Live Mischen lernen mit Buch, z.B. "Mixing Small Gigs Like A Pro"

von hehobert, 01.07.19.

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  1. hehobert

    hehobert Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.07.19   #1
    Hallo

    Ich wollte mich im Netz zum Thema Live mischen umsehen, welches Lern-Material es so gibt.

    Ich darf ein X32 Rack mein eigen nennen und ich konnte bereits bei einigen Gigs Erfahrung sammeln. Grundsätzlich bewege ich mich im Home-Recording-Bereich. Kompressoreinstellungen, EQing usw. sind also kein Neuland für mich.

    Ich habe hier ein Buch zum Thema Live mischen von kleinen Konzerten gefunden. Da es doch 28 Euro kostet wollte ich euch fragen ob das jemand von euch kennt und ob es empfehlenswert ist?

    Grüße Bert
     
  2. Linus-T-Schnütz

    Linus-T-Schnütz Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.07.19   #2
    Das Buch kenne ich nicht.
    Ich kann dir aber einige kostenlose Sachen empfehlen.

    Wenn es konkret um das X32 geht hat Drew Brashler einige gute Videos gemacht:
    https://www.youtube.com/user/KD7QCU
    Generell ist YouTube natürlich immer eine gute Anlaufstelle. Dort gibt es in diesem Bereich viele gute Videos.

    Auf Amazona und Bonedo gibt es viele Artikel mit kleinen und größeren Tipps und Tricks:
    https://www.amazona.de/
    https://www.bonedo.de/

    Wichtig ist, dass du dein Equipment sowie die Grundlagen beherrschst. Und dann so viel Praxis sammeln wie möglich. :)
     
  3. Mr. Bongo

    Mr. Bongo Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.07.19   #3
    ein Kollege von mir hat das Buch, ich habs auch durchgelesen. Ganz furchtbar!

    Es wird mit Presets nur so um sich geworfen, fast nichts erklärt oder hinterfragt.
    Immer wieder stellte sich mir die Frage, "warum" man denn etwas so-und-so tun soll. Was erreicht man dadurch und welche Alternativen gibt es?
    Reihenweise könnte ich Beispiele nennen, wo die im Buch vorgeschlagenen Dinge nicht funktioniert hätten :weird:


    Beste Lernmethode: mitkommen, zuschauen und sich damit beschäftigen. Live ist völlig anders als Youtube :)
     
  4. Linus-T-Schnütz

    Linus-T-Schnütz Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.07.19   #4
    Live ist natürlich ganz anders als Youtube.
    Dennoch finde ich YouTube ein super Medium, um sich Grundlagen anzueignen.
    Im Gegensatz zum Buch hört und sieht man, was passiert.
    Zudem kann man verschiedene Quellen frei nutzen.

    Die Erfahrung ersetzt das nicht. Aber Grundlagen kann man sich dadurch in meinen Augen sehr gut aneignen.
     
  5. hehobert

    hehobert Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.07.19   #5
    Danke für eure Antworten. Von Drew Brashler habe ich mir bereits einiges angesehn. Der macht das sehr gut!
    Live ist eben Live - Da kann einem Youtube in stressigen Situationen auch nicht helfen. Abe ja, Grundlagen gibts dort ne Menge - Mit fehlt aber doch oft der direkte Live - Bezug
     
  6. hehobert

    hehobert Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.07.19   #6
    Ich bin nun auch zufällig zu dem ebook gestoßen da es ein Freund von mir erworben hat. Das mit den Presets kann ich nicht nachvollziehen. Für mich sind einige Anregungen drinnen. Mal schauen was sich umsetzen lässt. Ganz durch bin ich noch nicht.
     
