Kopfhörer für Yamaha CP5 Stagepiano

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OMG
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Hallo,
ich bin neu hier im Forum und konnte keinen passenden Thread zu diesem Thema finden. Das kann auch daran liegen, dass ich falsch gesucht habe, aber bitte nicht schimpfen, wenn es schon einen Thread gibt oder dieses das falsche Unterforum sein sollte.

Ich stehe kurz vor der Anschaffung eines Yamaha CP5 Stagepianos und suche einen passenden Kopfhörer, um das möglichst Maximale aus dem Gerät herauszuholen.

Optisch gefallen mir Sennheiser-Kopfhörer am besten. Da ich vorhabe mit den Kopfhörern auch Musik zu hören, ist das für mich nicht unwichtig.

Budget: bis 200 EUR

Zwei Favoriten: Sennheiser HD 25-1 II (überall als DJ-Kopfhörer umworben?!) und Sennheiser Momentum (geht das, oder ist der eher für das Musik-Hören von mp3's gebaut?).


Danke im Voraus und liebe Grüße!
 
Eigenschaft
 
:) Willkommen im Forum! :)

Bei Kopfhörern musst Du eine Entscheidung treffen und zwei Sachen beachten:
  • Offene oder geschlossene Bauweise? Erstere sind angenehmer zu tragen, letztere isolieren besser in beide Richtungen.
  • Die Impedanz sollte gering sein, weil die D-Pianos oft nur schwache Ausgänge haben. Such also nach etwas zwischen 30-150 Ohm.
  • Nimm keinen Kopfhörer für DJs oder sonstige bassbetonte Musik, sondern einen möglichst neutralen Studio-Kopfhörer mit gleichmäßigem Frequenzverlauf.
Der Rest ist Geschmackssache - auch wichtig! Also probehören!
 
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Meine Empfehlung: Beyerdynamic DT-770 (allerdings selbstverständlich die niederohmige Version). Musik hören kannst du mit den Dingern natürlich auch - ich mag den Klang sehr gerne, er klingt nicht zu sehr nach HiFi. Aber was IMO viel wichtiger ist: Der DT-770 trägt sich sehr angenehm. Auch nach mehreren Stunden des Tragens haben ich weder ein Druckgefühl um die Ohren herum noch schwitzige Ohren o.ä......
Vergleiche habe ich u.a. mit Sony MDR-x50 und V700 - abgesehen von der Klangcharakteristik war ich bei denen nach längerem Tragen immer wieder froh, wenn ich die Kopfhörer abgesetzt hatte...
 
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Guten Morgen,

ich würde dir auch vorschlagen: Laden besuchen und erst mal ein paar auf den Kopf setzen. Für mich ist das wichtigste erst einmal, dass der Kopfhörer bequem sitzt. Gerade wenn man ihn länger auf hat ein wichtiges Kriterium.
Die nächste Frage ist ja: Was machst du damit. Wenn ich Sounds programmiere, brauche ich einen Hörer der möglichst neutral ist bzw. sich ähnlich wie meine sonstige Abhöre oder PA verhält.

Wenn ich Musik hören will, dann soll er einfach gut klingen. Wie ist mir dann egal. Auch wenn der Frequenzgang nicht sauber ist.

Das einfachste ist da: Eine Beispiel CD fertig machen und die Kopfhörer die dir gefallen durchhören.

Den DT-770 finde ich aber auch gut :)

LG
 
Obwohl er optisch nicht gerade der schönste Kopfhörer der Welt ist:
Auch ich kann den DT-770pro (in der 250-Ohm-Variante) sehr empfehlen.
Als bei mir der Kauf anstand (ähnliche Anforderungen & Budget) habe ich ein paar Aufnahmen mit allen Pianosounds gemacht, aufs iphone gespielt und damit im Laden die üblichen verdächtigen Kopfhörer längere Zeit getestet.

