Kawai K-300 oder anderes Klavier, Empfehlung gesucht (Budget ca. 6000,-)

TE335
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Ein Klavier soll ins Haus, nachdem die Familie mit einem E-Piano genau geprüft hat, dass wir mehr wollen und dem Spielen und Lernen nicht abgeneigt sind. Platz ist vorhanden und die Nachbarn sind taub, alles gut.

Eine erste Recherche ist gelaufen und das Kawai K300 (ohne Silent-Funktion) käme in Frage. Es soll auch ein Neukauf sein und weniger ein Gebrauchtes. Unser Budget liegt bei 6000€, wohl auch daher, weil das Kawai diese Höhe gesetzt hat.

Der Kauf würde in der Nähe von Hamburg stattfinden, mit Anspielen und Testen und so. Der Laden hat auch andere Marken wie Seiler, Ritmüller, Rönisch, Kemble und Weinberg, die ich alle aber nicht kenne.

Nun wäre die Frage, selbst wenn wir das Piano anspielen und mit anderen vergleichen, werden wir als Anfänger nicht die Feinheiten heraushören und fühlen und bevor der Verkäufer uns weiter berät, wollte ich hier mal fragen, was für Alternativen zum Kawai K300 existieren, die wir genauer ins Auge nehmen sollten. Einen tausender aufs Budget drauf (7000€) oder auch runter wären nicht das Gegenargument, aber was wäre eine gute Alternative?

Zeitlich eilt es nicht und wir würden im Großraum Hamburg und ggf. Richtung Hannover oder Berlin ebenfalls schauen können, falls euer Tipp in einem bestimmten Klavierhaus steht.

Vielen Dank schon mal.

Ach ja, Farbe Schwarz oder sehr sehr dunkles Holz
 
Eigenschaft
 
Neuklaviere um 6.000.- Euro gibt es nur aus Asien. Was nicht unbedingt schlecht sein muss. Die von dir erwähnten Marken Seiler und Rönisch sind Made in Germany, aber halt nicht für 6.000.- Euro zu haben. Von Seiler gibt es noch die Zweitmarke Johannes Seiler. Da würde ich auf jeden Fall mal das Modell 122 Traditio anspielen. Ich finde das ziemlich gut (wird in Indonesien produziert und bei Seiler in Deutschland intoniert und fein regutliert). Ansonsten auf jeden Fall das Feurich 122 Universal noch antesten. Und vom Wilh. Steinberg P122 hab ich auch viel gutes gehört, aber selber noch nie gespielt oder gestimmt. Feurich und Steinberg kommen aus China.

Letztlich aber musst du ein Klavier anspielen und denken: wow, gefällt mir. Je mehr in der Patte, desto größer wahrscheinlich das wow. Aber das ist ja bei allen Produkten so.
 
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Vielen Dank schon mal. Ja, das die aus Asien (meist Indonesien) kommen war klar.
Das Traditio 122 von Seiler habe ich schon auf der Homepage eines Händlers gesehen und das Feurich 122 ist interessant (danke), aus und das 115 ist mir aufgefallen. Preislich atttraktiv, wie sehr fällt es zum 122er denn ab?
 
das 115 ist mir aufgefallen. Preislich atttraktiv, wie sehr fällt es zum 122er denn ab?
Das ist auch nicht schlecht, aber halt nicht so gut wie das 122. Das Bessere ist der Feind des Guten.
 
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Es soll auch ein Neukauf sein und weniger ein Gebrauchtes. Unser Budget liegt bei 6000€

Wir waren vor rund zwei Jahren in einer ähnlichen Situation.

Bei uns in der weiteren Umgebung haben wir einen Klavierbauer gefunden, der gebrauchte & aufgearbeitete Klaviere anbietet - am Ende ist es ein Seiler mit 141cm geworden und wir sind immer noch sehr glücklich damit. Im Laden gab es die Möglichkeit, neue Klaviere von ca. 3500 EUR bis 40.000 EUR zum Vergleich anzuspielen, das hat uns bei der Entscheidung geholfen.

