[Kurzreview] Koch Studiotone Head

von Catweazle, 05.08.08.

  1. Catweazle

    Catweazle Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.08.08   #1
    Hi !

    Wollte euch kurz mein neues Baby vorstellen, den "Koch Studiotone" Topteil.


    Vorgeschichte:
    Vor kurzem machte ich mich auf die Suche nach einem "guten Amp" ;) Ja, ich weiss...ein guter Amp...das ist eine sehr dehnbare Aussage. Für mich sah das so aus:

    Kleine Combo oder kleiner Head
    Max. 15-30 Watt
    Einkanaler oder Zweikanaler, aber kein Knöpfe-Friedhof
    Reverb ist ein Muss
    FX-Loop nicht zwingend
    Eine Klangregelung für beide Kanäle reicht
    Max. 1000 Euro

    Nach langem Suchen stiess ich auf den Namen "KOCH" und das Modell "Studiotone"

    Gleich die Homepage ins Auge genommen und mal bei Harmony-Central ein paar Review gelesen.
    Was ich las, das gefiel mir, auch wenn ich anfangs ein bischen skeptisch solchen Sachen wie "eingebauter Speakersimulator", "2fach Midshift, 3fach Trebleshift" usw. gegenüberstand. Es sollte ja ein relativ simpler Amp werden.

    Ok, ein Teil vom Urlaubsgeld in der Täsch' zum Musikhaus. Da war natürlich gerade Musikerflohmarkt....örgs....ok, wenn ich schonmal da bin...rein ins getümmel.

    Zuerst die Combo getestet aber die gefiel mir garnicht. Danach den Head mit einer Framus CS212....und die Sonne ging auf :great:

    Hab ihn gleich geordert aber es vergingen noch ein paar Tage bis heute, bis er dann vom netten Paketboten geliefert wurde.



    Spec's des Studiotone Head:

    -20 Watt Röhre
    -2 Kanal mit Boost (OD+)
    -Ein EQ für beide Kanäle
    -2 Vocing Swichtes: Mid Shift (2-fach), Bright (3-fach)
    -4/8/16 Ohm Ausgänge
    -Lautsprecher on/off Schalter
    -Effekt Loop
    -Recording Ausgang mit zwei verschiedenen Boxen-Simulationen (1x12 oder 4x12) und
    zwei verschiedenen Mic-Voicings (On-Axis, Off-Axis)
    -Powersoak (=Speaker Off Switch)
    -Headphone Out
    -Incl. Fusschalter (!!)
    -Accutronics short tank Spring-Reverb
    -Preis: 839 Euro


    Verarbeitung:
    Der erste Eindruck ist tadellos ! Das Tolex ist sauber verklebt, auf der Unterseite sind vier stabile Gummifüsse, Griff ist sehr stabil, an allen Ecken bis auf vorne an der Oberseite sind Metallecken geschraubt und nicht genietet (wie bei meinem Orange).
    Insgesamt macht der Amp einen sehr wertigen Eindruck. Durch die Maße wirkt er etwas pummelig.
    Der Amp kommt werksseitig mit Röhren von TAD (Tube Amp Doctor) !!
    Die Potis laufen sehr leicht und haben einen sehr guten Regelweg. Die Schalter gehen leichtgängig und rasten an der jeweiligen Position fühlbar ein.
    Kanalwahl mit dem Fusschalter (inklusive !!) geht sehr einfach und ohne grosse Trampelorgien.

    Optik und Haptik sind wirklich 1a bei diesem Amp.

    Die Technik funktoniert nach grad mal 3 Stunden...wie sollte es auch anders sein. Ich kann zur Zuverlässigkeit noch keine Aussagen machen. Aber wenn es sich so wie mit Optik, Haptik und Ausstattung Verhält...dann kanns da nicht schlechter sein.


    Sound:
    Ja, der Sound.
    Gut, ich lehne mich hier mal nicht allzuweit aus dem Fenster, da ich ja noch im Honeymoon bin aber aufgrund des der verschiedenen Voicing-Möglichkeiten ist er sehr vielseiting.

