Leiser Übungs-Amp, interne Effekte, KH-Anschluss, ca. 250€

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reel825

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Hallo allerseits,
Nachdem ich neu in das Thema E-Gitarre einsteige, bin ich jetzt auf der Suche nach einem passenden Übungs-Amp. Als Gitarre habe ich mich bereits für eine PRS SE 24 entschieden, falls das für die Amp Auswahl entscheidend sein sollte.

Momentan übe ich entweder ohne Verstärker oder mit der Röhre von meine Vater. Der Verstärker ist allerdings (selbst auf den leistesten Einstellungen) viel zu laut und zudem leidet damit ja auch der Ton. Verzerrung kommt z.B. gar nicht erst richtig zustande.

Ich suche daher einen Verstärker in Zimmerlautstärke, mit Kopfhöreranschluss und gerne zusätzlichen Effekten (Amps, Pedals).

Meine Vorauswahl ist
- Boss Katana 50
- Fender Mustang LT25
- Vox Adio Air
- Line6 Spider V 30

Eigentlich möchte ich gerne Spielen und weniger mit PC, Handy o.ä. rumhantieren, um Effekte auszuwählen oder zu verändern. Anschließen eines Fußpedals, Aufnehmen, Abspielen oder loopen sind optionale zusätzliche Features, die ich sinnvoll finde.
Portabilität, Größe, Gig-Tauglichkeit, Stereo-Erweiterung (Katana 100) etc. sind für mich nicht relevant.
Preisrahmen entsprechend der Auswahl um die 250€.

Vom Bauchgefühl tendiere ich zum Katana, der Fender sieht von der Einstellbarkeit am Gerät allerdings deutlich entgegenkommender aus.
Können beide in Zimmerlautstärke gespielt werden oder sollte ich da besser eine Nummer kleiner wählen und den Vox (sagt mir mehr zu als der Yamaha) nehmen?
 
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Ein Amp Simulator kommt nicht in Frage?
 
OliverT

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Hi @reel825

So, die Gitarre hast Du, jetzt kommt der Amp :)

Eins vorab: Um die Sounds RICHTIG einzustellen kommst Du um die Verbindung zum PC /Handy nicht herum, zumindest bei der Ersteinstellung

Weder mit dem Fender noch mit dem Vox konnte ich was anfangen. Was Clean noch ok war (wobei bei dem Vox da jegliches Volumen gefehlt hat) war bei beiden im Verzerrungsbereich nix gescheites herauszuholen.

Da sind der Katana und der Line6 ein anderes Kaliber.

Der Katana, hat soweit ich weiß, nach wie vor NUR 4 oder 8 Presets, das finde ich nach wie vor sehr ungeschickt gelöst.

Gerade als Anfänger, oder Cover Song Spieler ist es da schon von Vorteil etwas mehr abrufen zu können, auch ohne mit dem PC oder Handy zu verbinden.

Aus diesen Vergleichen würde dann die Wahl für mich oder meine Gitarrenschüler:

Weshalb nicht der 30er? Weil der 60er auch leise ein ganz anderes Volumen bietet! Vor allem auch bei Fender/Roland like Cleansounds.

 
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reel825

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Ein Amp Simulator kommt nicht in Frage?
Ich vermute nicht. Im Detail habe ich mich damit noch nicht beschäftigt aber zwei Annahmen von mir sind
- Simulator läuft immer auf einem digitalen Endgerät (PC, Handy). Das möchte ich nicht immer erst einschalten / verbinden müssen bevor ich spiele.
- Der Simulator selbst hat keine Tonausgabe. Sound wäre also nur über Kopfhörer möglich (habe keine Boxen am PC).

Wenn ich damit falsch liege, gerne mehr Infos, warum ein Amp Simulator besser als ein (Modelling-)Amp/Combo wäre.
 
teledeluxe

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Naja, ich bin schon etwas älter :whistle:
Will heissen, meine Generation hatte praktisch immer eine HiFi-Anlage oder irgendwas mit Endstufe und Lautsprechern....
Wenn sowas nicht vorhanden ist bringt ein Simulator natürlich nix, da muss dann ein "richtiger" Amp her.
 
Schobbeschligger

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Moin,
ein guter analoger Amp der auch mit Kopfhörern klingt ist der Tech 21 Trademark 30.
 
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reel825

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Der scheint nicht mehr ganz leicht verfügbar zu sein.
 
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Schobbeschligger

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Gibt es gebraucht öfters mal für kaum mehr als nen Hunni.
 
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reel825

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Weshalb nicht der 30er? Weil der 60er auch leise ein ganz anderes Volumen bietet! Vor allem auch bei Fender/Roland like Cleansounds.
Ich dachte Amps und die Effekte klingen besser, wenn man sie näher an ihrem Limit spielt? Daher hatte ich den 30er in der Auswahl bzw. auch den Katana mit der Möglichkeit auf 25W zu drosseln.
Kann man den 60er dann auch leise mit ordentlicher Verzerrung spielen?
 
