Kolibri Guitars - Ergonomische Headless Gitarren

  • Ersteller Barncaster124
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20251209_102822.jpg

Das sieht ja fast nach 3. Advent aus, aber leider ist der mittlere Kandidat noch nicht versandfertig.
 
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Was für ein Anblick! (y)(y)
Einfach erste Sahne was du da erschaffst ...

Für Interessierte:
Der mittlere Sonic Shaper Split Coil ist für meine eigene Gitarre, eine 4Tune aus Voll-Eiche.
Der Cover-Deckel ist aus Eiche mit jeder Menge Markstrahlen drauf. Dazu passend hab ich schon einen Humbuckerrahmen aus Eiche vorbereitet.
Freue mich schon riesig drauf - wenn man auf Clean bis Crunch und Fingerpicking steht und die Teile von Frank mal gespielt hat, will man nichts anderes mehr.

Für die anderen beiden SixString Pickups suche ich gerade noch ein passendes Stück Ahorn geflammt.
Vielleicht wird es aber auch ein Sandwitch Body: Mahagoni mit Ahorn Decke, dazu ein Hals aus Mahagoni mit Ahorn Griffbrett.
Mal sehen ...
 
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Hallo Community,

nach ausgiebigem Testen hat der neue Besitzer dieser Headless-Tremolo-Gitarre (Post #183)
1765610794540.png


ein Fazit zu den darin verbauten Voll-Ahorn Sonic Shaper Split Coils von @Ben zen Berg geschrieben.
1765610747539.png


Frank / @Ben zen Berg zu Ehren möchte ich das hier gerne wiedergeben, hat er doch sehr viel Mühe in dieses Prototypen-Projekt gesteckt.
Dies ausschließlich aus Forscherdrang und um ein qualifiziertes Feedback für seine Entwicklung zu bekommen, in diesem Fall von einem E-Gitarren-Berufsmusiker mit jahrzehntelanger Erfahrung.

Vorab:
Eine Frage beim Bau war, welcher Poti-Widerstandswert für diese PUs verwendet werden sollte. Denn hier sind sowohl 250K als auch 500K denkbar.
Ich entschied mich für 500er und fand es super, nicht zuletzt um das Maximum für das Fingerpicking herauszuholen, was ja dumpfer klingt als ein Plektrum.
Dem neuen Besitzer war es aber dann aber zu hell, und er tauschte auf 250er.

Hier das finale Urteil:
"Ich habe die Pickups über die Woche genreübergreifend gespielt. ...
Ein sehr kritischer und erfahrener Tontechniker hat die Kolibri ebenfalls ausgiebig getestet, und wir waren uns absolut einig:
Die Pickups sind mit den 250er Potis der Hammer.
Da geht alles von Jazz bis zum bissigen Telesound, eigenständig, über den ganzen Frequenzgang brauchbar, 'blumigkristallin', aber auch weich und samtig und immer sagenhaft klar.
Da hast du famose Pickups entwickelt, lieber Frank."


Grüße, Daniel
 
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😍 Year, über das Feedback habe ich mich sehr gefreut. :juhuu:


20251209_102951.jpg


Dieser kleine Rabauke hat sich gerade auf dem Weg gemacht, um es zu Weihnachten noch unter Daniels Christbaum zu schaffen.

20251213_100603.jpg

Die Verpackung ist jetzt nicht so weihnachtlich, aber ich denke, Daniel wird schon Freude beim auspacken haben. Zumal ich auch noch das zweite Pärchen wooden Spilt Coils dazu gelegt habe.

4-String Split Coil
spectrum.pngNecko7.000oWicklungen
11.11 kΩ
11.36 H/100 Hz
23 Hz -57.8 dB
4107 Hz -46.8 dB
Überhöhung: 26.0%
wooden Split Coils
bridgeSpectrum.pngBridgeo7.000oWicklungen
11.98 kΩ
12.63 H/100 Hz
23 Hz -57.6 dB
3708 Hz -46.8 dB
Überhöhung: 25.4%
neckSpectrum.pngNecko6.300oWicklungen
10.44 kΩ
10.55 H/100 Hz
23 Hz -58.9 dB
4178 Hz -48.0 dB
Überhöhung: 26.5%

Die Spektralanalyse zeigt bei allen dreien ein schärferes Bild als bei einem 7,63 kΩ Vintage Strat PU. Deswegen wäre auch hier ein 250 kΩ Pot die bessere Wahl.
 
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Super, freue mich daher auf Weihnachten wie schon lange nicht mehr :giggle:

Aber ganz ehrlich: Ich verstehe weder die Grafiken noch die Daten, die über die Anzahl der Wicklungen und den Widerstand hinausgehen.

