Licht automatisiert über Midi ansteuern

von WesBorland, 13.09.16.

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  1. WesBorland

    WesBorland Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.09.16   #1
    Hello in die Runde,

    Wie baue ich mir ein logisches Lichtsystem in mein bestehendes "Band-spielt-auf-Click-mit-Backingtracks"-System ein?
    Vorab: im Bereich Licht bin ich ein absoluter Anfänger und Nobody, von daher verzeiht mir eventuelle Unkenntnis ;-)


    Folgendes Setup verwenden wir:
    - MacBook mit Cubase, verbunden mit einem Presonus Firepod FP10 (Mehrkanal-Interface mit 1x Midi-Out)
    --> Vom Mac gehen die einzelnen Kanäle bzw. Spuren (Drummer-Click, Band-Click, Backings L/R und Subbass) über das Interface ans FOH
    --> über den Midi Out vom FP10 steuern wir meinen Kemper an

    Meine Annahme:
    Wenn man zeitlich synchronisierte Tracks an einen Gitarrenamp schicken kann, muss man das doch auch an ein Lichpult schicken können, oder?


    Mein gewünschtes Ergebnis:
    Über eine neue Cubase-Midi-Spur (die ja dann exakt auf die Songs abgestimmt werden kann) soll eine noch zu definierende Lichtanlage angesteuert werden.
    Sprich: unser Drummer startet den Click Track (ist ja derzeit bereits der Fall) und das Licht bekommt seine Befehle und macht, was wir vorher eingestellt haben.
    Der Signalweg wäre dann: zwei Midi-Spuren gehen über den Midi Out vom FP10 an meinen Kemper. Dort "greife ich mir die Gitarren-Spur ab" und gehe über den Midi Through (oder den Out?) mit der Licht-Spur ans Lichtpult/DMX-Interface.

    Denke ich zu einfach?
     
  2. chrisderock

    chrisderock Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.09.16   #2
    Einfach eine emtsprechende Lichtspftware (die natürlich MIDI sprechen muss) auf den Rechner und ein DMX-Interface per USB anschliessen. Auf dem Mac kannst Du ja auch mit virtuellen MIDI-Anschlüssen spielen, so dass Du aus Cubase an den virtuellen Port schicken und mit der Lichtsoftware aus dem virtuellen Port lesen kannst.
     
  3. yamaha4711

    yamaha4711 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.09.16   #3
    Nö, denn genau so soll es ja funktionieren. Zumindest in der Theorie.

    In der Praxis hast du dann Stolperfallen wie Pult/Software versteht die ankommenden MIDI Signale nicht oder interpretiert diese falsch. Das ist vor allem bei Pulten der unteren Preiskategorie so. Mit einer Softwaresteuerung bist du meist besser und flexibler, vor allem wenn du die MIDI Befehle in der Lichtsoftware frei definieren kannst.

    Ich würde allerdings, entgegen der schon beschriebenen Lösung die durchaus auch funktionieren kann, einen dedizierten Rechner zur Lichtsteuerung einsetzen. Ein gebrauchter Laptop kostet nicht die Welt und es muss ja keine Rakete sein. Da reicht ein Pentium Mobile M mit 1 GHz, sofern man so ne Kiste noch bekommt. Ein Core 2 Duo wäre schon überdimensioniert. Da dann XP oder Win7 draufpacken und die Steuersoftware.

    Man sollte allerdings beim DMX Interface nicht sparen. ENTTEC oder Soundlight wäre da ein gutes Maß.
     
  4. chrisderock

    chrisderock Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.09.16   #4
    Naja, ich hab das Setup so beschrieben weil da einiges an Verkabelung und damit einige Fehlerquellen wegfallen. Dediziert geht natürlich, aber dann brauchst Du an dem Lichtrechner wieder ein extra USB-MIDI-Interface (Oder Du nimmst nen Mac, da kannst Du das MIDI übers Netzwerk schicken).
     
  5. yamaha4711

    yamaha4711 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.09.16   #5
    War ja auch keine Kritik, sondern einfach nur noch ein zusätzlicher Hinweis bezgl. Stabilität.

    Hat alles immer Vor- und Nachteile.
    Allerdings, wenn der Rechner mit dem Sequenzer hängt, dann ist generell hängen im Schacht, egal ob dedizierter Rechner oder alles auf einer Maschine. Allerdings kann bei einem dedizierten Rechner die Lichtsoftware abschmieren, ohne dass ein Risiko für den Sequenzer besteht.

    Verkabelungsaufwand/Interfaces... ja. Ich weiß nicht warum der Gameport der Soundkarten, welcher ja auch für MIDI zuständig war, hingekommen ist. Bei den alten Mühlen mit Soundblaster oder was auch immer war das immer mit dabei. Da gab es für 'n 10er ein MIDI Kabel und gut war. Heute brauchts wieder ein extra Interface.
     
  6. WesBorland

    WesBorland Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.09.16   #6
    Hey, Danke für die Antworten. Ich werde das mal entsprechend angehen. *ThumbsUp*
     
  7. straaaati

    straaaati Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.11.16   #7
    Ganz easy. Da du geschrieben hast, das ihr cubase aufm Laptop habt:
    Kauf dir das dmx Interface von "dmxis".
    Nutze ich auch für meine Band und erstelle mir in cubase meine Midi Befehle.
    Schau es dir einfach mal an. Für uns war es die Lösung für standalone lichterschau.
     
  8. deltapirat

    deltapirat Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.02.17   #8
    Moin in die Runde. Ich habe das gleiche vor und habe mich, was das DMX-Interface an geht, auf das Enttec DMX USB Pro Interface eingeschossen.
    https://www.thomann.de/de/enttec_dmx_usb_pro_interface.htm?ref=prod_rel_197060_1
    Adapter für IN und OUT würde ich mitbestellen wollen.

    Frage dazu: Wozu nutzt man überhaupt den DMX IN? Also Signale, die in den PC/Laptop in die Licht-Software gehen?
    --- Beiträge zusammengefasst, 15.02.17 ---
    Ach ja, diese "Professionellen DMX-Verbindungskabel", mit 110 Ohm Wiederstand, sind die zwingend notwendig? Was ist die "Magie" dahinter? Oder tun es auch "normale" XLR Kabel?
     
  9. yamaha4711

    yamaha4711 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.02.17   #9
    Nein. Der Eingang ist dazu da das DMX Signal eines weiteren Controllers weiterzugeben, sozusagen ein ganz einfacher Merger. Bei DMX kann man nicht einfach so mal zwei Controller mit einem Y-Kabel kombinieren. Es braucht dafür zwingend eine Elektronik.

    Je länger die DMX Linie wird, desto besser ist das. Du kannst aber auch schon bei kleinen Längen durch die falsche Leitung Fehler auf der Linie haben. Manche Geräte readieren auch allergisch darauf.
    Die 110 Ohm bestehen sich auf den Wellenwiderstand. Da das DMX Signal ein digitales Signal ist, welches typischerweise nicht mehr im NF Bereich liegt, breitet sich innerhalb der Leitung anders aus. Das hat also reelle physikalische Gründe. Wenn man also alles richtig machen möchte, dann nutzt man auch die entsprechenden Leitungen und auch Steckverbindungen.
     
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