Kolibri Guitars - Ergonomische Headless Gitarren

  • Ersteller Ersteller Barncaster124
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  • #301
Ist das jetzt die schönste von allen oder bin ich einfach zu vergesslich? ;-)
 

  • #302
Ich finde die im Startbeitrag und im Beitrag 17 am schönsten.
Sind aber alle hübsch und ist natürlich absolute Geschmackssache.
 
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  • Ersteller
  • #303
Ist das jetzt die schönste von allen ... ?

Also schön sind sie für mich alle auf ihre Art, und es liegt ja auch im Auge des Betrachters.
Aber es ist auf jeden Fall bisher die dramatischste.

Die Story zu dem Holz:

Es ist eine Wildkirsche, auch Vogelkirsche genannt, weil die Früchte nur Vögeln schmecken, sie sind nicht süß.
Wildkirschen wachsen am Waldrand, sie werden nicht gezielt angebaut (heißt das so bei Wald?), und sind eher selten.

Einen Teil meines Holzes bekomme ich von einem Mann, der hobbymäßig Stämme zu Holz für Möbelbau und Handwerkskunst verarbeitet. Er hat mir erzählt, dass er nicht recht wusste was er mit dem Stamm anfangen soll wegen des Pilzes: Aufsägen oder Brennholz machen? Er hat es mit aufsägen probiert, und nach ein paar Jahren Lagerung und probehobeln war er selbst erstaunt was das für ein Schmuckstück ist.

Die Gitarre wurde aus einem Seitenbrett gemacht, so dass recht viel Splintholz mit reinkam, welches im Vergleich zu manch anderen Holzsorten hart genug für eine gute Gitarre ist. Dieses Brett gibt es in einem Baum genau zwei mal, und das hier hat von der Breite her geradeso für eine Kolibri gereicht, das andere war zu schmal. Also ein absoluter Glücksgriff.

Ich habe noch eine Bohle von direkt neben dem Kern, das gibt nochmal ein paar schöne Instrumente, so gemustert wie die Rückseite der Neo, ohne Splintholz und nicht gestockt.

Irgendwie ist es wie bei den echten Kolibris: Die Vielfalt machts, alle sind schön mit ihren Besonderheiten, und das macht für mich den Reiz aus beim Bau von Naturgitarren. Das Holz suchen und finden, lesen, entsprechend herausarbeiten, kombinieren, passende Hardware dazu ... am liebsten baue ich jedesmal eine neue Kombination :-)
 
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  • #304
Optisch der absolute Hammer. Sieht natürlich gerelict aus. Gefällt sehr... (y)

Das löst schon wieder so ein will haben Reflex aus...🙈
 
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  • #306
Unverkäuflich (y)
 
  • #307
:great: Ich hatte auch gleich nachgesehen, ob die zum Verkauf steht.....^^

Wäre sie noch dagewesen, dann hätte ich sie sofort mit Freude bestellt. Wirklich eine unfassbar schöne Optik von Korpus und Hals.
Ich hatte sogar schon überlegt, wann ich mir frei nehmen kann, um sie persönlich abzuholen.
 
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  • #308
Ich auch. Bei der hätte ich möglicherweise der Versuchung nachgegeben.
 
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  • #309
Die Optik der Vogelkirsche ist ein absoluter Traum.
Für mich gibt es bei einer Gitarre nichts schöneres als so ein besonderes Holz.

Von den Kunstholzgitarren gefällt mir die White Pearl am besten

Deine Berichte hier in diesem Tread sind mir ne Dose Kekse wert
 
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  • #310
Vielen Dank für die positiven Rückmeldungen :biggrinB:
Es freut mich sehr dass euch diese und auch andere Kolibris so gut gefallen!
 
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  • #311
Da ich diesen großartigen Thread auf keinen Fall kapern wollte habe ich mal zusätzlich einen Kolibri-Userthread aufgemacht, auf diese Weise gehen die tollen Neuvorstellungen und Erklärungen von Daniel hier nicht unter.
 
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  • #312
Nur mal eine Anregung nach etlichen Spielstunden in den letzten Tagen:

Die Bedienelemente sind bei mir so angeordnet:

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Das führt aus meiner (!) Sicht zu 2 kleineren Nachteilen: 1. Da hier oben vom Spieler aus gesehen links Tone und rechts Volume platziert sind, muss man sich umgewöhnen, bei allen gängigen Herstellern, etwa Fender*, Gibson ,PRS*, Ibanez*, Charvel/Jackson, ESP* usw. ist es genau anders herum. Bei Gitarrenwechsel auf eine oder von einer Kolibri muss man sich also jedesmal umstellen.
2. Der Toggle Switch ist auf dem nach unten zum Gitarristen hin abgewinkelten Holzteil eher unten angebracht und dadurch naturgemäß schwer einsehbar. Außerdem wird er von Spieler aus gesehen beim Sitzen und Stehen von dem Poti verdeckt. Man muss also ertasten (und kann nicht sehen), welcher PU gerade angeschaltet ist.