  7. netstalker

    netstalker HCA Funk- und Netzwerktechnik HCA

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    Erstellt: 13.07.19   #7
    Youtube ist EIN Medium - allerdings IMHO nicht geeignet, irgendwelche Grundlagen zu verstehen.
    Das Netz ist nicht für alles die ultimative Anlaufstelle um irgendwelche Probleme kurzfristig zu lösen.
    Das Verstehen von Grundlagen ist wesentlicher Bestandteil, eine Liveshow zu mischen.
    Welches Instrument ist in welchem Frequenzbereich "zu Hause", wie bringe ich eine Stimme nach vorne oder wie sorg ich dafür, dass der "Mulm" in den unteren Frequenzen verschwindet...
    Such dir jemanden, der live mischt und schau ihm auf die Finger - da lernt man mehr als aus YT.
    Bücher? Das ist wie aus einem Buch Autofahren zu lernen...
    Wenn du ein X32 hast - nutze die Möglichkeiten des virtual Soundcheck - such dir im Netz ein paar aufgezeichnete Sessions
    http://www.cambridge-mt.com/ms-mtk.htm
    misch solche Sessions nach eigenem Geschmack, lass andere daran Teilhaben, als wäre es ein Konzert das du mischt.
    Nochmal: Die Basics zu verstehen, ist der erste Schritt....
    http://www.sengpielaudio.com/index.html
     
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  8. yamaha4711

    yamaha4711 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.07.19   #8
    Ja, der gute alte Sengpiel...

    Ansonsten +1

    Grundlegend gibt es immer folgende Möglichkeiten:
    1. Ausbildung, Studium, d.h. sich das ganze durch Personen beibringen lassen.
    2. Autodidaktisch, also Selbststudium, viel probieren (und dabei auch auf die Nase fallen), selbst Bücher lesen und fragen, fragen, fragen.

    Was in beiden Fällen immer unabdingbar ist: Selbst Hand anlegen und üben, üben, üben.

    Wenn ich nachdenke wie ich dazu gekommen bin und wo ich war und heute stehe... Vor 30 Jahren gab es den Beruf des Veranstaltungstechnikers nicht. Schön, man konnte Toningenieur studieren und es gab auch andere Studiengänge/Berufe, welche den Teil Tonmischung vermittelten, jedoch Livemusik in Kneipen und auf Straßenfesten mischen gab es defacto nicht. Dies war alles lernen auf der Straße über Versuch und Irrtum und dabei sich mit vielen unterschiedlichen Personen darüber unterhalten oder bei einer Tour mit dabei sein. Nur so ging das und die alten Hasen kommen auch genau aus dieser "Schule".

    Ich würde dir folgende Gangart vorschlagen:
    1. Lerne und BEGREIFFE!!! die absoluten Grundlagen der Elektroakustik/Akustik. Wenn du mit Begriffen wie Resonanz, Interferenz, Raumakustik, Laufzeitdifferenz, Gruppenlaufzeit, Frequenzgang, Schalldruck usw. nichts anfangen kannst, dann bitte hier beginnen. Dies sind Grundlagen und ohne die geht das erst mal gehörig schief. Du wirst niemals in der Lage sein auf eine neue, dir nicht bekannte Situation zu reagieren oder eine Fehlanpassung korrekt zu analysieren und zu interpretieren, um dann adäquat und zeitnah eine Schadensbegrenzung durchführen zu können. Da kann man sich das gesamte Portfolio zu VA Technik und Tonmischen über Youtube ziehen. Es werden dort immer nur spzielle Fälle betrachtet und du wirst dir so nie eine breite und vor allem allgemeine Basis aneignen.
    2. Sei dir darüber im klaren, dass Homerecording rein gar nichts mit einer Livesituation zu tun hat und eine Livesituation grundsätzlich anders funktioniert. Daher: Finde Möglichkeiten, um dein Wissen, das du dir aufbaust praktisch (ohne Schaden anzurichten) zu testen! Hands on. Nur so erfährst du direkt und ohne Filter, was es heißt an der einen oder anderen Stellschraube zu drehen und wie effektiv dies ist. Allein durch mechanische Anpassungen (Position der Quelle im Raum, Bedämpfung der Umgebung, Mikrofonposition zu Quelle) lassen sich sehr oft Probleme lösen, die man technisch (über EQ, Kompressor, etc.) nie lösen könnte.
    3. Der Weg ist unbequem und steinig. Sei dir versichert, du wirst öfters auf die Nase fallen, als dir lieb ist. Doch bedenke dabei auch, dass jedesmal, wenn du auf die Nase gefallen bist, du um eine Erfahrung reicher bist und weißt wie es nicht funktioniert. Edison war bei der Erfindung der Glühbirne darüber sehr dankbar.

