Löt-Kit zusammenstellen

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Ich habe immer selber das eine oder andere geflickt mit geliehenem Lötkolben. Nun wollte ich mal selber ein paar Sachen zusammenstellen und bei meinen Bass-Sachen lassen.

Ich habe dieses Lötkit und Abisolierer besorgt:

https://www.amazon.de/gp/product/B01MCRPUNK/ref=oh_aui_detailpage_o04_s00?ie=UTF8&psc=1
https://www.amazon.de/gp/product/B002BDNL4Q/ref=oh_aui_detailpage_o01_s00?ie=UTF8&psc=1

Dann dieses Kabel:

https://www.ebay.de/itm/2m-Silikonk...var=451342050890&_trksid=p2057872.m2749.l2648

Was würdet ihr sagen gehört noch dazu? Geht davon aus, dass ich keinen Werkzeugkasten oder dergleichen habe :p
 
Eigenschaft
 
Generell macht sich ein Seitenschneider (sofern nicht mit der Abisolierzange möglich) und je nach Anwendung auch eine dritte Hand gut:
https://www.conrad.de/de/dritte-hand-3teilig-toolcraft-zd-10d-588221.html

Wobei ich eher eine dritte Hand mit längeren Klemmen bevorzugen würde, da bei mir je nach Anwendungsfall die Klemmen öfters nah beieinander sein müssen, dann jedoch der Fuß der Hand im Weg ist. Eine dritte Klemme würde sich hier und da auch ganz gut machen.
 
Hi,

die entscheidende Frage:
Was hast Du vor, damit zu löten?

Ganz generell empfehle ich noch Entlötsauglitze, z.B. https://www.musikding.de/Entloetlitze-15mm
Außerdem einen feinen Seitenschneider, z. B. https://www.musikding.de/Seitenschneider
Und evtl. einen stabileren für Bass- und Gitarrensaiten.
Eine "dritte Hand", z. B. https://www.musikding.de/Dritte-Hand
Prüfschnüre, um schnell Verbindungen testweise herzustellen, https://www.musikding.de/Pruefschnuere
Ein Digitalmultimeter.

Außerdem Litzen in üblicher Stärke, 0,14mm², 0,25mm²
Schrumpfschläuche in verschiedenen Stärken können auch nicht schaden. (Zum Schrumpfen im einfachsten Fall ein Feuerzeug).

Gruß Ulrich
 
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Passive Basselektronik neu verlöten wollte ich. Bzw. dafür gerüstet sein.

Ist die Litze, die ich habe, in Ordnung?

Ich hatte vor den selben Seitenschneider, den ich für Bass-Saiten habe, zu benutzen.
 
Hi,

klar, der "dicke" Seitenschneider geht auch; außer wenn es vllt mal sehr eng zugeht.

Die Litze, die Du hast, erschien mir relativ dick. Kann man nehmen, aber je dicker, desto länger muss man mit dem Lötkolben darauf "rumbraten". Dadurch kann man mal Bauteile überhitzen, was aber bei den Teilen passiver Instrumentenelektronik meistens unkritisch sein dürfte.

Feinere Litze ist evtl. mal für das Erdungskabel, das zur Brücke führt und dort drunterklemmt, eher geeignet. Die dickere bietet dort dafür einen besseren Kontakt.

Um für lockere Potis, deren Austausch und den Wechsel von Klinkenbuchsen gewappnet zu sein, wären evtl noch Maulschlüssel o.ä. in den für deren Muttern typischen Größen praktisch; ich denke mit 6-12mm dürfte man die meisten Mutterngrößen abdecken.

Gruß Ulrich
 
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Die Qualität des Lötzinns hat großen Einfluß auf das Ergebnis, ich bevorzuge bleihaltiges Markenlötzinn. Bei ordnungsgemäßen Gebrauch - nicht in den Mund nehmen, Hände danach waschen, lüften - ist eine Gesundheitsgefahr zu vernachlässigen. Und wichtig, erstmal üben, mit ein paar Strippen und alten Potis. Und noch eine Empfehlung: Besser kurz und kräftig mit heißem Lötkolben gearbeitet als lange Zeit mit lauwarmem Gerät.
 
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Die Qualität des Lötzinns hat großen Einfluß auf das Ergebnis, ich bevorzuge bleihaltiges Markenlötzinn. Bei ordnungsgemäßen Gebrauch - nicht in den Mund nehmen, Hände danach waschen, lüften - ist eine Gesundheitsgefahr zu vernachlässigen. Und wichtig, erstmal üben, mit ein paar Strippen und alten Potis. Und noch eine Empfehlung: Besser kurz und kräftig mit heißem Lötkolben gearbeitet als lange Zeit mit lauwarmem Gerät.

Bei dem Kolben von Amazon also volle Temperatur und schnell arbeiten?

Ich werde wohl erstmal den Zinn benutzten, der im Set dabei ist.
 
In dem Set ist die Rede von bleifreiem Lötzinn. Aber der Tip von Bass Fan war schon gut, bleihaltiges Lot lässt sich eindeutig leichter verarbeiten, das kommt dir gerade entgegen wenn du kein routinerter Löter bist.

