Latenzptobleme - Nuendo/Cubase, Bias Amp und UX2 Interface

von Khrosis, 28.03.17.

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  1. Khrosis

    Khrosis Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.03.17   #1
    Hey Leute,
    Sorry, falls ich im falschen Bereich gelandet bin, wüsste aber nicht, wo ich sonst fragen sollte.
    Wie in der Artikelbeschreibung schon steht arbeite ich zZ mit Steinbergs Aufnahmesoftware, dem UX2-Adiointerface von Line 6 und Bias AMP von Positive Grid.
    Mein Problem ist hierbei:
    Wenn ich Bias allein mit dem Interface nutze (also die Standalone Version) habe ich eine Superniedrige Latenz (kaum spürbar) allerdings kann ich nicht mehrere Spuren gleichzeitig laufen lassen (was allerdings das Ziel ist, da wir keinen Proberaum finden üben wir mit Interfaces und nem Edrum bei mir zu Hause). Versuche ich das selbe unter Nuendo wird die Latenz allerdings gtößer, was störend wirkt.
    Über Bias selbst kann ich UNTER Nuendo/Cubase nichts mehr einstellen und wenn ich in der Gerätekonfiguration mit Buffersize und ähnlichem rumspiele passiert entweder nichts oder es wird schlechter.
    Wir sind gerade alle etwas ratlos und würden uns sehr über Lösungsvorschläge freuen.
    Zu erwähnen wäre noch das der ganze Mist unter Win 7 64 bit läuft, ich allerdings die 32 bit version von der Aufnahmesoftware sowie den VST-Plugins verwende, da diese Fehlerfreier funktionieren (interessanterweise habe ich sonst Projektabstürze etc und es hat nichts geholfen, und das auf einem PC mit 16 gb ram und nem i7, sollte also auch nicht undbedingt an der Hardware liegen).
    MfG
    Khrosis
     
  2. notbad

    notbad Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.03.17   #2
    Bei der Hardware kommt es meistens mehr auf das Zusammenwirken als auf die Einzelkomponenten an.
    Bzgl. der Latenz:
    Benutzt du in beiden Fällen ASIO-Treiber?
    Je nach Interface bzw. Treiber hatte ich das auch schon, dass man die DAW neustarten muss, damit sich die Änderungen auswirken.
    Das Line6 ist schon etwas älter, oder? Was hat das für Specs? Gibt es vielleicht neuere Treiber dafür? Benutzt du für BIAS die 64Bit-Version und für Nuendo mit 32bit einen anderen Treiber?
     
  3. Mörty

    Mörty Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.03.17   #3
    Das Interface habe ich auch...der Line6 Asio Treiber ist leider sehr suboptimal, mit der Standardeinstellung für den Buffer (512 Samples) habe ich eine deutlich spürbare Latenz...annehmbar wird es bei 256, allerdings habe ich dann hin und wieder Knackser.

    Wenn die Einstellung über die Systemsteuerung / Gerätekonfiguration nicht anschlägt, könntest Du mal checken, ob Deine Software den richtigen Treiber nutzt.

    Note to self: Vor Hardwarekauf unbedingt Treibersupport abchecken...
     
  4. Obiwan

    Obiwan Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.04.17   #4
    Ich habe auch das UX2. Hab soweit keine Probleme...Wichtig ist aber das man das Direct Monitoring das mit "Gearbox" ermöglicht wird auch benutzt.
    Wenn man z.b. Pod Farm als Plugin in Cubase nutzt, und das gleichzeitig zum Monitoring benutzt kommt es immer zu Latenzen.
    Der Trick ist:

    -Gearbox starten, Sound einstellen (grob...wird nicht aufgenommen).

    -Cubase Starten, In die VST-Geräteeinstellungen gehen und ein neues Preset erstellen mit Stereo1 und Stereo2 Inputs (Standard ist nur Stereo bzw. Stereo 1, "Stereo 2" muss man erst aktivieren).

    -Die Spur erzeugen, als Input "Stereo 2" Wählen (Stereo 1 wäre der Sound der bei Gearbox eingestellt wurde), und Pod Farm als Insert Effekt aktivieren (Sound kann man später einstellen). Dadurch wird in Cubase das rohe Gitarrensignal aufgezeichnet, welches man später genau einstellen kann, und man hat gleichzeitig über Gearbox ein latenzfreies Monitorsignal, welches einem das Einspielen sehr erleichtert. (Auf keinen Fall in Cubase das Monitoring für die Gitarrenspur aktivieren!)

    Habe schon desöfteren Leute mit dem Line6 Interface getroffen die das nicht hinbekommen haben und über Latenzen klagten...ich geb zu, ich hab auch etwas gebraucht bevor ich auf diese Möglichkeit gekommen bin. So deutlich wird das leider auch nicht im Manual erklärt, von daher wundert mich das auch nicht.

