Lehrbücher: Von welchen konnten ihr was lernen?

von Hans_3, 07.02.08.

  1. Hans_3

    Hans_3 High Competence Award HCA

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    Erstellt: 07.02.08   #1
    Lehrbücher für Gitarre (plus instrumentunabhängiger Musiklehre) gibt es zu Tausenden. Frage: Welche haben euch was gebracht un welche nicht? Und warum?

    Damit das nicht in Namedroppig ausartet, versucht bitte, folgende Aspekte in eure Reviews einzubeziehen:

    # Warum habt ihr das Buch XY gekauft?

    # Was hat gefallen / angesprochen /gestört / gefehlt?

    # Falls enttäuscht - bitte selbstkritisch Hand aufs Herz: Lag's am Buch oder an der eigenen Ungeduld? Also bitte net: Das Buch ist Kacke, weil ich damit nicht in 3 MOnaten zum Shredder geworden bin.

    # Benutzt ihr das Buch/ die Bücher rein autodidaktisch oder in direkter Verbindung oder als autodidaktische Ergänzung mit Gitarrenunterricht?
     
  2. LennyNero

    LennyNero HCA Gitarre: Racks & MIDI Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 07.02.08   #2
    Klasse Thread:

    Ich selbst habe nach Peter Burschs Gitarrenbuch gelernt. Autodidaktisch.

    Kaufen musste ich es nicht, denn wir hatten das Buch daheim liegen.

    Eines meiner ersten Ziele war "House of the rising sun" spielen zu koennen, und mein Ziel war Liedbegleitung. Das ging mit Peter Bursch recht gut. Ich hatte eine Basis, und zusammen mit anderen Gitarristen (abschauen, nachfragen), anderes Notenmaterial (Tabbuecher (richtige gekaufte)), Gitarrenzeitschriften konnte ich das noch etwas ausbauen.


    Als ich dann das erste Mal Unterricht gegeben habe (nur so zur Nebeninfo: ich habe vor dem Gitarre spielen 5 Jahre Orgelunterricht gehabt, hatte also von da schon musiktheoretische Grundkenntnisse) bin ich bei uns in den Musikladen, und habe mir verschiedene Gitarrenschulen angeschaut. Bei Bursch hatte ich eigentlich Noten vermisst (okay, er wirbt ja auch mit "ganz ohne Noten"), konnte mich damals auch nicht mit Teuchert oder Kreidler anfreunden (das war mir beides zu klassisch ausgerichtet), denn bei beiden fehlte mir das Thema Liedbegleitung. Ich hatte mich dann fuer die Gitarrenschule von Eulner und Drexler entschieden (die es wohl nicht mehr gibt), in der eine gesunde Mischung vertreten war.

    Dann hatte ich Schueler uebernommen, die nach Kreidler gelernt hatten, und daran habe ich mich dann auch erstmal gehalten. Fuer den klassischen Unterricht... bestens.... aber meine Vorstellung eher universelle Gitarristen zu schaffen.... das ging damit nicht wirklich.

    Etwas spaeter habe ich andere Schueler uebernommen, die nach der "Lena und Tom"-Reihe von Schumann gelernt hatten, und war im Grunde beeindruckt wie gut die Notenkenntnisse der Schueler war. Dachte ich. Das Interessante: ich habe die zwei uebernommen als sie im dritten Band waren, und die erste Lage beherrschten sie (bis auf die #-Noten) fliegend.... erstaunlicherweise kannten sie die Noten selbst nicht.... nee, falsch formuliert: die Note auf der mittleren Linie wurde brav auf der leeren h-Saite gespielt, aber das es ein "h" war, konnten sie mir nicht sagen... wobei ich mir jetzt auch nicht sicher bin ob das am Unterricht selbst, oder am Lehrer vor mir lag... so ging mir das Unterrichtsmaterial dann nciht allzu schnell aus :)

    Irgendwie kam mir das Konzept auch nicht richtig vor, und ich versuchte selber das Material fuer den Unterricht zusammenzustellen.... was ordentlich in die Hose ging (ich denke ich habe meine damaligen Schueler einfach ueberfordert).

