Keyboard oder Stagepiano?

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Theoleo
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Hallo, ihr schlauen Leute,

seitdem unserem 8 jährigen Sohn das Klavierspielen nicht mehr genug ist und er in jedem Laden und bei Freunden auf diversen KB`s und E-Pianos stundenlang in sich versunken spielt und er seit langem schon Spaß am Improvisieren und zunehmend Komponieren hat, tragen wir uns mit dem Gedanken, ihm ein Keyboard zu kaufen.

Man wird im Internet erschlagen von den vielen verschiedenen Typen und technischen Details und als wäre das nicht genug, sagen einem klavierspielende Leute im Fachgeschäft, ein Keyboard wäre gaaanz schlecht!!! von wegen Pädagogik und Hören un so.

Was sollen wir nun tun????

Der Junge übt auf seinem wirklich sehr ordentlichen Konzertklavier und das Ding soll nur zusätzlich zu seiner Freude und für seine Improvisierlust sein, wir möchten aber auch etwas ordentliches, an dem er ein paar Jahre Spaß hat.

Ausgeben würden wir so bis max. 800 Euro.

Die Teile, die keyboardmäßig infrage kämen, wäre das Casio CTK900 und die DGX-Serie von Yamaha mit 76 Tasten sowie das Roland E-09

als Stagepiano wurde mir das Casio Priv. PX 320 empfohlen

Wer hat Tips für hilflose Eltern?
 
Eigenschaft
 
Auf die Klavierlehrerin lassen wir nichts kommen, die ist klasse , wir sind nur ein bißchen erschlagen von den vielen verschiedenen Ratschlägen, vielleicht ist so ein digitales Teil auch nichts gar nichts für einen Achtjährigen, wir haben da keine Ahnung und im Gegensatz zu Schule, Sport und Spielzeug auch keine Vergleiche oder Ratgeber im Freundeskreis
 
Hallo !
Ich würde ein Keyboard mit Hammermechanik empfehlen, was auch Spielraum läßt,
z.B. Ideen aufzunehmen und zusätzlich einen relativ guten Klaviersound hat,
um es eventuell auch mal später als "Klavierersatz" auf der Bühne verwenden zu können.
Da fällt mir eigentlich nur mm 8 von Yamaha ein https://www.thomann.de/de/yamaha_mm8.htm. OK 150,-€ über dem Budget,
aber mehr Spielraum für Kreativität gibst eigentlich nicht für das Geld. Das Keyboard hat
allerdings keine eingebauten Lautsprecher ( eventuell an Stereoanlage anschließen,
oder über PC - Lautsprecher bzw. Kopfhörer abhören und später mit Studiomonitoren oder Aktivbox nachrüsten ).

Hier ein Demo der kleineren mm6 ( auch eine Alternative, aber ohne Hammermechanik
und nur 61 Tasten ) :
http://www.yamaha-europe.com/yamaha...s/070_musicproduction/mm6/MM6_german_300k.wmv
http://www.youtube.com/watch?v=YeIj2AttGgA&feature=related


So eine "Workstation" verleitet geradezu zum improvisieren und experimentieren.
Musik ist ein kreatives Hobby. Keyboard und Klavier haben beide Ihre Daseinsberechtigung.
Manch guter Keyboarder hat es im Leben weiter gebracht als ein Weltklassepianist.
Wichtig ist der Spaß an der Sache. Das gibt Motivation und treibt einem weiter.
Viele Klavierspieler scheuen sich auch vor der "unbekannten" Technik und sind deshalb so
ablehnend.
 
Hi,

mir fallen 2 Sachen ein:

Zum einen wäre es gut, das Improvisieren (auch) am Klavier zu erlernen.

Zum anderen sind von den Sounds her sicherlich auch Geräte inspirierend wie z.B. gebraucht

Yamaha DJX (gab´s mal vor Jahren) jetzt in der ebucht für ca. 70,--€

bzw. der jetzige Korg MicroKorg...?!

Was sagen die anderen noch so?
 
Zum einen wäre es gut, das Improvisieren (auch) am Klavier zu erlernen.
Zum anderen sind von den Sounds her sicherlich auch Geräte inspirierend wie z.B. gebraucht
Yamaha DJX (gab´s mal vor Jahren) jetzt in der ebucht für ca. 70,--€
bzw. der jetzige Korg MicroKorg...?!
Was sagen die anderen noch so?
Also grundsätzlich ist es ja nicht schlecht, mit dem Klavier als Basisinstrument anzufangen. Wenn ich jetzt höre, das die Experimentierfreude beginnt, und es nicht nur Klaviersounds sein sollen, bietet sich eigentlich eine Workstation an, also ein Keyboard mit einer Vielzahl an Sounds, die man auch parallel nutzen kann, entweder in Form von Splits, Layers oder, wenn das Gerät über die Möglichkeit verfügt, mit Sequenzerunterstützung.
Das DJX ist ein Spielzeug, hat dazu eine miserable Tastatur. Der MicroKorg ist von den Sounds schon interessanter, hat die Tastatur denkbar ungeeignet. Das Teil hat lediglich 37 Tasten, ungewichtet und dazu noch nicht einmal im Pianoformat, sondern kleiner.
Es muss nicht vielleicht nicht unbedingt eine Hammertastatur sein, aber 61 oder besser 76 Tasten sollte das Gerät schon haben. Roland baut Tastaturen, die einen guten Kompromiss zum Klavierspielen bieten, dafür deutlich mehr technische Möglichkeiten als ein reines Stage- oder E-piano.
Um in der Preisskala oben anzufangen: für 1100 EUR kommt in Kürze der Juno Stage raus, da dürfte so ziemlich alles drin sein, um die Kreativität eines jungen Musikers optimal zu fördern, und das in Super Qualität (Bilder und Videos auf der Roland Homepage)
Alternativ der Korg TR76 für knapp unter 1000EUR oder als 61er Variante für 750EUR.