Ich selbst würde so einen superbilligen Chinalötkolben nicht kaufen, allerdings haben sich da meine Ansprüche auch durch die berufliche Erfahrung wohl etwas verschoben (für mein Arbeitsgerät kostet eine einzelne Ersatzspitze schon mehr als dieses ganze Set...).
Stell dich aber darauf ein, dass dich dieses Teil ganz sicher nicht durchs Leben begleiten wird und du dann nochmal Geld ausgeben müssen wirst, wenn du in Zukunft evtl öfter mal etwas löten wollen solltest. Als ich mir für meine gelegentlichen Hobbylötereien vor ein paar Jahren ein frisches Gerät gesucht habe, habe ich mich letzten Endes für eine uralte Weller Magnastat Station aus der Bucht entschieden. Neue C7 Spitze dazu besorgt, hat alles zusammen keine 50 Mäuse gekostet und lötet wie die Feuerwe... nee, die machen ja in Wasser, das passt nicht. Lötet also wie der Teufel. :evil:
Und vermutlich auch noch die nächsten 20 Jahre.
 
Mit bleihaltigem Lötzinn keinesfalls die volle Temperatur von über 400°C.
Normalerweise sollten 320-360°C reichen.
Mit bleifreiem muss es meist etwas höhere Temperatur sein. Dann musst Du aber schneller löten können, da das Flussmittel bei höheren Temperaturen schneller verdampft und wirkungslos ist.

Gruß Ulrich
 
Meine Empfehlung wäre ein ERSA mit 30W Leistung, so einen in altem Design habe ich seit Jahrzehnten, er wird mich noch weiter zuverlässig begleiten.

https://www.ersa-shop.com/ersa-lötkolben-230v-p-2707.html

Bei dem Kolben von Amazon also volle Temperatur und schnell arbeiten?

Der leistet 60W, ist schon recht viel, da würde ich nicht auf volle Temperatur gehen, daher üben, üben.... ein paar Litzen und ein Poti, nach 10min bist Du Weltmeister im Löten.
 
Naja es ging ja wirklich nur darum erstmal Pickups zu tauschen und in der Lage zu sein evtl. mal was neu zu verlöten. Ich sah da keinen Sinn in teures Equipement zu investieren :)
 
Den Sinn siehst du spätestens dann, wenn du mal mit nem guten Kolben gearbeitet hast. :D
Ich hab auch mit so nem billigen Kolben (allerdings von Conrad) angefangen, hab mir dann irgendwann bei Bedarf die (ebenfalls billige) Lötstation eines Kumpels geliehen und mir aufgrund der immer wiederkehrenden Genervtheit und Frustration über das Sch***werkzeug :rolleyes: dieses Jahr eine Ersa Pico zugelegt. Das ist wirklich ein Unterschied wie Tag und Nacht. :nix:
 
Beim Löten gilt genau wie beim Bassspielen: üben, üben, üben. Nur, dass man beim Löten schneller zur Meisterschaft kommt.

Jemanden mit Erfahrung zu haben, der einem beim Üben über die Schulter schaut und Tipps gibt, hilft auch sehr.

Beim Löten würde ich davon abraten sofort am Bass zu arbeiten ohne vorher ein wenig geübt zu haben.
 
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Beim Löten gilt genau wie beim Bassspielen: üben, üben, üben. Nur, dass man beim Löten schneller zur Meisterschaft kommt.

Jemanden mit Erfahrung zu haben, der einem beim Üben über die Schulter schaut und Tipps gibt, hilft auch sehr.

Beim Löten würde ich davon abraten sofort am Bass zu arbeiten ohne vorher ein wenig geübt zu haben.

Ich habe an billigen Instrumenten geübt :p
 
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Ulrich hat ja mehrere Links zu "musikding" gepostet.
Ich habe dort diese Lötstation gekauft: https://www.musikding.de/Loetstation-MLS-48

Für "Amateurzwecke" reicht die völlig aus. Man kann aber die temperatur ("nach Gefühl") einstellen (keine direkte, verlässliche Temperaturanzeige). Mit etwas Übung trifft man den richtigen Temperaturbereich.

Conrad ist natürlich auch immer eine Adresse für solche Sachen!

Amatzon ist da ein No-Go für mich (wie bei Instrumenten und Verstärkern).
Musikding bietet Elektronik für Musiker, Conrad bot schon Elektronik, als es noch kein Internet gab...
 
Ulrich hat ja mehrere Links zu "musikding" gepostet.
Ich habe dort diese Lötstation gekauft: https://www.musikding.de/Loetstation-MLS-48

Für "Amateurzwecke" reicht die völlig aus. Man kann aber die temperatur ("nach Gefühl") einstellen (keine direkte, verlässliche Temperaturanzeige). Mit etwas Übung trifft man den richtigen Temperaturbereich.

Conrad ist natürlich auch immer eine Adresse für solche Sachen!

Amatzon ist da ein No-Go für mich (wie bei Instrumenten und Verstärkern).
Musikding bietet Elektronik für Musiker, Conrad bot schon Elektronik, als es noch kein Internet gab...

Okay du hast mich überzeugt. Hast du mir auf der Seite auch einen Link für Zinn, den du empfiehlst? Eine Entlötpumpe sollte ja auch sein oder?
 
Hier Entlötpumpe, Entlötzinn, Lötzinn (mit Blei oder bleifrei)...
https://www.musikding.de/Loeten

Ich gehe davon aus, Du hast ein einfaches Multimeter?
(zumindest für Widerstandsmessung, Durchgangstester)
 
Dann Multimeter für 8 oder 16 Euro! Auch bei Musikding.
 

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