Kopfhörer oder InEar für den Proberaum?

von Lord_Vader, 06.06.16.

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  1. Lord_Vader

    Lord_Vader Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.06.16   #1
    Hallo Kollegen.

    Ich hab ne Frage an die Experten unter euch und versuch das gleich mal kurz und knackig zu halten. ;-)

    Wir proben bei uns mit dem JamHub. Jetzt hab ich bis jetzt immer schon ältere Kopfhörer verwendet, die zwar ned so übel klingen, aber einfach nicht so bequem sind wie ich das gern hätte.

    Jetzt hab ich überlegt mir entweder neue und wirklich gute Kopfhörer zu holen (Budget bis ca. 150 Euro), oder vl. gleich InEars zu verwenden. Wohlgemerkt nur InEar Hörer und kein komplettes Monitoring System.
    Durch das wesentlich geringere Gewicht stell ich mir das einfach angenehmer vor.

    Die Frage ist...ist das sinnvoll? Hatda jemand Erfahrungen damit? Bzw. was würdet ihr Empfehlen? Kopfhörer? Oder eben InEars? Und wenn ja, welche sind da empfehlenswert?

    Freu mich auf eure Antworten. ;-)

    lg
     
  2. Mod-Paul

    Mod-Paul Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.06.16   #2
    Moin :-)

    Beides hat Vor- und Nachteile. Für InEar spricht die einfachere Kommuniktation. Viele spielen/proben dann nur mit einem "Stöpsel" im Ohr und haben das andere Ohr frei um z.B. Anweisungen vom Gitarristen annehmen zu können ;-)
    Andere fühlen sich z.B. mit einem geschlossenen Kopfhörer wohler.

    Ein Entscheidungskriterium bei euch könnte auch sein, wie ihr es live macht. Da würde ich dann eher auf die Kopfhörer verzichten wollen ;-)
     
  3. Lord_Vader

    Lord_Vader Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.06.16   #3
    Ne, nur ein Stöpsel geht leider nicht. Wir proben mit "normalem" Drumset, dass halt mit so Mesh-Fellen bezogen ist die getriggert werden. Die Becken sind allerdings rein akustisch. (und sehr laut ^^). Insofern sind für mich 2 Sachen primär wichtig:

    1. Tragekomfort
    2. Gute Isolation

    Aber diese Punkte können durchaus auf beide Varianten zutreffen. Und ich tu mir da mit der Entscheidung echt schwer...

    Sind zb. die 315er von Shure für mich (als Gitarrist) empfehlenswert? Oder lohnt sich das wirklich erst ab 425 aufwärts? Denn dann spielt natürlich auch das Budget eine große Rolle. ;-)
     
  4. mjmueller

    mjmueller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.06.16   #4
    Hallo,
    recht einfach eigentlich die Entscheidung ;)
    Guter bis sehr guter Sound ohne große Isolation der Aussengeräusche: Kopfhörer. Nachteil: Sieht auf der Bühne blöd aus und rutscht bei harter Arbeit durch die Gegend.
    Guter Sound mit guter Isolation: InEars. Vorteil: sind nicht so augenfällig und rutschen nicht so schnell weg.

    Mir passen die SE215 und sind vom Sound okay. Das musst Du aber einfach ausprobieren und für Dich entscheiden.
    Grüße
    Markus
     
  5. Jürgen Schwörer

    Jürgen Schwörer Offizieller Produkt-Spezialist SHURE

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    Erstellt: 06.06.16   #5
    Servus,

    ganz kurz:

    SE215: dynamischer Treiber mit angehobenen Bässen.

    Alle hochwertigeren haben Balanced Armature Treiber die wesentlich feiner auflösen mit einem sehr linearen Frequenzgang. Je höher desto hoher bzw. tiefer geht der Übertragungsbereich.

    Meine Standartempfehlung für Gitarristen SE315.


    Grüße

    PS: die mittlere zahl steht für die Treiberdanzahl.
     
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  6. hybrix

    hybrix Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.06.16   #6
    Ganz genau!
    Ich arbeite seit nun 18 Jahren mit InEars, und hab in der Zeit sehr viel rumexperimentiert. Von umgebastelten Consumer-Ohrstöpseln über Pro-Varianten von Hearsafe etc., sowie diversen Kopfhörern, bis hin zu meiner aktuellen Lösung.

    Ich arbeite seit ca. 6 Jahren mit Ultimate Ears UE11. Die sind echt teuer, aber ich möcht nie wieder was anderes. Das heisst aber nicht, dass man nicht auch mit günstigeren InEars, gern auch von anderen Herstellern, arbeiten kann. Je teurer, desto transparenter und brillanter der Sound, und desto weniger laut muss man sich den InEar-Mix aufdrehn, um auf der Bühne alles differenziert zu hören.
    Unser Drummer ist übrigens ein treuer Shure-Fan.

    Ich hatte auch schon In-Ears und zusätzlich Lärmschutz-Kopfhörer drüber. Zu der Zeit musste ich das machen, da ich aufgrund meiner damaligen "Hörsituation" ansonsten einige Gigs hätte absagen müssen. Die Isolierung war natürlich der Hammer, aber der Tragekomfort war schrecklich, da die Kopfhörer die InEars regelrecht ins Ohr reindrückten.

    Kopfhörer dämpfen nur dann wirklich gut, wenn sie extrem fest am Kopf sitzen (was auf Dauer weh tun kann) und eine möglichst grosse und breite Muschel haben. Erst letzteres bewirkt auch eine Dämpfung der Bassbereiche.
    Das ist nicht unwichtig, denn wenn du die Bassfrequenzen nicht mehr so laut aufm Ohr hast, kannst du auch deinen InEar-Mix leiser machen. Ist viel angenehmer, man hört differenzierter, und das Gehör ermüdet auch nicht so schnell!

    Kurz und gut, auch von mir die Empfehlung: IN-EARS!

    Manche Hersteller verschicken auch Muster, um verschiedene Qualitätsstufen vergleichen zu können. Ich hatte 4 Ultimate Ears-Muster von Fischer Amps zugeschickt bekommen, und hab diese einige Tage lang mit allen möglichen (bereits vorhandenen) In-Ears und auch diversen Kopfhörern verglichen, und hatte mich dann für das damalige Spitzenmodell UE11 entschieden (nach langen Gesprächen mit meinem Finanzberater ;)).
    Man konnte wirklich ohne hinzusehn aufgrund des Sounds die In-Ears preismässig sortieren!

    ERGO: NIMM IN-EARS, UND NIMM DIE BESTEN, DIE FÜR DICH NOCH IM BUDGET LIEGEN.

    Wenn du zw. SE215 und SE315 schwankst, dann empfehle ich die SE315. Hast länger Freude mit. :great:

    Gruss aus Vorarlberg
     
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  7. mjmueller

    mjmueller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.06.16   #7
    Hallo,
    ich bin ja auch Bassist ;)
    Wobei ich noch anmerken möchte, dass aus meiner Erfahrung gerade der Höreindruck der Bässe sehr von der richtigen Position der Stöpsel im Ohr abhängt.
    Interessant auch Deine kurze Übersicht. So auf den Punkt gebracht, waren mit die Unterschiede nicht klar. Danke. :great:

    Sehr gut. Zumal der Preisunterschied ja auch nicht sooo riesig ist.
    Grüße
    Markus
     
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