leistungsstarker USB-Hub zum Betrieb von Audio-Interfaces u.a.

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pacific99
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Hallo in die Runde :)

Ja, ich weiß, dass man Audio-Interfaces direkt an den PC und nicht an einen Hub anschließen sollte. Das habe ich bisher auch immer so gehandhabt. Nun ist es aber so, dass sich die USB-Geräte häufen und die Steckplätze trotz eingebauter USB-PCIe-Erweiterungskarte eng werden. Außerdem ist der Schreibtisch höhenverstellbar und je weniger Kabel nach oben müssen, desto besser.

Was ist eigentlich der limitierende Faktor beim Anschluss von Interfaces an USB-Hubs? Geht es um die Bandbreite? Oder die Stromversorgung?

Ich schaue mich gerade um, was es an USB-Hubs gibt, die optimalerweise mit USB 3.1 angeschlossen werden, um eine hohe Bandbreite vom PC zum Hub zu haben, und mit einem externen Netzteil mit Strom versorgt werden, z.B. so etwas hier. Bringt das überhaupt was, nach so etwas auf die Suche zu gehen? Hat jemand Erfahrungen mit solchen Hubs und USB-Interfaces? Hat das Auswirkungen auf Latenzen? Reicht auch USB 3.0 mit 5 GB/s statt 10 GB/s? Dass die Interfaces sowieso nur USB 2.0 haben weiß ich, aber wenn ich mit einer hohen Bandbreite vom PC zum Hub gehe, kann ich dort mehr Geräte mit ihrem Bandbreitenbedarf abdecken ist mein Gedankengang.

Zur Verfügung stehen am Mainboard auf jeden Fall 1x USB-A 3.1 und 1x USB-C 3.1. Am Hub sollen angeschlossen werden 2x Steinberg UR22 und andere Geräte, wie Tastatur und Webcam.

Würde mich über Hilfe, Erfahrunge und Infos freuen :)
LG Noah
 
Bholenath
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Ich benutze zwei solche Hubs an 2 verschiedenen Anschlüssen. Allerdings verwende ich immer nur eines der Interfaces zu einer gegebenen Zeit also nicht mehrere Interfaces gleichzeitig. Das funktioniert recht gut.
Ich habe mir dazu noch schaltbare Steckerleisten gekauft so das die Interfaces auch elektrisch abgeschalten sind wenn nicht in Betrieb. Auswirkungen auf die Latenz kann ich nicht beobachten.
 
adrachin
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Der verlinkte Hub sollte mehr als aisreichend sein. Theoretisch würde auch ein passiver Hub am USB-C Anschluss gehen. Problem dabei, die Passiven haben meistens keine Steuerelektronik drin. Power Delivery und ähnliche Scherze sind damit nicht möglich.

Specs von USB Varianten.

Bandbreite ist ab 5 Ghz irrelevant.
 
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pacific99
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Okay, vielen Dank soweit schonmal. Wenn du sagst
sollte mehr als aisreichend sein.
heißt das also, dass sich die Aussage, dass Interfaces nicht an Hubs angeschlossen werden dürfen, eigentlich nur auf einfache und günstige Hubs bezieht?

Bandbreite ist ab 5 Ghz irrelevant.
Du meinst sicher 5 Gb/s?
Heißt also, ein USB 3.0 Hub würde theoretisch auch reichen.

Wie schaut es dann mit solchen Geräten wie beispielsweise einer Elgato Face Cam aus, welche direkt einen USB 3.0-Anschluss fordert? Ist diese auch an einem Hub betreibbar oder sollte man die wirklich direkt ans Mainboard anschließen? (Nur perspektivisch, die aktuelle Cam hat noch deutlich geringere Anforderungen).
 
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heißt das also, dass sich die Aussage, dass Interfaces nicht an Hubs angeschlossen werden dürfen, eigentlich nur auf einfache und günstige Hubs bezieht?

Genau. Trotzdem kann ein Hub auch ab und an Zicken machen. Je nachdem, was da drin steckt. USB 3.1 kann auch Power Delivery. Da sollte dann, wenn es dem standard Protokoll entspricht vor jedem Port ein Chip sitzen, der erkenn, was das angeschlossene Gerät an Power benötigt und welche Bandbreite es unterstützt. Und das an den Host, also den Computer weiterleitet. In den Billigheimer sparen die das. Und sie sparen sich dann auch, zu erwähnen, dass es nicht dem USB 3.1 Standard entspricht. Ich persönlich habe da schon viel ausprobiert und einiges auch wieder zurückgeschickt, da es eindeutig nicht den angegebenen Spezifikationen entsprochen hat.

