Könntet Ihr euch ein Leben so ganz ohne Röhrenverstärker vorstellen?

Durchaus. Hätte ich nie gedacht aber da ich Bandmäßig kaum noch aktiv bin spiele ich zuhause rein digital. Ist praktischer. Und wenn ich viel live spielen würde definitiv mit Modeller. Auf das schleppen habe ich einfach keine Lust mehr. Nichts kann das Gefühl eines lauten, "echten" , Amps im Raum ersetzten, und das macht massig Spaß. Aber solang ich die Anwendung dafür kaum noch habe.... Die Amps stehen hier nun leider eher als Deko. Abgeben werde ich sie nicht, die Preise sind im Keller und man weiß ja nie.
 
Ja, aber ich würde es vermissen.
 
ich schreib grad einen Science Fiction-Roman, der im Musiker- und Gitarrenmilieu und dem Jahr 2222 spielt
OT on Wenn Du fertig bist > Lesen ich will, bitte 😃
OT off
Ich kann gut auf Röhren verzichten, mir reicht mein Mojo Diamond.
Aber da ist Gottseidank jeder Jeck anders.
 
Ja…
Auch wenn mein derzeit einziger, verbliebener röhrender Amp mich jetzt wahrscheinlich für alle Zeiten hassen wird.

Ein Burg ähnliches abgelegenes Anwesen und ein BadCat ERA 30, könnten mich aber eventuell noch umstimmen. Quasi so ein Senioren gerechter Winkelbungalow mit einem umlaufenden Wassergraben und einem nicht ganz so hohen Burgturm.
 
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Ich verzichte schon seit Jahren auf den Röhrenamp. Zuhause, im Proberaum und Live spiele ich Kemper und ich vermisse nichts.
 
Krass , jetzt schon soviele Antworten nach knapp 3 Stunden.
Also ich stell das überhaupt nicht in frage wenn Leute mit dem Kemper oder anderen Digitalen Profilen ihre Musik machen . Ich werde mir auch wieder etwas in diese Richtung zulegen.
Trotzdem fühlt es sich für mich schon irgendwie anders/direkter an über ein klassiches Setup zu spielen. Wenn man selbst so einfach nur für sich spielt und ..sagen wir mal einen netten Röhrenamp dazu ein Holy Grail Reverb und noch einen analogen Booster wie das OCD von Fulltone und ein Wha anschliesst, ist man ja sowohl der Spieler und Zuhörer in einer Person.
Ich habe dann schon spass an einem solchen Setup.
Ein normaler Transistor-Amp, der gut klingt, tut´s auch und ist weniger Lautstärkeabhängig, was die Klangformung angeht. Wirklich digital muss der gar nicht sein.
Im Bass-Bereich gibt´s ja auch wesentlich mehr Transistor- als Röhrenverstärker und die kommen problemlos damit zurecht. Da gibt´s auch nicht so viele "Röhren-Fetischisten". 😄

Aber ein Röhren-Amp, den man auch mal ein bisschen ausfahren kann, hat schon ein gewisses Feeling. :cool:
Definitiv. Es muss ja nichtmal ein Röhrenamp sein
Wie gesagt, ich fand ja auch die Möglichkeit am Rechner zu sitzen und das Instrumentenkabel in das Apollo Twin zu Stecken und mit den ganzen Plug Ins herumzuexperimentieren Klasse wobei man dann natürlich wieder zugeben muss dass diese digitale Technik ja schon meistens den Sound von dieser alten Röhrentechnik nachahmt.
Wieder etwas anderes ist dann noch die frage welche Monitore bzw. Lautsprecher man verwendet und was an Klang rauskommt.
Aber da sind wir schon bei einem anderen Thema ..
Ja, aber ich würde es vermissen.
Ich auch.
Ok die Lautstärke ist dann wieder so eine Sache, so ein Röhrenamp klingt halt am besten ab einer "vernünftigen Lautstärke" und da kann ich auch nicht immer so wie ich gerne möchte (Nachbarn/Mitbewohner)
Einer meiner beiden Amps ist ein Bogner Atma, den man, wie viele bestimmt wissen auch auf 1 Watt laufen lassen kann, was ein wirklich nettes Feature ist.
Ich bekenne mich auf jeden Fall zu meinen Röhrenamps und mir würde was fehlen
 
Nach meinen Erfahrungen sind Röhrenverstärker halt zuverlässige Arbeitspferde
naja
mit Klasse Sound.
das stimmt, aber, warum wird immer Röhre gegen Digital in den Ring geschickt? Es gibt das Missing Link, das ist Transistor!
Ein normaler Transistor-Amp, der gut klingt, tut´s auch und ist weniger Lautstärkeabhängig, was die Klangformung angeht.
eben! Es gibt krass gute Transistor-Amps, die nicht so anfallig sind, wie die Röhre, aber auch gut als "Real Thing" funktionieren, Amp auf der Bühne, alles save, man kann halt mal schnell an den Potis nachschrauben.
Für mich sind "richtige" Amps von der Haptik her unschlagbar. Kurz hier und da an den Reglern gedreht und man hat seinen Sound.
das meine ich damit, was da oben steht. Zuhause ist es egal, aber auf der Bühne brauche ich einen echten Amp, da muss man schon differenzieren, für welche Anwendung es sein soll.

Aber, wenn wir von Digital sprechen, werden hier nicht auch Transistoren geschaltet?
 
Für mich sind "richtige" Amps von der Haptik her unschlagbar. Kurz hier und da an den Reglern gedreht und man hat seinen Sound.
Deswegen mag ich meinen Fender TMTR... Ist ein digitaler Amp mit der Bedienung seines Röhrenvorbilds. Derzeit habe ich zwei Amps. Den TMTR und einen 68 Vibro Champ Reverb. Müsste ich einen von beiden abgeben, dann wäre es der TMTR... Die Röhre würde bleiben.
 
Wichtiger als die Frage nach einem Leben ohne Röhrenverstärker, ist mir ja schon erstmal die Musik. :whistle:

Ich könnte (notfalls) 😜 auch einfach wieder mehr akustisch spielen.
Oder Klavier, aber da bist du natürlich auch wieder ganz schnell bei analog, oder digital.
Alles ein niemals endender Teufelskreis, wie mir scheint. :D

Aber jetzt ernsthaft…
Ein guter Röhrenamp, der in natürlicher Lautstärke gespielt wird, lässt natürlich auch mein Herz höher schlagen.
 

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