    Den naechsten Unterricht habe ich dann mit dem neuen Gitarrenbuch von Kumlehn gemacht, da war mir dann aber der Fokus dann doch zu sehr auf Folk/Blues, und das "klassische" kam mir zu kurz.

    Mittlerweile arbeite ich mit "Acoustic Guitar" von Türk und Zehe, und die Mischung finde ich Klasse: braves Noten lernen, und Liedbegleitung vereint unter einem Dach.
     
  3. Weilando

    Weilando Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.02.08   #3
    Schöner Thread. Erstmal zu mir: Ich bin nun seit nicht ganz zwei Jahren an der Gitarre, bin 26 und hatte vorher absolut Null Ahnung gehabt von jeglichichem Musizieren. Hatte auch seit der siebten Klasse keinen Musiknterricht und da immer ne 4. Ich habe alles rein autodidaktisch in Büchern gelernt. Angefangen habe ich mit einer Ibanez GSA60 E-Gitarre, welche auch jetzt noch mein Instrument ist (aus mangelndem Kleingeld für eine neue).
    Meine Bücher waren in folgender Reihenfolge: Peter Fischer: Rock Guitar Basics, Learn to Play Guitar with Metallica, Metallica Songbook: Black Album, Metallica Legendary Hits, Peter Fischer Rock Guitar Secrets, Peter Fischer Masters of Rock Guitar, Ultimate Minus One: Guns n Roses, Das Ding (nur ausgeliehen), Kumlehn: Das große Klampfenbuch, Ganapes: Blues you can use.
    Also sind schon einige, aber ich fang erstmal langsam an.
    Mein erstes Buch war das Rock Guitar Basics von Peter Fischer. Um es vorweg zu nehmen ein eigentlich sehr gutes Buch, aber mit vielen tücken. Als absoluter Nichtmusiker fehlte mir sehr der Bezug zur Praxis. Ich konnte mit dem gelernten nicht so recht was anfangen. Wann spiele ich was, warum spiele ich das usw. Sone Art Crashkurs des Musizierens hat mir gefehlt. Auch fehlt mir so ein richtiger roter Faden in dem Buch. Man geht über Single Notes über Intervalle zu Akkorden jeglicher Art. Eigentlich sehr gut aber oftmal nicht hinreichend beschreben für einen Anfänger, wenn z.B. Fingersätze fehlen. Oftmals hab ich mich sehr alleingelassen gefühlt. Würde das Buch alleine nur Leuten empfehlen die sehr motiviert sind und auch einen Lehrer dabei haben. Den Wochenplan hab ich dann doch nicht richtig durchgezogen. Bereut habe ich den Kauf aber keines Falls, da es mir immer noch als Nachschlagewerk dient (Tonart rausfinden, Dur Aufbau usw, Noten lesen bei nem Song aus der Guitar). Damals war mein großes Ziel Nothing Else Matters spielen zu können. Dazu hatte ich mir dann ja die Originalnoten gekauft, die ich dank dem BAsics Buch auch halbwegs umsetzen konnte. Deutlich mehr hatte mir da aber die DVD zu Metallica Legendary Hits geholfen, da man mit den drei Abbildungen im Buch einfach nicht genau die Technik erarbeiten kann.
    Damit bin ich dann ein Jahr gefahren. Aber erschreckend hatte ich das üle Gefühl eigentlich kein bischen Gitarre spielen zu können. Eben einfach mal loszuspielen. Was ich wirklich gut gelernt hatte und ich heute nicht missen möchte, ist das auszählen von Liedern jeglicher Art und das dazu wippen mit dem Fuss. War tierisch viel Arbeit aber nicht zu überschätzen wichtig. Wenn ich mal nen schwierigen Song hab kann ich mit hörem und auszählen ganz langsam eigentlich jedes Stück meistern (wenn auch nicht im Originaltempo).
    Jetzt wollt ich aber endlich mal normal schrammeln lernen. So ein paar Grundkenntnisse zu Akorden hatte ich, aber umgreifen von Akkorden hat bei mir eeewig gedauert. Ich hab mir dann ne Westerngitarre gekauft und das Ding ausgeliehen. Das Ding war für mich der große Reinfall. Keine Noten keine Anschlagsmuster ich hab absolut gar nichts hinbekommen. Daraufhin hab ich mir das große Klampfenbuch gekauft. ICh hab es absolut nicht bereut. Leider sind viele Lieder nicht auf der CD und viele Lieder auch echt furchtbar, aber schön einfach in Grundakkorden notiert, mit Schlagmustern und Noten. Damit kann man wunderbar Akkordwechsel und vor allem dazu singen üben. Seit ich das nun seit 2 Monaten täglich ein bischen übe, hab ich nach fast zwei Jahren das erste mal das Gefühl ein wenig Gitarre spielen zu können.

