Letztes Solo in Metallica's One

von ronnie, 19.01.05.

  1. ronnie

    ronnie Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.01.05   #1
    Zu Beginn dieses Solos schlägt Kirk die Saiten mit dem Mittelfinger der rechten Hand an. Aber wie spielt er das, wie funktioniert diese Technik? Wie kann ich das lernen?
    Hab es zuerst mit Plektrum und p.o.'s probiert, aber damit schaffe ich maximal 70% des Originaltempos. Kann man es so eigentlich im Originaltempo schaffen, oder muss man die Technik anwenden, die Kirk spielt?
    Und v.a. wie kann man das am besten lernen? Ich hab mir zuerst das Video angeschaut und probiert das nachzuahmen, aber ich hab entweder keinen Ton spielen können, weil ich mit dem Finger zu leicht auf die Saite getupft habe, oder ich habe versehentlich zwei Saiten aufeinmal gespielt.

    Wäre klasse, wenn mir das wer erklären könnte. Wie gesagt, ich muss es nicht unbedingt im Originaltempo spielen können, mir gehts eher um die Technik.

    MfG

    Ronnie
     
  2. A.P.

    A.P. Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.01.05   #2
    du meinst den tapping-teil, dies eigentlich eine sehr verbreitete technik vor allem im metal.

    versuchs am anfang mal mit der breiten seite des plektrums!:great:

    dieser solo-teil ist eigentlich optimal zum lernen dieses spielart!!
     
  3. ronnie

    ronnie Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.01.05   #3
    Wie funktioniert das tapping genau?
     
  4. A.P.

    A.P. Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.01.05   #4
    google
     
  5. thomas.h

    thomas.h Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.01.05   #5
    oder Suchfunktion.


    Aber im Grunde ist es:

    Wie ein Hammer-on/ Pull-off funktioniert, weißt du ja. Jetzt machst du genau das selbe mit einem Finger der rechten Hand.

    zB: -19-15-12-

    du haust einfach einen Finger der rechten Hand (meist der Mittelfinger, oder auch Zeigefinger) auf den 19er, machst die Pull-off-Bewegung (haakst/zupfst beim auslassen ein bisschen mit) und 15-12 spielst du mit ganz normalem Pull off. Das ist es.

    Du kannst auch den 19 mit dem Plektrum tappen, hat einen eigenen Sound. Da machst du das selbe, haust mit dem Plektrum, das du etwas zur seite drehst (damit du eine größere Auflagefläche hast) auf den 19. Die Pulloffbewegung musst du dann halt bleiben lassen lassen. Verzerrung hilft.
     
  6. ronnie

    ronnie Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.01.05   #6
    Danke! Ihr habt mir schon weitergeholfen!
     
  7. A.P.

    A.P. Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.01.05   #7
    versuchs mal unter www.geilundlaut.de:great:

    da ist eigentlich alles sehr anfängerfreundlich beschrieben
     
  8. ronnie

    ronnie Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.01.05   #8
    Als Anfänger würde ich mich zwar nicht mehr bezeichnen (spiele seit etwa 10-11 Jahren), aber trotzdem danke.
     
  9. Maverick018

    Maverick018 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.01.05   #9
    Wunder mich dann aber schon stark, dass du davon noch nichtmal was gehört hast. :p Ich mein, das ist schon ne Recht verbreitet Technik (meistens bei Rock/Metal) aber nicht nur.
     
  10. ronnie

    ronnie Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.01.05   #10
    Das liegt daran, dass ich 9 Jahre davon klassische Gitarre gespielt habe. Und bei Etuden von Sor, Tarrega, oder Scheit ist mir sowas noch nicht untergekommen. :p

    In den 1 1/2 Jahren, die ich E-Gitarre spiele, ist mir das Tapping jetzt zum ersten Mal im Solo von One aufgefallen.

    Recht schwer ists ja nicht. Beim ersten Mal etwas ungewohn (h.o.'s und p.o's mit der rechten Hand :screwy: :D ) aber den Anfangsteil des finalen Solo von One schaff ich immerhin schon in 80% der Originalgeschwindigkeit und das nach 3 Stunden üben.
     
  11. Maverick018

    Maverick018 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.01.05   #11
    Lol, was sind 3 Stunden? :o Wenn du nach 2 Wochen täglichen Übens keinen Fortschritt merkst, dann würd ich mir bissl Sorgen machen. ;)
     
  12. ronnie

    ronnie Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.01.05   #12
    Hab seit gestern nicht länger Zeit gehabt, werd mich in nächster Zeit sicherlich mit tapping beschäftigen.

