Leben in einer Musiker-WG?

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Tobi Key
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Da ich so langsam ans Studieren denken muss und gerne in eine Wohngemeinschaft ziehen möchte, kam mir der Gedanke, wie denn das Leben in einer Musik-WG mit 2-4 Mann/Frau wäre:

Eine Wohnung voller Harmonie und Assonanz, abends mal ne ruhige Jam-Session, eventuell sogar Bandgründungen, oder doch eher Genervtsein vom Instrument des Anderen? Totaler Saustall? (faule Musiker :D )

Wie steht ihr zu der Sache?

Kommt natürlich auch drauf an
° ob es sich um Hobbymusiker oder Berufsmusiker/Musikstudenten handelt
° welche musikalischen Interessen die Bewohner haben (Romantik und Death-Metal in einer Bude kommt wohl weniger gut)

interessant fände ich das Konzept allemal

Wie findet man überhaupt, wenn man in eine völlige fremde Stadt zieht, so eine spezielle Musik-WG?

Vielleicht hat ja jemand von euch schon Erfahrungen mit sowas gemacht, die er uns hier gerne mitteilen würde :)
 
Narsil
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Schöne Idee, aber du wirst nicht die Auswahl an WGs haben, drauf zu achten, dass das alles Musiker sind. ;)
 
Deltafox
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eben, sei froh eine WG zu finden, die dich nehmen ;) es gibt viele Interessenten und natürlich kann jeweils nur einer genommen werden

Wenn du zufällig eine Musiker-WG finden solltest (wovon ich nicht annehme, dass es viele gibt), könntest du da evtl. als Musiker einen Bonus haben.. aber Musiker können ja auch soo verschieden sein.

Und obwohl ich mich z.B. mit musikalischen Leuten prinzipiell besser verstehe, würde ich wohl ziemlich genervt davon sein, wenn in meiner WG rund um die Uhr jemand bspw. die neuste Sonate vom Uni-Orchester auf Oboe übt.
 
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Uff ich glaube das hat sein Für und Wider.
Ich persönlich wohne mit 2 nicht Musikern zusammen, aber auch einer Musikerin. Ein Problem hat damit keiner, und faul sind wir eigentlicha uch nicht. Ich für meinen Teil halte mich sogar für sauber :cool:
Ein anderes Problem: ich komme Nachts betrunken heim, und meine halb 3 noch Musik machen zu müssen. Also Amp an, Bass/Gitarre dran und los. Dass kann auch Musiker stressen, die früh aufstehen müssen. ;)
Jammen haben wir bisher noch nicht geschafft, steht aber fest auf der Liste.

Mit dem Bewohner des Zimmers davor, habe ich immer mal gerne gejammt. Er war/ist Beatboxer (irgendwann sogar mal deutscher Meister), das war ein riesen Spaß - leider viel zu wenig gemacht...:(
 
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Ich wohne zur Zeit in einer WG mit einem weiteren Musiker - und wir beide haben dann zusammen den Kellerraum bei uns im Hinterhof angemietet, zum Proberaum ausgebaut, uns noch Basssistin und Schlagzeuger gesucht und sind jetzt eine Band :) Das hat sich aber eher zufällig ergeben, ich hab da nicht nach gesucht. Er ist auch nur Hobbygitarrist und auch noch eher Anfänger.

Höhere Chanchen auf eine Musiker-WG hat man wohl in Städten, wo es auch eine Musikhochschule gibt. Allerdings hat das dann (also wenn das Musikstudenten sind), schon was profihaftes, also die müssen dann auch immer üben und so...

welche musikalischen Interessen die Bewohner haben (Romantik und Death-Metal in einer Bude kommt wohl weniger gut)
Wäre das nicht eher spannend und interessant? Ich finde es ja auch wichtig, dass man mit seinen Mitbewohnern auf einer Wellenlänge ist, aber es müssen ja auch nicht alle das gleiche machen. OK, wenn alles Hobbymusiker sind ist das was anderes. Aber wenn alle Mitbewohner das gleiche Studieren/gleiche arbeiten/ gleiche Hobbys - muss auch nicht sein.
 
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Ich denke auch, man sollte vom Pragmatischen ausgehen.

Also Annoncen lesen, wo WGs einen Mitbewohner suchen und ich denke, auch da entscheidet in erster Linie Sympathie, gewisse Sekundärtugenden und anderes. Möglicherweise macht dann die Musik das berühmte Zünglein an der Waage - aber es kann halt auch in die andere Richtung losgehen.

Ansonsten: warum nicht selbst ne Anzeige aufgeben oder Zettel aushängen?
Vielleicht gibt es da Leute, die genau das gut finden und schon biste drinnen.

Und Musik mag zwar eine gemeinsame Grundlage bilden, aber ob man mit den betreffenden Leuten wirklich gut kann und im Alltag klar kommt und ob sich daraus mehr entwickelt - das kann man glaube ich gar nicht allgemein sagen. Dazu ist die Welt der Musik zu groß und sind die Musiker zu unterschiedlich. Schließlich gibt es ja auch in jeder zweiten Band irgendwann mal Zoff - und die haben sich schließlich ja wegen der Musik getroffen ...

Also mein Hinweis wäre: mehr gucken und ausprobieren als spekulieren und räsonieren.

Hab mal zwei Jazz-Musiker gekannt, die zusammen gewohnt haben - die kamen gut klar und das war auch ne klasse Atmosphäre bei denen - einerseits locker, andererseits ernsthaft: die haben beide Musik studiert.

x-Riff
 
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Das würd mich auch mal interessieren, wos sowas gibt. Ich könnt mir definitiv vorstellen, mit Musikern zusammenzuwohnen :D
 
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Wenn du ne Musiker-WG in ner neuen Stadt suchst, dann kümmer dich um ne Band und zieh in den Proberaum :gruebel:
 

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