    To be continued...
     
  4. _xxx_

    _xxx_ Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.02.08   #4
    Ich wollte meine Theoriekentnisse auffrischen und hatte mir das Buch "Die neue Harmonielehre" 1 und 2 spontan gekauft. Ein relativ kleines Buch mit kompakter wichtigen Info für zwischendurch sowie einigen Übungen, sehr gut geschrieben und absolut empfehlenswert.
     
  5. RG-Jule

    RG-Jule Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.02.08   #5
    Ich habe vor etwa 8 Monaten mit dem Buch "Garantiert E-Gitarre lernen" begonnen, weil ich viel Gutes darüber gelesen hatte :). Ich muss sagen, dass mir diesen Buch sehr geholfen hat, in die faszinierende Welt der Gitarre einzusteigen ;) und nie die Lust zu verlieren. Es werden die grundlegenden Techniken super erklärt, ich würde mir jedoch einen Band 2 wünschen, wo alles nochmals tiefgründiger durchgenommen wird. Ich finde, dass viele Themen nur "angerissen" werden, wobei ja klar ist, dass in einem Buch nicht alles vollständig komplett und tiefgründig enthalten sein kann. Des Weiteren fehlt mir ein wenig die Theorie. Einige Sachen werden zwar sehr schön erklärt (beispielsweise der Aufbau von Akkorden), aber andere Sachen fehlen eben (was wahrscheinlich damit zusammen hängt, dass auf Noten verzichtet wird), z.B. Intervalle und Ähnliches. Trotzdem ist es ein sehr gutes Buch und perfekt für jeden Anfänger :).

    Im Gitarrenunterricht verwenden wir das Buch "Die Schule der Rockgitarre" von Andreas Scheinhütte. Komischerweise liest man darüber relativ wenig im Internet, dabei ist das Buch doch ziemlich gut! Es basiert auf Notenschreibweise, die Musiktheorie kommt auch nicht zu kurz. Mit Bildern wird die richtige Haltung und Greiftechnik schön veranschaulicht. Es besteht aus 2 Bänden, dabei sind die Themen von "Garantiert E-Gitarre lernen" eben auf zwei Bücher verteilt und damit auch tiefgründiger behandelt.
    Ebenfalls ein Buch, was man sehr empfehlen kann, wenn man mit Noten lernen will :great:
     
  6. History

    History HCA-Gitarrengeschichte HCA

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    Erstellt: 08.02.08   #6
    Lang, lang ist es her......