    Hätt es mir am Anfang schwieriger vorgestellt, als es ist, aber besonders neuartige Fähigkeiten sind bei dieser Technik ja nicht gefragt. V.a. die koordination von linker und rechter Hand.
     
  13. ronnie

    ronnie Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.01.05   #13
    Vom Spieltechnischen her hab ich den Dreh schon halbwegs heraußen. Hab jetzt ein anderes Problem: und zwar spiel ich das tapping mit Mittelfinger oder mit Plektrum, aber bin draufgekommen, dass beides relativ schnell weg ist :( .
     
  14. thomas.h

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    Erstellt: 20.01.05   #14
    Wenn das Plektrum weg ist, ist das nicht so schlimm, aber wenn der Mittelfinger plötzlich fehlt, schleunigst suchen!

    Ähm? Was ist schnell weg? Der Ton, klingt der nur ganz kurz? Wenn ja, dann vergleich, wie lang der Ton bei einem Hammer-on klingt. So lange muss das Tapping mindestens auch klingen, sonst machst du etwas falsch. Zum Beispiel könntest du den Finger so halten, dass du dir die schwingende Saite leicht abdämpfst, dass du nicht die ganze Zeit fest am Bund drauf bleibst oder dass du einfach zu schwach draufschlägst.
    Sonst bleib mir nur die Paul Gilbert Weisheit: "Distortion always helps".
     
  15. ronnie

    ronnie Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.01.05   #15
    Vom Ton her passt es ja eh, aber das Plektrum, Fingerkuppe/Nagel nutzen sich ziemlich schnell ab, aber vor allem das Plektrum, obwohl ich ein Dunlop blue tortex 1.14 mm verwende.

    Nach dem ich das tapping heute ungefähr eine Stunde geübt habe, war ungefähr ein halber mm am Rand des Pleks abgerieben. Denke aber das ist normal, v.a. bei der e-Saite, da die am schärfsten ist.

    Am Finger wird die Haut etwas aufgeraut und der Fingernagel nutzt sich auch ein bisschen ab, aber komischerweise langsamer als das Plek, obwohl er ja sicher weicher ist.

    Denke aber, dass das alles in allem normal ist.
     
  16. InfiniteDream666

    InfiniteDream666 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.01.05   #16
    Hi,

    leg das Plek doch mal beiseite und mach dein Tapping mit zu Hilfe nahme von Hammer-Ons und Pull Offs!
    Ist am Anfang einfacher, jedenfalls war es das für mich!

    Und das mit Abreiben des Pleks, naja ziemlich komisch spiele schon über Monate mit dem gleichen Pick, und da reibt nichts! Und ich spiel auch nicht die härtesten Pleks!
     
  17. ronnie

    ronnie Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.01.05   #17
    Die Spitze des Picks nützt sich bei mir immer ab, aber ich spiel auch relativ viel (2-3h täglich). Ich schleife es dann mit Schmirgelpapier wieder spitz, aber länger als 2 Monate halten sie nie.

    Wenn ich das tapping mit dem Finger spiele, klingt es ein bisschen unsauberer als mit Pick. Ich glaub, das liegt daran, dass der Finger eine größere Fläche hat. Man hört im Hintergrund ein leichtes Reiben, was beim Plek nicht der Fall ist.

    Ich benutze deswegen lieber den Fingernagel oder das Plektrum. Da gefällt mir der Sound besser.
     
  18. InfiniteDream666

    InfiniteDream666 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.01.05   #18
    Hast schonmal andere Pleks ausprobiert???
    Vlt. nutzt du für dich ja das falsche Material!!!!

    Ich spiele auch nicht wenig, aber ich schlage die Saiten auch nicht ziemlich stark an, vlt. liegts auch daran!

    Gruß
     
  19. ronnie

    ronnie Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.01.05   #19
    Ich werde jetzt verschiedene Picks probieren, aber ich muss sagen, dass ich schon wesentlich länger damit spielen könnte, nur der Sound wird mit der Zeit immer schlechter, v.a. bei hohen Verzerrungen.

    Aber ein Verbrauch von einem Pick in zwei Monaten stört mich nicht sonderlich.

    Ich werd auch jetzt einen dickeren Saitensatz probieren, weil dann der verschleiß auch nicht so stark ist.
     
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