Linkin Park - Numb

von Profiler, 09.03.05.

  1. Profiler

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    Erstellt: 09.03.05   #1
    Hi,

    erstmal muss ich sagen, dass ich nicht weiss, ob ich diesen Beitrag im richtigen Forum poste. Ich kenne mich mit der "synthetischen Klangerzeugung" nämlich nicht wirklich aus.
    Aber zur eigentlichen Frage:
    In dem Linkin Park Video zu dem Lied "Numb", da hat der DJ von denen so ein kleines Pult neben sich stehen, über das er kurze Soundsequenzen einspielt. Vielleicht hat ja einer von den Leuten, die sich mit dem Thema auskennen, das Video gesehen, und kann mir sagen, um was für ein Gerät es sich da handelt, und wie das funktioniert.

    Gruß
    Profiler
     
  2. toeti

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    Erstellt: 09.03.05   #2
    Im zweifelsfall handelt es sich dabei um einen Sampler. Welcher das genau ist, kann ich dir nicht sagen, kenne das Video nicht, aber ein Akai MPC kommt dem ganzen schon nahe könnte ich mir vorstellen.

    Im Prinzip nimmst du mit dem Gerät etwas auf, oder gibts ihm was aufgenommenes. Das kannst du dann auf Buttons oder sonstwas legen under wenn du drückst, spielt er da ab.
    Eigentlich nichts anderes als ein Keyboard mit langen Tönen, oder CD-Player, nur das du andere Bearbitungsmöglichkeiten hast.

    mfG
    Thorsten
     
  3. Profiler

    Profiler Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.03.05   #3
    Ich war gerade mal bei Thomann und binn dabei auf das folgende gestossen:
    http://www.netzmarkt.de/thomann/akai_mpd_16_prodinfo.html

    Es handelt sich dabei um das einizge Gerät, das so ähnlich wie im Video aussieht. Nehmen wir mal an, ich würde mir sowas kaufen. Dann könnte ich über die USB-Schnittstelle vom PC vorbereitete Soundfiles an das Gerät übertragen und dann abspielen, oder?

    In der Artikelbeschreibung steht aber nicht, wie ich den Sound dann wieder rauskriege, sprich über welchen Ausgang. Haben solche Geräte einen Klinkenausgang, über den ich sie an einen Verstärker anschliessen kann, oder wie funktioniert das?
     
  4. markus85

    markus85 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.03.05   #4
    Ne, ganz so ist das nicht. Auf dem Gerät wird nichts gespeichert. Wenn du auf dem Gerät eine Taste drückst wird der Sound im Computer in entsprechender Lautstärke abgespielt. Deswegen braucht der "Drum Trigger Pad" auch keine Klinkenbuchse. Dafür der PC, wo der Klang erzeugt wird.
     
  5. Profiler

    Profiler Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.03.05   #5
    Das bedeutet also, wenn ich damit auf der Bühne oder im Probenraum arbeiten wollte, müsste ich immer einen PC mitschleppen?!

    Noch eine Frage:
    Nach näherer Betrachtung des oben genannten Gerätes, fiel mir auf, dass es sich dabei um eine Drum-Machine handelt. Das, was man bei Linkin Park zu hören bekommt, klingt aber irgenwie nicht wirklich nach Drum oder Percussion auch nur im entferntesten Sinne.
    Könnte da vielleicht nochmal jemand Licht in die Sache bringen, und mir sagen, was für ein Gerät da jetzt genau benutzt wird (Marke usw.)?
     
  6. markus85

    markus85 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.03.05   #6
    Genau so ist es. Entweder einen PC oder einen anderen Klangerzeuger.

    Was für Sounds du damit steuerst ist egal. Muss kein Drumsound sein. Wegen den Pads bietet es sich halt an darauf "rumzutrommeln".

    Tut mir Leid, dass ich dennoch kein Lichts ins Dunkle bringen kann. Hab halt das Video nicht gesehen.
     
  7. toeti

    toeti Keys Moderator

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    Erstellt: 09.03.05   #7
    Hi,
    sowas gibts auch mit internem Speicher,
    Akai MPC 1000 oder 2000 , such mal danach.
    Gruß
     
  8. Profiler

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    Erstellt: 09.03.05   #8
    Noch eine letzte Sache:
    In welcher Form müssen die Datein denn zum Überspielen vorliegen?
    Wenn ich MIDI höre, dann habe ich immer das wenig realistische Geplänkel aus Guitar Pro im Ohr, aber wie schon gesagt, kenn ich mich mit dem Thema nicht aus und wäre froh, wenn ihr mich eines besseren belehren könntet.
     
  9. Profiler

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    Erstellt: 09.03.05   #9
    Das MPC 1000 kostet ja schon über 800 Euro. So viel wollte ich eigentlich nicht ausgeben, da ich das Gerät nicht allzu oft benutzen würde, denke ich.
    Der einzige Unterschied zu dem von mir genannten liegt doch darin, dass das MPC1001 über einen internen Speicher verfügt, oder?
     
