krank singen

von hermann, 22.01.04.

  1. hermann

    hermann Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 22.01.04   #1
    hallo!

    Ich wollte mich mal umhoeren, wie ihr einen Auftritt mit angeschlagener Stimme aufgrund von Schnupfen und Husten meistert.
    Welche Tricks habt ihr auf Lager z.B. Schleimlöser nehmen, Paracetamol reinhauen, ätherisches Öl(Nase frei)...

    Klar, das meiste Krank-Gefühl geht weg, wenn man erstmal auf der Bühne steht, da fühlt man sich schon fast geheilt ;) .

    Gruss,
    Hermann
     
  2. Hans_3

    Hans_3 High Competence Award HCA

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    Erstellt: 24.01.04   #2
    Mittel weiß ich nicht, die schlagen ja auch bei jedem Körper anders an.

    Es gibt aber auch noch einen anderen Aspekt:

    Wenn unsere Sängerin stimmlich angeschlagen ist, sagt sie es vor dem Gig. Drei, vier, fünf Stücke, wo sie sich stimmlich stark auf den tonalen Grenzbereich der Stimme zubewegt oder die besonders anstrengend sind, nehmen wir dann zur Sicherheit aus dem Programm. Damit entfällt schon mal ein Angst- und Unsicherheitsfaktor. Hält sich die Stimme über den Abend besser als erwartet, kann man den einen oder anderen Titel immer noch nachschieben.

    Bei Gitarre oder Keyboard sind immer alle Töne da, der Sänger hat hingegen ja "nur" seinen Körper als Instrument. Das sollten alle Mitmusiker wissen und ihrem Frontmann das Leben erleichtern. Auf keinen Fall sollte sich ein Sänger drängen lassen (Machst du, musst du...) Wem nützt es, wenn die Gitarre geil klingt und der gehandicapte Sänger die Band blamiert, weil Dinge tun muss, die er nicht kann.
     
  3. .Jens

    .Jens Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 24.01.04   #3
    Ich bin zwar kein Mediziner, aber von Schleimlöser würde ich erstmal abraten. Zumindest unmittelbar vor / während des Gigs - damit provozierst du ja den Husten. Da würde ich eher auf Hustenblocker setzen, das allerdings je nach Krankheitsbild vorher mit dem Arzt absprechen. Auch wenn ich sonst kein Freund von "harten Drogen" bin, denke ich, dass man das meistens riskieren kann, um einen (!, nicht mehrere über Tage) Gig zu retten. Einfach mal zum Arzt gehen, dem sie Situation schildern und fragen, was man da machen kann. Der wird dir wahrscheinlich raten, besser gar nicht zu singen, aber er wird dir auch sagen können, mit welchen "Zaubermitteln" man einen Abend durchsteht.

    Auf jeden Fall sollte man die Tage davor nutzen, um sich zu schonen und so weit es geht vorher auszukurieren. Lieber bei der Genarlprobe kürzer treten oder ganr nicht singen und sich das bißchen Stimme für den Gig aufsparen.

    Jens
     
  4. Mazeonline

    Mazeonline Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.01.04   #4
    Ich mein, etwas heiser zu sein kann sogar gutes haben.
    Ich hatte gestern abend wieder nen Gig und natürlich haben wir Spacken noch 4h vor dem Gig, geprobt!
    lol ich war also ein bisschen heiser, aber, wenn man etwas dunkler singt passt das finde ich sogar sehr gut, man hat dann die Stimme von Fairwaether*g*!
     
  5. hermann

    hermann Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 25.01.04   #5
    Hy!
    Danke für die Antworten!

    Wollte mal eben posten wie es gelaufen ist: Ein Glück hatte ich schonmal keinen schweren Kopf oder andere komische Gefühle, deswegen konnte ich auf extreme Medikation verzichten. Habe ganz normal nach dem aufstehen Schleimlöser genommen(war noch einige Stunden vor dem Auftritt).
    Husten musste ich aber schon, aber das tat ich ja auch während der vergangen kranken Zeit. Auch bei höheren Passagen hat es hier und da mal nicht gescheit geklappt, und ich denke das Publikum hat es auch gemerkt.
    Interessant ist die Sache mit der angeschlagenen Stimme irgendwie, wenn man dadurch recht "rotzig"(im wahrsten Sinne des Wortes...bäh) singen kann; manche Stellen kommen ein wenig besser hervor.

    aber allgemein auf jeden Fall:
    soweit wie es geht vorher auskurieren, und beim Auftritt eine Mischung aus "hört sich (noch) gut an fürs Publikum" und "für mich noch bis gut machbar" finden.

    Gruss,
    Hermann
     
  6. Hans_3

    Hans_3 High Competence Award HCA

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    Erstellt: 26.01.04   #6
    Zur Not kannst du auch mit bestimmten hohen Tönen nach unten abweichen, da geht immer was. Braucht Übung, kannst solche Variationen bei Proben hin und wieder mal trainieren. Das fällt nämlich im Publikum so gut wie nie auf - das Danebensingen merken hingegen auch musikalisch Unbedarfte fast immer.
     
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