    Die Klangregelung ist für klassisch: Bass, Middle und Treble für beide Kanäle. Volume gibs für den Clean Kanal und Volume und Gain für den OD-Kanal. Reverb ist ebenfalls für beide Kanäle, jedoch nicht Fusschaltbar.


    Habe ihn gleich mit meinen drei Lieblingen getestet:

    Fender 52 Reissue Telecaster
    Fender 40th Anniversary Strat
    Gibson Joan Jett Melody Maker

    Clean ist er sehr klar und perlig mit seidigen, nicht allzu überzeichnenden Höhen. Bassfundament und Mitten sind präsent aber nicht überladen. Mit den Mitten, so habe ich festgestellt muss man beim Studiotone ein klein bischen vorsichtig sein...ich hab sie auf 11-12 Uhr zurückgedreht.

    Jetzt wird dreckig...Overdrive Kanal !
    Mit der Tele darf man sich schon in den Boost-Kanal wagen wenn man den Bridge-PU wählt. Dieser ist auch, was ich sehr gelungen finde, dreifach Abstufbar. Man hat also den Clean Kanal, dann den OD Kanal und dann den OD+ (=Boost) und eben dieses "+" ist abstufbar in L (Low), M (Medium) und H (High).
    Das Gain des OD-Kanals wird wie gewohnt über das Poti geregelt.

    Mit der Strat verträgt er sich am Besten. Schöne bluesige Leads am Hals im OD-Kanal und am Steg im OD+ rockts ordentlich.
    Neck an der Tele klingt ein bischen zu bedeckt für meinen Geschmack...

    Die Joan Jett Signature, die ja schon Werksseitig einen heissen Pickup verbaut hat (Gibson Burstbucker 3), da braucht man nicht in OD+ zu schalten. Was da im OD-Kanal rauskommt bei Gain auf 12 Uhr, das reicht für AC/DC :great:

    Kleiner Tip: Wenn man leise mit viel Gain spielt, dann hilft die die Anhebung der Höhen (Voicing schalter auf "+"). Dann wirds bei gemäßigten Lautstärken kein Soundbrei...

    Ach...und er ist LAAAAAAUT !!!

    Meine derzeitigen Einstellungen, wie er (fürs Erste) mit allen Gitarren gleichgut klingt:

    Volume für Clean und OD: nach belieben

    Gain: 12 Uhr
    Bass: 13 Uhr
    Middle: 11~12 Uhr
    Treble: ~13.30 Uhr
    Reverb: 9 Uhr

    Mid-Voicing: auf "+" Stellung
    Treble-Voicing: auf Mittlere Stellung "neutral"

    (siehe auch Bild unten)

    Auf die Recording-Features gehe ich vielleicht in einem anderen Review ein, da ich sie nicht getestet habe. Allderings, laut einigen Reviews bei Harmony-Central sollen die Speakersimulationen relativ naturgetreu klingen genauso wie die Microfon-Settings.




    Fazit:

    Für kleines Geld ein vielseitiger Amp !
    Klanglich und auch vom Headroom her ist er "grösser" wie er aussieht. Verschiedene zuschaltbare Voicings die nicht künstlich klingen, sehr gut regelbarer EQ und dazu noch die Features fürs Recording (Speaker- und Mic-Simulationen) machen ihn für mich zum "Best bang for the Buck".
    Zusammen mit einer 2X12" Box macht er ordentlich was her und nicht nur laut, sondern laut mit jeder Menge Tone. Die sehr fein arbeitenden Potis der Klangregelung machen ihre Arbeit sehr gut; man hat bei jeder noch so kleinen Veränderung eine durchaus hörbare Veränderung im Sound. Andere Amphersteller machen das weit schlechter wie Koch.
    Alles in allem: Empfehlenswert :great:


    Bilder:

    [​IMG]


    [​IMG]

    (das Pedalboard wird noch neu aufgebaut, bzw. umgebaut. Sind nicht alle Effekte drauf)
     
  2. skerwo

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    Erstellt: 06.08.08   #2
    sehr schönes Review eines kleinen feinen Amps. Dafür gibts ne Bewertung :great: . Kann der clean eigentlich laut genug fürs Bandumfeld?