    Ich habe Klassische Gitarre mit dem "Lehrgang für künstlerisches Gitarrenspiel" von
    Heinrich Albert gelernt.
    Hatte mein Lehrer ausgesucht. Mich hat damals gestört, daß es eben furchtbar altmodisch war. Aus heutiger Sicht würde ich das Material aber als recht gut bezeichnen (1 Exemplar konnte ich über die Zeit retten)
    Musiktheorie, Harmonielehre etc. war schon von 7 Jahren Klavier her vorhanden.
    Die "moderne" Seite (Plektrumgitarre) habe ich mir selbst mit dem "ABC der Schlaggitarre"
    von Friedrich Stoppa, sowie mit "1200 Barrée-Griffe" vom gleichen Autor beigebracht.
    Das Grifftabellenbuch habe ich auch noch, das ABC ging leider verloren (verliehen und weg war es:mad:)
     
  7. Ileum

    Ileum Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.02.08   #7
    kann ich auch empfehlen...ist eig recht gut des buch...bin schon bei band 2 mit lehrer...
    hat mich zeimlich weit gebracht =)
     
  8. maiky

    maiky Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.04.08   #8
    Ich fing mit Peter Fischers "Rock Guitar Secrets" an.
    Das hatte ich in Verbindung mit Unterricht
    Also ist es mir von meinem Lehrer empfohlen worden

    Ich finde es ist super aufgebaut, auch einfach geschrieben und übersichtlich.

    Es hat zum Beispiel Tips zum üben, alle möglichen Warm-Ups, dann natürlich Tonleitern/Pentatonik, und dann noch viele Techniken.
    ausserdem ist noch was drin über Improvisation / Soloaufbau und dann hats noch einen Übungsplan

    es hat auch viele bilder und was auch noch für anfänger gut ist: die tabs sind schön gross geschrieben :D

    also ich kanns nur empfehlen

    mfg
     
  9. maiky

    maiky Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.04.08   #9
    Ich fing mit Peter Fischers "Rock Guitar Secrets" an.
    Das hatte ich in Verbindung mit Unterricht
    Also ist es mir von meinem Lehrer empfohlen worden

    Ich finde es ist super aufgebaut, auch einfach geschrieben und übersichtlich.

    Es hat zum Beispiel Tips zum üben, alle möglichen Warm-Ups, dann natürlich Tonleitern/Pentatonik, und dann noch viele Techniken.
    ausserdem ist noch was drin über Improvisation / Soloaufbau und dann hats noch einen Übungsplan

    es hat auch viele bilder und was auch noch für anfänger gut ist: die tabs sind schön gross geschrieben :D

    also ich kanns nur empfehlen

    mfg
     
  10. Philipp89

    Philipp89 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 22.04.08   #10
    Ich hab mir "In vivo Guitar" von ABi von Reininghaus gekauft, da steht vieles drin und hat mich sehr weit gebracht.
     
  11. Klobuerste91

    Klobuerste91 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 22.04.08   #11
    Ich habe angefangen mit dem A-Gitarren Buch von Peter Fischer, das fande ich aber scheiße da das nur für Akustik war. Da stand aber nur Gitarrenbuch drauf. Mit dem Buch konnte ich also nicht wirklich was anfangen. Später habe ich mir dann Rock Gitarre und Rock Gitarre spezial vom guten alten Peter geholt, die fande ich schon spannender. Haben mich glaube ich auch recht weit gebracht. Später habe ich das A-Gitarrenbuch nochmal rausgeholt und das durchgearbeitet, da machte das auf einmal viel mehr Spaß.:) Dann habe ich alle drei Bücher verkauft und mir Speed mechanics for lead Guitar und Metal lead Guitar von Troy Stetina geholt, in beiden Büchern bin ich leider noch nicht sehr weit, aber man muss auch erstmal die Techniken können bevor man weiter geht.;)
     
  12. .nOx

    .nOx Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 22.04.08   #12
    Ich habe Metal Lead Guitar und Metal Rythm Guitar Vol.1 von Troy Stetina.
    Kann die Bücher sehr empfehlen, sind zwar auf englscih aber das stört nicht wirklich.
    Schön ist das das gelernte immer in Solos und Rythmus "tracks" (?!) umgesetzt wird. Man steht da also nicht mit dem nackten Wissen und Übungen. Anders als der Titel vermuten lässt geht es nicht nur um Metal.
    Hier mal ein paar Videos die ich gefunden habe.
    1. Das ist das erste Solo aus dem Metal Lead Guitar Buch
    http://de.youtube.com/watch?v=3E6udZpe-Qc&feature=related

    2. Das dritte Solo aus dem ersten Buch, dort bin ich auch gerade.
    http://de.youtube.com/watch?v=r6JoaLvE-Qc

    Alle Bücher sind mit CD.
     
