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Piano-Gregor
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Das geht ohne Arzt. Ich habe meine bei Geers machen lassen. Aber so ziemlich jeder Hörgeräteakustiker macht das. Kostet ca. 150 € und die Filter kann man wählen (also wie stark die filtern sollen). Ob es spezielle Filter gibt, die in den von dir gewünschten Frequenzbereichen stärker filtern, weiß ich nicht. Aber ich glaube eher nicht. Denn die Idee dabei ist ja, dass alles leiser wird, ohne aber den Höreindruck zu verfälschen. Deswegen orientieren sich die Filter an einer A-Gewichtung der dB. Diese A-Gewichtung orientiert sich an der Wahrnehmung des menschlichen Ohrs, also an den durchschnittlichen Isophonen der Durchschnittsbevölkerung. Deswegen werden manche Frequenzen stärker gefiltert, andere wiederum weniger. Gesamtergebnis ist dann, dass der Sound (Frequenzzusammensetzung) sich nicht groß ändert, sondern nur die Lautstärkewahrnehmung.Wo bekomme ich so eine Otoplastik? Geht das nur über einen HNO-Arzt? Die Plastik muss vermutlich angepasst werden. Was kostet das circa. als Selbstzahler, wenn es nicht über die AOK-geht? Gibt es Geräte oder Otoplasiken, die gezielt die Frequenzen oberhalb 600 oder 1200 Hz bis ca. 2000Hz etwas zurücknehmen? Das wäre schon sehr hilfreich.
Praktisch läuft das so: du gehst zu einem Akustiker. Der spritzt dir eine Masse ins Ohr, wartet kurz bis die angetrocknet ist und zieht den Klumpen dann heraus. Damit hat er einen genauen Abdruck deines Ohres. Dann wird das eingeschickt. Dort wird das alles glatt gemacht und ein Loch hinein gebohrt, wo dann der Filter eingesetzt wird. Nach ein paar Tagen kannst du es dann abholen. Zahlt soweit ich weiß keine Kasse. Bei Hyperakusis könnte das allerdings anders aussehen. Und bei Hyperakusis ist es eh eine gute Idee, solche Stöpsel immer bei sich zu haben.