Ich empfehle, diese Variante auch in Erwägung zu ziehen, vielleicht gibt es bei Euch im Norden auch entsprechende Möglichkeiten.
 
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Ich bin online nicht ganz schlau geworden, aber gibt es technische Unterschiede zwischen dem Kawai K-300 und E-300? Es scheint nur die matte Oberfläche zu sein, dafür aber mehr als tausend Euro günstiger.
 
m Kawai K-300 und E-300? Es scheint nur die matte Oberfläche zu sein, dafür aber mehr als tausend Euro günstiger.
Da gehts nur um die Oberfläche.. E heißt EDUCATION das ist also eig für schule oder so gedacht und bekommt eine beständigerer Oberfläche (die Folien halten mehr aus und sind billiger als Lack) Also gleiches klavier aber günstiger... ES gibt n E-300 dachte nur bisher ads es 200 gibt.. hmm
 
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Danke. Ja, das 300er in E ist mir bei mehreren Händlern begegnet, auchbeim großen T. Preislich und vom Äußeren wäre es super.
 
Einen deutlicher Unterschied von 17kg im Gewicht der Klaviermodelle kann ich mir nicht allein durch Folie statt PU-Lackierung erklären.
Bei gleichem Rahmen, gleicher Besaitung und gleicher Mechanik müsste auch bei der Holzbeschaffenheit des Gehäuses eingespart worden sein, was den in diesem Segment hohen Preisunterschied erklärt.
https://www.kawai.de/products/klaviere/comparison/e300,k300/
Ob und wie das klingt lässt sich nur beim Anspielen herausfinden, aber das ist bei solchen Instrumenten sowieso Pflicht.

Gruß Claus
 
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Einen deutlicher Unterschied von 17kg im Gewicht der Klaviermodelle kann ich mir nicht allein durch Folie statt PU-Lackierung erklären.
Bei gleichem Rahmen, gleicher Besaitung und gleicher Mechanik müsste auch bei der Holzbeschaffenheit des Gehäuses eingespart worden sein, was den in diesem Segment hohen Preisunterschied erklärt.
PU Lackierung? Klaviere werden normalerweise mit Polyester Lackiert.. was ich mir höchstens noch denken könnte wäre dass dann auch anderes Plattenmaterial verwendet wird das auch leichter ist etwas...

Und der Preis unterschied kommt meiner Meinung nach mehr durch das nicht Lackieren... weil ob ich auf n Brett einfach ne Folie drauf baller oder da mehrere Lackiervorgänge mit Wartezeit und viel Schleifen und dann polieren mache ist schon n Unterschied

Grüße Anown
 
Hallo TE335, das E steht tatsächlich für Education, Kawai hat es bewusst etwas günstiger plaziert um es für Musikschulen attraktiv und erschwinglicher zu machen.
Es hat hinten statt 2 Streben (K 300) drei massive Holzstreben und der Gussrahmen hat mehr Befestigungspunkte als das K300. Zusammen mit der einfacheren Lackierung auf der man Kratzer nicht so sieht, ist es also auch robuster für Schulen.

Also klanglich soll es definitiv dem K300 nicht nachstehen. - Man muss beim Kauf keinen Nachweiß erbringen, dass man eine Musikschule betreibt. Man kann nur kein Klavierlack-schwarz Modell bekommen. - Ich finde es sehr attraktiv vom Gegenwert für den Preis von ca. 5000,- Stand Anfang 2026. Damit ist es 1000,- bis 1300,-€ günstiger als das K 300.
 
Es hat hinten statt 2 Streben (K 300) drei massive Holzstreben und der Gussrahmen hat mehr Befestigungspunkte als das K300. Zusammen mit der einfacheren Lackierung auf der man Kratzer nicht so sieht, ist es also auch robuster für Schulen.
Ist das eine KI-Übersetzung?
Das ist nämlich Quatsch - E300 und K300 sind genau baugleich außer der Oberfläche .
 