Das ließe sich doch einfach lösen durch eine "gedrehte Anordnung":

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In der Folge säßen die Regler so:

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Das wäre für mich (!) die noch praxistauglichere Anordnung.
Bei dieser Gelegenheit ließe sich auch gleich der Schaltweg/die Schaltrichtung des Switches von ungewohnt schräg auf hoch/runter (Gibson) oder rechts-links (Strats) einstellen.

Ist aber nur eine Anregung/Idee.
 
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  • #313
Ich hatte mir folgende Gedanken zur Anordnung der Bedienelemente gemacht:

- Häufigste genutzte Funktion:
Die soll der Spielhand am Nächsten sein. Nach meinem Verständnis ist das das Vol-Poti. Daher ist es oben links.
Diese Priorisierung ist bei fast allen Gitarren so, nur ist das wenn die Potis am Heck sitzen halt andersrum.
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- Bedienung der Potis:
Entweder man greift die Potiknöpfe mit Daumen und Zeigefinger, das machen wohl die meisten, oder man fährt mit dem kleinen Finger daran entlang. Ich meine hierfür wäre die Position eines Potis da wo jetzt der Schalter sitzt für diese Moves suboptimal weil 1. weiter weg und 2. der Weg versperrt wäre.
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Zumal der Schalter länger ist als die Mini Dome Knobs hoch sind, und man den recht grobmotrisch packen kann.
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- Zur Bewegungsrichtung des Schalters: Der ist ja so ein robuster Schalter mit eher deutlichem Widerstand. Nach meinem Empfinden bietet sich da rauf-runter eher an als links-rechts.
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- Optik: Das ist natürlich wieder Geschmackssache, für mein Auge passt Potis oben und Schalter unten gut.
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- Ab und an kommt noch ein Schalter für Seriell-Parallel-CoilSplit dazu, und der sitzt dann wie auf dem Bild gezeigt, was dann optisch und funktional schlüssig erscheint.
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Bisher wurde eine alterantive Anordnung noch nicht gewünscht, auch nicht bei der Durchsprache von Custom Instrumenten, und hier auch nicht bei Wiederholungs-Käufern.
Daher bleibe ich wohl bei dieser Anordnung als Standard-Anordnung.

Auf Wunsch kann das natürlich im Rahmen eines Custom Baus auch anders angeordnet werden ... aber ich würde empfehlen die Vor- und Nachteile entsprechend der obigen Anmerkungen gut abzuwägen.

Grüße, Daniel
 
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  • #314
Danke für die ausführliche und gut nachvollziehbare Antwort!

Wenn deine Käufer das so lieber haben, dann gibt es natürlich keinen Grund für eine Änderung!
Offenbar entsprach der Vorschlag nur meinem persönlichen Geschmack.
 
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  • #315
Wenn deine Käufer das so lieber haben, dann gibt es natürlich keinen Grund für eine Änderung!
Ich bezweifle, dass sich die wenigsten sich vor dem Kauf mit dieser Thematik auseinandergesetzt haben. Mir ging das zumindest so und ich hatte mich tatsächlich erstmals mit dem Thema auseinandergesetzt, nachdem ich deinen Beitrag gelesen hatte.

Ohne mir jetzt die Elektronik näher angesehen zu haben, denke ich aber, dass ein Umbau, d.h. ein Vertauschen der Potis, ohne großen Aufwand zu realisieren wäre.

Womit ich mit nach dem Kauf tatsächlich intensiver auseinandergesetzt hatte, war die Positionierung der Buche, welche sich bei meinem Model, der Wild Boy, unterhalb des Umschalters befindet. Stünde ich nochmal vor einer solchen Entscheidung, würde ich mich vermutlich für die Variante hinten, unterhalb der Bridge entscheiden. Ob die Variante tatsächlich praktikabler ist, vermag ich allerdings nicht zu sagen. Für beide Varianten gilt vermutlich, das gewinkelte Stecker vermutlich am einfachsten zu handhaben sind.
 