Kannst du @Ben zen Berg das bitte einfach / für mich als Laien ungefähr nachvollziehbar beschreiben, was man als Fachmann aus dem Diagramm und den Daten erkennen kann?
Also welcher Wert welches Ergebnis bringt / welche Bedeutung hat?
 
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Gerne, aber ein Fachmann, ein Elektroniker, bin ich auch nicht. Das habe ich mir alles angelesen. Und wenn man sich den Tread "Individuelle selbstgewickelte PickUps" von vorne durch liest, wird man sehen, das sich meine Lernkurve erst in den letzen drei/vier Jahren schwungvoll in die richtige Richtung bewegt.
Fangen wir mit den Zahlen an. Die Anzahl ber Wicklungen ist selbsterklärend und ist eine der drei Werte, die verläßliche Indikatoren für den Output eines Tonabnehmers sind. Die beiden anderen: Bauform und Magnetstärke plus -größe.
Vintage Single Coils haben 5.-7.000 Wicklungen, Overwoundet Single Coils können bis zu 13.000 Wicklungen haben.
Bei Humbuckern sind 4.-6.000 Wicklungen für vintage HBs üblich, heiß gewickelt geht das hoch bis 10.000 Wicklungen - wohlgemerkt pro Spule.
Bei den Split Coils werden also zwei Strat-Style-Single Coils mit je 7.000 Wicklungen zu einem Humbucker in Serie geschaltet. Jede Spule nimmt aber nur eine Hälfte der Saiten ab, so dass der fokussierte Single Coil Charakter erhalten bleibt, da jede Saite nur an einer Stelle abgenommen wird. Die zweite Spule macht sich aber doch deutlich bemerkbar und gibt dem Tonabnehmer einen Punch, wie man ihn von Humbuckern kennt.
Der Gleichstromwiderstand - angegeben in Kilo-Ohm - hat eigentlich keine Relevanz. Ich nenne diesen Wert nur, weil die meisten Gitarristen diese Angabe in ihrem Kosmos benötigen.
In Henry (H) wird die Induktivität gemessen. Der Wert gibt an, wieviel Energie in der Spule gespeichert werden kann. Es ist ein besserer Output-Indikator als der Gleichstromwiderstand, ist aber auch nicht sooo aussagekräftig. Denn die Induktivität ist variable und abhängig von Frequenz und Amplitudenhöhe. 100 Hertz ist ein ganz guter Referenzwert, ist aber nicht skalierbar. Bei 500 Hz kann die Sache schon ganz anders aussehen. Außerdem wird auch hier die Magnetstärke nicht berücksichtigt.
Wicklungszahl, Gleichstomwiderstand und Induktivität nenne ich, damit der Output im Vergleich zu anderen Tonabnehmern ungefähr verortet werden kann.
Die Charts mit den Spektralnalysen sind da schon aussagekräftiger - aber nur im Bezug auf Klangcharakteristik. Die Dezibel-Angaben sind relativ und abhängig vom Pegel der Aufnahme. Wichtig ist hier nur der Verlauf der Kurve, die Frequenz der Überhöhung und deren Ausmaß.
Die drei Kurven entsprechen eigentlich dem Ideal für Tonabnehmer. Ein fast gleichbleibender Verlauf mit einem starken steilen Anstieg mit anschließendem, ebenso starken Abfall.
Je höher der proportionale Peak ist, desto dynamischer/lebendiger klingt der Tonabnehmer. Viel ist hier gut, weil alles, was sich im selben Schlatkreis befindet, diesen Peak drosseln wird. 25 % sind aber schon eine Hausnummer, da kann man sorglos zu einem längeren Gitarrenkabel greifen.
Die Frequenz der Überhöhung bestimmt den Ton des Pickups. Google's KI beschreibt, wie sie sich auswirkt:
2 kHz: Weicher, singender Ton.
3 kHz: Heller, brillanter Ton.
4 kHz: Greller, metallischer Ton.
5 kHz und mehr: Spitzer, glasharter Ton.
Da scheint die KI aber wohl nur den Bridge-PU in die Recherche einbezogen zu haben.
Hier kann mit der Wahl der Potentiometer ein wenig eingegriffen werden. Mit parallel verbauten Widerständen kann diese Frequenz verschoben werden.
 
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Super, vielen Dank! Nun habe ich eine Vorstellung was das bedeutet und auf was es ankommt.
Und verstehe in etwa, welche Zieldaten bei der Entwicklung / dem Bau angestrebt werden.

1. Habe ich das richtig verstanden, dass die Frequenz der Überhöhung in diesem Bild in etwa 3 kHz beträgt (von 1000 nach 4000 Hz)?
1765648548710.png


2.
Die Frequenz der Überhöhung bestimmt den Ton des Pickups. Google's KI beschreibt, wie sie sich auswirkt:
2 kHz: Weicher, singender Ton.
3 kHz: Heller, brillanter Ton.
4 kHz: Greller, metallischer Ton.
5 kHz und mehr: Spitzer, glasharter Ton.
Das scheint sich aber auf den Bridge-PU zu beziehen.
Hier kann mit der Wahl der Potentiometer ein wenig eingegriffen werden.
Das würde mich noch interessieren: Welche ungefähre Auswirkung in kHz hat zum Beispiel der Wechsel von einem 500er Poti auf ein 250er?

