Korg M1 Sounds erweitern

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Hallo,

ich habe noch nicht so lange einen Korg M1 und finde die Werkssounds schon sehr gut. Ich würde gerne die Banken erweitern durch andere Soundcards. Jetzt habe ich gesehen, dass es verschiedene Karten MPC Memory Cards und PCM Rom Cards gibt. So richtig verstehe ich den Unterschied nicht, vor allem kommt es mir darauf an, nicht die ursprünglichen Werksounds zu überschreiben, sondern einfach nur ein paar zusätzlich Sounds auf Memory Cards zu haben. Vielleicht kann mich da einer aufklären, was ich kaufen darf und was nicht.

Vielen Dank
Jan
 
Sulitjelma
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Ich würde mal darauf tippen daß die Memory-Card zum Erweitern der Speicher-Möglichkeiten genutzt wird - so ist es jedenfalls bei meinem O1W. Hier habe ich dadurch den vorhandenen Platz (2 Bänke) auf 4 erhöht. Die RomCard kommt dann vermutlich mit entsprechenden Sounds, Samples....
 
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strogon14
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PCM ROM Cards (Kürzel MPC) enthalten zusätzliche Samples, die als Grundlagen für neue Klänge benutzt werden könne, also z.B. zusätzliche Instrumente oder Drumsounds. Diese Karten alleine stellen also keine zusätzlichen Programme bereit. Dafür gibt es die Prog/Combi-Karten, die es als ROM (Nicht beschreibbar, Kürzel MSC) und RAM-Variante (beschreibbar, Kürzel MCR) gibt.

Du willst also eine Prog/Combi -ROM oder RAM-Karte.

Wenn du nach "Korg M1 expansion card list" im Netzt suchst, findest du da einige Aufstellungen.

Ich zitiere mal aus der Übersetzung von Google Translate des Eintrags zum Korg M1 auf der englischen Wikipedia:

Alle M1-Modelle verfügen über zwei Erweiterungssteckplätze - einen für Sample-ROMs und den anderen für Patch- / Combi-ROMs oder RAM-Karten zum Speichern von Sounds oder Sequenzen. Korg bot die MCR-02 128-Kilobit-Karte und die MCR-03-256-Kilobit-Karte für rund 80 bis 150 US-Dollar an, sowie die Vierbank-MCR-04-MegaRam-Karte mit einer Kapazität von 1 Megabit (128 Kilobyte). Diese Karten und der interne Speicher der M1 verwenden alle 3V-Lithiumzellen, die ca. 5 Jahre halten, ohne dass sie ausgetauscht werden müssen ( CR2032 in der M1 und CR2016 in den Speicherkarten). Wenn der Akku leer ist, gehen Sounds und Sequenzen verloren. Werksprogramme und -kombinationen werden nicht im ROM gespeichert, sodass der Verlust der Akkuleistung auf der Tastatur einen Datenspeicher von einer RAM-Karte, einer Factory-Preload-Karte oder einen MIDI-Sysex-Datenspeicher erfordert, um die Werks-Patches wiederherzustellen.
 
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Trommler53842
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Ansonsten kann man über www.korg.shop den M1 mit ALLEN Erweiterungskarten als VST-Instrument für Win und Mac kaufen.
Prsis aktuell 49.99 USD.
 
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Ansonsten kann man über www.korg.shop den M1 mit ALLEN Erweiterungskarten als VST-Instrument für Win und Mac kaufen.
Prsis aktuell 49.99 USD.

..kann man machen, bringt aber dem User jetzt recht wenig da man zwar SysEx-Dateien vom "Hardware-M1" in den "VST-M1" übertragen kann; umgekehrt funzt es aber (leider) nicht!
Genauso verhält es sich bei der Wavestation.... KORG hat da schon etwas gepennt würde ich sagen! :D

Wenn man allerdings nur/oder öfters mit dem PC arbeitet, dann ist die VST-Variante logischerweise etwas komfortabler. ;)
--- Beiträge wurden zusammengefasst ---
vor allem kommt es mir darauf an, nicht die ursprünglichen Werksounds zu überschreiben, sondern einfach nur ein paar zusätzlich Sounds auf Memory Cards zu haben.

..was ja aber auch kein Problem sein sollte; sofern man entweder die damals mit dem M1 zusammen mitgelieferte MPC-00P Memory Card oder einen PC/Notebook hat und die Ganze Chose einfach per SysEx wiederherstellen kann. Die Sache mit den Karten war damals ein "schönes" Verkaufsargument welche heute zu total überrissenen Preisen Angeboten werden; der Kluge arbeitet praktisch nur noch mit SysEx! :great:
 
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Hasuki-san
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Ich danke euch schonmal vielmals. Ich denke, ich werde das mal mit den kombikarten probieren, das hört sich am erfolgsversprechendsten an
 

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