Der DT770 pro hat sich als schöne Mischung aus HiFi-Wohlklang und "ehrlicher Studio-Wahrheit" herausgestellt. Soll heißen: obwohl er nicht so schönfärbt wie viele Consumer-Hörer, macht das Musikhören und -Spielen damit Spass, es klingt warm, hat ausreichend Bässe und Zucker in den Höhen. Bei Kopfhörern wie dem AKG K271 MKII, die in Tests als noch Mixing-tauglicher und linearer beschrieben werden, empfand ich das ungeschönte Klangbild als zu mittig und hart. Mag sein, dass dies einem Studioeinsatz entgegenkommt; für meinen Einsatzbereich jedenfalls (Klavierspielen, Musikhören... Als Universalkopfhörer eben) passt der DT770 wunderbar.
 
Danke erstmal für die Antworten!

Da herrscht ja Einigkeit, was den DT770 angeht. Ehrlich gesagt finde ich ihn abgesehen von der Ohrpolster-Farbe auch gar nicht so unschön - sieht sehr gut verarbeitet aus.

Jetzt frage ich mich noch, welche Version. Boogie_Blaster hat die 250-Ohm-Variante empfohlen, weiter oben steht, dass die Impedanz möglichst gering sein sollte.
 
Jetzt frage ich mich noch, welche Version. Boogie_Blaster hat die 250-Ohm-Variante empfohlen, weiter oben steht, dass die Impedanz möglichst gering sein sollte.
Den DT770pro gibt es ja auch mit 32 Ohm, aber das ist alles kein Gesetz! Ich kenne das CP5 nicht und kann den "bums" des Kopfhörerausgangs auch nicht aus den Daten herauslesen. Ideal wäre es, den Wunschkopfhörer am Wunsch-D-Piano zu testen. Ich habe da schon mal eine dumme Überraschung erlebt, als ich beides im Haus hatte. Das kann aber immer passieren, auch wenn Sennheiser oder Beyerdynamic feine Firmen mit guten Produkten sind. Also nicht verzagen, sondern probieren und im schlimmsten Fall tauschen. :)
 
Immer wieder meine Empfehlung: Der halboffene AKG 240. Für mich ein sehr angenehmer Kompromiss zwischen geschlossen und offen. Wers ein bisschen gefälliger (und empfindlicher) mag, nimmt den MkII, wers trocken-linear mag, das Original.
 
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Jetzt frage ich mich noch, welche Version. Boogie_Blaster hat die 250-Ohm-Variante empfohlen, weiter oben steht, dass die Impedanz möglichst gering sein sollte.


Zur Erklärung:
ich hatte zuerst die "lautere" 80-Ohm-Variante gekauft - der 250er war in dem Laden gerade nicht verfügbar, und der Verkäufer beteuerte, dass der Klang eigentlich gleich sei und der 80er durch die größere Ausgangsleistung die bessere Wahl sei.

Nun hat mir der 80er dann auch so gut gefallen, dass ich ihn gleich einem bekannten weiterempfohlen habe - der sich dann auch einen dt770 pro gekauft hat, aber in der 250er-Variante.
Wir haben dann mal spaßeshalber beide ausführlich verglichen, also schön in Ruhe an meinem Stagepiano Zuhause, nicht nur mit Aufnahmen im Laden.

Dabei hat sich folgendes gezeigt (und das bestätigt auch die Produktbeschreibungen von Beyerdynamic - soweit ich mich daran erinnere):

- Grundklang ist über weite Strecken gleich
- der 80er ist marginal lauter. M.e. für den Betrieb an Keyboards vernachlässigbar, da kommt immer mehr als genug Pegel raus. Wenn ich mein Nord Piano richtig Laut mit Kopfhörer spiele, also mit so, dass es sich genauso laut wie ein akustisches Instrument anhört, steht der lautstärkeregler lediglich auf 12 Uhr. Lediglich beim Betrieb an einem iPad oder iphone ist die erreichbare Lautstärke grenzwertig (für meinen Bedarf dennoch ausreichend).