    Gruß Rainer
     
  3. HempyHemp

    HempyHemp Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.08.08   #3
    Sehr schönes Review! :great:
    Endlich mal ein bissl was von Koch (spiel selbst den MultitoneII) :).

    Wie sieht's mit Soundbeispielen aus? Mich würden vor allem die unterschiedlichen Speaker und Mic-Voicings untereinander und im Vergleich mit 'nem echten Mic (evtl. mit Foto der Mic-Position(en)) interessieren. :rolleyes:

    Grüße von der Koch-Front... :cool:
     
  4. Flöh  1

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    Erstellt: 06.08.08   #4
    Gutes und informatives Review. Da gibts auch andere in letzter Zeit ;-). Und dein Board ist doch auchganz lecker. Besonders das OCD gefällt mir.

    Gruß, Flo
     
  5. Catweazle

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    Erstellt: 06.08.08   #5
    Hi !

    Danke für die Bewertungen erstmal !

    Ich hab gestern Abend noch ein bischen rumgespielt mit den Voicings-Switches. Es gibt wirklich eine vielzahl an Sounds die man dem kleinen entlocken kann. Zu viele um sie Auzuzählen.
    Als die Röhren dann noch so richtig schön heiss waren...das war ein Klang...herrlich !

    Zum Eigenklang kann ich soviel sagen, das de Cleansound in die grobe Richtung Fender geht, der Overdrive und OD+ eine Mischung aus Marshall und Fender ist. Von allem ein bischen.

    Clean und das Fulltone OCD im HP Modus....das klingt dann schon eher nach Marshall.


    @skerwo:
    Hab leider keine Band aber ich meine der User "Götterfunke" (??) hat den Studiotone als Combo und er meinte, vom Durchsetzungsvermögen im Clean-Kanal reicht er aus.
    Ich spiel ihn ja mit einer 212er Box (Vintage 30 Speaker und geschlossene Rückwand) und, auch wenn ich ihn nicht aufgerissen hab, sage ich mal, Clean reicht diese Kombination sicherlich aus für die meisten Situationen. Klar, gibt such Situationen wo es eng wird... aber für nen Grossteil sollte man mit dem Head und ner 2X12er auskommen.

    @HempyHemb:
    Ich denke im September, wenn ich Urlaub habe, komm ich vielleicht dazu. Ich nehms mal auf die Liste...

    @Flöh:
    Danke ! Ich hab noch einenen MXR Dynacomp, einen Ibanez CS-9 Chorus und ein Crybaby.
    Der MXR Micro Amp wird wohl in die Kette für den Orange Rocker kommen um den Dirty-Kanal anzublasen.
    Beim Dynacomp bin ich nicht sicher ob ich ihn behalte genauso wie beim Chrous.
    Das Crybaby werd ich wohl abstossen, da ich ja das Bad Horsie 2 habe (das man komischerweise auf dem Bild garnicht sieht...Stealth Mod ;) ). Vielleicht behalt ich es auch und nehms für den Orange Rocker. Werd mich am Wochenede mal dranmachen und mir ein Setting zusammenstöpseln..


    Gruss
    Markus
     
  6. Götterfunke

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    Erstellt: 06.08.08   #6
    Ja, ich hatte mal den Combo, musste ihn aber aus finanziellen Gründen verkaufen und kann leider auch nichts zur Bandtauglichkeit im Cleanbetrieb berichten. Aber laut ist er schon...
     
  7. Ed

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    Erstellt: 07.08.08   #7
    Ich hatte den Combo auch eine Zeit lang - auf jeden Fall ist er laut genug. Auch Clean, keine Sorge. Was Koch da aus zwei Endröhren rausholt ist irre...

    Greetz
     
  8. skerwo

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    Erstellt: 07.08.08   #8
    Danke für Deine Einschätzung. Bin zwar z.Zt. bestens versorgt und auch absolut glücklich mit meinem Amp, aber gelegentlich geht der Trend ja auch zum Zweitamp :D .