Wie auch immer, was ist das denn für ein Interface?

Und ja, natürlich 5 Gbs. Kamera sollte auch kein Problem sein.

Willst Du es komfortable und kannst was mehr ausgeben, dann nimmst Du eine Dockingstation. Der Unterschied ist, die Dockingstation regelt intern die gesamte Kommunikation mit der angeschlossenen Peripherie. sozusagen die gehobene Variante des einfachen Hub.
 
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pacific99
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Der Übergang ist da fließend, der Preis hängt von den oben beschriebenen Features ab. Meiner Erfahrung nach gibt es keine Marken auf die man bedenkenlos zugreifen kann, suche dir ein Gerät, das für dich von Anschlüssen, Features und Preis für den Anwendungszweck passt und probiere es dann aus. Wenn es gar nicht taugt muss es dann halt zurück.
 
adrachin
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Was wären denn empfehlenswerte Dockingstations? Ist der Preisunterschied zu einem Hub groß?

Es gibt so viele. Schwer da was zu empfehlen. Die Preisspanne ist da gross. Da Du ja eigentlich nur USB 3.0 brauchst wo eventuell auch USB 2.0 dran ist, könnte eine gebrauchte USB 3.0 gebraucht das richtige sein. Oder sowas vielleicht.
 
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pacific99
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Okay, ja ich hab auch grad nochmal bisschen rumgeschaut, da gibt es ja wirklich sehr viel, von ganz billig bis ganz teuer. Bei Docking-Stations sind dann oft noch Haufen andere Anschlüsse mit drin, die ich gar nicht brauche. Klar, sind halt meistens dafür gemacht, einen Laptop an einen stationären Arbeitsplatz anzubinden.

Sowas ganz einfaches würde eigentlich vollkommen reichen, bei dem gefällt mir aber nicht, dass das Anschlusskabel zum PC fest verbaut ist. Ein austauschbares Kabel wär mir lieber, eine Verlängerung müsste ich dann eh zwischenhängen.

Vielleicht bleib ich auch einfach bei dem, oder sowas ähnlichem, wie ich im Anfangspost verlinkt hatte. Das mit der Docking-Station brauche ich wahrscheinlich wirklich nicht unbedingt und wenn ich über USB 3.1 die Power Delivery Geschichte mit der Regelung von Power und Bandbreite der Geräte habe, ist das wahrscheinlich komplett ausreichend. Am Ende muss ich, wie @Murenius richtig gesagt hat, sowieso ausprobieren, wie zuverlässig das gekaufte Gerät in meinem Setup funktioniert.

Da du, @adrachin , ja auch gerade ein Delock-Gerät verlinkt hast, gehe ich davon aus, dass ich mit der Marke auch erstmal grundsätzlich nichts verkehrt mache?
 
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Würde ich sagen. Aber ohne Garantie und Umtauschrecht..... (;
 
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Mister Spock
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Ja, ich weiß, dass man Audio-Interfaces direkt an den PC und nicht an einen Hub anschließen sollte.
Warum denn nicht? Und was denkst du, was im PC steckt, sobald der mehr als einen USB-Anschluss hat? Richtig: Ein interner Hub. Oder gleich mehrere.
Was ist eigentlich der limitierende Faktor beim Anschluss von Interfaces an USB-Hubs? Geht es um die Bandbreite? Oder die Stromversorgung?
Beides ist irgendwann limitierend. Aber USB 3 hat mehr als genug Bandbreite für zwei Steinbergs.

Einen passiven Hub würde ich nur einsetzen, wenn das Interface self-powered ist, also ein eigenes Netzteil hat. Ich habe auch ein UR22 und das läuft ohne Self-Power nicht stabil an meinem Notebook. Ob das am Notebook liegt oder am UR22, kann ich mangels Vergleichsmöglichkeit nicht sagen.

Ein weiterer limitierender Faktor ist die Anzahl der hintereinander geschalteten Hubs. Einschließlich Root-Hub und Endgerät dürfen es maximal 7 Geräte hintereinander in der Kette sein.
 