Ich kann es nicht einschätzen, aber evtl. überfordere ich im Moment mit meinem Anspruch einen 8jährigen, denn so eine Workstation erfordert schon einiges an technischem Verständnis. Dann wäre evtl. ein Yamaha DGX630 eine alternative Wahl, verfügt auch über mehrere Sounds, hat dafür eine 88er Klaviertastatur, sogar eingebaute Lautsprecher, und einen 6-Spur-Recorder, der vond er Bedienung sicherlich nicht zu schwer sein dürfte. Das ist natürlich kein wirkliches Gerät für einen Transport, aber darum geht es vermutlich im Moment eh noch nicht. Und für einen Preis unter 800EUR bekommt man da relativ viel Instrument für sein Geld.
 
Hallo !

Ich wäre hierbei seeehr vorsichtig. Ich habe eine (fast) 8-Jährige Tochter und würde ihr nie und niemals zutrauen mit einer Workstation zurecht zu kommen. Das fängt schon damit an, dass es mit dem LESEN noch sehr holprig ist. Desweiteren fehlt das technische Verständnis.
Mehr als einschalten, Sound-Knopf drücken und losspielen würde ich einem Kind nicht zumuten wollen.

Meine Idee hierzu wäre wirklich mal ein gebrauchtes Anfängerteil à là PSR.... für 200.00 EUR zu kaufen und in 3-4 Jahren lieber nochmals "nachzulegen" dann weiß man vielleicht auch wohin die Reise gehen soll.

Schau einfach mal in der Bucht bei YAMAHA PSR.....

Über Dinge wie "Anschlag kaputt machen" usw. würde ich mir keine Gedanken machen, solange der Sohn noch kräftig Klavier übt.

ciao

bluebox
 
Hallo !

Ich wäre hierbei seeehr vorsichtig. Ich habe eine (fast) 8-Jährige Tochter und würde ihr nie und niemals zutrauen mit einer Workstation zurecht zu kommen. Das fängt schon damit an, dass es mit dem LESEN noch sehr holprig ist. Desweiteren fehlt das technische Verständnis.
Mehr als einschalten, Sound-Knopf drücken und losspielen würde ich einem Kind nicht zumuten wollen.

bluebox

Hallo !

Ich würde die Kids von heute mal nicht so gnadenlos unterschätzen.
Mann muß man am Anfang ja nicht alle Funktionen ausnutzen.
Kinder lernen sehr intuitiv und brauchen nicht unbedingt für alles eine Anleitung.
Sicherlich ist es auch ein Unterschied, ob man einer Tochter oder dem Sohnemann
mit solch einem Gerät beschenkt.
Aber auch eine mm6 oder 8 kann man als Presetschleuder benutzen ohne gleich stundenlang die Anleitung zu wälzen. Ein PSR hat leider nur eine Begleitautomatik.
Für kreatives spielen und improvisieren ist ein Sequencer aber besser geeignet
( Aufnahme des eigenen Spiels mit Mehrspurtechnik ).
 
Meine Idee hierzu wäre wirklich mal ein gebrauchtes Anfängerteil à là PSR.... für 200.00 EUR zu kaufen und in 3-4 Jahren lieber nochmals "nachzulegen" dann weiß man vielleicht auch wohin die Reise gehen soll.

Schau einfach mal in der Bucht bei YAMAHA PSR.....

Über Dinge wie "Anschlag kaputt machen" usw. würde ich mir keine Gedanken machen, solange der Sohn noch kräftig Klavier übt.

ciao

bluebox[/QUOTE]

Denke auch dass eine Workstation übertrieben wäre.

So ein PSR - auf Anschlagdynamik achten - dürfte den Zweck erfüllen.
 
Ich find ja die DGX Reihe von Yamaha recht cool. Da gibts sowohl welche mit leichtgewichteter 76er-Tastatur als auch welche mit richtiger Hammermechanik (und die ist gar nicht mal so schlecht). Ich hatte vor Jahren auch mal ein solches geschenkt gekriegt. Kurz darauf fing meine Bandkarriere an. ;)

Die Teile sollte man gar nicht mal so verteufeln, die laden sehr zum experimentieren ein und klingen mittlerweile auch ziemlich gut.
 
Morgen,

ich stimme Luc da zu. Die DGX Serie ist für so etwas genau das richtige. Man hat eine große Tastatur, was für einen Klavierschüler sicher nie verkehrt ist. Der Klaviersound ist auch brauchbar, so das man aufnehmen kann.

Dazu kommen da die schönen PSR Funktionen. Ansonsten würde ich es wie BlueBox sehen und ein gebrauchtes PSR kaufen. Damit kann man auch schon eine Menge anstellen.

Gruß
 

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