Live-Steuerung von Software :O

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Khrosis
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Hey Leute!
Ich hoffe ich bin im richtigen Forenabschnitt, wenn nicht bitte ich um Entschuldigung, aber ich kann mein Problem noch nicht einordnen (vllt ist es auch nur psychsch bedingt xD)
Aaaaalso ich teile das hier mal in 3 Teile:

I (uninteressant) die Vorgeschichte:
Ich bin vor einiger Zeit nach Würzburg gezogen. Da die Leute hier sehr... katholisch sind... scheint es ungefähr 100 Musiker zu geben die auf einen Proberaum kommen ("denn leerstehende Gebäude MÜSSEN leerstehen, sonst wärens ja keine leerstehenden Gebäude" - Zitat ende)
Ich hab hier trotzdem n paar nette Jungens gefunden mit denen man Mucke machen kann und da mit das Proberaumthema tierisch aufn nerv geht hab ich dann kurzerhand mein Wohnzimmer freigeräumt. Da stehen jetzt diverse sachen drin, die das Musizieren daheim ermöglichen sollen, bzw auch das recorden (also diverse audio-interfaces, Mischpulte, ne PA, n e-drum usw usw).
Jetzt ist das Problem nur, da wir keine Röhrenamps auf niedrigsten level spielen wollen und ich mein Axe-Fx II verkauft habe (warum auch immer, bereue es immer noch) das wir auf Software zurückgeworfen sind.
Die ist zwar wiederum geil, allerdings steh ich jetzt vor dem "ich hab kB alles von einer Firma zu kaufen weil das sehr teuer wird" und gleichzeitig vor dem "ok, damit hab ich mich wenig auseinandergesetzt, ich brauch hilfe" Problem, was meiner Generation ja zu eigen ist :D

II (jetzt wirds Interessant) das Problem:
Da wir doch ab und zu von Verzerrt zu Clean wechseln wollen, bzw auch mal n effekt dazu oder wegschalten wollen ohne jedes mal zu unterbrechen, wäre es super, wenn uns das OHNE jedes mal zu unterbrechen und ne Maus in die Hand zu nehmen möglich wäre.
Wir nutzen zur Zeit folgende Mischung: 0.(Nuendo/Cubase) nur wenn nötig - 1.Bias Amp + Bias FX von Positive Grid - 2. ein Line 6 UX2 Interface (bzw ein Behringer schlag mich tot UMC, aber das spielt erst mal keine Rolle, da das UX2 um welten besser ist) - 3. bisher nur ne Maus, n Mischpult und ne PA
Ich würde jetzt gerne einen Footswitch drankoppeln, um die Effektseiten durchzublättern oder sowas in der Richtung (oder die effekte auf einzelne Buttons zu legen, oder oder oder, was auch immer realisierbar ist).

III Lösungsansätze:
Da das UX2 zwei Footswitches eingänge hat, dachte ich ich komme vllt mit so einem Fame FS400LT Footswitch hin. Problem: Ich weiß NULL wie ich das einstellen muss, ich nehme an erst mal über die Pod Farm 2 (hauseigenes Line 6 Progrämmchen, was im Vergleich zu Bias zwar abstinkt, aber welches ich auch benutzen muss, wenn ich z.B. die Eingänge trennen möchte oder andere Eingänge zuweisen möchte, BEVOR ich Software von steinberg oder Positive Grid starte).
Da Blick ich allerdings nicht wirklich durch und "learning by doing" war bisher auch nicht Fruchtbar.
Allerdings glaube ich das mein Fame Footswitch sone Art "Ringtechnologie" verwendet, weil er ja pro Kabel theoretisch zwei "on/off" schalter hat, die auch noch zusammen funktionieren sollen, das UX2 will aber pro Eingang EINEN "on/off" Schalter haben.
Sollte das trotzdem Funktionieren? Kann ich das Problem vllt schon mit einem Outputsplitter Lösen (dann sollte ja nur eine Seite am UX ankommen und entsprechend funzen wie ein einfach-"on/off")? Oder muss ich irgendeinen Midi-controller kaufen?
Desweiteren hab ich keine Ahnung, wie ich (selbst wenn es unter der Pod Farm 2 dann funktioniert) Bias FX mitteile, das es jetzt bitte auch so funzen soll, wie ich mir das Vorstelle.
Eine andere Lösung wäre sich einfach den BT-4 Footswitch von Positive Grid zu kaufen, allerdings ist mir das zu viel Geld für "ich möchte umschalten ohne die Maus zu benutzen) und soweit ich weiß läuft der nur unter Mac bisher, ich bin zwar auch kein Windowsfreund allerdings bekomm ich unter Linux ja GAR nichts von dem Mist zu kaufen und n OS von Apple auf nem selbst zusammengestückelten PC laufen zu lassen ist dann doch eher fragwürdig^^