    Gruß Rainer
     
  9. Catweazle

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    Erstellt: 11.08.08   #9

    Hi !
    Hab eben mal kurz den Recording out verwendet und zwischen den Verschiedenen Voicings hin unt hergeschaltet und aufgenommen. also einen Unterschied höre ich leider nicht.

    Es liegt wohl an meinem mickrigen Recording-Equipment:

    HP Notebook (leider nur mit Mico In und lein Line-In)
    Billiges Behringer Mischpult
    Audacity als Recordingsoftware.

    Leider is die Aufnahme keinen Pfifferling wert.
    Ich werd mich aber mal im Urlaub damit befassen

    So long !

    Markus
     
  10. HempyHemp

    HempyHemp Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.08.08   #10
    Danke, dass du dir das mal anschaust :great:!
    Ich muss sagen, bei meinem Multitone bin ich von dem Recording-Out nicht so begeistert, da fehlen mir einfach ein paar Möglichkeiten das Ergebnis zu beeinflussen. Geht zwar schnell und unkompliziert, aber mit 'nem Mikro ("richtig" Positioniert usw. natürlich) gefällt mir der Sound wesentlich besser. Der Studiotone verspricht auf dem Gebiet ja aber noch einiges mehr... :rolleyes: Naja, ich bin mal gespannt.
    Danke nochmal für deine Mühe.... ;)
     
  11. Earplayer

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    Erstellt: 12.08.08   #11
    cooles review! :great:

    also ich finde, dass der normale studiotone (nicht der xl) für bandproben und auftritte nur begrenzt einsetzbar ist... der studiotone ist echt ein geiler amp - mir gefällt der head auch besser bzw. an einer anderen box klingt er für mich auch geiler.

    ich kauf mir nun doch den koch multitone II head nachdem ich ihn wiedermal gespielt habe muss ich sagen, dass der amp auch im leadkanal eine wucht ist - mein stammdealer hatte da wohl einen älteren stehen da mir mein twintone damal bei weitem besser gefallen hat... die box wird wahrscheinlich mit v30 und century bestückt.

    koch sind das beste was man um die kohle kriegen kann - definitiv!
     
  12. Catweazle

    Catweazle Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.08.08   #12
    Hi !

    Der Multitone würde mich auch interessieren aber von der Leistung her ist er der Overkill für mich.
    So viel Leistung brauch ich eigentlich garnicht...

    Ich hab Koch mal angeschrieben, was sie empfehlen bezüglich dem Kabel, um vom Recording Out in den Line In vom Mixer zu gehen, also ob ein einfaches Gitarrenkabel reicht oder ob man was "besseres" nehme sollte.
    Zumal glaube ich auch, das mit meinem mickrigen Equipment in Sachen Recording über die Laptoplautsprecher eh nix zu reissen ist (jaja...steinigt mich). In einem richtigen Studio mit gescheitem Equipment ist das wohl eher was drin.

    Ich hab sonst auch immer per Mic aufgenommen, aber wie gesagt, der Recordin-Out ist ein nettes Feature für ne schnelle Aufnahme um ne Idee aufzunehmen ohne grossen Aufwand.

    Gruss
    Markus
     
  13. Catweazle

    Catweazle Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.09.08   #13
  14. Catweazle

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    Erstellt: 15.10.08   #14
    Hallo !

    So, es sind zwei Monate vergangen und der Honeymoon ist vorrüber.

    Nach dieser Zeit kan nich mein Review noch um folgendes ergänzen:

    -Gain stellt man am besten auf 11-12 Uhr. Mehr braucht es da wirklich nicht.

    -Alle Klangregler auf 12, das passt schonmal. Je nach Gitarre muss man echt nciht viel nachregeln. Bei mir bewegt sich alles zwischen 11-13 Uhr.

    -Der OD+ Kanal, also Overdrive mit internem Boost ist teils sehr schrill. Es kommt besser wenn man den OD-Kanal nimmt, Gain auf 12 und dann mit einem Ibanez TS-9 boostet oder wie in meinem Falle das Fulltone OCD (Gain fast ganz zu, Volumen auf, Tone anpassen, Modus "LP")

    -Bei OD+ reicht wenn man das Boostlevel auf "L" lässt oder bei einer Gitarre mit ganz schwachen Pickups kann man auch auf "M" gehen. Mir reicht "L" wobei ich den OD+ Kanal nur sehr selten nutze.