  10. benemaster

    benemaster Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.03.05   #10
    Hi ,

    ich hab das Teil und kann nur sagen dass es genial ist .

    Ich musste auch erst durch das Forum erfahren dass das Teil kein Ausgang ausser Midi (und USB) hat . Durch Midi , was die meisten nur durch die Midi Dateien kennen , werden Daten an den PC oder an andere Geräte gesendet (oder empfangen) . Midi ist ein Anschluss wie Klinke . Du brauchst dann noch ein zusätzliches gerät zum Samplen . Ein Hardware Sampler , den du mit dem PC verbindest , die Sounds drauflädst und dann on Stage mit dem MPD-16 abspielst sind sehr teuer . Die MPC Familie aus dem Hause Akai bietet da abhilfe . Damit kannst du nicht nur das MPD - 16 samplen , sondern auch eigene Rythmen erstellen usw. Daher auch der Preisunterschied .
    Korg (die E-Irgendwas - Reihe) bietet auch gute Geräte zum Samplen an , die so in der Preisklasse von 800 € liegen . Der rot-orangene ist das glaub ich .
    Vielleicht kramt hier mal einer den Link aus .
    Du kannst aber auch ein Keyboard oder Synthesizer zum Samplen nehmen .
    Da sind (zumindest beim Keyboard) aber die Sounds schon feste drauf .

    Joey Hahn , der DJ von Linkin Park samplet mit mehreren Akai MPC-2000ern , die er mit Fussschaltern (oh Gott , drei "s" ) switcht .

    Ich sample per Keyboard und PC , mal sehn ob nen Syntheziser rausspringt ,
    da kannst du nämlich genau die Sounds machen , die Numb hat (oder eben andere)


    So , bei Fragen einfach fragen

    Mfg Bene
     
  11. MrK

    MrK Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.03.05   #11
    *link rauskram*

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    KLICK
     
  12. J.K

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    Erstellt: 09.03.05   #12
  13. Profiler

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    Erstellt: 09.03.05   #13
    Wenn ich das richtig verstehe(wovon ich nicht ausgehe), dann reicht es also im Grunde genommen, wenn ich das MPD-16 und einen Computer habe, oder? Das MPD-16 dient also eigentlich nur als eine Art Tastatur, die auf dem Computer gespeicherte Sounds abspielt?!
     
  14. degger

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    Erstellt: 09.03.05   #14
    Um das Ganze sinnvoll zu nutzen, brauchst du passende Software(Software-Sampler, Software-Synthesizer) und passende Audio-Hardware. Denn die einfachen (Onbaord-) Soundkarten haben Latenzprobleme und wenn du einen Knopf am MPD drückst, kommt erst viel später was raus.
     
  15. Profiler

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    Erstellt: 09.03.05   #15
    Wenn ich das richtig verstanden habe, schliesse ich den MPD doch über USB an, wie kann es da zu Latenzproblemen kommen?
    Sollte diese Frage jetzt totaler Unsinn sein, würde mich interessieren, worauf ich beim eventuellen Kauf einer Soundkarte achten muss. Wird diese Latenz bei den Soundkarten angegeben?
     
  16. degger

    degger Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.03.05   #16
    Die Latenz kommt nicht beim Midi Zustande, sondern auf dem weg vom Software-Sampler zum Line-Out. Um das zu verhindern, brauchst du ASIO-Treiber. Am besten lädst du dir mal einen Software-Instrument runter(egal was, gibt viele Demos bei native-instruments.de) und schaust, ob das Programm Asio-treiber findet und auf welche Latenz sich das runterschareuben lässt, ohne abzustürzen oder zu knacksen.
    Bei den besseren Karten steht es zum Teil dabei, wenn du Empfehlungen haben willst, schaust du am besten mal im Recordung-Forum.
     
  17. Profiler

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    Erstellt: 13.03.05   #17
    Danke, dass werde ich einfach mal ausprobieren.
    Ich habe ausserdem mal im Bekanntenkreis meiner Bekannten rumgefragt und der Freund einer Freundin arbeitet hin und wieder mit dem Akai-Sampler. Den werde ich mir einfach mal ausleihen und ein wenig rumspielen.
     
  18. sasse

    sasse Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.03.05   #18
    was bitte ist eigentlich latenz?
     
  19. Leguano

    Leguano Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.03.05   #19
    Die Latenz (lat.) ist die Verzögerungszeit. In diesem Fall die Zeit zwischen dem betätigen eines Pads und dem austreten des dazugehörigen Tons aus den Lautsprechern. Latenz ist auch bei Auftritten ein problem (Monitoring...).


    Grüße,
    Kevin
     
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