Les Paul und Strat - welche saitenstärke?

von EyeZ, 15.04.06.

  1. EyeZ

    EyeZ Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.04.06   #1
    Hi,
    ich besitze eine strat und eine les paul und ich habe .10er saiten auf der les paul. jetzt ist die strat ja vom hals her ein bisschen länger. soll ich dann .09er, auch .10er oder .11er drauf machen?

    danke im vorraus, eyez
     
  2. -do_john_86-

    -do_john_86- HCA Gitarren Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 15.04.06   #2
    Hallo EyeZ,

    die Halslänge spielt da eigentlich keine Rolle. Es stimmt zwar, dass es Einfluss auf das Schwingverhalten der Saite nimmt, aber das weder negativ, noch positiv.

    Wichtig ist nur, dass der akustische Druck der Saiten, das Spielgefühl und die körperliche Anstrengung beim Musizieren Deinen persönlichen Ansprüchen entspricht.

    Es gibt nur ganz selten Fälle, in denen die Saitenstärke einen gewaltigen/negativen Einfluss auf die Gitarre selber ausüben kann. Ich habe zum Beispiel eine KH-202 unter meinen Gitarren, die ich mit .11ern spiele - leider sind dafür 3 Spannfedern unter dem Vibrato-System notwendig und ich werde ca. alle 6 Monate mit Material-Verschleis konfrontiert aufgrund der hohen Spannung, weshalb ich mir Ersatz-Saitenreiter kaufen muss für mein Vibrato.

    Da eine Strat üblicherweise ein Vibrato-System nach dem "Speedloader"-Prinzip hat und eine LesPaul garnicht erst über ein Vibrato verfügt, dürfte bei Dir die Stärke relativ wurscht sein, solange es Dir persönlich gefällt.

    mfg. Jens
     
  3. CMatuschek

    CMatuschek Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.04.06   #3
    Musst nur gucken was du von Spielgefühl her besser magst. Hatte zuerst .09er, hab dann mal .10er ausprobiert. Musste mich erst dran gewöhnen, war zuerst ein bisschen komisch und Bendings gingen schwer, aber jetzt mag ich .10er viel mehr als .09er! Einfach mal ausprobieren!

    Vom Klang her musste auch wissen was du willst, allerdings kann ich dir nich sagen wie sich der Klang verändert.
     
  4. EyeZ

    EyeZ Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.04.06   #4
    ok danke :)
     
  5. Fl4sh_danc3r

    Fl4sh_danc3r Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.04.06   #5
    Bei mir wars umgekehrt, hatte erst 9ner, dann mal 10ner ausprobiet (Weil die doch am verbreitesten waren) und war danach doch schnell wieder bei den 9nern, demnächst werde ich mal 8ter ausprobieren. Finde das spielen damit einfach angenehmer, es geht viel einfache von der Hand, merken tut man das natürlich beim benden aber auch beim gelegentlichen zupfen. Klangunterschiede hab ich nicht raushören können, klangen imo alle gleich.
     
  6. EyeZ

    EyeZ Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.04.06   #6
    also ich mache metal, hat das was mit der saitenstärke zu tun? weil wenns richtig zur sache geht sind dünne saiten wohl nich so gut für mich oder?
     
  7. kamykaze

    kamykaze Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.04.06   #7
    wenn du viel metal mit downtunings spielst empfiehlt es sich halt etwas dickere saiten zu nehmen da dünne saiten bei dropped sachen eher lasch werden.
     
  8. EyeZ

    EyeZ Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.04.06   #8
    ich mache eher älteres (also vor st. anger) von metallica und ich spiele die kirk hammett spur das heißt soli. soll ich dann dünnere nehmen wegen bending?
     
  9. -do_john_86-

    -do_john_86- HCA Gitarren Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 16.04.06   #9
    Hallo,

    die Saiten sind egal, Du musst es halt hinbekommen.

    Dünne Saiten haben eine Tendenz aggressiv, aber dafür lasch zu klingen, dicke Saiten haben dagegen die Tendenz kräftig/druckvoll, aber dafür "cremig" zu klingen. Das sind aber nur die Tendenzen, was nicht heißt, dass es nicht auch anderst geht.

    Alles eine Frage der Kraft in den Fingern, der Hornhaut auf den Fingerkuppen (es gibt Menschen, die trotz viel Gitarren-Training keine dicke Hornhautschicht bekommen) und der Spieltechnik.

    Darum schlage ich Dir vor, Du probierst alles einmal in aller Ruhe aus. Denn wir stecken nicht in Deinem Körper und können Deine Fähigkeiten nicht einschätzen. Solltest Du mit den Standard-Saitensätzen nicht klarkommen, würde sich ein Mischsatz anbieten, der aus den Saiten diverser Saitensätze besteht (Du suchst Dir praktisch für jede der 6 Saiten eine für Dich passende Stärke aus).

    mfg. Jens
     
  10. BonZotheDog

    BonZotheDog Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.04.06   #10
    ja wurde ja schon gesagt, die saitenstärke ist persönliche ermessenssache,
    allerdings liegt das dann auch noch an der gitarre, (bitte nicht schlagen, falls das hier falsch ist) meine strar hat zumindest gefühlt eine längere mensur als die lp und deshalb ist die saienspannung da von vornherein höher weshalb ich dann gerne noch dünnere saiten nehme


    ciao
     
  11. Eraser17

    Eraser17 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.04.06   #11
    Also wenn man nicht so viel Kraft in den Fingern hat sollte man auf jeden Fall bei 9er Saiten bleiben, vor allem wenn viel mit bendings und so gespielt wird.
    Dickere Saiten können zwar geringfügig besser klingen aber die sollte man wirklich nur benutzen wenn man viel Kraft und dickere Finger hat.
     
  12. LostLover

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    Erstellt: 23.04.06   #12
    :rolleyes: Wenn man dickere Saiten spielt, kriegt man Kraft in den Fingern.
     
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