Könntet Ihr euch ein Leben so ganz ohne Röhrenverstärker vorstellen?

Ich kann ich mir nicht nur vorstellen sondern zieh' das seit 20 Jahren durch und vermisse nix.
 
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Ein Leben so ganz ohne Röhrenverstärker?
Ich habe noch nie einen Röhrenverstärker besessen.
Im Jahr 2000 bin ich mit dem Line6 POD gestartet, danach auch wieder nur solche Geräte. POD X3, GSP1101, HX Stomp, VG-800.
GSP1101 und VG-800 hätte ich eigentlich nicht wirklich gebraucht, der HX Stomp war als Upgrade zum POD X3 gedacht. Der erste POD hatte doch schon störende Latenzen, keinen EQ, der Dreh-Schalter für Effekte hat Defekt bekommen. Die anderen Geräte funktionieren noch alle, bzw. sind auch neuer.
 
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Ein top Marshall wäre mein Traum, ich habe aber nur einen Transistor Fender.
Ich bin wohl schon zu alt für Digital, ich habe mir erst letztens noch einen neuen analogen Hifi Verstärker angeschafft, aber nur wegen DAB und er hat Bluetooth um Backing Tracks über Tablet abzuspielen.
Ein Leben ohne Amp ist möglich, aber für mich undenkbar.
Liegt vielleicht auch daran dass meine musikalische Prägung von Ende 60er bis Ende 70er war.
Da war ein Moog Synthesizer das Höchste, oder eine Hammond Orgel.
Ich bin aber auch nur Amateur.
 
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naja, röhre vs. modeler ist wie V8 vs. e-auto.

das eine ist the real thing und sau cool, das andere lediglich ein nutzartikel.

analog kann man das auch für echte drums vs. e-drums behaupten.

oder autorennen vs. sim-racing.

echter krieg vs. egoshooter

echt ist einfach anders.
Ist schon so...Wobei man aber auch sagen muss dass es in manchen Situationen schon praktisch ist, z.B. mit UAD Plug Ins zu arbeiten.
Was Model Amps betrifft, so kenne ich mich zu wenig aus um mir ein Urteil zu erlauben.
Ich hab den Friedman Dirty Shirley 40 Watt Combo (Endgeiler Röhren Amp) und hatte, als mein Apollo Twin noch existierte auch das Plug in des DS 40. Was soll ich sagen, verblüffend wie "echt" der geklungen hat.
Trotzdem ist die gesamte Dynamik und das Gefühl beim echten Amp halt direkter.
Da ich ja sowieso nicht alles kenne, was es in diesem Bereich gibt, maße ich mir auch kein endgültiges Urteil an.
Wichtiger als die Frage nach einem Leben ohne Röhrenverstärker, ist mir ja schon erstmal die Musik. :whistle:
Absolut !
Ich spiele auch viel Akustikgitarre, das ist dann wohl das Wirkliche "Real Thing" aber damit sind wir wohl am eigentlichen Thema vorbei.
Für mich sind Röhrenamps (oder von mir aus gute "Transen") ebenfalls das Nonplusultra und mir würde etwas fehlen..
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Ich bin wohl schon zu alt für Digital, ich habe mir erst letztens noch einen neuen analogen Hifi Verstärker angeschafft, aber nur wegen DAB und er hat Bluetooth um Backing Tracks über Tablet abzuspielen.
Ein Leben ohne Amp ist möglich, aber für mich undenkbar.
Hehehe, ich bin auch so ein Backing Track sammler und spiele gerne Gitarre dazu. ich hab die alle auf einem Ipod und ich hab auch noch eine Hifi Anlage mit ziemlich guten Canton Lautsprechern (gebraucht waren die super günstig)
Für dich und alle, die an ihren Röhren Amps festhalten:

View: https://www.youtube.com/watch?v=il1Byvn_vMA
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Da war ein Moog Synthesizer das Höchste
Ich hab die Moog Model 15 App auf dem Iphone und dem Pad..Macht spass damit ab und zu mal paar verrückte Sounds zu kreieren
 
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Solange ich Zugang zu einem Proberaum habe, bleiben auch die Röhren. Klingt und vor allem fühlt sich für MICH einfach besser an. Und ja, ich habe die digitale Welt Zuhause und auch schon für die Band probiert.
 
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Für mich selbst ist der Unterschied halt eher dann da, wenn ich vor einem für mich gefälligen Röhrenamp und einer 2x12 oder 4x12 stehe. Wobei selbst da die Luft bei diversen Röhrenlosen Alternativen immer dünner wird.

Für den Rest der Kapelle, oder ein Publikum, ist das wahrscheinlich eher ziemlich egal, solange es klingt. ;-)
 
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Ich führe schon seit ca. 25 Jahren ein Leben ohne Röhrenverstärker.
Ich kann mir auch ein Leben mit Röhrenverstärker nicht mehr vorstellen, habe nie einen aktiv benutzt.

Fürs Leben gibt es für mich viel wichtigere Dinge. Meine liebe Frau, meine Kinder, Gesundheit, ein gutes Leben, gutes Essen.
 