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Danke für den Hinweis.
Das schreibt auch ein Kawai-Händler, dass der Unterschied nur im Finish liegt:
Die Modelle der K-Serie von Kawai unterscheiden sich von denen der E-Serie lediglich durch ihre Oberflächengestaltung und Optik. Die Klaviere der K-Serie sind lackiert und poliert, während die Klaviere der E-Serie eine kratzfeste, folierte Oberfläche in schwarz mattem Holzdesign haben.
Quelle: Klavier-Kreisel

Die Aussage beruht mölgicherweise auf einem Missvertändnis, denn zum E-300 steht bei Kawai:
Das E-300 basiert auf dem beliebten K-300 Modell. Die Holzkonstruktion wurde auf 5 Rasten erweitert, die Gussplatte mit 2 Plattenstützschrauben noch fester mit der Rahmenkonstruktion verbunden.
Quelle: Kawai.de

Die Erweiterung auf 5 Rasten und 2 Plattenstützschrauben bezieht sich ursprünglich auf das "K-300" im Unterschied zur Konstruktion des Vorgängermodells "K-3":
Das neue K-300 basiert auf dem in vielen Ländern der Erde preisgekrönten K-3. Aber selbst Gutes kann noch verbessert werden. Die Holzkonstruktion wurde auf 5 Rasten erweitert, die Gussplatte mit 2 Plattenstützschrauben noch fester mit der Rahmenkonstruktion verbunden.
Quelle: Kawai.de

Gruß Claus
 
Danke für den Hinweis.
Das schreibt auch ein Kawai-Händler, dass der Unterschied nur im Finish liegt:

Die Aussage beruht mölgicherweise auf einem Missvertändnis, denn zum E-300 steht bei Kawai:

Die Erweiterung auf 5 Rasten und 2 Plattenstützschrauben bezieht sich ursprünglich auf das "K-300" im Unterschied zur Konstruktion des Vorgängermodells "K-3":

Gruß Claus
Danke für die hoffentlich entgültige Klärung, Claus.

Kawai Hamburg und Kawai selber schreiben das mißverständlich:
heute habe ich auf dieser Seite folgendes exakt zum E 300 gefunden:
Da bleibt dieser Original Kawai-Text mißverständlich. Ist es der Unterschied vom K 300 zum E 300 (so habe ich es eindeutig verstanden) oder ist es der Unterschied zu einem früheren K-serien Modell? Das wird aber auf dieser o.g. Seite zum E 300 von Kawai gar nicht angesprochen. - Erst wenn ich den Begleittext des K 300 lese, sehe ich den Bezug zum vermutlich älteren K-3, der identisch ist wie der Text zum E 300.

@Klavierbauer 1 und Claus: Ihr lagt mit Eurer Vermutung oder Wissen hier wohl richtig. Die K- und die E- Seire sind bis auf die Lackierung und den Preis identisch.
Also sollte es auch klanglich keinen Unterschied zwischen dem K 300 und dem E 300 geben?

Wie ist der Vergleich im Klang des E 300 zum E200. Ich habe Hyperakusis dadurch sind zu scharfe, harte, laute Töne mit scharfem Akzent ziemlich unangenehm für mich.
Ist das E 200 da wärmer, zurückhaltender im Klang, hat es weniger "attack"? Allzu dumpf sollte es natürlich nicht klingen. Mit der niedrigeren Bauhöhe 114 statt 122 cm sollte es eigentlich etwas leiser sein, ev. aber auch heller im Klang?
 
Grund: Ausführliches Zitat entfernt, da der Sachverhalt bereits eindeutig ist.
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Ich habe Hyperakusis dadurch sind zu scharfe, harte, laute Töne mit scharfem Akzent ziemlich unangenehm für mich.
Dann hilft nur persönliches anspielen vor Ort. Aber das gilt ja eigentlich immer.
 
