du sie anspielen kannst, würde ich diese Box erstmal nach oben auf die Liste setzen. Bei MSA gibt es sie derzeit für 500 Euro! http://www.musik-service.de/swr-working-pro-410-ohm-prx395763991de.aspx
    Eine zweite Box sitzt wegen 4 Ohm nicht drin; aber wenn sie deinen Sound bringt?! Vielleicht kennt jemand aus dem Forum die Box???

    Vor der Hartke Preiserhöhung hätte ich da ein HA3500 drauf gesetzt und gut ist's. Das sollte genau deinen Sound ergeben? Bliebe derzeit das Peavey Tour 450 Top oder das Hartke LH-500 Top. Obwohl die SWR mit 400 Watt @ 4 Ohm angegeben ist, dürfte die Paarung mit den beiden Tops mMn passen.
    In einem Full Stack mit Peavey TVX 115 sähe ich eine Schwachstelle im 115er. Da traue ich einer 600 Euro SWR Box (Straßenpreis) mehr zu ...

    Gruß
    Andreas
     
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