Kompressoren: Ein Plugin, so gut wie Hardware?

von SubbrSchwob, 15.07.19.

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  1. lightsrout

    lightsrout Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.07.19   #21
    Nur weil es viele machen heißt das bekanntlich noch nix.

    Wenn ich zwei analoge Signale summiere entspricht das auch einer Addition. Deshalb ja der Name Summe, das Ergebnis der Addition. Ich hab auch nicht gesagt das es keinen Unterschied gibt, sondern sogar die Unterschiede die zu erwarten sind aufgezählt. Das sind die der Vor- und Endstufe. Vielleicht gibt es auch noch Einstreuungen oder irgendein Bauteil schwingt ein bissl. Das wichtige ist, das hier kein Effekt entstehen kann der IMMER POSITIV ist. Der Physiker sucht immer nach dem Perpetuum mobile, der Bauer nach der eierlegenden Wollmilchsau und der Tontechniker nach der Blackbox die einfach alles von selber besser macht. Das gibt es aber leider nicht.

    Es gibt auch passive analoge Summierer.
     
  2. The Main Event

    The Main Event Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.07.19   #22
    --- Beiträge zusammengefasst, 20.07.19, Datum Originalbeitrag: 20.07.19 ---
    Doch, ist es. Sonst wäre es ja nicht "wissenschaftlich".
     
  3. groovequantizer

    groovequantizer Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.08.19   #23
    Erstens: Ein prinzipieller Unterschied zw. analogen und digitalen Kompressoren sind die hinzuaddierten Obertöne, sprich Sättigung.
    Und digitale Emulationen unterscheiden sich darin von einander wesentlich.

    Zweitens: Das, was Du da an einem Kompressor einstellst, bei Hard- und Software, ist ein Display und nicht der effektive Wert. D. h., das mußt Du nach Gehör anpassen.

    Drittens: Die Kategorien, in die die Entwickler die Softkompressoren einteilen, entspricht in der Praxis nmE nicht immer der Theorie. D. h., da kann ein Opto mal schnell nach einem FET klingen und ein FET bei hoher Kompression überhaupt nicht machen, was man eigentlich erwartet.

    Lösung: Ausprobieren und zwar reichlich. Ich weiß, das nervt und kostet Zeit, aber nur so kommst Du zu dem Ergebnis, daß Du haben willst.
     
  4. Telefunky

    Telefunky Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.08.19   #24
    warum so positiv formuliert ?
    nenne es doch einfach Schwächen der Schaltung respektive Rechenfehler ;)
    Dass eine Macke zum Feature (oder Charakter) erklärt wird ist nicht ungewöhnlich und kommt bei Hardware und bei Software vor.
    Beide erzeugen Obertöne durch Verzerrung des Signals.
     
  5. adrachin

    adrachin Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.08.19   #25
    Ne ne. Das heisst jetzt Saturation....... :D
     
  6. groovequantizer

    groovequantizer Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.08.19 um 13:02 Uhr   #26
    Da es ohne Probleme möglich ist Softkompressoren ohne Sättigung/zusätzlich erzeugte Obertöne zu programmieren, glaube ich kaum, daß das ein Fehler ist. Insbesondere dann nicht, wenn es sich um Emulationen von Hardware handelt.
     
  7. Banjo

    Banjo MOD Recording/HCA Banjos Moderator HCA

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    Erstellt: 15.08.19 um 13:57 Uhr   #27
    In der Emulation von Hardware kann es natürlich sein, dass gezielt verzerrt wird.

    Aber jede Kompression ist ein nichtlinearer Vorgang und erzeugt damit neue Frequenzen im Signal. Ein Sättigungseffekt kann auch durch einen Kompressor entstehen, der der Kurvenform hinterher rennt, insbesondere bei tieferen Frequenzen, ohne dass bewusst irgendwo eine Verzerrung programmiert ist.

    Banjo
     
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  8. Telefunky

    Telefunky Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.08.19 um 14:34 Uhr   #28
    auch abseits der Hardware-Emulation kann das Ergebnis bei gleicher Zielsetzung stark abweichen:
    http://www.sawstudiouser.com/forums/showthread.php?17682-The-levelizer-is-still-brilliant
    Kandidat A hat die erste Harmonische bei -95dB, B erzeugt keine Oberwellen, C hat die erste Harmonische bei -45 dB.
    Trotzdem war C ein hoch angesehenes Mix-Tool, während B praktisch unbekannt (geblieben) ist.
    Anmerkungen: A ist kein VST und von C gibt es eine aktualisierte Version 2, die sauberer arbeitet.
     
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