Könntet Ihr euch ein Leben so ganz ohne Röhrenverstärker vorstellen?

Es gibt ja auch Leute, die lieben Dampfloks... und ich bin froh, dass ich ICE fahren kann. :D

Jeder, wie er mag! :prost:
 
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Ich hätte einfach mehr Platz , leere Schubladen und Regale frei geräumte Ecken und Wege.
Und laangweilig. :prost:
 
Ich denke auch, dass es jeder so machen sollte, wie er mag. Ich habe gerne meine Diezels gespielt, bin aber froh nicht mehr die knapp 25kg und 50 kg der 412 Box schleppe zu müssen, wenngleich es optisch live schon Einges her machte.

Live mache ich Musik für das Publikum (und nicht für die Soundpolizei) und da ist es den meisten Leuten egal, weil es es nicht wissen/hören/...
Und es hat sich a) noch keiner über meinen Sound beschwert, b) vermisse ich es ehr nicht und eben c) zählt der gesamte Bandsound.

Oder wie es meine Frau eher meint: deine Gitarre klingt wie ein Wal (wenn ich mal mit einem wilden Chorus gespielt habe) :D:whistle:
 
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Gut, ich wollte Digital Radio und Bluetooth. Das eine schließt das andere ja nicht aus, ich bin vielleicht einer der wenigen der Musik nicht streamt, wären LP's nicht so teuer würde ich noch einen analogen Plattenspieler haben, ich habe halt meine Musik Sammlung auf CD's umgestellt.
Ich brauch noch ein bißchen Haptik.
Hab Einige Vinyl Alben, zur Zeit keinen Plattenspieler aber noch eine CD Sammlung und eine ganz gute Hi-Fi Anlage. Im Fitness Studio hör ich über die Sennheiser in Ear Kopfhörer und manchmal darf ich Spotify hören wenn meine Frau grad nicht hört (ist Ihr Account) ansonten hab ich ja paar gute Alben auf dem Handy.
Ok, das hat zwar jetzt nicht mit Röhrenamps zu tun, ich hoffe die Mod´s sehen das locker :biggrinB:
Hab vorhin einfach mal da Holy Grail Reverb in den Einchleifweg des DS40 geplugt und nur die Roadworn Strat und ein Kabel angeschlossen ..das macht einfach Spass !
Nachbarn sind ruhig geblieben :LOL:
Beitrag automatisch zusammengefügt:

Oder wie es meine Frau eher meint: deine Gitarre klingt wie ein Wal
Wie ein BRÜNSTIGER Wal oder eher diese Wal gesänge ? :geek:
 
Ein Leben ohne Röhrenverstärker habe ich lange geführt. Mir hatte nichts gefehlt.
Die HH Bassmachine war damals "The Real Thing", der "Heiße Scheiß", die "Macht" undsoweiter. "Twohundredandfifty Watts" Mosfet. :oops:
Teuer. Ein Monstrum.

Nach 40 Jahren Bassmaschine war dann mal ein Capjob angesagt, Buchsen tauschen, Speakon... ich wollte die alte Dame nicht mehr auf die Bühne zerren; da nahm das Elend seinen Lauf:
Meine erste Vollröhre. Peavey Endstufe, Dexter Preamp.
Meine zweite Vollröhre: Ashdown CTM 30 (Little Bastard)
Meine dritte Vollröhre: H&K Tubemeister 5 :LOL:
Glücklich.

Inzwischen bin ich pragmatisch: Der kleine Warwick Gnome ist immer in meiner Notentasche. Er kann eigentlich alles, was ich brauche.
Aber Rock'n'Roll geht anders... Cool geht anders.

Wenn ich auf die Bühne gehe, dann ziehe ich mich ordentlich an: Vollröhre.:cool:
 
......
Vor allem brauche ich bei kleinen Clubs nicht mehr zu verzweifeln weil ich meine Röhre nicht weit genug aufdrehen darf. ....
mal gefragt, die zeiten des ur-plexis sind doch lange vorbei, und damit auch die erheblichen lautstärken.
heute hat doch jeder röhren-amp ein mastervolume, daß man sogar ganz leise auf bedroom lautstärke spielen kann.
 
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Echt? :D
„Bedroom“ ist ja auch immer recht subjektiv.

