les paul: tiefe der sattelkerben

von billie joe, 20.09.04.

  1. billie joe

    billie joe Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.09.04   #1
    kann mal jemand an seiner gibson les paul die tiefe e-saite am dritten bund drücken und dann den abstand der saite vom ersten bundstäbchen messen?

    sind das bei euch euch eher 2/10mm oder 2mm :)


    ich vermute nämlich das bei meiner der sattel falsch gekerbt ist......


    hoss33 :great: wo bist du wenn man dich mal braucht? :)
     
  2. Ray

    Ray Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 20.09.04   #2
    Bei mir ist das noch weniger als 2/10 mm. Und das ist auch gut so [tm]

    Dein Sattel kann so tief gekerbt werden, dass der Abstand der Saite zum 1. Bundstab soviel ist wie der Abstand der Saite zum 2. Bundstab, wenn du am ersten Bund drückst.

    Der Sattel ist nix anderes als ein nullter Bund.

    Übermässiger Abstand erschwert nur das Greifen, es macht die Intonation kaputt, es erhöht die Saitenlage. Vorteile: null

    Fazit: so tief machen, dass es bei ordetnlichem Anschlag leer nicht scheppert. Bzw nicht mehr oder weniger scheppert, also wenn du einen F-Dur-Barré greifst.
     
  3. billie joe

    billie joe Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.09.04   #3
    eigentlich hatte ich auch mal gelesen das 2/10mm ok sind... aber da bei meiner der abstand ca 1,5 mm (bei gegriffenem 3ten bund) beträgt hat da wohl jemand bei der herstellung was verplant.... dann werd ich die wohl mal zurücktragen wo sie herkommt und das korrigieren lassen.... es lebe die garantie :)
     
  4. Ray

    Ray Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 20.09.04   #4
    Klar ist das ok. man muss nicht bis ans Limit gehen. Das ist wie mit der saitenlage. Es gibt auch Leute, die absichtlich hoch spielen.

    Aber wer gerne tief spielt, der kann sich den Sattel eigentlich fast immer noch tiefer machen, weil die Werkseinstellugnen fast durch die Bank sehr hoch sind.

    Bei mir warens so um die 1,5mm am ersten Bund ungegriffen, und das ist (ausser für Bottelneck-Spieler) ziemlich extrem.

    Das ist aber wirklich viel. Wieviel ist das dann ungegriffen am ersten?

    Also wenn du nix greifst und einfach den Abstand der tiefen E-Saite zur Oberkante des ersten Bundes misst, dann wäre so ein halbwegs anständiger Schnitt 0,5mm.

    Bis 0,7mm ok (imho aber schon viel zu viel)

    nach unten bis 0,3 auch ok.

    0,2mm und drunter ist Hardcore und auch nicht für jede Gitarre. Je nach Saitenstärke, Mensur etc...
     
  5. billie joe

    billie joe Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.09.04   #5
    ich weis schon das 1.5 viel zu viel sind... aber ich wusste nur nicht ob das bei gibsons "normal" ist........ hab mich bisher nur mit fender beschäftigt...... meine strat hat gedrückt exakt 3,3/10mm

    vieleicht sollt ich einfach bottleneck spielen..... ne quatsch.....

    danke ray das du einem gibsonneuling weitergeholfen hast :)
     
  6. Fischer

    Fischer Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.09.04   #6
    Ich hab auch ebbes über 1mm ungegriffen und das ist gut so!!!

    Sonst scheppert meine 60 E-Saite dermasen... Uaha da wird mir übel....
     
  7. Ray

    Ray Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 20.09.04   #7
    Das hat mit Marke und Modell wenig zu tun. Letzten Endes ist es nackte Physik, wann eine Saite das schnarren anfängt. Je nach Saitensteifigkeit, Mensur, Anschlagsstärke, Saitenlage, Halskrümmung etc.

    Aber der Sattel, der bleibt immer der nullte Bund. Für ihn gelten die gleichen Regeln wie für die anderen Bünde. Die Höhe des Sattels liefert dir über dem ersten Bund eine gewisse Höhe. So wie die Saite am ersten Bund gedrückt eine gewisse Höhe über dem 2. Bund hat.


    Du kannst auch einfach ein Kapodaster nehmen und auf den ersten Bund setzen. Und dann schau nach, wie hoch die Saiten über dem zweiten Bund laufen.

    Der sattel ist wie der Kapodaster...nur ein Bund tiefer.
     
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