Also wenn einer von euch damit Erfahrung hat oder IRGENDEINE Idee - Bitte, erleuchtet mich!
Danke im Vorraus,
Khrosis
 
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Khrosis
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Also der Fame ist schlichtweg kein Midi-Controller, da stand ich hart auf dem Schlauch. Sprich ich muss mir einfach nur nen recht teuren Midi-Controller zulegen, damit funzt es dann *clap clap*

Ihr könnt das Thema hier schließen erst mal :)
 
exoslime
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Was du machen könntest, zb mit einem simplen A-B Switch deine Gitarre an beide Eingänge des Interface hängen und mittels dem A-B Switch auswählen welcher Eingang am Interface effektiv das Signal zugeteil bekommt

Gitarre - Kabel -> AB Switch -> 2x Kabel zum Interface zu Eingang 1 und Eingang 2

dort ein DAW Programm laden (zb Cubase, Reaper, etc) und dort 2 Kanäle erstellen, und auf jede jeweils 1x Instanz des Modelling Programms laden, ob das jetzt Podfarm ist oder Bias ist egal,

Kanal 1 -> Audio Interface Eingang 1 -> Clean Sound
Kanal 2 -> Audo Interface Eingang 2 -> Verzerrter Sound

mit dem Signal gehst du dann wieder in aus dem Interface in dein Mischpult

Softwaremässig gibts natürlich auch noch viele andere Lösungsmöglichkeiten auch mit Midicontroller gemeinsam.. ich verwende dafür sehr gerne Ploque Bidule, einen modularen Audio Host der auch VST Plugins laden kann, dort kann ich unzählige Amp Sims parallel laufen lassen und steuere über einen belieben Midicontroller Mixerpresets an, welchen die jeweilige Amp Sim erst aktiv schalten, und zusätzlich auch noch weitere externe Signalquellen zumischen kann usw.


PloqueBidule.jpg
 
murmichel
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Äh, nur so von der Seitenlinie eingeworfen, ist es nicht ein Denkfehler, schon bei der Aufnahme die Effekte usw. steuern zu wollen? Wäre es nicht sinnvoller, erstmal die Gitarre pur aufzunehmen und dann Effekte und ggfs. Reamping darauf anzuwenden?
 
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Äh, nur so von der Seitenlinie eingeworfen, ist es nicht ein Denkfehler, schon bei der Aufnahme die Effekte usw. steuern zu wollen? Wäre es nicht sinnvoller, erstmal die Gitarre pur aufzunehmen und dann Effekte und ggfs. Reamping darauf anzuwenden?
würde ich nicht sagen.. oft lebt ja das Spiel vom Sound und der Atmosphäre die man in dem Moment kreiert, gerade wenn man zb ein Delay vor dem Amp verwendet und diese Delay Tails in ihrer Rhythmik ein wesentlicher Bestandteil der Performancen werde, sowas lässt sich dann oft im Nachhinein, wenn überhaupt, nur mehr sehr umstänchlich nachvollziehen und nachbauen
Aber optimal ist schon wenn man parellel dazu noch eine DI Spur für zb späteres Reamping, zur Sicherheit mitaufnehmen kann um diese, im Fall der Fälle, verwenden zu können, sowas schadet ja nie
 
Akkan
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Bei dieser Trickserei würde ich mir überlegen vielleicht doch ein Gerät, wie z.B. den Lin6 Amplifi davor zu schalten und mit der Software tatsächlich nur aufzunehmen. Ist natürlich kein Vergleich zum Axe FX.
 

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