Dann hilft nur persönliches anspielen vor Ort. Aber das gilt ja eigentlich immer.
Das persönliche Anspielen ist hier im Saarland kaum möglich. Ich habe gehofft, dass es schon eine Tendenz gibt. Etwas in der Art:
Feurich eher wärmer, weniger attack, ev. auch Irmler oder ein W. Hoffmann T-122

Die Japanischen Klaviere sollen in der Tendenz eher heller und schärfer, akzentuierter von der Bauart und Intonation her sein, z.B. Yamaha. Auch das Kawai K300 aber das ist nur angelesen. Konnte noch keines anspielen.

Zur Zeit spiele ich ein Kawai ES920. Mit "EX KoncertGrand" oder "SK-5-Grand" scheppert der Diskant schon heftig in meinen Ohren, aber nur bestimmte Töne, nicht alle.
Den Lautstärkeregler habe nur zu 10% aufgedreht. Mein Lehrer empfielt generell den auf 90 - 95% aufzudrehen. Das geht für mich gar nicht.
Vielleicht gibt es Hörgeräte mit geeignetem Filter?

Ein gebrauchtes von einem Klavierbauer, solide überholt, würde ich einem Neuen ev. sogar vorziehen.

Zu Hause hatten wir bis 1978 ein Hoffmann Halle a.S. Bauhöhe ca. 140 cm, vermutlich vom Anfang des letzten Jahrhunderts (1920 oder 130). Die "singenden" Töne haben mir als Kind und Jugendlicher gut gefallen, waren inspirierend. - Komischer Weise gab es in Halle an der Saale keine Hoffmann Klaviermanufaktur - oder ich habe nicht tief genug recherchiert, nur in Berlin: Wilhelm Hoffmann.
 
Also sollte es auch klanglich keinen Unterschied zwischen dem K 300 und dem E 300 geben?
Unwahrscheinlich, aber geringe Variationen kann es akustischen Instrumenten immer geben. Bezüglich spitzer Töne: bei Händlern kann durchaus eine ungünstige Raumakustik vorkommen. Der Raumhall ist dann zu groß und Reflexionen tragen das ihre zu einem verfälschten Klangeindruck bei.
Wenn Dir etwas am Klang als "zu spitz" auffällt, könntest Du nachfragen, ob das der Klavierbauer intonieren kann.

Das Kawai ES-920 hat eine gute Auswahl an Piano-Klängen und gute Einstellungsmöglichkeiten.
Der Kawai Shigeru "Ex Concert Grand" wäre dabei für deine Vorstellung ungünstig gewählt, weil der nämlich auf Modernität und Durchsetzungsfähigkeit getrimmt ist. Der "SK Concert Grand" klingt etwas wärmer und beides sind gleichwertige Multisamples von Kawais originalen Flügeln.
Für dich wäre aber eine Preset-Abmischung davon wie der "Warm Grand" möglicherweise geeigneter.

Quelle: Kawai ES-920 Warm Grand Demo

Außerdem könnten die vielfältige Klangregelung weiterhelfen. Ausgehend vom SK Concert Grand könnte man z.B. die "Tone Control Typen" ändern (Mellow, Brilliance) das "Voicing" ändern (dt. Intonation der Hammerfilze), die Touch Curve auf "Heavy" stellen, den 3-Band EQ nachregeln (High -, Mid+, Bass+), eventuell Resonanzen anpassen und einen kleinen Hall wie "Room" wählen.
Ans Ablegen auf einem Benutzerspeicherplatz per "Registration" denken, sonst sind die Einstellungen mit dem Ausschalten gleich wieder weg.
Übersicht der Parameter im Handbuch S. 142, Voicing S. 90, Anleitung zum Abspeichern eigener Einstellungen zu Klängen S. 36.

Das Kawai ES-920 ist ein feines Portable, das im Vergleich zu anderen guten "Mittelklasse"-Digitalpianos ausgesprochen preisgünstig angeboten wird. Ich habe meines gekauft, nachdem ich einige Zeit davor beim Anspielen verschiedener Instrumente von der Tastatur spontan begeistert war.
Auch zu Hause finde ich den Klang und die Tastatur richtig gut, aber - für mich - eben nicht ganz gleichauf oder gar vor dem ebenfalls vorhandenen Roland FP-90X.