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pacific99
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Warum denn nicht?
Weil das in jeder Bedienungsanleitung von jedem Interface steht und einem (fast) jeder genau das erstmal sagt, wenn man danach fragt. Bzw. ist die erste Nachfrage bei Problemen mit USB-Interfaces (fast) immer: "Hast du es direkt am PC angeschlossen oder an einem Hub?".
Und bei meiner Recherche habe ich auch den einen oder anderen Forenbeitrag gefunden, wo User davon berichtet haben, dass ein Interface direkt am PC wunderbar funktionierte, aber am Hub nicht mehr. Daher hier meine Nachfrage.
Und zum Glück bin ich jetzt schlauer und habe wieder was gelernt. Vielen Dank an alle :)
 
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Mister Spock
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Weil das in jeder Bedienungsanleitung von jedem Interface steht
Das stimmt so nicht. Im Handbuch vom UR22 mk2 zum Beispiel steht es nur im Kapitel Troubleshooting: Wenn es USB-Probleme gibt, dann soll man es mal ohne Hub probieren. Das ist was völlig anderes als "verwende grundsätzlich keine Hubs". Antibiotika nimmst du ja auch nur, wenn du krank bist, und nicht vorbeugend, oder? Das ist das gleiche.
Bzw. ist die erste Nachfrage bei Problemen mit USB-Interfaces (fast) immer: "Hast du es direkt am PC angeschlossen oder an einem Hub?".
Wie gesagt, wenn es Probleme gibt, ist es eine gute Idee, das abzufragen. Wenn das hilft, heißt es aber wiederum nicht, dass man grundsätzlich USB-Hubs meiden soll. Sondern nur, dass dieser Hub problematisch ist. Man soll eben nicht den Billigschrott vom Wühltisch kaufen, wenn man da mehr dran anschließen will als ne Funkmaus und einen Datenstick. Ein 192-kHz-Audiointerface gehört nun mal nicht zum Standardequipment von Otto Normalverbraucher.
 
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Kay B.
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Ich habe, selbst wenn ich die Hubs kaskadiert habe, noch nie ein Problem deshalb bzw. mit Hubs gehabt; Interface u.a. UR 44c, altes Zoom Teil, neueres Eisi .. letztlich sind ja in den PCs schon Hubs drin, wie käme es sonst zu mehreren USB-Ports … problematisch ist m.E. die Kabelqualität und -Länge.
Aber eigentlich ist mein Hauptproblem, dass ich nie so gut spiele wie ich eigentlich möchte. 😎😉
Kay
 
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pacific99
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Das stimmt so nicht. Im Handbuch vom UR22 mk2 zum Beispiel steht es nur im Kapitel Troubleshooting: Wenn es USB-Probleme gibt, dann soll man es mal ohne Hub probieren. Das ist was völlig anderes als "verwende grundsätzlich keine Hubs".
Ja, du hast ja recht. Ich hatte das eben noch so im Kopf, weil ich das des Öfteren irgendwo gelesen habe. Aber darum bin ich ja hier und jetzt weiß ich es besser ;)
 
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Die ´Erzählung´ mit den Interfaces, die an Hubs nicht, bzw. nicht stabil laufen, ist mehr oder weniger ein Relikt aus der Frühzeit der Computer und vor allem der USB-Schnittstellen. Seit meinem ersten PC 1987 (DOS!) habe ich fast alle Etappen der (Windows-)Rechnergeschichte durch mit etlichen verschiedenen Hardware- und Software-Generationen.
Tatsächlich hatte ich früher des öfteren Probleme mit Peripherie an USB-Schnittstellen. Wenn im Handbuch stand "... nicht über USB-Hub anschließen ..." dann war es tatsächlich ein Fakt, dass dieses Gerät nicht über einen Hub lief. Das konnte auch schon mal einfach nur ein Drucker oder ein Scanner sein.
Meiner Erfahrung nach würde ich aber sagen, dass diese Inkompatibilitäten lange schon überwunden sind. Ich kann mich nicht erinnern, wann ich es das letzte mal erlebt habe, dass ein USB-Gerät nicht über einen Hub lief.
Aber dennoch habe ich nach wie vor die Gewohnheit, ein Audio-Interface möglichst an eine direkte USB-Schnittstelle am Rechner anzuschließen - die alten schlechten Erfahrungen spuken mir wohl immer noch durch den Hinterkopf. Dabei habe ich praktisch nur Audio-Interfaces mit eigener Stromversorgung in Betrieb, jedenfalls, wenn es um kritische Anwendungen wie einen Konzert-Mitschnitt oder eine eigene Aufführung mit Zuspielung usw. geht.
Da gilt für mich möglichst Null-Risiko.