    -Celestion V30 sind wohl nicht ganz so sein Fall. Werde mal zwei Greenbacks probieren oder ne Kombi V30 & G12M-25

    ...und....mit meiner Tele klingt er doch am besten :-))


    Ansonsten: wie oben schon gesagt, toller Amp fürs Geld. Technisch gibt es derzeit garnix zu bemängeln !

    Gruss
    Markus
     
  15. Catweazle

    Catweazle Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.10.08   #15
    So !

    Jetzt hab ich die Greenbacks in meine Framus CS212 eingebaut. Kurzurteil: Passt !

    Der Klang ist nun dynamischer und voller im Vergleich zu den Vintage 30. Die V30er waren einfach zu mittig und zu stramm im Bass. Mit den Greenbacks passt der Klang einfach besser für meinen Geschmack.

    Vor allem klingt der Studiotone im Clean-Channel zusammen mit dem Fulltone OCD richtig schön nach Marshall ! Der ampeigene Crunch- bzw. Leadkanal ist richtig schön cremig !

    Ich werd jetzt die Schätzken mal einspielen und dann werd ich euch hier auf dem Laufenden halten !

    Viele Grüsse
    Markus
     
  16. HempyHemp

    HempyHemp Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.12.08   #16
    Hi Markus,

    darf man fragen warum du deinen Studiotone verkaufen willst? :(

    Grüße,
    Julian
     
  17. JimiHendrix

    JimiHendrix Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.12.09   #17
    vielleicht interessert es den ein oder anderen hier ja aber ich habe mir vor kurzem auch einen Koch Studiotone zugelegt als Combo.

    Verarbeitung, Clean Sound und Recording Funktionen sind klasse.

    Kurz gesagt ein toller Amp. Mir gefällt alles außer der Overdrive Sound, was auch ausschlaggebend dafür ist das ich ihn wieder verkaufe. Wer also interesse hat kann sich melden.

    MfG Daniel
     
  18. HempyHemp

    HempyHemp Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.12.09   #18
    Wie ich oben schon geschrieben habe...

    Vielleicht kannst du ein bissl was zu den unterschiedlichen Recording-Möglichkeiten schreiben, wäre klasse :great:.

    Viele Grüße...
     
  19. Bluesewitz

    Bluesewitz Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.03.14   #19
    Hallo an alle,

    tolles Review, zwar schon etwas älter aber immer noch aktuell!
    ich wollte diese Thema mal wieder aufwärmen.
    Ich selbst habe den Maggikochstudio als Combo und bin auch sehr zufrieden damit.
    Einige schreiben hier, dass das Topteil "besser" klingt als der Combo.
    Lässt sich das vielleicht konkreter darstellen?

    Mich interessiert darüber hinaus, ob jemand schon mal Erfahrungen mit einer
    separaten Box an dem Combo gemacht hat? Derzeit gehen meine Überlegungen
    in die Richtung, im Proberaum eine separate Box zu verwenden, damit der
    Sound nicht so "boxig" klingt.

    Soundbeispiele?
    Über eingebauter Speaker-Simulation:
    http://www.youtube.com/watch?v=3pwUtM1ohqY

    Mit Mikro Sennheiser Evolution:
    Hinweis: nur die verzerrte Rhytmus-Gitarre und das Gitarren-Solo!
    http://www.youtube.com/watch?v=Jhz3ndpMX6U

    Ich bevorzuge das Recorden mit Mikro. Die Boxen bilden mehr Details in der
    Tiefe ab, die Simu klingt dagegen recht flach. Aber wie Catweazle schon sagte:
    um Ideen auf Platte zu bannen absolut OK und nachbarschaftstauglich.

    P.S.: der eingebaute Hall ist ein Traum!:great:
     
  20. Fabian93

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    Erstellt: 20.05.14   #20
    Edit: ich mach besser einen eigenen thread auf, da es thematisch doch nicht wirklich passt.
     
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