  13. Aussiedler

    Aussiedler Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 22.04.08   #13
    1) Schule der Rockgitarre 1 + 2 - Andreas Scheinhütte
    2) Rock Guitar Secrets - Peter Bursch
    3) So ein unbekanntes Buch, das war irgendso eine Riff-Sammlung, wo aus ziemlich jeder Stil-Richtung Riffs vorgestellt wurden, Name + Author hab ich vergessen.

    Die hat mein Gitarrenlehrer mit mir durchgekaut. Hat er mir vor die Nase gesetzt und ich hab mich nicht gewehrt, weil ich keine Ahnung hatte - war aber auch nicht schlimm im Nachhinein...

    Was ich an (1) gut fand: Da wird so ziemlich jede Technik vorgestellt, bis zu dem Punkt dass man sie selber vervollkommnen kann. Selbst als ich keinen Lehrer merh hatte, konnte ich mich noch an alle techniken erinnern und die selber üben.

    An (2) gefielen mir die ganzen Licks und (3) hat mir am meisten Spaß gemacht, war aber auch eher einfacher.

    Hab mir später noch Jazz Guitar Basics von Joachim Vogel gekauft, habs aber nicht durchgezogen, weil mich die Musik nicht mehr so fasziniert hat und die Gitarre mehrere Jahre in der Ecke verstaubte...
     
  14. TremontiAddicted

    TremontiAddicted Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 25.04.08   #14
    Peter Fischer's Rock Guitar Secrets!! Hab ich selbst und ist echt ein suuuuper Buch!!
     
  15. tenderfeet

    tenderfeet Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.05.08   #15
    Hallo,

    zum Thema Bücher kann ich doch auch etwas beisteuern:

    Zum einen finde ich, dass man auf gar keinen Fall pauschal ein Buch empfehlen kann. Das habe ich immer wieder gemerkt. In 'zig Foren und Bewertungen gab es immer zu hören "dieses Buch ist das einizge, welches man braucht" oder noch besser: "hiermit habe ich das Spielen innerhalb weniger Wochen erlernt" :screwy: usw.
    Jedesmal nachdem ich mir ein Buch gekauft hatte (meistens online) wurde ich bitter enttäuscht. Es gab zwar durchaus Passagen, die interessant waren aber im Verhältnis zum Rest war das echt ein mikriger Anteil. Lange Rede, kurzer Sinn: geht in einen guten Buchladen und schaut vorher rein!!! Schaut es Euch ganz genau an (guckt bestimmt keiner komisch im Buchladen). Denn genauso wie das Gitarrespielen individuell ist (oder wird :o), so verhält es sich auch mit Lernmaterial. Obwohl ich schon seit Monaten dabei bin habe ich mit o.g. Mehtode erst jetzt ein richtig (für mich) gutes Buch gefunden. Dazu gleich mehr, zunächst die Bücher, die ich noch so habe:

    (wie gesagt, so erging es mir, das muss nicht unbedingt bei anderen auch so sein)

    Peter Burschs Rock-Gitarre und Rock-Gitarre Spezial:
    Der Sprachstil ist gewöhnungsbedürftig. Die Abbildungen sind ganz okay, damit lässt sich gut lernen. Jedoch hat Peter auch seinen eigenen Stil Griffbilder darzustellen. Die Art die Tabs darzustellen ist auch verwirrend, wenn man noch anderes Lehrmaterial hat. Außerdem fehlt für einen Anfänger eine Art Lehrplan. Der Aufbau ist etwas wirr und es wird wenig Theorie vermittelt, zu wenig. Für mich waren diese Bücher nicht so hilfreich.