    Das Lernen ist ein Prozess und dieser braucht Zeit. So etwas geht nicht von heute auf morgen und jeder hat sein eigenes Lerntempo und benötigt unterschiedlichen Input in unterschiedllichen Darreichungsformen. Also auch hier alle Möglichkeiten nutzen und wenn ein Buch mal 28€ kostet, dann nicht jammern. Gute Bücher, Schulungen, Wissen im Allgemeinen, kostet nun mal Geld. Wenn ich daran denke was meine Lehrbücher in Summe gekostet haben von diversen Schulungen mal ganz abgesehen.
    Man hat heute deutlich mehr Möglichkeiten, um an Wissen zu kommen, allerdings ist dabei auch die Gefahr von Desinformationen signifikant größer, als es eben nur Buchläden, die Stadtbiblothek und entsprechende Lehrgänge gab. Heute ist jeder ja irgendwie ein selbst ernannter Experte und posaunt seinen mehr oder minder guten Beitrag hinaus in die Welt. Dies gilt es auch immer zu hinterfragen.
     
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  9. Mfk0815

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    Erstellt: 13.07.19   #9
    Das ist ein sehr guter Tip. Neben den im Netz zu findenden Multitrack Aufnahmen, die aber allesamt Studioaufnahmen sind, mache ich von den Jobs, die ich so mache, gerne auch mal Mehrspurmitschnitte, das ist ja inzwischen recht einfach zu bewerkstelligen. (Natürlich nach Rücksprache mit den Künstlern)
    Die nehm ich dann her um quasi meine Hausaufgaben zu erledigen. Gerade jetzt arbeite ich mit den Aufnahmen vom letzten Konzert, das ich gemischt habe(40 Inputs). Da sind eine Dinge nicht ganz so passiert, wie ich das beabsichtigt habe. Jetzt versuche ich einen besseren Weg zu finden um das Ergebnis zu optimieren. Klar, das sind Laborbedingungen und nicht alles lässt sich dann auch Live so umsetzen. Aber man lernt die Möglichkeiten des Mischpults besser kennen.
     
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  10. Geeeht

    Geeeht Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.07.19   #10
    Sehe ich das richtig, dass die Sessions von Camebridge (die Einzelspuren) schon bearbeitet sind ? Also Gates, Compressor, EQ ?
     
  11. netstalker

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    Erstellt: 14.07.19   #11
    Die full multitrack sind i.d.R. roh.
     
  12. Mr. Bongo

    Mr. Bongo Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.07.19   #12
    Manche so, andere so. Von meiner Band gibt´s komplett unbearbeitetes Material, ich hab aber schon was mit Gate, harter Kompression etc gefunden
     
  13. mix4munich

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    Erstellt: 15.07.19   #13
    Natürlich nutzen diese Spuren, um einen virtuellen Mix an sich zu üben, was da aber noch fehlt, sind Hinweise zur Bühnenaufstellung, Mikrofonierung, Bühnenpegel, etc., also all das, was über Wohl und Wehe bei einem kleinen Clubgig entscheidet. Daher schlage ich hier mal in die gleiche Kerbe wie Mr. Bongo:

    Such Dir jemanden (eine Band oder einen aktiven Tontechniker), bei dem/denen Du ein paarmal mitgehst, um aus der Praxis zu lernen. Ich will ja immer noch selber ein Buch zu dem Thema schreiben, allerdings ist allein das Inhaltsverzeichnis so gigantisch groß geworden, dass ich da ein wenig kapituliert oder die Lust verloren habe.

    Ein anderes Problem der Livebeschallung sind die vielen Freiheitsgrade, also die möglichen Varianten und Unterschiede von einem Gig zum nächsten. Soll heißen, Du bekommst einen der kursierenden Tipps oder Kochrezepte, die angeblich immer und garantiert zum perfekten Sound führen - damit hast Du aber schon verloren, denn diese Tipps gelten genau genommen nur für den einen Künstler, für das eine Instrument, mit dem bestimmten Mikro und einer bestimmten Mikrofonpositionierung und -ausrichtung und eigentlich sogar nur an einem bestimmten Tag, denn morgen spielt er etwas enrgiegeladener, also lauter und mit mehr Obertönen, danach wieder leiser und etwas softer - was genau genommen jedesmal zu einem etwas anderen Mix führt. Dann stehst Du jedesmal in einer anderen Location mit anderen raumakustischen Bedingungen, die Dir - ob man das nun bewusst macht oder nicht - einen etwas anderen Mix vorgeben. Und damit meine ich nicht, dass man den Raum einmisst, um zumindest mal grob vergleichbare Bedingungen zu schaffen, sondern die Feinheiten, in denen sich der Raumklang dann immer noch von dem der letzten Location unterscheidet.