Selbst 1 Watt ist da bei meiner Kiste zwar leiser, aber auch noch nicht wirklich „leise“. 😜

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Jo, da hast du recht @DarkStar679 , dein JVM (hatte ich selber viele Jahre) ist da auch recht dankbar. Es gibt aber auch Röhrenamps mit Boxen in der Kombi, die eben ein gewisses Maß an Lautstärke benötigen, um gut zu klingen... :whistle:

Ich hatte mal einen Swart AST Combo mit nur 20W und alle haben sich beschwert (in einem Club), dass der zu Laut war. Aber das geht in eine ganz andere Richtung, dass selbst 1W Röhre zu laut ist... :whistle::whistle:

:whistle: :whistle: :whistle:
 
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das mag wohl sein, daß nicht alle amps das gleich gut machen. da war ich wohl etwas zu verwöhnt vom JVM.
 
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heute hat doch jeder röhren-amp ein mastervolume, daß man sogar ganz leise auf bedroom lautstärke spielen kann.
Theoretisch ja. Zu meinem Marshall JCM 2000 DSL 50 und dem Laney GH100TI hab ich dazugehörige 4x12er Boxen. Man kann darüber schon leise spielen, aber klingt halt nicht besonders. Das gleiche gilt auch für die anderen, kleineren Röhren-Amps, die ich hier noch rumstehen habe. Ich hab´s noch nie wirklich getestet, aber ich kann mir vorstellen, dass das mit kleineren Speakern, bei niedrigerer Lautstärke besser klingen könnte. Einfach weil die nicht so viel arbeiten müssen. Aber kleine Lautsprecher, die die Leistung abnehmen...? 🤷‍♂️
Und Bedroom-Lautstärke... da klingen dann die Saiten akustisch teilweise lauter als der Amp selbst. Dann lieber Transistor mit Kopfhörer.

Der Punkt ist halt auch, dass jeder von uns eine andere Ausgangslage und Anforderungen/Ansprüche hat. Ich spiel, zum Beispiel fast nur für mich alleine, Zuhause in meiner Mietwohnung.
 
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Ich finde wir könnten das ganze Thema ein bisschen differenzierter betrachten:

  • Das Gewicht ist eigentlich nicht das Thema: ein Engl Ironball Combo (Röhre) ist viel einfacher zu schleppen, als ein Vox VT-XL120 (keine Röhre)
  • Lautstärke ist auch nicht das Thema: moderne Röhrenamps lassen sich sehr leise Spielen. Und sonst gibt es Powersoaks. Manche Modeller brauchen auch eine extra Endstufe, also...
  • Musikrichtung halte ich schon für relevant: im High Gain Bereich mag es keinen Unterschied machen, aber vielleicht mehr bei der Misik wenn man mit dem Volume Poti arbeitet.
  • Für das Spielen Zuhause ist es wahrscheinlich auch nicht so ausschlaggebend Röhre zu spielen. Das mag bei der Gig Lautstärke anders aussehen.

Ich würde mir folgende Fragen stellen:
  • Was kostet das minimale Röhrensetup mit dem ich richtig glücklich bin. Wäre bei mir wahrscheinlich um die 700 (was kosten ein Blues JR oder ein DSL Combo aktuell?). Was muss ich zahlen, um Dasselbe z.B. digital zu erreichen (bis man es hört, also PA Box etc. inklusive? 2k?).
  • Wie einfach ist es Settings on the fly zu ändern? (Z.B. im Song zum Amp gehen und Treble von 11 auf 11:30 zu drehen?)
  • Wie viel Kabelsalat habe ich mit meinem Setup (inkl. Monitoring für mich)?
  • Wie viel Kontrolle habe ich über mein "Monitoring"-Sound bei einem Gig?
  • Kann ich mein Amp bei Bedarf reparieren, oder ist es ein Wegwerfartikel?
Für mich haben Röhrenamps (neben Nachteilen) doch noch einige Vorteile. Ich bin auch ab und an in Situationen, wo ich meinen Amp nicht spielen "darf", und dann freue ich mich über den aktuellen technischen Stand der digitalen Technik (Amp-Sims).
 