3.
Die Spektralanalyse zeigt bei allen dreien ein schärferes Bild als bei einem 7,63 kΩ Vintage Strat PU. Deswegen wäre auch hier ein 250 kΩ Pot die bessere Wahl.
Was meinst du hier mit 'ein schärferes Bild'? Die Frequenz der Überhöhung oder die Höhe des Peaks? Oder etwas anderes?
 
1. Habe ich das richtig verstanden
Nope. Der exakte Peak zählt.
z.B. 4.107 Hz
2. Das würde mich noch interessieren
@DerOnkel beschreibt das gut in den Guitar Letters
3. Was meinst du hier mit 'ein schärferes Bild'?
Die Amplitudengröße. Beim Strat-PU sind das nur 10.2% - weit weg von den Split Coils.
Die Frequenz ist dagegen beim Strat-PU mit ca. 4.300 Hz noch etwas höher.
 
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Mit parallel verbauten Widerständen kann diese Frequenz verschoben werden.
Da muss ich noch mal nachlegen, denn das ist nur die Halbe Wahrheit.
Ein höherer Eingangswiderstand (z.B. 500kΩ statt 250kΩ Poti) dämpft die Resonanz und reduziert Überhöhungen; niedrigere Widerstände verschieben die Frequenz nach unten.
Mit einer Kapazitätsanpassung (Kondensatoren parallel zum Tonabnehmer) wird die Resonanzfrequenz ebenso nach unten verschoben.
Ich habe da mal eine gute Seite zum rumspielen gefunden, da kann man gut die Effekte von Last und Kapazität erkennen
Filters - Low Pass and High Pass | Amplified Parts
Die Seite hat keinen mobile-first-approach, richtig spielen kann man damit nur am PC/Laptop.
 
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boisdelac
  • Gelöscht von C_Lenny
  • Grund: erledigt/Userwunsch
Hallo Community,

der Weihnachtsmann war schon da, und natürlich hab ich seine Gabe gleich ihrer Bestimmung zugeführt.

Ich machs kurz:
Das Pickup ist sagenhaft.
Bei voll aufgedrehtem Ton auch mit den Kuppen gespielt glockig und glasklar, mit dem Plektrum gespielt bei halb zugedrehtem Ton satt und sahnig.
Was auch richtig auffällt ist, wie gut das Pickup auf unterschiedlichen Anschlag reagiert, das ist deutlich mehr als ich gewohnt bin.

Übrigens hab ich die 500er Potis drin gelassen, mir gefällt es so.

Also, nochmals vielen Dank an Frank @Ben zen Berg für dieses tolle Geschenk, hiermit hat meine ganz besondere Gitarre nun ihren ganz besonderen Pickup und einen ganz sicher einzigartigen Sound!

Grüße, Daniel

-------------------

So kam er an mit einer Grußzeile.
Blitzsauber gebaut.
1765896608363.png


So sieht es dann eingebaut aus.
Die geniale Flammung passt zum genialen Ton.
1765896705978.png



Hier die 4Tune mit dem neuen 'Rabauken' auf ihrem Altar.

Der Schalter, der den ehemaligen Humbucker parallel und Coil Split geschaltet hat,
wurde gegen einen Schalter zum Hinzuschalten eines Treble Bleed ausgetauscht.

1765896785685.png
 
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:m_git1: Oh, das lese ich gerne.:claphands:

Das ist für mich ja auch schon fast so wie Weihnachten, zu erfahren wie gut meine PickUps gefallen. Das ein 'Meer' an Dynamik nicht zu viel des Guten ist, sondern einfach mehr Ausdrucksmöglichkeiten bietet.

Was auch richtig auffällt ist, wie gut das Pickup auf unterschiedlichen Anschlag reagiert, das ist deutlich mehr als ich gewohhnt bin.
Genau das liegt an der so stark ausgeprägten Frequenzüberhöhung.
 
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Du wolltest doch auch den Pickup Rahmen aus Eiche erstellen - hat das nicht geklappt oder nicht gefallen?
 
Es hat mir nicht gefallen, war mir zu viel verschiedener Grain auf einem Fleck.
Ich hatte nichts mehr von dem Body-Holz, mit dem genau gleichen Holz hätte es sicherlich gut ausgesehen.
 