An den erwähnten LC-Power-Hubs hängt aber einiges, vor allem, wenn ich Projekte mit Ableton Live habe. Da sind zwei kleine Keyboards, ein Blaswandler, zwei bis drei MIDI-Controller im Einsatz. Dass so etwas nur ein Hub mit eigenem Netzteil schafft, versteht sich aber von selber. Interne USB-Ports in Notebooks (mit daran angeschlossenen passiven Hubs ohne eigenes Netzteil) gehen dann schnell in die Knie und schalten sich dann oft sogar ab. Bei Live-Anwendungen die Katastrophe!
 
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Mister Spock
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Tatsächlich hatte ich früher des öfteren Probleme mit Peripherie an USB-Schnittstellen. Wenn im Handbuch stand "... nicht über USB-Hub anschließen ..." dann war es tatsächlich ein Fakt, dass dieses Gerät nicht über einen Hub lief.
Ja, aber wie du selber sagst, ist das Jahrzehnte her. Es war zwar schon definiert, wie USB funktionieren soll, aber in den Entwicklungsabteilungen von Hard- und Softwareherstellern war das Knowhow noch nicht wirklich angekommen. Da wurschtelte man vor sich hin, so gut man konnte, und nicht alles passte zusammen. Das betraf nicht zuletzt die Betriebssysteme, was die Sache besonders brisant machte.

Heute haben wir diese Wildwest-Phase zum Glück hinter uns, und es ist kein großes Ding mehr, ein USB-Device an den Start zu bringen, das sich standardkonform verhält. Wenn es heute Probleme mit der Busverbindung gibt, dann ist das vor allem darauf zurückzuführen, dass jemand aus Kostengründen die Konformität runtergespart hat. Das kommt aber eigentlich nur im Ramsch-Segment vor, wo man eher nicht kauft, wenn man die Anforderung hat, dass es sicher funktionieren soll.

Ich finde tatsächlich kein aktuelles USB-Audio-Interface, in dessen Anleitung so ein Satz steht. Wenn jemand ein Beispiel hat, immer her damit. Aber ich denke, so eine Blöße kann sich heutzutage kein etablierter Hersteller geben.
 
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BeWo
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Bei diversen 2nd Leveln und Entwicklern wenn du bei Problemen anrufst ist immer das erste:
Direkt angesteckt? Rückseite? USB 2 oder 3? Hub?
Und immer ist die Empfehlung: hochwertiges Kabel kaufen, so lang wie nötig - so kurz wie möglich, passiv.
Von Problemfrei sind wir weit entferndt.
 
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Bei diversen 2nd Leveln und Entwicklern wenn du bei Problemen anrufst ist immer das erste:
Direkt angesteckt? Rückseite? USB 2 oder 3? Hub? Und immer ist die Empfehlung: hochwertiges Kabel kaufen, so lang wie nötig - so kurz wie möglich, passiv.
Aber nicht, weil die Probleme immer noch nicht gelöst sind, sondern weil es zu viel Ramschhardware gibt, die die Standards nicht ordentlich einhält. So ein Billig-Hub für drei Euro fuffzich, der macht ja schon irgendwas, der funktioniert ja nicht gar nicht. Mit ner Funkmaus und nem Datenstick wird der schon klarkommen, weil die Maus so gut wie keine Daten erzeugt und es dem Datenstick egal ist, wie schnell oder langsam die Daten übertragen werden.

Aber ein Audio-Interface in Studioqualität (24 Bit, 192 kHz) verlangt eine stabile Datenrate von 4,6 Megabit pro Sekunde pro Kanal, da kommt einiges zusammen. Und wenn der Hub das nicht sicher durchgeschaufelt kriegt oder die Fehlerrate hochschießt, weil das Kabel eigentlich ein Klingeldraht ist, dann schlagen die Kunden mit solchen Problemen beim Interface-Hersteller auf und nicht bei dem, der den Hub oder das Kabel fabriziert hat und der in der Regel gar nicht greifbar ist. Das ist der Grund, weshalb Supporter empfehlen "schmeiß doch erst mal alle Hardware raus, die nicht von uns ist und nimm das Kabel, das wir beigelegt haben".
Von Problemfrei sind wir weit entferndt.
Wie gesagt, achte auf Qualität, nicht nur bei den Endgeräten, sondern auch bei der Infrastruktur, dann werden die Probleme schlagartig weniger. Geiz kann auch extrem ungeil sein.
 
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