Kolibri Guitars Userthread

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  • #21
"Ups, I did it again..."

Auf folgende Ausrede hin

Nein, man kann einen Kolibri nicht isoliert halten.

habe ich gestern nach den Erfahrungen mit meiner ersten Kolibri gerade eine zweite bei Daniel direkt in Auftrag gegeben (Custom Order, die alle meine Spleens berücksichtigt^^), die die Neo richtig gut ergänzen würde. Diesmal in Anlehnung an die 80er mit satter Bratröhre am Steg (Tonerider Rocksong) und gemäßigtem splitbaren PU am Hals, Tremolo HipShot u.v.m..
An die für mich zunächst ungewohnte Anordnung von Vol.- und Tone-Poti habe ich mich so gewöhnt, dass ich auf Daniels Konzept zurückgegriffen habe.
Bin gespannt, ob ich noch in diesem Jahr Zuwachs bekomme.
 
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  • #22
Witzig, was man in alten MB-Threads so alles findet, zuletzt bei mir die Anfänge von Daniel im Gitarrenbau und die allerersten Prototypen.
Daniel ist kein gelernter Instrumentenbauer (es gibt auch gar keinen Lehrberuf als E-Gitarrenbauer), dies hat er übrigens mit nahezu allen heute besonders renommierten E-Gitarrenbauern aus Deutschland ("Edelschmieden") gemein. Sein eigentlicher Beruf (Maschinenbauer) war aber sicher hilfreich.

Natürlich bringt man so fertige und ausgereifte Produkte wie Classic und Neo nicht einfach mal so auf den Markt. Die offizielle Vorstellung seiner Gitarren startete hier im September 2024 mit dem von Daniel selbst eröffneten Thread. Vorangegangen war allerdings eine mehrjährige Lern- und Ausprobierphase, die in folgenden Threads nachlesbar ist:

https://www.musiker-board.de/threads/barney-mein-2-selbstbau-mit-einfacher-werkstatt.731517/

https://www.musiker-board.de/threads/barncaster-headless-ein-selbstbau-mit-bordwerkzeug.731131/

Daraus mal ausschnittsweise:
Das erste Vormodell war, verglichen mit den heutigen Gitarren, optisch noch nicht so gefällig:

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Man ahnt schon die spätere deutlich schönere Form, einige der typischen Specs wie das untere Dreieck waren aber schon vorhanden.
Weitere Abweichungen zu heute: Verwendung von Astkiefer, Billighals (noch nicht selbst gefertigt), nur 1 PU, nur 1 Poti, konstruktiv noch nicht überzeugender Headstock, bei dem die Saiten nur in das weiche Holz eingehängt wurden, etc.

Das zweite Vorserienmodell sieht der heutigen Classic schon wesentlich ähnlicher, auch wenn ein paar der vorgenannten Punkte noch nicht geändert waren.

2026-10-18_095400.webp


Nach und nach verbesserte und verfeinerte Daniel die Kontruktion immer weiter. Über eine zwischenzeitliche Lösung mit Messinghead

2026-10-18_095655.webp


kam es später zu der heutigen wesentlich eleganteren Lösung, Daniel verwendete später nur noch richtig gute Hölzer und Materialien.

Letztlich hat Daniel seine Gitarre von 2020/21 bis September 2024 reifen lassen und immer weiter fortentwickelt, bevor er sie als fertiges Produkt hier im September 2024 vorstellte.

Diese ständigen Weiterentwicklungen heben ihn in meinen Augen von vielen anderen Gitarrenbauern in Deutschland ab.
 
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  • #23
Das Palettenholz im ersten Bild in Post #22 hat aber schon einen gewissen Charme ... halt eine Barncaster ...
Wobei mir die Form an sich ganz gut gefällt. Hat etwas von einer normalen Gitarre
 
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