OliverT

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Das ist kein Röhren, deshalb klingt der auch leise gut :) Und da ich schon alle Line 6 hier hatte (gleichzeitig) weiß ich das der 60er, wenn man das Geld dazu hat, der deutlich bessere ist :)

Bei clean mehr Volumen, verzerrt mehr Druck
 
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Winnewupp

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Zum rumspielen ohne das Baby zu wecken, benutze ich die Amplug 2 Reihe von Vox (vor allem Classic Rock und Blues). Ist kein Verstärker, aber günstig und leise.
Wenn es wirklich ein Verstärker sein soll, den Post einfach ignorieren. ;-)
 
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Mr.513

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Was spricht denn gegen einen Floor-Modeler, an den man bei Bedarf Computerboxen o. ä. anschließen kann.
Im Proömium dieses Threads las ich von der Sorge um Lautstärke? Wozu dann überhaupt ein Amp oder ein Gerät mit Lautsprechern?
Ich würde daher gleich auf ein Gerät gehen, was mit KH gut klingt.
 
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reel825

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Was spricht denn gegen einen Floor-Modeler......Lautstärke? Wozu dann überhaupt ein Amp oder ein Gerät mit Lautsprechern?
Ich würde daher gleich auf ein Gerät gehen, was mit KH gut klingt.
Bisher habe ich keine Boxen die ich anschließen könnte... von daher wäre die Frage, ob es sinnvoller ist, einen Floor- Modeller zu nehmen (da habe ich mich bisher allerdings noch nicht informiert) und dazu Boxen zu kaufen. Nur mit Kopfhörer möchte ich nicht spielen. Tagsüber kann ich schön mit Verstärker spielen aber ich möchte halt nicht, dass mich die ganze Nachbarschaft beim Gassi gehen draußen hört, wenn ich übe (und bei dem geliehenen Röhren-Verstärker ist das der Fall).

...Amplug 2 Reihe von Vox (vor allem Classic Rock und Blues)....
Netter Vorschlag, kannte ich bisher gar nicht die Dinger. Da geht aber auch nur Kopfhörer bzw. könnte man über die Klinke wahrscheinlich auch eine Box anschließen oder?
Braucht man dann für verschiedene Effekte den jeweiligen Amplug oder?
Wirkt zwar nicht vollkommen verkehrt aber ich glaube ich tendiere doch eher zu einem normalen Verstärker.

...Line 6 hier hatte (gleichzeitig) weiß ich das der 60er, wenn man das Geld dazu hat, der deutlich bessere ist...
Danke für den Tipp! Ich hab mir jetzt mal einige Berichte durchgelesen und Videos bei YT angeschaut und der Spider mit 60W wäre wohl mein Favorit.
Ich schlafe mal noch eine Nacht drüber aber wahrscheinlich wird es der.
 
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Wenn Katana eher den 100. Gerade wenn du gerne mit Looper spielen möchtest. Ich meine der 50er hat kein FX-Loop. Nicht das du dich hinterher ärgerst.
 
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reel825

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Ja das war einer der Gründe warum ich mehr zum Spider tendiere als zum Katana. Der Katana 100 ist halt doch nochmal einen Tacken teurer.

...Floor-Modeler...
Nochmal eine Frage hierzu...
Ist ein Floor-Modeler ein Multieffektgerät (also z.B. sowas wie der Boss GT-1)?
Da kann man doch als Ausgabe sowohl Kopfhörer als auch den Röhrenverstärker anschließen oder? Kann man mit so einem Gerät die Röhre auch leise spielen oder hat man dann nach wie vor das Problem, dass das nicht so gut klingt?
 
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Schobbeschligger

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Moin,
gerade einem Anfänger würde ich einen Amp mit sehr wenigen Möglichkeiten zum tweaken empfehlen, man kann sich sehr stark im Soundsuchen verlieren, deswegen würde ich da auch kein Multi empfehlen.
 
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Ist ein Floor-Modeler ein Multieffektgerät (also z.B. sowas wie der Boss GT-1)?
Richtig.
Da kann man doch als Ausgabe sowohl Kopfhörer als auch den Röhrenverstärker anschließen oder?
Auch Richtig. Vor einem Röhrenverstärker würde man es i.d.R. nur als Effektgerät nutzen, also ohne die Ampsimulationen.

Was man dennoch versuchen kann, ist es gerade bei leiser Lautstärke, dennoch eine Cab-Simulation laufen zu lassen. Die wäre normalerweise bei einem Röhren- oder Transistor-Amp nicht nötig da dieser bereits einen eingebauten Lautsprecher hat, allerdings fängt ein echter Gitarrenspeaker erst ab einer lauteren Lautstärke an, richtig zu arbeiten. Daher käme es hier auf ein Versuch an ob das was bringt, ist aber nur mein persönlicher "Trick" und nicht gängige Praxis.

Die dritte Möglichkeit ist, man schließt ein Multieffekt an aktive Lautsprecher oder FRFR-Box (Flat Response) an. Diese Geräte haben keine speziellen Gitarrenlautsprecher und benötigen daher die Cabsimulation des Multieffekts, sonst klingt das nicht gut. Dafür können solche Systeme z.B. Backing Tracks besser wiedergeben da die Lautsprecher die ganze Bandbreite darstellen.
 