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Zur Zeit entsteht übrigens ein Pärchen, ein Buzz und eine SixString.
Sie sind komplett aus Eiche.
Body, Hals und Griffbrett stammen aus verschiedenen Bäumen, sind aber für beide gleich.
Also Zwillinge sozusagen, und das ist der Arbeitstitel: Twins.

Der Bass hat den Rohbau geschafft.
Dezent und brav kommt das noch unbehandelte Holz daher.
1766561073856.png


Die Gitarre ist schon weiter und hat die ersten Schichten Finish drauf.
Und ZACK! kommt der Charakter der Eiche hervor.
Immer wieder faszinierend.
1766561193157.png


Der Body ist ein Seitenbrett, der Hals hat stehende Jahresringe.
1766561331526.png


Das Hilight sind die Griffbretter.
Die haben ungewöhnlich viele und vogelwild angeordnete Spiegel, das sind Markstrahlen die an der Oberfläche austreten.
Das sieht man erst nach dem Hobeln, das sägerauhe Brett behält das Geheimnis noch für sich.
So ein Stück ist also ein absoluter Glücksgriff.
1766561564550.png


Ich freu mich schon auf das Gruppenbild der fertigen Gitarren.

Grüße, Daniel
 
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Wow, die wird ja der Hammer :great:
 
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Die Maserung des verwendeten Holzes ist wieder der absolute Hammer, wirklich schön (y) .
 
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Hallo Community,

hier die fertigen Twins.

Es ist mittelschwere Eiche, sie wiegen 2,55 kg.
Der Bass hat einen 6 mm dicken Humbucker-Rahmen als Daumenauflage bekommen.

Der Antrieb für die SixString sind Fleor Alnico II mit 7 und 8 kOhm, für den Bass ein Duesenberg Bassbucker.
Beide haben eine Seriell/Parallel-CoilSplit Schaltung. Bei der Six-String wirkt der nur am Neck, das ergibt 7 Schalt- /Soundvarianten.

Grüße, Daniel

-----------------

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1768053524476.png

1768053612899.png
 
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Ich fände es schöner, wenn Body und Pickup-Frame im montiertem Zustand den gleichen Faserverlauf haben.
 
Hab ich probiert, flog mir um die Ohren.
Die Eiche ist zu porös dafür, und extra breit wollte ich ich die Längsseiten dehalb nicht machen.

Wahlweise kann da auch noch ein Metall-Rahmen ran, je nach Geschmack und funktionaler Präferenz.
In natura / in 3D sieht das auch besser aus als auf den Fotos.

Hier mal von etwas näher, das geht sich optisch schon gut aus.
1768062118746.png


In anderem Licht - passt schon.
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Hallo liebe Mitleser,

nach eineinhalb Jahren Holz will ich mal was anderes machen, und hab mir SaRaiFo besorgt.
Das ist ein aus vielen durchgefärbten Holz-Laminaten hergestelltes Kunstholz, als Regenwald-Holz-Ersatz oder auch als Phantasie-Holz.
Ich kenne dieses Material von einem Hobby, bei dem hohe Beanspruchungen auf kleine Querschnitte wirken und optische Vielfalt im Holz-Look gefragt ist.

Das ganze kombiniert mit Richlite als Griffbrettmaterial. Das wird tatsächlich auch bei bekannten Brands als Ersatz für Ebenholz-Griffbretter eingesetzt.

Also wenn schöne Natur-Hölzer Yin sind, dann ist die Kombination SaRaiFo mit Richlite Yang, so der Gedanke.

Das da ist die Auswahl:
Einmal hell, Arbeitstitel 'Pearl', einmal schwarz, Arbeitstitel 'Black Beauty', und einmal violett.
Und weil das wirklich fett dunkel-violett wird beim Anfeuern, muss der Arbeitstitel hier unbedingt 'Deep Purple' sein.
Die Handykamera hat große Schwierigkeiten dieses Violett abzubilden - zwischen einem Rot-Ton und Flieder kommt da alles Mögliche raus.

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Los geht es mit der Deep Purple.
Da mir das Stück zu wenig Maserung zeigte und die Übergänge zwischen den verschiedenfarbigen Schichten zu verwaschen waren, hab ich es schräg überfräst.
Adrakadabra, neuer Look.
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So sehen die Einzelteile aus. Es wird eine Neo SixString.
Das Material lässt sich gut bearbeiten, ist schwer und klingt überraschend hell, heller als Ahorn.
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Und so sieht es angefeuert aus.
Also dieses Foto zeigt die Farbe einigermaßen real.
Geplant ist durchgehend schwarze Hardware, ich denke das wird cool.
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Das Richlite ist knallhart, der Dickenhobel hat geknattert, und die Bandsäge klang hell-laut.
Hier ein Klebeversuch mit Titebond.
1768135210987.png


So viel mal für heute, ich melde mich wieder wenn es mehr zu sehen gibt.

Grüße, Daniel
 
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