- beim 80er sind die Bässe und unteren mitten etwas stärker vertreten, er klingt dadurch etwas wärmer und runder. Das heißt nicht, dass der 250er bassschwach ist - ich würde sagen, der wirkliche Tieftonbereich (20-50 Hz oder so..) ist ziemlich identisch. Die Frequenzen, die beim 80er stärker ausgeprägt sind, liegen etwas höher, geschätzt um 80-200 Hz.

- allerdings klingen die Höhen beim 80er etwas dumpfer, während beim 250er oben mehr Luft ist. Er bringt also gleiche tiefbässe und etwas seidigere Höhen und ist zwischendrin etwas transparenter, ohne dünn zu klingen.



Insgesamt war mir der Klangunterschied groß genug, um den 80-Ohm-Kopfhörer nochmal gegen die 250er-Version einzutauschen. Hier muss ich den Händler (Lindberg in München) einmal loben, der hat den kostenlosen Tausch mehrere Wochen nach dem Kauf anstandslos zugelassen.
 
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Ich höre sowohl am DigiPiano und auch an Hifianlage mit Denons AH-D2000.
Sehr schöner Tragekomfort und sehr schöner Sound. Die KH sind aber bassbetont. Jedoch trotzdem audiophil.
Mir gefällt`s :)
 
Zur Erklärung:
ich hatte zuerst die "lautere" 80-Ohm-Variante gekauft - der 250er war in dem Laden gerade nicht verfügbar, und der Verkäufer beteuerte, dass der Klang eigentlich gleich sei und der 80er durch die größere Ausgangsleistung die bessere Wahl sei.

Nun hat mir der 80er dann auch so gut gefallen, dass ich ihn gleich einem bekannten weiterempfohlen habe - der sich dann auch einen dt770 pro gekauft hat, aber in der 250er-Variante.
Wir haben dann mal spaßeshalber beide ausführlich verglichen, also schön in Ruhe an meinem Stagepiano Zuhause, nicht nur mit Aufnahmen im Laden.

Dabei hat sich folgendes gezeigt (und das bestätigt auch die Produktbeschreibungen von Beyerdynamic - soweit ich mich daran erinnere):

- Grundklang ist über weite Strecken gleich
- der 80er ist marginal lauter. M.e. für den Betrieb an Keyboards vernachlässigbar, da kommt immer mehr als genug Pegel raus. Wenn ich mein Nord Piano richtig Laut mit Kopfhörer spiele, also mit so, dass es sich genauso laut wie ein akustisches Instrument anhört, steht der lautstärkeregler lediglich auf 12 Uhr. Lediglich beim Betrieb an einem iPad oder iphone ist die erreichbare Lautstärke grenzwertig (für meinen Bedarf dennoch ausreichend).

- beim 80er sind die Bässe und unteren mitten etwas stärker vertreten, er klingt dadurch etwas wärmer und runder. Das heißt nicht, dass der 250er bassschwach ist - ich würde sagen, der wirkliche Tieftonbereich (20-50 Hz oder so..) ist ziemlich identisch. Die Frequenzen, die beim 80er stärker ausgeprägt sind, liegen etwas höher, geschätzt um 80-200 Hz.

- allerdings klingen die Höhen beim 80er etwas dumpfer, während beim 250er oben mehr Luft ist. Er bringt also gleiche tiefbässe und etwas seidigere Höhen und ist zwischendrin etwas transparenter, ohne dünn zu klingen.



Insgesamt war mir der Klangunterschied groß genug, um den 80-Ohm-Kopfhörer nochmal gegen die 250er-Version einzutauschen. Hier muss ich den Händler (Lindberg in München) einmal loben, der hat den kostenlosen Tausch mehrere Wochen nach dem Kauf anstandslos zugelassen.

Nachdem es hieß "niederohmige Version" habe ich mich auf die Suche begeben und dachte, es wäre die 32-Ohm-Version gemeint. Die scheint ganz neu zu sein und wurde deshalb von den meisten wahrscheinlich nicht berücksichtigt.

