Leslie-Umbau / nur Speaker benutzen

von bobbes, 13.06.06.

  1. bobbes

    bobbes Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.06.06   #1
    Hallo Forum,
    möchte vor mein SOLTON-Leslie einen Röhrenverstärker hängen, der dann nur die Lautspreche im Leslie benutzt. Dazu würde ich mir vor der Frequenzweiche einen Schalter einbauen, mit dem ich wählen kann, ob das Siganl aus dem Internen Verstärker kommt oder von außen (seperate Buchse). Ich habe irgendwie in Erinnerung, dass man Verstärker nicht ohne Lastwiederstand betreiben soll. Müsste ich so etwas dann auch hinter den "stillgelegten" Solton-Amp klemmen? Ich muss ihn beim Betrieb leider einschalten, da die Stromversorgung der Rotoren und des Verstärkers zusammen hängt. Muss ich noch etwas beachten?
    Danke im voraus
    Gruß
    Bobbes
     
  2. Dr. T

    Dr. T Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.06.06   #2
    Hallo Bobbes,
    soweit ich weiss, waren die Amps in den Solton Rotor-Kabinetten ausschliesslich Transistor-Verstärker. Da Transistor-Verstärker im Gegensatz zu Röhrenverstärkern vollständig leerlauf-fest sind, brauchst Du keinen Abschlusswiderstand - der Ausgang des Solton-Amps kann einfach offen bleiben und der von Dir geplant Schalter genügt.

    Trotzdem: checke nochmal ab, ob in Deinem Kabinett wirklich ein Transistor-Verstärker haust :) !

    Gruss,

    T.
     
  3. bobbes

    bobbes Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.06.06   #3
    Hallo T.,
    danke für Deine Antwort. Das war mir nicht so klar, bin jetzt aber beruhigt. Der Amp ist definitiv ei Transistor.
    Gruß
    Bobbes
     
  4. .Jens

    .Jens Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 13.06.06   #4
    Du solltest aber dann gründlich dafür Sorge tragen, dass der Röhrenamp, den du da anschließen willst, nicht versehentlich ohne Last laufen kann. Also z.B. den Schalter so anbringen, dass man den nicht versehentlich im Betrieb betätigen kann, am besten wäre es natürlich, wenn der externe Amp sich überhaupt nur anstecken ließe, wenn der Schalter richtig steht.

    Und natürlich daran denken, dass der Schalter genug Leistung verträgt: Die Spezifikationen eines Netzschalters dürfen es schon sein für diesen Einsatzzweck.
    Und auch wichtig: unbedingt zweipolig umschalten! Sonst hast du nachher evtl. einen Massebezug, der da nicht sein sollte...
    Bei der Gelegenheit könntest du auch gleich einen vierpoligen Schalter nehmen und beim "Passivbetrieb" die Stromversorgung des internen Amps auch gleich mit abklemmen.
     
  5. pauly

    pauly Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.06.06   #5
    Hi,

    nimm doch an stelle eins Schalters eine Klinkenbuchse mit Schaltkontakt. Dann wird der Transistorweg z. Bsp. ausgeschaltet wenn Du die Klinke vom Röhrenverstärker in die Buchse schiebst und umgekehrt.
    So kannst du dich nie verschalten.

    Gruß Pauly
     
  6. bobbes

    bobbes Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.06.06   #6
    Danke für Eure Tips. Die Idee mit der Klinkenbuchse mit Schaltkontakt hatte ich eigentlich auch. Der doppelte Schalter würde natürlich eine vollständige Trennung bringen.

    @Jens: Ich muss mir die Schaltung nochmals genau ansehen, wenn ich die Stromversorgung des Amps und der Rotomotoren getrennt bekomme, würde ich da auch lieber einen zweiten Netzschalter einbauen, dann kann wirklich nix passieren.

    Werde mich am Wochenende 'mal dranmachen.
    Nochmals danke und Gruß
    Bobbes
     
  7. .Jens

    .Jens Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 14.06.06   #7
    Das ist im Grunde keine schlechte Idee, aber diese Schaltkontakte haben i.d.R. zuwenig Querschnitt, um da wirklich Leistung drüberzuschicken. Das kann man mit einem NF-(Line-)Signal machen, aber nicht zwischen Verstärker und Box.

    Zudem varriiert meiner Erfahrung nach bei nicht mehr ganz fabrikneuen Schaltklinken der Übergangswiderstand bei Erschütterungen (Vibration der Box) ganz gerne mal, und die Schaltzunge ist auch immer das erste, was korrodiert. Also für DIESEN Einsatzzweck eher ungeeignet.
     
  8. Böhmorgler

    Böhmorgler Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 14.06.06   #8
    Richtigen "Saft" würde ich über die Klinkensteckerschalter nicht schicken. Aber man könnte ggf. damit ein Relais ansteuern, daß dann umschaltet oder so....
     
  9. .Jens

    .Jens Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 14.06.06   #9
    Das ist aber auch unschön. Dann hast du das Lautsprechersignal und eine Steuerspannung (woher?) auf demselben Stecker. Die meisten Schaltbuchsen haben auch gar keinen vollständig getrennten Schalter, sondern nur einen mit " 'Hot' gegen Schaltpol"...
     
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