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  • #316
... die Positionierung der Buchse, ... unterhalb des Umschalters ... dass gewinkelte Stecker vermutlich am einfachsten zu handhaben sind.
So ist es, der gewinkelte Stecker ist die Lösung für die Classic.

Man führt das Kabel - im Sitzen - dann über den rechten Schenkel zur Seite weg, dann ist das letztendlich auch nicht anders als bei der Neo.
Im Stehen würde ich das Kabel bei beiden Modellen noch über den Gurt nach hinten führen, dann ist es kpl. aus dem Weg.
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JEDOCH, zumindest für Zuhause ist meiner Meinung nach ein Funksystem Stand der Technik, egal wo die Buchse sitzt.
Es ist soo befreiend.
Das hier gezeigte ist sehr klein, ein Lekato 5,8 GHz. Das hat bei mir noch nie versagt, die Frequenz konkurriert nicht mit dem WLAN oder mit Nachbars Mähroboter.
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Beitrag automatisch zusammengefügt:

denke ich aber, dass ein Umbau, d.h. ein Vertauschen der Potis, ohne großen Aufwand zu realisieren wäre.
Ja, das geht.
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  • #317
Hallo Community,

derzeit entsteht eine Kolibri mit ein paar außergewöhnlichen Merkmalen, die möchte ich allen die hier gerne mitlesen zeigen.

Obwohl ich beim Bau immer wieder dachte "krass", konnte das ja unmöglich der Arbeitstitel werden, und deshalb ist er >> Wild Rose P47² <<.

Das erste namensgebende Merkmal >> Wild Rose << ist ein Stück SaRaiFo, das herstellerseitig als Rosewood bezeichnet wird.
Es besteht aus 0,5 mm dicken Lagen eingefärbtem Furnier, das mir beim Anfeuern durch das Finish regelrecht Stielaugen gemacht hat.

Ohne Frage mussten da ein Griffbrett und Humbuckerrahmen aus Richlite dazu.
Und Edelstahlbünde, und Perloid Dots.
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Passend zur Optik brauchte es auch außergewöhnliche Tonabnehmer.
Und da kam mir Frank @Ben zen Berg zu Hilfe.
Er hatte da nämlich was am Köcheln, und das Ergebnis ist das zweite namensgebende Merkmal.
Ein Pärchen Split Coils mit P90 Sound, aber absolut brummfrei, lebhaft, wild, echte Sahnestücke.
Sie heißen >> P47² << und sind das Neuste aus der Sonic Shaper Schmiede.

Todschick wie ich meine.
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Nicht nur optisch ein Leckerbissen, sondern auch vom Sound her sind diese PUs etwas ganz Besonderes.
Sie liefern einen sehr definierten P90 Sound, mit viel Dynamik, von süß bis dreckig.
Diese Pickups lassen sich durch die Anschlagdynamik sehr gut in die Zerre treiben, sind aber auch für Hardrock bis in den High Gain Bereich geeignet.



Technik: Durch die Verwendung von zwei voll gewickelten Spulen und die Aufteilung der Pole Pieces auf diese beiden Spulen entfallen die üblichen Verluste herkömmlicher brummfreier, gestackter P90s (P94).
Sie liefern also die so beliebten Vintage Sounds, aber brummfrei, und sind hierbei sogar brillanter, voller und dynamischer.

So viel mal für heute, ich melde mich wieder nach dem Zusammenbau.
Grüße, Daniel
 
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  • #318
Im Stehen würde ich das Kabel bei beiden Modellen noch über den Gurt nach hinten führen, dann ist es kpl. aus dem Weg.
...leider nicht immer.
Bei wohl 80-90% der User schon, die eher "gemütlich" und konzentriert auf ihrem Instrument zupfen. Player die eher energetisch im gut 50cm Radius-Überflug das Pick fliegen lassen bleiben damit am Kabel hängen...😉

Gruß,
Bernie
 
  • #319
Für die gibt`s ja die Neo.....;)

Die neue Gitarre sieht schon jetzt großartig aus! Auf diese neuen nebengeräuschfreien Pickups bin ich nach diesem Hörbeispiel richtig gespannt.
 
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  • #320
... Player die eher energetisch im gut 50cm Radius-Überflug das Pick fliegen lassen bleiben damit am Kabel hängen...

Durch den Winkel des unteren Wings ist das Kabel auch bei der Classic außerhalb des Schwingkreises selbst solch temperamentvoller Spieler.

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Des weiteren führen solche Schwingkreise am unteren Wing vorbei.
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