Gruß Claus
 
Grund: kl. Umformulierungen
Zuletzt bearbeitet:
aber das ist nur angelesen. Konnte noch keines anspielen.
Genau das ist ja der Fehler. Evlt. solltest du schon etwas weiter fahren, um verschiedene Klaviere anzutesten. Musst du beim Kauf ja sowieso. Es sei denn, du bestellst ungesehen (ungehört) via Internet. Mach das bloß nicht!
Vielleicht gibt es Hörgeräte mit geeignetem Filter?
Vielleicht ist kein Hörgerät sinnvoll, sondern eine Otoplastik. Das ist ein Ohrenstöpsel, der an dein Ohr angepasst ist. Da kommt dann ein Filter rein, den du wählen kannst. 10, 15 oder 25 dB Dämpfung. Die benutze ich auch zum Klavierstimmen oder bei der Probe meiner Rockband. Macht alles leiser, ohne zB nur die Höhen abzuschneiden. Ganz andere Liga als Oropax und Co.
 
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Genau das ist ja der Fehler. Evlt. solltest du schon etwas weiter fahren, um verschiedene Klaviere anzutesten. Musst du beim Kauf ja sowieso. Es sei denn, du bestellst ungesehen (ungehört) via Internet. Mach das bloß nicht!

Vielleicht ist kein Hörgerät sinnvoll, sondern eine Otoplastik. Das ist ein Ohrenstöpsel, der an dein Ohr angepasst ist. Da kommt dann ein Filter rein, den du wählen kannst. 10, 15 oder 25 dB Dämpfung. Die benutze ich auch zum Klavierstimmen oder bei der Probe meiner Rockband. Macht alles leiser, ohne zB nur die Höhen abzuschneiden. Ganz andere Liga als Oropax und Co.
@Piano-Gregor und Claus: Danke für Eure Hinweise. Ich konnte jetzt schon etliche Klaviere bei einem Klavierbaumeister-geschäft anspielen. Ich war erstaunt, das ich fast auf jedem Klavier dieses Klirren bei bestimmten Tönen vor allem in der 2-gestrichenen Oktave habe. Auch deutlich beim E-200, ich dachte das wäre wärmer intoniert mit weniger Atack.
Wo bekomme ich so eine Otoplastik? Geht das nur über einen HNO-Arzt? Die Plastik muss vermutlich angepasst werden. Was kostet das circa. als Selbstzahler, wenn es nicht über die AOK-geht? Gibt es Geräte oder Otoplasiken, die gezielt die Frequenzen oberhalb 600 oder 1200 Hz bis ca. 2000Hz etwas zurücknehmen? Das wäre schon sehr hilfreich.
 
Bei deiner Beschreibung würde ich noch vor der weiteren Suche oder teuren Maßnahmen zuerst einmal am ES-920 dessen "SK Concert Grand" Klang so trimmen, wie ich in Beitrag 17 angedeutet habe. Wenn Du dazu eine technische Beschreibung brauchstm, dann kann ich die Morgen erstellen.
HNO-Diagnose und Beratung würde ich schon machen und ggf. eine Kostenübernahme der Krankenkasse versuchen, wegen der anhaltenden Beinträchtigung deiner Lebenqualität (= Stress durch unkorrigiertes Hören) könnte zumindest ein Zuschuss drin sein.

Ich schlage das Ausprobieren der Klangeinstellungen am Digitalpiano deshalb als Erstes vor, weil das Kawai ES-920 im Klang absehbar flexibler und vor allem auch leicht reversibel und kostenfrei einstellbar ist, ganz im Unterschied zur Intonation bei einem akustischen Klavier oder einer Otoplastik.
Außerdem kannst Du erst das Werks-Demo auf deinen USB Stick zaubern und dann deine selbst eingespielte Beispieldatei mit den gewünschten Klangeinstellungen aufnehmen. Der dabei hörbare Unterschied des gleichen "(Kawai) SK Concert Grand" könnte für auch für den Klavierbauer oder für die Otoplastik-Anpassung interessante Informationen liefern.

Gruß Claus
 

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