    Das ist aber für den Anwendungsfall des TE wahrscheinlich keine Lösung, da er ja anscheinend eine latenzfreie Bandprobe über VST-Plugins abhalten will. Ich glaube nicht dass das überhaupt möglich ist. Was ihr braucht sind glaube ich eher Modeler (z.b. Pod) und ein Mischpult, damit ihr die Signale auf eine Anlage routen könnt.
     
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  5. Khrosis

    Khrosis Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.04.17   #5
    Danke Obiwan, du bist meine letzte Rettung!
    Ja Gearbox hab ich nie wirklich benutzt und die Pod Farm is höchstens noch als Stimmgerät gebraucht von mir, seitdem ich bias von positive grid bzw n axe fx benutze :D
    Danke dir vielmals man!
    Kannst du mir evtl n paar Screenshots oder sowas schicken, was ich im speziellen beachten muss (vorallem bei Gearbox, das is das einzige, womit ich mich noch nicht rumschlagen musste). Ansonsten schau ich n paar YouTube Videos bis dahin und bekomms vllt raus bevor du mir antwortest, mal sehn :D
     
  6. Mörty

    Mörty Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.04.17   #6
    Ah ok...hab mir nochmal die Anleitung zu Gemüte geführt und ja das steht da tatsächlich drin :) heißt das dann, dass das Direct Monitoring nur mit Gearbox funktioniert...? Die Formulierung in der Anleitung legt die Vermutung nahe...

    Warum sollte man das Monitoring in der DAW nicht aktivieren?
     
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  7. Obiwan

    Obiwan Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.04.17   #7
    Also:

    Ihr müsst euch das so vorstellen: Gearbox ist das "Kontrollzentrum" für das Interface und die Möglichkeit für latenzfreies Recording.
    Ihr könnt also erstmal das gesamte Routing, also den/die Inputs auswählen(Mic 1, Mic 2, Mic 1&2, Instrument etc.. den Gainlevel für die Inputs und Recording Outputs festlegen und euren Monitorsound, den ihr beim Recording hört, für das jeweilige Instrument oder Mikrofon einstellen.
    Diesen Monitorsound schickt das Interface standardmäßig an eure DAW. Bei mir ist das Cubase.

    Dort muss man im Menu Geräte-> VST-Verbindungen nachsehen ob das Interface mit beiden(!) Stereo Sends des Interface verbunden ist!
    Wenn man nur einen Stereo Kanal mit Send 1 und Send 2 sieht, drückt man auf "Bus Hinzufügen". Eigentlich sollte dann automatisch ein zusätzlicher Stereo-Kanal erstellt werden mit Send 3 und 4. Die Bezeichnung für die beiden Inputchannel lautet bei mir Stereo 1 und Stereo 2. Am besten direkt von diesem Setup ein Preset anlegen... ich muss das jedesmal machen wenn ich ein neues Projekt anlege!

    Auf Stereo 1 liegt das Monitorsignal aus Gearbox an, und auf Stereo 2 das D.I. Signal eurer Gitarre. Um das gewünschte Signal aufzunehmen müsst ihr einfach einen Track erstellen und den jeweiligen Input auswählen.

    Idealerweise nehmt ihr jetzt mit dem latenzfreien Gearbox Sound auf dem Ohr, den D.I. Sound der Gitarre in Cubase auf. Parallel könnt ihr natürlich auch das Monitorsignal zusätzlich aufnehmen, benötigt dafür dann einen weiteren Track mit dem entsprechenden Input.

    Zur Frage warum man das Monitoring in Cubase ausgeschaltet lassen sollte: Ganz einfach, es erzeugt eben Latenzen. Die hat man mit Gearbox nicht. Der Nachteil ist natürlich, dass man nicht mit dem voreingestellten VST-Plugin (Monitor-)Sound aufnimmt, sondern auf die Sounds angewiesen ist die Gearbox an Bord hat. Das D.i. Signal kann man natürlich nachträglich wunderbar per Plugin nach seinen Wünschen formen.

    Doch Vorsicht: Das ist alles kein Fachwissen! Ich bin da auch Autodidakt und gebe nur meine persönlichen Erfahrungen weiter..Kann sein, dass auch ich nicht die perfekte Lösung habe, so habe ich es aber geschafft eine für mich zufriedenstellende Aufnahmesituation herzustellen :)

    Edit: Natürlich ist es auch möglich das Signal per Gearbox unbearbeitet an ein weiteres Gerät weiterzuleiten, und dieses dann als direct Monitoring-Device zu benutzen...
     
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