Ich hatte schon viele kleinere und größere Röhrenamps und ich mag das Spielgefühl und die Dynamik der Dinger. Ganz besonders dann, wenn ich alles schön mit dem Anschlag und dem Volume-Regler steuern kann. Dann aber auch mit einer gewissen Grundlautstärke, die für mich je nach Amp und Situation passt. Es gäbe so einige Amps, dir mir auch sehr viel Spaß machen würden.

Aber…..

Das funktioniert heute auch mit anderen Lösungen erstaunlich gut und die Flexibilität ist natürlich weitaus größer.

Mein einziger noch verbliebener Röhrenamp steht zur Zeit eher schlecht gelaunt in der Ecke und wartet auf das was für ihn noch kommen mag.

Warum röhrenlose Alternativen?
Transport, klangliche Vielfalt, spielen über Monitore/FFFR, Kopfhörer, aber auch über Endstufe und klassische Speaker, Effekte integriert, direkt ins Pult, Recording, usw..
 
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Mein einziger noch verbliebener Röhrenamp steht zur Zeit eher schlecht gelaunt in der Ecke
Das kann doch nicht sein, nur Menschen haben doch Gefühle. 😉
Las übrigens gerade irgendwo, der neuste Scheiß ist, dass sich die Bots direkt unterhalten. Soll bei der Unterhaltung alles dabei sein, von Selbsttötungsgedanken bis hin zur Umsturzplanung mit Machtübernahme.
 
heute hat doch jeder röhren-amp ein mastervolume, daß man sogar ganz leise auf bedroom lautstärke spielen kann
Triggerwarnung 😀
Könnte man auch sagen heute hat man zig modeler die ein Profil vom Röhrenamp machen, oder zumindest importieren können, startpreis 80€, Das macht den Röhrenamp an sich überflüssig 🤣

Aber ganz so einfach ist es dann doch nicht, weil Musiker halt am ende einen sound kreieren müssen, der Oldschool röhren fan bekommt da beim Modeler das Kotzen, ich muss für mich sagen, dass mich ein Röhrenamp nervt, weil ich dann halt nochmal Effekte und somit platz brauch,
Und wenn man sowas hat, irgendwann ist am sound dann alles geil, kommst auf nen gig und in der Box der Backline sind greenback statt V30 und somit wieder rumschrauben … nervig.
Unterm Strich weißt du durch die Mikrofonierung eh nicht was der FOH draus macht

Damals am bass noch viel schlimmer, hatte be Eden D410XLT .. mega geil… jedesmal wenn dann markbass oder Hartke in der Backline stand musste ich wieder alles umstellen.

Heute geb ich dem FOH alles als XLR und fertig ist das Moped.


Im grunde wird das hier auch ständig diskutiert, ob röhre Transistor, modeler, aber am ende ist das wurst, wenn geil dann geil, egal obs ein superrarer Röhrenamp für 5000€ oder ne 80€ modeler tretmine ist.
 
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Triggerwarnung 😀
Könnte man auch sagen heute hat man zig modeler die ein Profil vom Röhrenamp machen, oder zumindest importieren können, startpreis 80€, Das macht den Röhrenamp an sich überflüssig
naja, sie kommen nah heran.

ein nicht allgemeingültiges beispiel:
meine band 1:
gitarrist taucht mit einem line 6 modeler auf....nach ungefähr 2 monaten kaufte er sich einen marshall DSL40, weil ihn mein JVM sound frustrierte.

band 2:
gitarrist taucht mit einem fractal FM9 auf, bastelt einen monat daran herum.....seit letzter woche steht ein orange röhren am im proberaum.

es ist einfach so.....digital....ja ganz nett, aber einfach wie ein david gegen einen goliath.....nur das der goliath dieses mal gewinnt
 
ein nicht allgemeingültiges beispiel:
meine band
Meine Band, Bzw.vergangene Bands und Umfeld
Ich glaube seit ca. 2017 haben immer mehr die echten Amps verscherbelt und sind zu modelern gewechselt.

Und es geht hier nicht um Valvekings ider andere Low Budget dinger, da waren auch 5150, Rectifier und andere Perlen dabei die für Kemper/Helix und axefx platz machen mussten.

aber ich denke das ist nicht der Punkt.

Ich denke eigene Vorlieben, workflow und bandkontext bestimmen einfach was man nimmt

und es wäre andersrum auch quatsch analoggear auszumustern um auf Modeler zu setzen wenn man mit Modelern nicht klarkommt. 😉
 

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