Das ist jetzt eine schwierige Entscheidung.

Laut Beyerdynamic:
DT 770 PRO, 32 ohms, für mobile Anwendungen
DT 770 PRO, 80 ohms, für Aufnahmen im Studio
DT 770 PRO, 250 ohms, für das Abmischen im Studio

Was trifft denn jetzt auf das Klavier-Spielen zu?

Ich könnte den 250er für 80 EUR praktisch neu bekommen. Das scheint mir ein gutes Angebot zu sein. Irgendwie bin ich aber noch skeptisch, weil erst einige sagten, die niederohmige Variante wäre besser.
 
Irgendwie bin ich aber noch skeptisch, weil erst einige sagten, die niederohmige Variante wäre besser.

Du könntest Dir die Kundenbewertungen bei Thomann durchlesen. Vielleicht hilft das weiter.

250 Ohm
80 Ohm
Zur 32 Ohm-Version gibt es erst einen Text.

Gruss, Dietlaib
 
Du könntest Dir die Kundenbewertungen bei Thomann durchlesen. Vielleicht hilft das weiter.

250 Ohm
80 Ohm
Zur 32 Ohm-Version gibt es erst einen Text.

Gruss, Dietlaib

Hallo Dietlaib,

genau das habe ich eben schon getan und es hat geholfen. Ich werde mir den 250er kaufen - der scheint mir eher das Richtige für mich zu sein. Sollte er tatsächlich zu leise sein, wovon ich nicht ausgehe, da ich meistens ohne jegliche Umgebungsgeräusche spiele, werde ich die 80 EUR bestimmt wieder reinbekommen und dann probiere ich den 80er. Aber ich gehe davon aus, dass der 250er jetzt passt.

Danke an alle, die geholfen haben.
Tolles Forum hier :)
 
...und bitte berichten, wie es gelaufen ist. Wir lernen hier alle dazu!
 
Ich hab mir angeregt durch den Thread hier auch den 250er bestellt - bin gespannt.

Ich könnte den 250er für 80 EUR praktisch neu bekommen. Das scheint mir ein gutes Angebot zu sein.
wie hast du das gemacht ? ich hab fast das doppelte gezahlt ... :(
 
@OMG
@taste89

Und, hat sich der DT 770 PRO 250 Ohm bewährt?
Ist die Lautstärke ausreichend?
Sind die Tiefen nicht zu vordergründig?

Ich bin vor der gleichen Entscheidung wie ihr damals. Suche einen passenden Kopfhörer für das Kawai MP-11. Bin zwischen folgenden Modellen hin- und hergerissen:

- DT 770 PRO 250 Ohm (geschlossen)
- DT 770 PRO 80 Ohm (geschlossen)
- DT 880 PRO 250 Ohme (halboffen)

:great:
 
Hi,

ich bin mit dem DT770/250 zufrieden. Er hängt bei mir normalerweise an einem kleinen Mixer mit Lautstärkeregelung, habe ihn eben aber auch mal direkt an mein M50-88 angeschlossen. Bei einer Lautstärke über 60% fliegen mir die Ohren weg, definitiv laut genug. Das M50 kann allerdings auch ziemlich laut. Besonders basslastig finde ich ihn nicht. Nachteilig könte evtl. sein, dass sehr viel Klang nach außen dringt. Wenn man ihn einer SängerIn aufsetzt, hätte ich fast Angst, dass da was ins Micro gelangt :). Habe noch einen sehr viel preiswerteren AKG K77 (geschlossen), da dringt praktisch nix nach außen. Den 770/80 Ohm hat mein Schlagzeuger und ist sehr angetan. Ich kann mit den anderen Kopfhörern nicht wirklich vergleichen.

Viel Erfolg mit der Entscheidung.

Gruß,
taste89
 
Wieso eigentlich nicht den DT-990, die offene Bauweise dürfte doch für das Piano besser klingen?
 

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