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Ich war vorhin bei meiner ehemaligen Band. Der Gitarrist spielt jetzt über einen Engl Savage MkI und hat seit einiger Zeit ein Quad Cortex. Als ich ihm sagte, dass ich mich von den Multis getrennt habe kam er mit "im Quad Vortex ist alles drin und keicht zu bedienen, schau mal". Und da war es wieder. Ich mag einfach, dass ein Gerät eine Sache gut kann. So ist das mit Verstärkern bei mir. Ich mag das Syngery-System mittlerweile sehr gerne und ziehe es jedem Modeler vor. Transistoren habe ich auch ein paar durch. Allerdings mag ich mittlerweile den Amp1 Iridium auch sehr gerne. Meine beisen EVHs mag ich auch sehr gerne ... vom JCM 800 2203 famge ich nicht an. Also ich habe jetzt mein Traumset.

Tonex nutze ich aber auch und bin davon begeistert, nutze aber auch gerne meine Captures. Und das original spiele ich immer noch lieber. Die haben nun mal Röhren.

Kann ich mir ein Leben ohne vorstellen? Musikalisch nicht. Aber ich käme wohl auch mit anderen Derivaten aus.
 
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Kann ich mir nicht vorstellen, ohne Röhrenamp. Und das Gewicht ist für mich bei unseren vielleicht 12 Gigs im Jahr auch kein Argument.
 
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Klar ich spiele Alles was du mir hinstellst, mir ists egal. Von mir aus könnten die Röhren verboten werden.
 
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Klar... und bitte :evil:
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Brauche keine Röhren mehr, obwohl ich jahrelang Twins und/oder JCMs gespielt habe. Da ist kein "Besser" oder "Schlechter", nur ein "etwas Anders".
Vor allem brauche ich bei kleinen Clubs nicht mehr zu verzweifeln weil ich meine Röhre nicht weit genug aufdrehen darf. Transen können das besser, Kemper und Co nochmal eins drauf. Letztlich zählt für mich, daß die Leute die dafür zahlen auch kriegen was sie sich erhoffen. Und so manches Konzert habe ich selbst, als Zuschauer, wegen der Lautstärke schon verlassen.
 
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Es wird ja viel über „fühlt“ sich wie „the real thing an“ geschrieben. Das ist für mich gar nicht der Punkt!
Ausschlaggebend ist für mich ist: Inear oder ohne Inear.
Würde ich in Bands spielen, wo Inear (und silent Stage) -mit allen Vor- und Nachteilen- ernsthaft durchgezogen wird, würde ich, ohne Murren, auch mit auf Digital umschwenken. Es wäre zwar eine Menge Arbeit und Abstimmung nötig, aber alles IMO machbar.
Ohne Inear ist für mich, Pedalboard und klassischer Verstärker aber unkomplizierter. Plug and Play! Keine IRs, keine High- und Low-Cut Abstimmung, kein Rumprogammieren in irgendwelchen Untermenüs. Ein Röhrenamp mit Box, klingt wie ein Röhrenamp mit Box. Fertig! Ich muss da nicht ohne Not einer FRFR-Box oder Monitor erst beibiegen, wie ein Gitarrenverstärker zu klingen, zumal noch wenn ich da auch einen Gitarrenverstärker hinstellen kann, von denen ich mittlerweile eh auch noch sechs rumstehen habe.
Selbst live habe ich mit meinem Röhrencombo nicht mehr Schlepperei, als mit Modeler und FRFR-Box.
 
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Ich könnte es auf jeden Fall, tue es aktuell auch. Ich kann, wegen meiner kleinen Kinder, ohnehin nur spät abends spielen. Da tut es auch mein ToneX mit Kopfhörern. Nimmt auch weniger Platz weg. Wenn ich wieder mit anderen spielen würde, fiele meine Wahl aber wahrscheinlich wieder auf einen Röhrenamp. Hat sich früher in meinen Bands einfach am besten angefühlt und war mehr ‚Plug and Play‘. Da hatte ich jahrelang einen Fender HDR und später AC-30 Dies allerdings nur, weil ich meistens zu faul bin, mich bei Modelling etc reinzufuchsen…

Für Feierabendblues in Zimmerlautstärke war mir bisher jeder Röhrenamp zu laut und ich hatte bereits einige gute inkl. Vox oder Realtone.
 
Ich spiele gerne auf meinem Röhrenamp, aber wenn es um Aufnahmen geht oder einfach eine Spur von strenger Einheitlichkeit braucht, wechsle ich aufs digitale Lager.
 
Gut, ich wollte Digital Radio und Bluetooth. Das eine schließt das andere ja nicht aus, ich bin vielleicht einer der wenigen der Musik nicht streamt, wären LP's nicht so teuer würde ich noch einen analogen Plattenspieler haben, ich habe halt meine Musik Sammlung auf CD's umgestellt.
Ich brauch noch ein bißchen Haptik.
 
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Ich brauch noch ein bißchen Haptik.
Da haben wir einen Nenner. Die Knöpfe!
Deshalb könnte ich ein Leben ohne mein Strymon Iridium nur schwer aushalten. .. naja, meine IPad-AUv3 Lösung könnte mich (klanglich) trösten. Hat aber keine Knöpfe.
 
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