    Kumlehns Das neue Gitarrenbuch:
    Viel Theorie, ausführlich erklärt, man merkt gleich, da ist ein Profi am Werk. Leider war es für mich auch nicht das richtige, da der E-Gitarrenteil sehr dürftig ist. Auch die wichtigsten Dinge wie Vibrato, Bending etc. die einem Spiel doch oft erst das "Gefühl" verleihen werden leider nur kurz angeschnitten. Dabei hatte ich mir gerade von diesem Buch erhofft, Details über diese Techniken zu erfahren. Als Naschlagewerk ist es immer noch gut für mich, trotzdem würde ich es nicht nochmal kaufen.

    Peter Fischers Masters of Rock Guitar:
    Der Hammer! Eins vorweg, wenn man totaler Anfänger ist, dann sollte man es sich für später aufheben: nämlich für den Punkt, wo Du Dich fragst wozu Du eigentlich die ganze Zeit Pentatonik, Heptatonik & co bis zum Erbrechen übst. Genau dann bringt Dich dieses Buch echt weiter und gibt Dir Inspiration und Motivation. Das Buch ist eigentlich eine Lick-Sammlung. Die (nach Ansicht des Autors) wichtigsten Guitar-Heros sind hier in einem Buch vereint. Jeder Gitarrist wird mit einem einleitenden Text vorgestellt, wichtige Hinweise zu den Spieltechniken werden gegeben. Dann folgen eine Reihe von Licks, die für den entsprechenden Gitarristen typisch sind. Natürlich hat es auch seine Schwachstellen. Der theoretische Teil ist manchmal etwas zu kurz geraten. Die beiliegende CD enthält Tracks zu jedem Gitarristen und nicht zu jedem Lick. Ich würde mir außerdem eine DVD wünschen mit schneller und langsamer Version.
    Dieses Buch habe ich übrigens im Buchladen gefunden :D

    Ich habe noch ein paar andere Bücher, die sind aber nicht der Rede wert. Ansonsten empfehle ich die zahlreichen Online-Lektionen, da findet man eigentlich immer etwas für seinen Geschmack. Man sollte sich aber einen Plan zusammenstellen, um wirklich weiterzukommen und nicht wirr in der Gegend rumzuüben :cool:

    Gruss
    tenderfeet
     
  16. Mitchel1978

    Mitchel1978 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.05.08   #16
    Mein erstes Buch war "Hard Rock Heavy Metal Speed Metal Rhythm & Lead Guitar"Band 1 von Hans W. Fortmann.

    Bin sehr zufrieden mit dem Buch, man wird nicht gleich mit der ganzen Theorie erschlagen, wie z.B. DUR oder Moll Akkorde gebildet werden, Intervalle u.s.w.

    Als erstes ein kurzer Einblick über Noten und Tabulatursystem, dann folgen auch schon die Rockakkorde. Sehr gute Übungen mit verschiedenen Taktwerten.

    Der Leadguitar-Teil fängt mit der A-Moll Pentatonik an, dazu ein paar Übungsstücke, und geht dann über zu den verschiedenen Spieltechniken wie Hammer-Ons, Pull-Offs, Bendings und Releasings. Dann folgt ein Übungssolo, indem alle vorher gelernten Spieltechniken angewandt werden. Das hört sich ziemlich gut an. Dann weitere Spieltechniken und wieder ein Übungssolo, indem wiederum alles vorher erlernte drin vorkommt.

    Mit Band 2 habe ich jetzt gerade erst angefangen, und da kommt dann auch der Theoretische Teil hinzu. Allerdings bezieht sich Band 2 nur auf Rhythm Guitar.

    Gehe die Bücher aber nicht alleine durch, sondern mit Gitarrenleher. Das vereinfacht meiner Meinung nach vieles.
     
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