    Und über die Auswirkungen von verschiedenen Arten des Monitorings auf den Livesound haben wir hier noch gar nicht angefangen! Du siehst, es ist ein weites Feld, und mit einem Buch kannst Du immer nur einen Teilausschnitt - also eine Vorgehensweise unter bestimmten Bedingungen - widergeben. Ich verwende grade bei kleinen Gigs viel Zeit und Energie darauf, erstens einmal beherrschbare Bedingungen zu schaffen, die zweitens dann auch noch von Gig zu Gig einigermaßen reproduzierbar sind.

    Auch dem Thema Troubleshooting im Livebetrieb kann man endlose Abhandlungen widmen. Und manche Probleme kriegt man mit einem Streifen Gaffa in den Griff, für andere muss man die halbe Bühne umbauen. Auch dafür wende ich viel Zeit, Energie und Finanzen auf, um vielen Problemen einfach von vornherein aus dem Weg zu gehen. Ich mache den Shice jetzt seit rund 35 Jahren, und es gibt mal wieder Probleme, die mir neu sind, und dann stehst Du erstmal da und kratzt Dich am Kopf. Und dann fängt das Überlegen an. Und da bin ich dann beim Kollegen yamaha4711:

    Am besten also kombinierst Du das ganze - such Dir ein paar Bücher (fang erstmal mit einem an und schaff Dir alle paar Monate ein neues an), sieh Dir YouTube-Videos an, geh mit Leuten mit, um von ihnen zu lernen, etc.pp. Und ganz wichtig: Hab' viel Spass an der Sache! Mich fasziniert es nach 35 Jahren immer noch.

    Gruß,
    Jo
     
  14. mjmueller

    mjmueller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.07.19   #14
    Learning-by-doing ist da wohl angesagt - Radfahren lernt man/frau auch nicht durch die Lektüre eines Buches :)

    Da wäre ich vorsichtig. Denn rein virtuell ist das doch nicht wirklich eine Real-Situation mit all den Fallstricken, die es so auf den kleinen und großen Bühnen dieser Welt gibt.

    Mach' mal :great: Falls Du etwas Strukturierungshilfe suchst, einfach melden. Hab ein wenig Erfahrungen mit so was.
     
  15. Mfk0815

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    Erstellt: 15.07.19   #15
    Da geb ich dir recht. Diese Multitrack Projekte können einem aber helfen mit dem zentralen Werkzeug des Tontechnikers, Mischpult und angeschlossenen Effekte (wenn ich das mal nicht nur für digitale Pulte andenke), besser umgehen zu lernen bzw dieses zu erforschen. Alle anderen Aspekte sind davon klarerweise nicht berührt. Allerdings geht es in diesem Thread ja auch um den Prozess des Mischens an sich, etwas das das eingangs erwähnte Buch einem zu vermitteln verspricht. Selbst wenn das Buch eine gute Quelle des Wissens ist muss man das alles selber mal gemacht haben und auch mal gehört haben um es zu verstehen. Und da sind wir wieder bei den Multitrack Aufnahmen und dem Arbeiten damit.
     
  16. netstalker

    netstalker HCA Funk- und Netzwerktechnik HCA

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    Erstellt: 15.07.19   #16
    Mag sein - wobei ich die virtuellen Sessions als Übungsobjekt sehe, um sich an das Verhalten bei Eingriffen in Dynamik, EQ usw. heranzutasten.
    Immer noch besser als diese YT-Videos "Schau her, ihr müsst das so machen" - da wird im Netz 98% Müll verbreitet.
    Das ist wie "Guck dir ein paar Videos aus dem Cockpit an, dann kannst du nen Jumbo fliegen"......
     
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