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reel825

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Was man dennoch versuchen kann, ist es gerade bei leiser Lautstärke, dennoch eine Cab-Simulation laufen zu lassen. Die wäre normalerweise bei einem Röhren- oder Transistor-Amp nicht nötig da dieser bereits einen eingebauten Lautsprecher hat, allerdings fängt ein echter Gitarrenspeaker erst ab einer lauteren Lautstärke an, richtig zu arbeiten. Daher käme es hier auf ein Versuch an ob das was bringt, ist aber nur mein persönlicher "Trick" und nicht gängige Praxis.

Die dritte Möglichkeit ist, man schließt ein Multieffekt an aktive Lautsprecher oder FRFR-Box (Flat Response) an.
Puh... ich weiß nicht, ob ich hier gleich zu Beginn solche Tricks ausprobieren möchte ;) Vielleicht nehme ich dann doch lieber einen Combo wie den Spider oder Katana und gut is.
Bei der Multieffekt Lösung hätte mich nur gereizt, dass man so gleich ein Pedal bzw. Fußschalter dabei hat und so bspw. nach einem cleanen Intro leicht Distortion dazu schalten kann, ohne kurz zum Regler greifen zu müssen.
Aber gut... es gibt ja für die Combos auch Pedale - dann weiß ich zumindest schon mal ein Geschenk zu Weihnachten :p
 
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Vielleicht nehme ich dann doch lieber einen Combo wie den Spider oder Katana und gut is.
Ist sicherlich gängige Praxis. Die kann man natürlich auch sehr leise einstellen aber wenn sie auf den Boden stehen und sehr leise betrieben werden machen sie m.E. keinen Spass. Daher überlege dir auch wie du dein Amp aufstellen willst.

Zimmerlautstärke ist ein relativ undefinierter Begriff der von sehr leise im hellhörigen Mietshaus geht (nicht so laut wie eine akustische Gitarre) und gehobene Lautstärke und Dynamik wie bei einem Action-Film über eine Anlage. Bei letzterem kannst du sogar vergleichsweise Röhrenverstärker spielen die sich leise gut regeln lassen. Was die meisten daran reizt, ist eben diese Dynamik und Druck den ein Gitarrenspeaker aufbaut. Genau diese Dynamik ist das, was den Spieler in der Mietskaserne aufschrecken lässt. Transistor- und Modeling-Verstärker lassen sich grundsätzlich besser leiser regeln, brauchen dennoch eine gewisse Lautstärke um zu klingen und Spass zu machen.

Je leiser es wird, desto besser kommen Systeme weg, bei denen du die Lautsprecher näher am Ohr betreibst. Daher spielen auch die meisten leisen Spieler lieber über Aktivlautsprecher (in Verbindung mit PC oder Multieffekt) die dann auf dem Tisch platziert sind (oder eben über Kopfhörer). FRFR-Boxen stehen da eher auf dem Boden und wollen auch lauter betrieben werden, damit es in deinen Ohren wie ein raumfüllender Sound klingt. Letzteres geht eher in Richtung Gitarrenbox während LS auf dem Tisch einem in Stereo-Nahfeld tauchen.

Ich habe mal früher einen günstigen Multieffekt gehabt, den ich über ein Blackstar-Fly-Set (Aux-In nicht Amp In) in Stereo betrieben haben.
https://www.thomann.de/de/blackstar_fly_3_bluetooth_mini_am_bundle.htm
Die kleinen Brüllwürfel standen auf Ohrhöhe in einem Regal und klangen beim spielen sehr raumfüllend.

Was ich damit sagen will: Du solltest "Zimmerlautstärke" für dich genauer definieren. Darfst du in einem Lautstärkebereich spielen, der auch gut Dynamik zulässt, hole dir eben einen Katana oder Line6. Musst du von der Lautstärke darunter bleiben, würde ich eher auf kleine Speaker mindestens auf Tischhöhe setzen. Da machen dann Multieffekte auch mehr Sinn als die o.a. Amps.

Lass dich aber hier nicht verrückt machen... :D
Probiere einfache aus. Ist eher normal verschiedene Dinge auszuprobieren. Die meisten Sachen bekommst du auch wieder verkauft und somit zahlst du immer nur ein Erfahrungs-Obolus. Irgendwann mal passt es dann auch für deine Situation.
 
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Lum

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Vielleicht nehme ich dann doch lieber einen Combo wie den Spider oder Katana und gut is.
+1

Die Leute hier meinen es nur gut und wollen dann die 100 besten Lösungen empfehlen, aber mit dem Katana hast du alles was du erstmal brauchst.
(Gute Presets, Sounds / Verstärker und Effekte kennenlernen, kannst über USB recorden, alles am Amp oder PC einstellen)

Den Spider habe ich nicht gespielt, aber wird auch nicht schlechter sein :)
 

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